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Valueanlegers Nebenwerte (and more) (Seite 179)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.137.436 von moneymakerzzz am 11.12.19 22:51:19
Zitat von moneymakerzzz: Habe auch bei Funkwerk aufgestockt, aber eher wegen der grundsätzlich guten Perspentive. Die Meldung heute lässt mich eher von 2019 als Durchgangsjahr bei 5,8 Mio Verlust aus der Euromicron rechnen. Die Spekulationen zur Filetierung teile ich nicht, hätte aber auch nix dagegen. Time will tell :)


Wie im Euromicron Forum von einem anderen User vermeldet geht es Hörmann eventuell nur darum den Gewinn von Funkwerk zu senken und die Perlen aus dem Euromicron Universum abzufischen.
Ich habe gute Kontakte zu Telent und dort war man über die Insolvenz ihrer Muttergesellschaft ebenfalls sehr überrascht. :rolleyes:

Gruß
Value
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.138.072 von valueanleger am 12.12.19 05:36:37
Zitat von valueanleger:
Zitat von moneymakerzzz: Habe auch bei Funkwerk aufgestockt, aber eher wegen der grundsätzlich guten Perspentive. Die Meldung heute lässt mich eher von 2019 als Durchgangsjahr bei 5,8 Mio Verlust aus der Euromicron rechnen. Die Spekulationen zur Filetierung teile ich nicht, hätte aber auch nix dagegen. Time will tell :)


Wie im Euromicron Forum von einem anderen User vermeldet geht es Hörmann eventuell nur darum den Gewinn von Funkwerk zu senken und die Perlen aus dem Euromicron Universum abzufischen.
Ich habe gute Kontakte zu Telent und dort war man über die Insolvenz ihrer Muttergesellschaft ebenfalls sehr überrascht. :rolleyes:

Gruß
Value


Klingt eher nach Misery loves Company als nach aus Schaden wird man klug. Typischerweise wird man zwar nach Schaden klug, aber meist erst nach unangenehm langer Zeit. Fehlt diese Zeit, sollte man sich fragen, ob man den Schaden nicht vergrössert durch eigenen Aktionismus.

Nun gut, ich bin kein Hellseher, aber ich wunder mich schon über die Euphorie gegenüber Funkwerk weil eine 15%-Beteiligung von ihnen peite gegangen ist (!)

Fakt ist, sie haben die Finger mit drin. Finanziell sowieso, managementseitig wenn sie ihren Job einigermassen verstehen auch und moralisch wohl auch. Die Spekulation, dass die Vorteile aus der Resteverwertung die direkten Nachteile überwiegen ist wie bereits schon betont etwas schmutzig. Und ich halte sie auch für falsch.

Für mich hat sich Funkwerk in einen introvertierten kleingeistigen Rechtfertigungs-Krieg verabschiedet, das steht in der Regel für für Stagnation und das träumen von einem Befreiungsschlag, der nie kommt.

Grüsse Juerge
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.139.464 von Eye2 am 12.12.19 09:25:29Funkwerk sieht sich durch das Vorgehen des Euromicron-Vorstands getäuscht und zieht die Reißleine. Funkwerk sieht keine Vertrauensbasis mehr für die angestrebte und vereinbarte strategische Partnerschaft mit Euromicron und wird sich künftig ohne Eurmoicron entwickeln.
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-12/4840390…
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.139.464 von Eye2 am 12.12.19 09:25:29
Zitat von Eye2:
Zitat von valueanleger: ...

Wie im Euromicron Forum von einem anderen User vermeldet geht es Hörmann eventuell nur darum den Gewinn von Funkwerk zu senken und die Perlen aus dem Euromicron Universum abzufischen.
Ich habe gute Kontakte zu Telent und dort war man über die Insolvenz ihrer Muttergesellschaft ebenfalls sehr überrascht. :rolleyes:

Gruß
Value


Klingt eher nach Misery loves Company als nach aus Schaden wird man klug. Typischerweise wird man zwar nach Schaden klug, aber meist erst nach unangenehm langer Zeit. Fehlt diese Zeit, sollte man sich fragen, ob man den Schaden nicht vergrössert durch eigenen Aktionismus.

Nun gut, ich bin kein Hellseher, aber ich wunder mich schon über die Euphorie gegenüber Funkwerk weil eine 15%-Beteiligung von ihnen peite gegangen ist (!)

Fakt ist, sie haben die Finger mit drin. Finanziell sowieso, managementseitig wenn sie ihren Job einigermassen verstehen auch und moralisch wohl auch. Die Spekulation, dass die Vorteile aus der Resteverwertung die direkten Nachteile überwiegen ist wie bereits schon betont etwas schmutzig. Und ich halte sie auch für falsch.

Für mich hat sich Funkwerk in einen introvertierten kleingeistigen Rechtfertigungs-Krieg verabschiedet, das steht in der Regel für für Stagnation und das träumen von einem Befreiungsschlag, der nie kommt.

Grüsse Juerge


Es ist mir völlig unverständlich, wie man zu so einem Urteil kommen kann. Die Sache ist ganz frisch. Insofern kann man noch gar nicht sagen, wie es enden wird. Funkwerk hat gegenüber seinen Aktionären eine Informationspflicht. Dem ist das Unternehmen nachgekommen. Zudem hat Funkwerk selber eine Erklärungsverpflichtung, wenn innrhalb weniger Monate fast 6 Mio. Euro in den Sand gesetzt werden. Ich möchte dich mal sehen, wenn Funkwerk schreiben würde, dass es ja nur ein "einmaliger Effekt sei und wir uns das leisten können" und "Pech gehabt".

Und um mal bei den Fakten zu bleiben und diese sind wohl entscheidend für die zukünftige Aktienkursentwicklung. So wie es aussieht, wird Funkwerk in 2019 operativ fast 17 Mio. EBIT erzielen, da man ja bei der eigenen Prognose geblieben ist. Die Aktie ist also fundamental günstig bewertet und der Kursrückgang ist eher emotionaler Natur als faktengetrieben.

Aber wollen wir mal abwarten, was noch zu Tage kommt. Es gibt für mich ganz schöne Ungereimtheiten. Dazu gehört auch, dass Funkwerk wieder besseren Wissens in den letzten Wochen keine Prognoseanhebung vorgenommen hat. Diese wäre aber eigentlich verpflichtend gewesen, weil man die Prognose bis gestern signifikant verpasst hätte. Und da man ja betont, dass man von der euromicron-Mitteilung überrascht wurde, gibt es keine Ausflüchte.

Mein Fazit lautet mit dem heutigen Wissen, dass man den Kursrückgang eher für Zukäufe nutzen sollte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.140.196 von straßenköter am 12.12.19 10:23:22
Zitat von straßenköter: Mein Fazit lautet mit dem heutigen Wissen, dass man den Kursrückgang eher für Zukäufe nutzen sollte.


Kursrückgang? Welcher Kursrückgang? Sind doch alle euphorisch hier in den Foren. Und der Kurs von Funkwerk steht da wo er Ende letzter Woche auch stand.

Ich hatte mir die Aktie mal angeschaut, sie interessiert mich ehrlich gesagt nicht besonders. Finde sie zwar nicht unbedingt teuer, aber auch nicht umwerfend billig. Die vielen Versuche der Anleger/Foristen aus negativen respektive neutralen Entwicklungen positive Schlüsse zu ziehen, machen mich hellhörig in dem Sinne, dass für mich die Firma und ihre Umgebung zu viel Ballast einsammelt. Und Ballast steht aus meiner Sicht für Stagnation, einerseits für die Firma, andererseits für mich, weil ich anstrengend in Dinge gezogen werde, deren Mehrwert für mich fragwürdig ist.

Bleibe also bei meiner persönlichen Einschätzung und ziehe mich konsequenterweise aus der (für mich sinnfreien) Diskussion über das Papier zurück.

Grüsse Juergen
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.140.412 von Eye2 am 12.12.19 10:42:29Die Aktie stand diese Woche schon bei 20€. Insofern gab es schon eine Reaktion auf die Vorkommnisse.

Naja, sinnfrei ist die Diskussion, weil Du keinerlei Argumente bringst. Wie wäre es denn, wenn Du Dich mal den fundamentalen Kennzahlen widmen würdest. Dann würdest Du Dich nicht mit einem derart ungeeigneten Wort wie "Stagnation" beschäftigen, weil, wenn Funkwerk eines macht, dann ist es in Umsatz und Ergebnis signifikant zu wachsen, auch wenn dieser Ausflug zu euromicron mehr als unschön ist und Stand heute Fragen hinterlässt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.140.499 von straßenköter am 12.12.19 10:50:46
Zitat von straßenköter: Die Aktie stand diese Woche schon bei 20€. Insofern gab es schon eine Reaktion auf die Vorkommnisse.

Naja, sinnfrei ist die Diskussion, weil Du keinerlei Argumente bringst. Wie wäre es denn, wenn Du Dich mal den fundamentalen Kennzahlen widmen würdest. Dann würdest Du Dich nicht mit einem derart ungeeigneten Wort wie "Stagnation" beschäftigen, weil, wenn Funkwerk eines macht, dann ist es in Umsatz und Ergebnis signifikant zu wachsen, auch wenn dieser Ausflug zu euromicron mehr als unschön ist und Stand heute Fragen hinterlässt.


Hhhmmm Argumente...

Wenn ich das grob überschlage, mindestens 6 Mio in den Sand gesetzt durch eine Beteiligung an einem Pleiteunternehmen. Das laut den Kommentaren hier in den Foren auch schon lang als Pleiteunternehmen erkennbar war. Vielleicht würdet ihr besser mal anfangen euch mit dem Argument auseinanderzusetzen, als zu versuchen andere in die Diskussion über die Tollheit der fundamentalen Daten zu ziehen.

Sorry, aber ein nicht-halten eines 10-Jahres-Hochs als Kursrückgang zu werten ist schon reichlich albern.

Grüsse Juergen
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.140.817 von Eye2 am 12.12.19 11:22:37So ist es!

Es ist schon kurios, mit welchem Spin man nun versucht, die Sache schön zu reden.

Und dann wird das Ganze noch mit den diversesten Spekulationen garniert:

@Sirmike, Du schreibst auf Deinem Blog
Der "strategische Investor" ist meiner Meinung nach nicht die Funkwerk AG, sondern deren Mutter Hörmann. Außer diesen beiden kann es kein anderer sein, denn am Tag vor Stellung des Insolvenzantrags konnte dieser "strategische Investor" bereits ein Erwerberkonzept vorlegen - also muss er sich mit der Thematik schon länger und intensiver befasst haben. Und von dem bevorstehenden Insolvenzantrag gewusst haben.

Aus der heutigen Presseaussendung des Unternehmens entnimmt man:
Die vom Vorstand der euromicron AG beantragte Eröffnung des Schutzschirmverfahrens in Eigenverwaltung erreichte den Vorstand der Funkwerk AG völlig überraschend und ohne Vorankündigung. Auch über die von euromicron in der Ad-hoc-Mitteilung vom 10. Dezember 2019 erwähnten Gespräche mit einem der Funkwerk AG unbekannten strategischen Investor war Funkwerk zu keiner Zeit informiert und ist nicht Partei solcher Verhandlungen. Ein derart intransparentes Verhalten des euromicron-Vorstands hat die für eine strategische Partnerschaft notwendige Vertrauensbasis zerstört.

Nun, Du bezogst Dich genaugenommen mit deinen Gedanken nicht auf die Funkwerk AG, sondern deren Mutter. Glaubst Du, dass es zwischen "Mutter Hörmann" und "Tochter Funkwerk" überhaupt keinen Informationsaustausch oder Abstimmung gibt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.140.817 von Eye2 am 12.12.19 11:22:37Ich glaube, dass jeder weiß, dass es fast 6 Millionen sind, die man da höchstwahrscheinlich verbrannt hat. Die Nennung dieser Zahl hat aber mal so rein überhaupt nichts mit einer fundamentalen Einordnung zu tun. Beschäftige dich doch mal bitte mit Zahlen zu Umsätzen, Ebit usw.. Und dann sagst Du mir, insbesondere wenn Du eine Gewinnschätzung für 2020 und 2021 für Dich ermittelst, wie relevant die gestrige Mitteilung für die zukünftige Bewertung der Aktie ist.

Das das jetzt mit dieser Pleite nicht gut für den Vorstand der Funkwerk aussieht, ist klar, aber deswegen den unglaublich guten Track Record der letzten Jahre anzuzweifen. ist schlichtweg lächerlich.

Und wenn der Kurs gerade erst aus einer monatelangen Seitwärtsphase ausbricht und dann mit der Mitteilung 10% zurückgeworfen wird, ist das ein merklicher Kursrückgang, der auch klar zuzuordnen ist. Nämlich einer Überbewertung der gestrigen Nachricht, was an Usern wie Dir liegt, die keine fundamentale Einordnung der Nachricht vornehmen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.141.192 von straßenköter am 12.12.19 11:51:50Als Fundamentalanalyst würde ich sagen, dass sich das Eigenkapital des Unternehmens um die knapp 6 Millionen EURO verringert, sollte alles abgeschrieben werden müssen. Auf Jahressicht bezogen ist es auch cash-relevant, da man die Beteiligung erst heuer eingegangen ist. Warum man dieses Fakt in der Analyse ignorieren soll, verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
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