Draegerwerk - erst Stabilisierung, dann Ausbruch? (Seite 7)

eröffnet am 02.01.18 18:39:16 von
neuester Beitrag 14.10.20 20:41:55 von


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16.04.20 17:52:26
Was Leute alle für einen Sch… kaufen, und solche Aktien (Outperformer) gehen um 5% runter....Erkläre mir einer Börse
Draegerwerk | 78,70 €
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16.04.20 18:04:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.350.767 von Selda31 am 16.04.20 17:52:26Man will dich und uns verunsichern, so einfach. Börse ist ein Spiel. Wenn du gute Karten hast, dann bleib locker und ignoriere das aktuelle Geschehen. Kann sein dass morgen die Aktie wieder 10 Prozent im Plus ist. Fakt ist, Rezession wie nie zuvor. Die Volatilität und die Panik wird wieder zurückkommen und die Indizes tief abrutschen. Mit diesem Invest hier kann man es aber entspannt von der Seite beobachten und genießen, hier wird es im Verlaufe des Jahres zur deutlichen Gewinnen kommen m.M.n.
Draegerwerk | 80,00 €
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16.04.20 18:20:57
So sehe ich das auch, aber jetzt sind i.M. noch die ganzen Zocker und möchtegern Aktionäre am Werk. Das das noch steil gen Norden geht ist mir klar
Draegerwerk | 80,10 €
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17.04.20 08:22:26
Diese deutschen Unternehmen profitieren von der Krise

Wirtschaft in der Corona-Depression Diese deutschen Unternehmen profitieren von der Krise
Beatmungsgeräte, Fieberthermometer - und Hundefutter: Deutschlands Wirtschaft steckt in einer Jahrhundertkrise. Vielen Unternehmen droht die Pleite, doch an der Börse gibt es auch Gewinner. Eine Übersicht.
Von Henning Jauernig und Robin Wille
17.04.2020, 07:59 Uhr

Medizintechnikhersteller wie Dräger verzeichnen eine deutlich stärkere Nachfrage, diese befördert den Aktienkurs steil nach oben

Medizintechnikhersteller wie Dräger verzeichnen eine deutlich stärkere Nachfrage, diese befördert den Aktienkurs steil nach oben ROBINUtrecht/ action press

Das Coronavirus legt derzeit ganze Volkswirtschaften lahm: Geschäfte, Restaurant und Bars sind geschlossen, Fließbänder in Fabriken stehen still. Inzwischen haben 725.000 Firmen Kurzarbeit angemeldet, es drohen massenhaft Insolvenzen. Die Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen mit einer Jahrhundert-Rezession.
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Und doch gibt es auch Gewinner in dieser Krise - zumindest, wenn man auf die Börsenkurse schaut. Während die deutschen Indizes wie Dax und M-Dax seit Jahresbeginn mehr als 20 Prozent an Wert verloren haben, liegen einzelne Aktien zum Teil 20 oder gar 50 Prozent im Plus. Eine kleine Auswahl der Krisenprofiteure.
Biotech-Firmen: Wettlauf um den Impfstoff

Im Wettlauf im Kampf gegen das Coronavirus schlägt vor allem die Stunde von Biotech-Unternehmen. Das Mainzer Unternehmen Biontech ist eines von weltweit drei Unternehmen, das laut führenden Wissenschaftlern das Potenzial hat, noch im Laufe dieses Jahres einen Impfstoff zu entwickeln. Neben Biontech wird das auch der Tübinger Firma CureVac und der US-Firma Moderna zugetraut. Wer es am Ende schafft, ist völlig offen.
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Doch dieses Risiko hält Investoren nicht davon ab, auf die Firmen zu wetten. Der chinesische Fosun-Konzern steckte kürzlich 120 Millionen Euro in Biontech und kaufte für 44 Millionen Euro 0,7 Prozent der Firmenanteile. Der Biontech-Aktienkurs verdreifachte sich im März, inzwischen hat sich der Kurs jedoch wieder mehr als halbiert.

Investoren scheinen dabei rein auf die Zukunft zu spekulieren, die tatsächlichen Kennzahlen blenden sie aus. Im vergangenen Jahr sank der Umsatz der Firma nämlich auf knapp 110 Millionen Euro, weil wichtige Kooperationen ausblieben. Am Ende stand sogar ein Verlust von gut 180 Millionen Euro.

Zudem dürfte das Unternehmen nur bedingt davon profitieren, wenn es einen Corona-Impfstoff herstellt: Das Vakzin müsste möglichst schnell für die ganze Welt zur Verfügung stehen, wahrscheinlich zum Selbstkostenpreis.

Die langfristige wirtschaftliche Entwicklung von Biontech hängt deshalb vor allem vom Kerngeschäft ab, nämlich der Entwicklung von Krebstherapien. Doch wegen der Suche nach dem Corona-Impfstoff muss dieser Teil des Geschäfts derzeit zurückstehen. Klinische Tests für die Krebsmedikamente verzögern sich.

Dass jede noch so kleine Corona-Neuigkeit Aktienkurse von Biotechfirmen derzeit in die Höhe katapultieren kann, zeigt auch das Beispiel von Heidelberg Pharma - einem Unternehmen, das ebenfalls in der Krebsforschung aktiv ist. Als bekannt wurde, dass die israelische Firma Red Hill Biopharma mit einem von Heidelberg Pharma lizensierten Wirkstoff einen Ansatz gegen Covid-19 sucht, verdreifachte sich der Kurs. Das Unternehmen gehört mehrheitlich dem Milliardär und Mäzen Dietmar Hopp.

Medizintechnikhersteller: Rekordaufträge in der Krise

Während Biotech-Firmen auf große Geschäfte in der Zukunft hoffen, spüren Medizintechnikhersteller die große Nachfrage nach ihren Produkten schon jetzt. Die Auftragseingänge beim Lübecker Hersteller Drägerwerk verdoppelten sich im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr. Allein die Bundesregierung orderte Mitte März 10.000 Beatmungsgeräte. "Bei den Beatmungsgeräten ist die Nachfrage so groß, dass wir das Zehnfache produzieren könnten. Die Masken sind so gefragt, dass wir locker das Hundertfache verkaufen könnten", sagte Stefan Dräger kürzlich dem SPIEGEL. Die Aktie des Unternehmens hat seit Jahresanfang um 75 Prozent zugelegt.

Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/diese-deutsche…
Draegerwerk | 80,20 €
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17.04.20 13:49:00
Ich kenne Dräger jetzt schon viele Jahre - leider war die Firma bislang alles andere als ertragstark. Deshalb sind sicher einige Analysten skeptisch. Einige fangen jetzt die Kurse an diese entsprechend nach oben anzupassen. Nachdem sie alles "verpasst" haben. Typisch Analysten und meistens das Papier nicht wert auf das sie gedruckt sind. Apropos Analysten - ich habe eben gesehen, dass Commerzbank Analysten den Dax zum Jahresende 2020 bei 10500 Punkte sehen. Das ist ja wohl völlig lächerlich. Da wird einfach das aktuelle Kursniveau mehr oder weniger nach vorne projiziert - ich bin sicher der Dax steht entweder 1000 Punkte höher oder niedriger als 10500. Ich komme zum eigentlichen Punkt zu Dräger zurück: Die Anleger hier dürfen sich von der aktuellen Vola nicht beeinträchtigen lassen. Dräger wird sicher in den nächsten Jahren von den erhöhten Gesundheitsausgaben (weltweit) profitieren. Und natürlich gibt es auch Mitbewerber aber Dräger hat und das ist sicher - hohe Qualität und sie sollten es bloß mal schaffen auch eine höhere Marge zu erreichen. Dann hat die Aktie Chancen und das sollte im aktuellen Umfeld der Fall sein.
Draegerwerk | 78,70 €
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17.04.20 15:34:31
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.361.675 von Amadeus02 am 17.04.20 13:49:00
Zitat von Amadeus02: Ich kenne Dräger jetzt schon viele Jahre - leider war die Firma bislang alles andere als ertragstark[/b]. Deshalb sind sicher einige Analysten skeptisch. Einige fangen jetzt die Kurse an diese entsprechend nach oben anzupassen. Nachdem sie alles "verpasst" haben. Typisch Analysten und meistens das Papier nicht wert auf das sie gedruckt sind. Apropos Analysten - ich habe eben gesehen, dass Commerzbank Analysten den Dax zum Jahresende 2020 bei 10500 Punkte sehen. Das ist ja wohl völlig lächerlich. Da wird einfach das aktuelle Kursniveau mehr oder weniger nach vorne projiziert - ich bin sicher der Dax steht entweder 1000 Punkte höher oder niedriger als 10500. Ich komme zum eigentlichen Punkt zu Dräger zurück: Die Anleger hier dürfen sich von der aktuellen Vola nicht beeinträchtigen lassen. Dräger wird sicher in den nächsten Jahren von den erhöhten Gesundheitsausgaben (weltweit) profitieren. Und natürlich gibt es auch Mitbewerber aber Dräger hat und das ist sicher - hohe Qualität und sie sollten es bloß mal schaffen auch eine höhere Marge zu erreichen. Dann hat die Aktie Chancen und das sollte im aktuellen Umfeld der Fall sein.


Absolut richtig !
Draegerwerk | 78,60 €
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17.04.20 15:56:50
Es ist aber auch wirklich ein TRAUERSPIEL :cry:


Draegerwerk | 77,40 €
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17.04.20 16:05:01
JA schlimm, die Leute verzocken lieber ihr Geld in Super Corona Bio Aktien. Hier ist nicht so schnell 20% plus oder minus zu machen. Ist halt so...
Draegerwerk | 77,80 €
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18.04.20 14:47:25
Nachdenklich im Auftragsboom: Drägerwerk-Chef sieht Werte im Wandel

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/familie…
Draegerwerk | 77,20 €
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19.04.20 17:05:43
Na dann geht noch was?
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