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Klartext... - Die letzten 30 Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.803.018 von olcapri am 23.01.18 17:14:53Da hat jeder sein Päckchen zu tragen. Vor zwei Jahren hab ich den Job hingeschmissen, weil ich ausgebrannt war. Dann habe ich mir Anfang 2017 einen neuen Job gesucht- und bums fast über den Jordan gegangen. Ich hab fast ein Jahr gebraucht um wieder fit zu werden. Jetzt fang ich wieder von vorne an, mit wesentlich schlechteren Karten. Da muss ich mich wohl oder übel selbst am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen.
Momentan muss ich meinen (schönen) „Plan“ für ein Comeback permanent an die Realität anpassen. Scheiß Realität. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.802.904 von olcapri am 23.01.18 17:06:19...aber trotzdem...ich liebe mein Leben, ich lebe gern und bin sogar mit meiner Arbeit nicht unzufrieden...nur eben das minimale Einkommen macht mich insofern unglücklich, als das diese Tatsache das ganze Leben negativ überschattet, indem man zu oft "zurückstecken" muß.

ich kann mir fast nix leisten, das nervt mich kaputt:keks:
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.707.994 von spielkind0815 am 13.01.18 17:11:04Kriminelle Energie nicht vorhanden. Und schon garkeine kriminellen Ideen :laugh:

Da wird es langsam eng :laugh:

Ernsthaft...Wünsche, Träume, Hoffnungen lösen sich zunehmend in Nichts auf. :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.707.946 von honigbaer am 13.01.18 17:02:41Na ja, manchmal lautet die Divise: Mehr machen, weniger darüber nachdenken, was vielleicht schief gehen könnte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.706.776 von H2OAllergiker am 13.01.18 13:29:30Und? Hat es was gebracht? :)
Lotto würde ich nur in einem einzigen Fall spielen: wenn ich die Zahlen träume.

Das hatte ich bisher "nur" bei Aktien...;-)
Gigaguru kenne ich noch, hatte aber nie mit ihm zu tun...
Ich bin übrigens 40 geworden, da ich mir auf Materielles jedoch nichts einbilde und mich spirituell "weiterbilde", geht das bisher an mir vorbei. Heuer habe ich weniger bzw. keine Depressionen als mit 20.
Meine Ziele von damals habe ich übrigens nie erreicht.
Porsche, Haus, Familie, finanz. Unabhängigkeit, das war eben nicht mein vorgesehener Seelenplan. Und es gibt4 genung, die das erreichten und in meinen Augen nicht glücklich sind, bzw. denen etwas Entscheidendes fehlt.
Gottvertrauen etc.

Und sehr viele meiner Frende haben all das auch wieder verloren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.688.470 von olcapri am 11.01.18 17:31:04
Zitat von olcapri: sobald ich das anpacke, geht das schief, glaube mir:D


Nur weil die anderen bei Dir abgeschrieben haben, heißt das noch lange nicht, dass die die dümmsten Kartoffeln ernten.

Sonst probier es halt mal mit Lotterie. Polnisches Minilotto vielleicht, wenn die Ansprüche schon nicht mehr so hoch sind. Lotterie hat natürlich im Vergleich zur Börse kaum Chancen, weil nur ein Teil vom Einsatz ausgeschüttet wird. Aber man kann da als Pechvogel nicht viel falsch machen.

Man darf sich halt nur nicht die Zahlen selbst ausdenken, sondern muss die irgendwo herholen, aus einer neutralen Quelle. Zum Beispiel von Nummernschildern der wartenden Autos vor einer Ampel oder aus den Barcodes vom letzten Supermarkteinkauf. Quersumme vom Kassenbon ist schon wieder heikel, das ist was Persönliches.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.680.664 von honigbaer am 10.01.18 23:51:30sobald ich das anpacke, geht das schief, glaube mir:D
Also börsentechnisch gesehen kann man sich jedenfalls nicht mehr auf den Verlusten aus der dot.com Blase ausruhen. Da hätte man längst wieder angreifen können. Und kein Startkapital kann man auch nicht gelten lassen, mit CFDs und Hebelprodukten kann man leicht mit 5fachem Hebel spekulieren. Und den Immobilienboom auchnoch verpasst. Aber dann kann man auch mal nach einem Gewerbegrundstück in Randlage schauen und da eine Garage draufstellen und die vermieten. Vielleicht kann da sogar noch eine photovoltaische Goldgrube auf's Dach?!

Und überhaupt. 50 ist das neue 40! :eek:
Nur jetzt nicht gleich zu wild angreifen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.663.573 von olcapri am 09.01.18 16:54:35Sag ich doch- Midlife Crisis. Auch mit diesen deinen Gedanken bist du nicht allein. Aber das Leben ist nun mal kein Ponyhof. Mein (eingebildetes) Problem: Ich werde in fünfzehn Jahren sechzig. Uralt in Tennisschuhen. Ich denke immer, mir läuft die Zeit weg. Warum jetzt noch was anfangen, wenn morgen die Potenz versagen könnte?! Die Frage lautet doch: Was hindert mich daran meine Träume zu erfüllen? Das ich zu alt bin? Das ich mich vielleicht lächerlich mache? Das ich es einfach nicht mehr packe? Über diesen Berg muss man erst mal kommen. Anderseits- Was willst du mit deinem Leben (ich schreib ganz bewusst nicht Rest) anstellen- wenn du nicht versuchst deine Wünsche zu erfüllen?
Klassentreffen trau ich mich auch nicht hin.

Eigenheim war für die Generation vor uns noch machbar. Heutzutage hat man da wenn es gut läuft mit Ende 40 das nötige Eigenkapital zusammen. Wobei sich durch den Zinsrückgang fast jede Investition gerechnet hätte. Schulden sind schon die Grundlage eines gesunden Vermögenswachstums.
zwei Randbemerkungen...warum ist das Board immer noch langsam wie in den 90ern...das ätzt wirklich :cry:

und dann wollt ich noch loswerden, daß ich mich ja damals, also 1999 registriert habe und ich war mit einer der ersten hier an Board, zusammen mit dem user GIGAGURU. Kennt den überhaupt noch jemand? Lang ist es her! 19 Jahre! Das war zu Zeiten des Internethypes, :D der hat immer so knackig eloquente Analysen geschrieben, und die Werte sind dann allesamt den Bach runter, zumindest die, in die ich investiert habe.

ganz wichtiger Wert war damals Starnet, dann umfirmiert in World Gaming und dann krachend pleite und Totalverlust . Schock.

dachte ich erwähne es, weil hier ja auch ein Aktienboard ist :laugh:

kennt noch jemand den user Gigaguru? der muß ja schon bald in den Vorruhestand gehen :)
erstmal bedanke ich mich für euere doch konstruktiven und mutmachenden Beiträge...Mir war schon klar, daß ich kein "Einzelschicksal" bin und das es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit viele Dinge gibt, die tausendmal schlimmer sind, als das was ich oben versuchte zu beschreiben. Aber darum gehts es jetzt ja nicht.

Es könnte durchaus als "midlife Crise" durchgehen. ;-) Was ich eben festgestellt habe ist, daß die Enttäuschung umso stärker wird, umso mehr Wünsche man im Leben hatte! Aber was soll das bedeuten? Soll man jetzt keine Wünsche mehr haben?...Ein Beispiel...ich wollte immer ein "vernünftiges Einfamilienhaus" (keine Villa oder so!) haben...der Wunsch wäre vielleicht "irgendwie möglich gewesen"...aber ich wollte eben nicht Schulden bis über beide Ohren haben und dann hinterher ausziehen müssen.

Man stellt dann halt fest, daß sich die Träume im Laufe der Jahre anfangen "in nichts aufzulösen" und sich eine eher traurige Stimmung über das erreichte im Leben (nämlich nix, oder kaum was) breitmacht. So wollte ich nicht sein, wie ich jetzt bin. Denke ich dann noch darüber nach, was aus meinen "ehemaligen Schulkollegen", die bei MIR ABGESCHRIEBEN HABEN, geworden ist und aus mir, dann möchte ich eigentlich gleich vom Turm springen :-D Um es kurz zu machen...aus dem Grund bin ich nicht zum Klassentreffen gegangen :-(
Niemand hier ist arm.
Es gibt Wohnung+NK vom Staat,
kostenlose KV, da zahlen andere 1000 Euretten im Monat,
Geld,
Zeugs von Caritasläden und Tafeln.
Das gibt es in 80+% der Welt nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.652.974 von mamazander am 08.01.18 18:04:25ich sag mal so: bist ne frau,dann funzt alles

bist ein mann, dann schauts triste aus
Tiefsinnig und gut geschrieben. Ich nicht so tiefsinnig aber dick respekt!!!

mamazander (ü40)
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.644.211 von olcapri am 07.01.18 20:51:14Moin. Hört sich bei dir nach einer ausgewachsenen Midlife Crisis an. So in dem Sinne : „Wo komm ich her, wo werde ich hingehen, warum habe ich keinen Erfolg im Leben gehabt?“- Oder? Es stimmt zwar, dass wir gerade in Deutschland in einer doppelten Schein- Gesellschaft (Schein- der schöne (An)Schein und der Schein (das Zeugnis)) leben- aber nach deiner Aussage hast du immer gearbeitet- und- du warst Selbstständig. Also sieht dein Lebenslauf schon mal nicht wie eine Wüste aus. Insofern frage ich mich- was heißt für dich arm im Sinne von wenig Geld? In welcher Relation siehst du das? In Deutschland ist meiner Ansicht nach keiner „arm“. Man hat nur nicht soviel Geld wie man haben möchte und wie der andere hat. Das Geld liegt auf der Straße. Es einzusammeln ist mühevoll und hat manchmal durchaus mit Glück zu tun. Und Rente- wenn überhaupt gibt es die für uns Ü40 sowieso nur noch auf SGB II Niveau. Da mache ich mir die geringsten Sorgen. Vom Arbeitsmarkt her ist –jetzt- die beste Zeit überhaupt. Zu viele gehen in Rente. Überall bilden sich Blasen an den Märkten. Momentan ist gerade die beste Zeit. Viel wichtiger ist es, sich jetzt zu positionieren, bevor die Rezession/Depression kommt.
In diesem Sinne- das wird schon, wenn man nicht auf die gebratenen Tauben wartet.:)
Die Rentenreformn scheitern doch ganz eindeutig an den Rentnern und nicht an den Politikern. Sie und die beitragszahler möchten natürlich hohe Zusagen, die dann zwangsläufig auf Kosten der jeweils nächsten Generation gemacht werden. Intelligentere Politiker müssten da viel heftiger auf die Bremse treten, statt so Klamauk mit 45 Beitragsjahren und Mütterrenten zu veranlassen, um gleichzeitig Ausbildungszeiten nicht mehr anzurechnen. Somit einen Anreiz zu setzen für Berufseintritt ohne Ausbildung. Jetzt hat man zur Lösung noch die "Bürgerversicherung" entdeckt, um weitere Einnahmequellen zu erschließen, auf Kosten von 20% der Bevölkerung, nur um keine unbequemen Reformen anstoßen zu müssen. :eek:
Klartext.



Da ist wohl nicht nur bei Dir etwas schief gelaufen sondern bei 95% der Bevölkerung.Man muss nicht intelligent sein, eine Ausbildung oder Abitur haben sondern nur eine große Labatüte abgeben, in eine Partei eintreten ,sich wählen lassen und zack haste nach 4 Jahren ein Anrecht auf 1400 € Rente. Jetzt denkt ihr ich sei ein Neider.Ganz klar ein nein.Wer das Zeug zur Politik hat soll uns auch vertreten.Was ich festgestellt habe ist das es unter Politikern mehr Quantität als Qualität gibt und denen überlassen wir unser Rentenschicksal.Noch vor ein paar Wochen hat man eine automatische ,jährliche Diätenerhöhung beschlossen.Für was?Für weniger Intelligenz natürlich.Das ist alles aus dem Ruder gelaufen.Weniger Politiker kann auch mehr sein.
Und wenn du nicht mehr weiter weist dann gründe eine Diäten Versorgungskreis.
Prost Mahlzeit.
Als weit Ü40er hast du natürlich noch den vorteil das Du bald einen plötzlichen Herzinfarkt bekommen kannst, und somit sich Deine Zukunftsängste und Aussichten mit einem Schlag erledigt haben.

man kann ja nicht nur Pech haben.

hehe spass mus sein, aber mal meine Vorrednern angeschlossen, ja die Zeiten sind schlecht, aber nichts bleibt für immer auch nicht das schlechte, was glaubst du haben alle wohl 1944.45 gedacht.
und was dann 5 jahre später schon passiert ist. Wirtschaftswunder, aufbau, das war der Garten
Eden für die damaligen Zeitgenossen, von daher. alles kann sich schnell und total ins Gegenteil drehen, wenn die Großen einmal am Hebel ziehen.
Naja, wenn sich einer schon *guru nennet, ist ja zu erwarten, dass er die Leitlinien vorgibt und die anderen eher draufzahlen.

Von Ü40 bis zum Renteneintritt kann aber auch noch was gehen, gerade wenn man die Fehler der Vergagenheit nicht wiederholt. Beim Vermögensaufbau wird es aber natürlich schwierig, da zählt jedes Jahr. Und von arbeit wird man nicht reichm das ist ja eine bekannte Binsenweisheit, sondern von dem Geld, das mannicht ausgibt. Wobei man natürlich auch das erstmal haben muss.

Franchise, was ist denn da heutzutage so angesagt?
Oder in welcher Branche hättest Du Berufserfahrung?
Bis Du in Rente gehst, wird soviel passieren. Ich denke, dann werden wir entweder ganz andere Sorgen haben, und dem Großteil wird es ebenso schlecht ergehen, oder es wird schon die Zeit, genannt Goldenes Zeitalter, worin das Wort Rente Geld oder Materielles bei den Übriggebliebenen nur ein ungläubiges Staunen hervorrufen wird.
Aber dafür müssen wir hart arbeiten, vor allem mehr innerlch als äusserlich.
Ein Mensch, der alles verliert, ob Geld, Haus, geliebte Menschen oder auch Gesundheit, und der dann immer noch ein inneres Wertekonstrukt hat, an das er sich glaubend, hoffend, wissend noch klammern kann, ohne sich augfzugeben, dem kann nichts mehr geschehen , und denen gehört die Zukunft auf Erden.

Viel besser wäre es jedoch, gesund diese Zeiten zu überstehen, und auf seinen Körper und seine Seele denn auf seine Ärzte zu hören.
Wohl dem, der für sich selbst Verantwortung übernimmt, ohne auf den anderen zu zeigen.

Also Kopf hoch an Alle, wir gehen schweren Zeiten zu, aber schwere Zeiten sind dazu da, den die Menschen, die darin leben, zum Positiven zu ändern, denn in Guten Zeiten ändert sich nichts...
Ich grüße Euch,

reden wir nicht lange um den heißen Brei herum: ich bin arm, im Sinne von wenig Geld, wollte es aber nie sein. Ganz im Gegenteil. Ich habe IMMER viel gearbeitet, und hatte und habe IMMER einen Job (ok, einmal die paar Monate Arbeitslosigkeit in den 90er lassen wir mal außen vor. :D ) Das Hauptproblem war wohl, daß ich trotz guten Schulabschluss in den 90ern keine qualifizierte Berufsausbildung gemacht habe.

Aber im Grunde wollte ich immer ein gutes Einkommen haben, was ich auch einmal für ein paar Jahre im Rahmen einer Selbständigkeit geschafft habe, aber leider nicht von Dauer :-( . Dann habe ich die Aktienboards wie hier wallstreet online entdeckt und auch einen user namens "Gigaguru" der hatte immer sehr überzeugende Aktientipps, die wohl auch ehrlich gemeint waren, aber allesamt in die Hose gegangen sind :laugh: Schade ums Geld.

Mittlerweile bin ich sehr deutlich Ü40 :( und stelle mit meiner letzten Rentenauskunft fest, daß ich auf Grundsicherung im Alter, trotz Arbeit angewiesen sein werde. Vielleicht werde ich bis 70 arbeiten. Ich habe schon soviele Franchiseangebote verglichen und überlegt, ob man da was machen sollte, aber hier ist auch nicht alles Gold was glänzt.

Warum habe ich das geschrieben? Nein, nicht um zu jammern. Das liegt mir fern, aber wenn ich durch meine Zeilen auch nur einen warnen kann, der vielleicht überlegt keine Ausbildung zu machen und diesen Weg gehen will, dann ist das schon was wert. Macht ne gute Ausbildung, studiert und überlegt was ihr zukünftig macht. Das Leben mit anständigen Einkommen wird um ein vielfaches erfüllter sein, es sei denn, ihr wollt ins Kloster.

Schönen Abend wünsche ich Euch:)


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