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Goldpreis setzt Aufwärtstrend kraftvoll fort


ISIN: XD0002747026 | Symbol: GLDUZ
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20.07.18
Forex
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Der abgebildete Wochenchart des in New York gehandelten Gold-Futures zeigt die Kursentwicklung seit August 2016. Jede abgebildete Kerze (Candlestick) stellt die Kursbewegung einer Woche dar, bei einem aktuellen Kurs von $1.338,3.

Aus Sicht des Wochencharts liegt beim Gold-Future eine große Seitwärtsbewegung vor, die sich über die letzten zwei Jahre erstreckt. Der Goldpreis ist in dieser Zeit zwischen $1.045 (Tief von Dezember 2015) und $1.377 (Hoch aus dem Juli 2016) gependelt.



Wochen-Kurskerze endet positiv
Die vergangene Woche entwickelte sich als Trendkerze mit steigenden Kursen. Aus Sicht des Wochencharts liegt ein definierter Aufwärtstrend vor.

Goldpreis notiert über 20- und 50 Wochen GD
Nach dem Kursanstieg der letzten vier Wochen notiert der Goldpreis jetzt wieder über der leicht steigenden blauen Linie des 20-Wochen Gleitenden Durchschnitt (GD) und auch über dem wieder leicht steigenden 50-Wochen-GD (grüne Linie).

Der sehr langfristig angelegte 200 Wochen GD bewegt sich seitwärts und notiert aktuell bei $1.233 (braue Linie im Chart).

Aus Sicht dieser Trendindikatoren liegt ein positives Chartbild vor.

Goldpreis bewegt sich wieder im Trendkanal
Die mittelfristige Aufwärtstrendlinie (grün) verbindet die Tiefs von November 2016 und Juli 2017 und dient gleichzeitig als untere Linie eines aufwärtsgerichteten Trendkanals, wie man im Chart sehen kann. ​

Nach einem Fehlausbruch (Bärenfalle) in den ersten zwei Dezemberwochen konnte der Goldpreis in der dritten Dezemberwoche wieder in den Trendkanal zurückkehren und bewegt sich darin aufwärts, was positiv zu werten ist.

Goldpreis notiert über langfristiger Abwärtstrendlinie
Der nächste Chart zeigt die langfristige Kursentwicklung anhand des Monatschart mit logarithmischer Skalierung.

Wie man sehen kann, wurde die langfristige Abwärtstrendlinie (rote Trendlinie) im September 2017 kurz überschritten. Allerdings konnte der Goldpreis auf Monatsschlußkursbasis nicht über der Abwärtstrendlinie schließen.

Im Oktober und November bewegte dich der Goldpreis seitwärts unter sehr geringer Volatilität. Die Kursentwicklung im Dezember zeigte dann eine Umkehrkerze, ein positives Signal, was weiter steigende Kurse anzeigen könnte.

Im Januar 2018 bewegt sich der Gold-Future nun deutlich über der langfristigen roten Abwärtstrendlinie.



20-Monate- und 50-Monate Gleitende GDs bieten Unterstützung
Im abgebildeten Monatschart sind die 20-Monate (blaue Linie) -und 50-Monate (grüne Linie) Gleitenden Durchschnitte (GD) eingezeichnet. Wie man sehen kann, befinden sich das Oktober- und Novembertief im Bereich dieser wichtigen und viel beachteten Gleitenden Durchschnitte und der Goldpreis konnte dort Stützung finden.

Die Dezemberkerze hat wieder deutlich über den leicht steigenden 20- und 50 Wochen GDs geschlossen, was positiv zu werden ist.

Fazit unserer Chartanalyse:
Der abgebildete Wochenchart und auch der Monatschart können als positiv eingeschätzt werden.

Möglicherweise liegt weiteres Aufwärtspotential für den Goldpreis vor, welches zunächst bis zum Hoch des Jahres 2017 bei $1.362,4 und zum Hoch des Jahres 2016 bei 1.377,5 führen könnte.




Mit freundlichen Grüßen
Karsten Kagels

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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.707.670 von karstenkagels am 13.01.18 16:18:19Der schwächelnde US$ beschert dem Goldpreis einen Aufwind, der die kommenden Wochen anhalten dürfte. Die Auswirkungen der US Steuerpolitik (Abenkung der Körperschaftssteuer) werden sichtbar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.711.020 von Inderhals am 14.01.18 11:58:08
Zitat von Inderhals: Der schwächelnde US$ beschert dem Goldpreis einen Aufwind, der die kommenden Wochen anhalten dürfte. Die Auswirkungen der US Steuerpolitik (Abenkung der Körperschaftssteuer) werden sichtbar.


Weder das amerikanische noch das deutsche Volk wollen ein revival des obsoleten altertümlichen Geldes !

Kurzfristig kann es natürlich noch etwas aufwärts gehen, aber ich würde mich nicht wundern, wenn Gold Ende 2018 deutlich billiger zu haben ist als derzeit.

Verfolge seit Jahren die Markteinschätzung der überragenden Goldman- Sachs Experten und muss feststellen, die wissen was das Volk will, eben alles andere als Gold, nämlich Betongold, Kryptowährungen usw .


Es fehlt einfach das Interesse der Leute mit Geld an Gold ( siehe die fallende Nachfrage ), hoffe dennoch , das wir in 5-10 Jahren den HUI nochmal bei ca 300 sehen, damit ich endlich aus der Goldfalle mit tragbaren Verlusten rauskomme !

Wenn nicht,dürfen halt meine Erben Opas Schwachsinns Anlagen beenden !
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.714.199 von ernestokg am 14.01.18 22:26:00Die Deutschen sind pro Kopf, im letzten Jahr ,die Weltmeister im Goldkauf gewesen! Zur Zeit befinden sich ca. 8500 Tonnen Gold in deutschem Privatbesitz. Das sind mit Sicherheit auch Leute mit Geld und da ist auch Interesse da ;)
Sollte der HUI durchstarten und du schmeißt bei 300, könntest du deinen Erben auch als Schwachsinns-Opi in Erinnerung bleiben :laugh: ...denk mal drüber nach🤔
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.714.199 von ernestokg am 14.01.18 22:26:00Weder das amerikanische noch das deutsche Volk wollen ein revival des obsoleten altertümlichen Geldes !
Solche und ähnliche Zeilen las ich im Jahre 2000 während des Internet-Hypes. Ein "Experte verglich das Gold sogar mit der Tulpenwährung. Was dann geschah, wissen wir Alle. Der Goldpreis schlich sich just zu dem Zeitpunkt ganz langsam und leise davon, bis er einsam 2011 seine Spitze fand.

Ein paar Jahre des Dümpelns reichte aus um in der Masse vom "Glauben" abzufallen. Dazu gehört aber nicht der Glaube. sondern das "Wissen" um die Funktionsweise von Geld. Langfristig gehen sämtliche Währungen gen 0 und immer wieder gräbt man dann das Edelmetall aus.

Offensichtlich hat Geld keinerlei Unterdeckung, genau wie die jungen Krypto-Währungen. Viele Länder sind derzeit hochverschuldet, was den Handel mit solchen Ländern künftig als schwierig werden läßt. Neue Währungen nach einer Inflation bedürfen einer Unterdeckung, damit das Vertrauen in die Währung wachsen kann und da ist Gold alernativlos, wie der Warentausch.


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