3 Sterne für Gold TriStar Gold
Beitrag zu dieser Diskussion schreiben
Interessante Diskussionen für Sie
- 1
- ►
- …
- 6
Begriffe und/oder Benutzer
Top-Postings
Verstehe nicht genau was Du damit meinst, wäre nette wenn Du dazu noch mal was sagst.
Die Verhandlungen über 3-6 Monate sind nicht so lang? Und wäre hier nicht eine konstruktive Lösung der Hauptkatalysator? Das klingt nicht nach einer langen Zeit, um auf einen potenziellen Multibagger von diesem Risikoentlastungsereignis zu warten? Und danach versuchen sie wahrscheinlich zu verkaufen.....
Zusammenfassung von EnergyIsLife: 1. Ein eindeutiger Gerichtssieg erscheint unwahrscheinlich, und der Ausgang des aktuellen Falls ist ungewiss. 2. Das Unternehmen strebt nun aktiv eine außergerichtliche Einigung an, die eine Umweltverträglichkeitsstudie (ECI-Studie) beinhalten, aber die einstweilige Verfügung aufheben würde. 3. Die Verhandlungen werden voraussichtlich 3–6 Monate dauern und sollen „jetzt“ beginnen. Das Unternehmen hat bereits versucht, sie einzuleiten, die Gegenseite war jedoch nicht verhandlungsbereit. 4. Das Unternehmen sieht „keine Auswirkungen“ und keinen Grund, warum die Studie den Bau des Projekts verhindern sollte. 5. Eine ECI-Studie dauert etwa 12 Monate. Es ist jedoch mit 3–6 Monaten Vorberatung zu rechnen, um die zu untersuchenden potenziellen Auswirkungen zu ermitteln. Teil des Problems ist, dass die Gegenseite keine Auswirkungen identifizieren konnte. Was kann also untersucht werden? 6. Die ECI-Studie kann parallel zur Machbarkeitsstudie durchgeführt werden, die das Unternehmen ohnehin plant. Mein Fazit: Deprimierend. Es fühlt sich an, als wären sechs Monate verschwendet worden, ja sogar ein Rückschritt. Eine rechtliche Klärung ist hoffentlich noch in diesem Jahr zu erwarten, die Umweltverträglichkeitsstudie wird dann aber voraussichtlich mindestens ein Jahr dauern (wobei die rechtliche Klärung den Weg für die Machbarkeitsstudie ebnet, die parallel durchgeführt werden kann). Mit dem Bau ist frühestens im zweiten Halbjahr 2028 zu rechnen.
Achman jetzt hast die Dramatik einwenig
rausgenommen
Wenn wir es vom Kurs her sehen ist die wahrscheinlichkeit das tristar den Prozess gewinnt gesunken, jedoch wenn es positiv ausgeht und mit den Investoren in der Hinterhand ist es nach meiner Einschätzung ein verdreifacher.
TriStar Gold Provides Update on Civil Public Action on Castelo De Sonhos
Vielen Dank @GuteMinezumBoersenspiel für Deinen Input.
Daher könnte es dann schon noch Parallelen geben. Zwar sind bei Cuiú Cuiú keine indigenen Gebiete (mittelbar) betroffen. Aber - und das ist der Punkt: In der Beweisaufnahme beim TSG-Case geht es plötzlich nicht mehr um Indigene und ILO-169. Sondern es geht um theoretische Gefahren des Bergbaus, welche Risiken für das Flusssystem im Amazonas darstellen. Und da wäre natürlich Cuiú Cuiú auch betroffen. Liegt in unmittelbarer Nähe am Crepori River, welche via Rio Tapajos indigene Gebiete (Sawré Muybu) durchquert, um dann in den Amazonas zu gelangen. Distanz zwischen Cuiú Cuiú und indigener Gebiete etwas unter 200km. Bei Castelo de Sonhos sind es etwas unter 100km.
Hab mir das alles durchgelesen und auch bei Tristar selber nachgesehen.
Es ist eine Abkürzung (im Slide Nr. 10) welche mich noch stutzig gemacht hat: «ECI» Umweltverträglichkeitsprüfung. Denn die «ESIA» wurde ja erstellt.:
«FUNAIs Argumentation stützt sich auf die Vernetzung aller Flüsse im Amazonasbecken. Sie argumentiert außerdem, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich sei, wenn Auswirkungen nicht zu 100 % ausgeschlossen werden können.»
Die Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung (ESIA) im Bergbau ist ein zentraler Genehmigungsprozess, der potenzielle Auswirkungen eines Minenprojekts bewertet, um negative Folgen zu minimieren und Nachhaltigkeit zu gewährleisten.
In Brasilien gilt folgender Rechtsrahmen
Also der Punkt ist: FUNAI und MPF gehen davon aus, dass das Minenprojekt Castelo de Sonhos «erhebliche Umweltauswirkungen» auf das Amazonasgebiet haben wird. Ohne Beweise. Nur Vermutungen mit theoretischen Möglichkeiten.
Es ist eine neue, aktualisierte ppt-Präsentation aufgeschaltet. Sehr interessant und neu ist Slide Nr. 10.
- MPF und FUNAI haben keine Auswirkungen des geplanten Bergwerks festgestellt.
- FUNAI argumentiert mit der Vernetzung aller Flüsse im Amazonasbecken.
- Sie argumentieren außerdem, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich sei, falls Auswirkungen nicht zu 100 % ausgeschlossen werden könnten.
- Dies ignoriert die Logik, dass eine rechtliche Verpflichtung auf nachweisbaren, plausiblen Auswirkungen beruht, nicht auf spekulativen Möglichkeiten.
- Wenn MPF und FUNAI Recht haben, benötigt jedes Projekt im Amazonasgebiet eine Umweltverträglichkeitsprüfung und staatliche Genehmigungen sind bedeutungslos.
- Weiterhin zeigen, dass wir uns nicht auf die 10-km-Pufferzone verlassen, sondern von Anfang an mit den Auswirkungen gearbeitet haben.
- Aufzeigen, dass der Schutz indigener Rechte für uns höchste Priorität hat.
- Beantragen, dass der Richter die Beweiserhebung für unnötig hält und eine summarische Entscheidung trifft.
- Die brasilianischen Regulierungsbehörden bei der Entwicklung eines rechtssicheren Genehmigungsverfahrens unterstützen, das indigene Rechte schützt und willkürliche Ausweitungen vermeidet.
Die Indigenen sind in ihren Gebieten geschützt. Ohne ihr Einverständnis geht nichts. Jetzt wollen die Indigenen jedoch auch Einfluss auf Projekte ausserhalb ihrer Gebiet plus der 10km-Zone nehmen. Das Ziel ist klar: Eine Entschädigung – ausserhalb des nationalen Rechtsrahmen – zu erhalten. Dazu wird ILO 169 instrumentalisiert. Persönlich gehe ich davon aus, dass Forderungen der MPF abgewiesen werden.
Die Generalstaatsanwaltschaft von Para und TSG haben ihre Stellungnahmen mutmasslich wie folgt beim Gericht eingegeben:
Jetzt ist klar, bei welchem Verfahrensschritt wir stehen: MPF und FUNAI haben ihre Beweisanträge (fristgerecht) beim zuständigen Gericht eingereicht.
