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Tages-Trading-Chancen am Freitag den 19.01.2018 (Seite 51)


DAX
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.772.810 von Eljot80 am 19.01.18 19:54:59
Zitat von Eljot80: Hi Gordon,

alles richtig gemacht

Ich muß noch viel üben: Einstiege/raus und Posts...

Danke für Deine Antwort, wir Hessen halten eben einfach zusammen:)

Bin jetzt mit dem Labbi, raus und frische Luft

Ihr wollt mich umbringen?!: gerne Dienstag 13150
:kiss:


Wer ist denn noch alles wohnhaft in meinem HeimatBundesland? Wollen wir uns ggf mal treffen?

13150 bis Dienstag - Ja, ja, wäre-wäre Fahrradkette (nach Loddar) ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.773.758 von indexhunter am 19.01.18 21:37:06
Duende, die Kunst der Besessenheit.
Zitat von indexhunter: Ich kenne Dich nicht und dass ein einzige was ich hier am Rande mitbekommen habe ist, dass Du -glaube ich- dich ein wenig an RippchenmitkRaut orientiert hast. Ansonsten kenne ich dein Setup nicht und auch nicht deine Trades, da ich hier nur sporadisch mitlese oder poste.

Da ich schon immer der Meinung bin, das Ehrlichkeit belohnt werden sollte, möchte ich mit Dir meine subjektiven Erfahrungen teilen, die sich an dein Statement über deinen Perfektionismus anschließt. Außerdem gibt es keinen besseren Zeitpunkt als genau heute Abend, da morgen die Welt bei dir schon wieder anders aussehen wird. Dazu siehe Punkt 1.

Das was Du gerade spürst ist der Dreh und Angelpunkt für jeden der dauerhaft sich an der Börse betätigen möchte. Trading ist mentaler Hochleistungsport. Und ja, auch für Leute wie für Abendkasse(Anerkennung, Lob), sonst würde sie hier nicht permanent posten, sondern einfach ihr Ding machen. :keks:

Was ich damit sagen will ist, dass Du dir mit deinem Postings heute die Chance hast über 2 Dinge mit der nötigen Tiefe nach zu denken:

1. Ist die Gefahr sehr hoch, dass die Beileidsbekundungen dich in eine weitere Falle locken könnten (!). Diese Falle besteht daraus, dass Du durch das kollektive Wunden lecken bis Montag deinen Schmerz und dein Leiden als Trader einfach vergessen hast. Ja, es sogar sein könnte, dass dir am Montag morgen deine Postings von heute sogar etwas unangenehm erscheinen und es sich so anfühlen könnte als wären es gar nicht deine Worte und Gedanken gewesen. Was ich meine ist die typische Strategie der Verdrängung. Am Montag dann wieder frohen Mutes "Naja, heute wird es besser klappen " dich wieder 12 Stunden vor die Kiste hängst und du in 2 Wochen an dem selben Punkt ankommst.

2. Das Technik, Setup, Software und Equipment nur extrinsische Faktoren sind. Also Dinge die einem suggerieren, wenn ich das und jenes habe oder explizit verstanden habe, dann kommt der und der Erfolg von alleine. Nur weil ich Auto fahren kann, weiß ich aber noch lange nicht wann ich wo abbiegen muss.

Wäre dem so, wäre die Deutsche Bank oder Goldmann Sach bei weitem die besten Investmentbanken der Welt oder anders gesagt, dann würde es in irgendeiner Form der einfache Filtermöglichkeiten geben um die besten Trader der Welt zu finden. Dem ist aber bei weitem nicht so.

Trading ist mentale Kunst! Noch mal: Trading ist mentale Kunst. Richtig Kunst! Unter Kunst versteht man (siehe Wiki): Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind.

Deswegen umgibt auch jeden erfolgreichen Trader eine Art "Zauber". Und vielleicht ist es gerade dieser Zauber der so viele anzieht aber auch gleichzeitig scheitern lässt.

Tja, und wie wird man nun Künstler? Wie trainiert man sich mental? Wie bekommt man in seinem Kopf die Flurbeleuchtung an um seine eigenes Verhalten formulieren zu können und vor allem um zu wissen, muss ich mich ändern oder muss ich mein Trading anpassen?

Um einen Habitus zu ändern braucht der Mensch ca. 3-9 Monate (jeder der mit dem Rauchen aufgehört hat weiß was ich meine). Dieser Richtwert gibt dir eine Indikation wie zeitintensiv so ein Training werden kann. Wie gesagt: Trading ist mentaler Hochleistungsport. Leistungssportler trainieren 4x die Wochen, manche auch 5 x. Wenn Du die eine Sache ausreichend trainiert hast, dann kommt die nächste usw....wieder 3-9 Monate.

Die Frage, die du also selber beantworten musst - und das geht leider nur in tiefster Einsamkeit(!)- ist

- Inwieweit spielt Perfektionismus für das Trading ein Rolle?
- Inwieweit spielt mein Perfektionismus für mein Trading eine Rolle? (deutlicher Unterschied zu Frage 1!)
- Welche Gründe in meiner Vergangenheit gibt es, warum ich perfekt sein möchte? (Anerkennung usw. (oder: das Lob für den Trade bspw.Daumen im Forum ist mir wichtiger als das Geld)
- Wie geht es mir wenn ich sehe dass ich nicht perfekt bin (Bestrafung, geringes Selbstwertgefühl? etc...)
...usw...

das sind nur Beispielfragen wie man an so etwas herangehen kann. Am Ende wird Deine emotionale Intelligenz darüber entscheiden, ob Du dich selber reflektieren kannst und dich selber durchschaust, oder ob du Hilfe von außen benötigst, um die richtigen Fragen für dich zu formulieren und zu lösen.

Am Ende noch ein paar konkrete Tipps von mir bzw. genaue Vorschläge:


- Buch: Trading in the Zone - Mark Douglas (leider sind die deutschen Übersetzungen sau teuer-bis zu 1000 Euro). Aber es ist eines der besten Bücher hinsichtlich der mentalen Kunst im Trading. Das Buch wurde in den 1980er geschrieben. https://www.amazon.de/Trading-Zone-Confidence-Discipline-Att…

- Keine Pause machen!!! Weiterarbeiten, aber anders als bisher. Weitertraden aber mit dem sekundären Ziel Geld zu verdienen. Dein neues primäre (!) Ziel ist es dich selber zu beobachten und an dir zu arbeiten.

- Die meisten traden von zu Hause. Meiner Ansicht nach einer der größten Fehler überhaupt. Wenn es so etwas bei dir gibt, miete dich in ein Co Working Space ein. Alleine der Weg ins Büro und nach Haus Abends geben dir ein Gefühl, dass es einen Anfang (mental hochfahren) und ein Ende gibt (mental runterfahren). Außerdem sitzen andere um dich herum, d.h. dein Umfeld wird dir automatisch reflektieren wie du dich gerade verhältst (möchte nicht wissen wie viele Trader wie viele Stunden sich ablenken lassen (Pornos etc.)) Irgendwann später kann man dann wieder von zu hause arbeiten, aber für die Reflektion des eigenen Verhaltens ist ein Gemeinschaftsbüro unschlagbar.

- Den Lebenspartner mit einbeziehen. Die Gedanken teilen und im richtigen Maße seine Erkenntnisse teilen. Entsprechend entsteht durch den Lebenspartner eine Art "Kontrollinstanz" zwischen Erkenntnis und Verhaltensweise (Habitus). Denn es geht am Ende nicht um die Erkenntnis (ist nur ein Teilziel), sondern darum den Habitus zu sehen, zu durchschauen und zu ändern.

Keiner wird dir sagen können wie lang dein Weg noch sein wird. Das ist mit das schwierigste an dem Vorhaben "mentales Training" es braucht länger als man denkt und vor allem, man ist am Ende des Tages immer mit sich allein. Worte und Ratschläge der Anderen werden nicht deinen Habitus ändern können, sie können dich nur inspirieren.

Toi, toi, toi und viel Glück und vor allem viel Humor auf deiner Reise!



















Zitat von AGTrader: ...

Ja, ich denke ich bin zu oft Perfektionist, auch mit der Gitarre, mich stören die kleinsten Fehler die andere nicht mal merken. Sollte mich vielleicht nicht so quälen. Und wenn ich im See schwimme dann nicht mal kurz, nein um eine Insel rum mit Wadenkrampf. :keks:

Bin auch nur ein Mensch, ja. :look:

Danke :) Grüße Axel



Es gibt das Buch bei Amazon es ist auf English erschwinglich. Danke. danke für deinen Beitrag. Ja Trading ist mentaler Hochleistungssport so wie Flamencogitarre spielen. Das ist ein mentaler und körperlicher Hochleistungssport, das mache ich seit 40 Jahren. Da darf man nicht groß nachdenken beim spielen wenn man ein Stück mit 220 BpM durchspielt. Das was man den Flow nennt ist hier in dem Flamencobereich das Duende. Das ist die Macht die über dich kommt wenn du alles beherrschst aber dann nicht über dein Handeln, Spielen nachdenkst sondern es einfach geschehen läßt!! Ein saugeiler Zustand. Ich lade mal ein Video hoch auf meinem anderen Kanal die Tage.

Ich werde über deine Zeilen nachdenken. Perfektionismus verbunden mit Duende ist eigentlich ein guter Zustand.


5.0 von 5 Sternen
Gibt es ein stressfreies Trading? Von Dr. M. am 6. April 2009
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Seien wir mal ehrlich, die meisten von uns sind irgendwann schon einmal auf die Verführungen der technischen Analyse der Finanzmärkte hereingefallen. Haben wir nicht alle diese wunderbaren Börsenbücher gelesen und gesehen, wie einfach Trading doch sein kann? Wenn man aber danach trotzdem Geld verloren hat, wird man stutzig und begreift so langsam, dass uns diese Bücher in der Regel eine Welt vorgaukeln, die so nicht existiert. Sie zeigen immer ein Bild, das bereits fixiert ist. Der Zufall ist verschwunden, die Kurse stehen fest.

Tatsächlich aber ist alles möglich und nichts steht fest. Wir müssen Entscheidungen treffen, wenn das Spiel läuft. Und darauf sind wir nicht vorbereitet. Wir denken am Anfang, wir müssten wissen, was als nächstes passieren wird, um als Gewinner da zu stehen. Erst später oder vielleicht zu spät begreifen wir, dass es darauf gar nicht ankommt.

Ach ja, lasen wir nicht in diesen schlauen Büchern auch etwas über mentale Regeln? Meistens haben wir sie akzeptiert oder im schlimmsten Fall sogar gedacht, dass das bei uns schon klappen wird. Worauf wir überhaupt nicht vorbereitet waren, ist, dass wir plötzlich völlig unerklärliche Dinge tun und uns trotz rationaler Einsicht völlig blödsinnig verhalten. Wie kann das sein? Trading geht über den Rahmen unseres alltäglichen Lebens weit hinaus. Plötzlich und völlig unerwartet stoßen wir an die Grenzen der bisherigen Selbsterkenntnis. Und das kann sehr schmerzlich werden.

Der Autor dieses hervorragenden Buches begann 1978 mit dem Traden. Er bekam eine Broker-Stelle bei Merrill Lynch in Chicago und war 1982 der persönlichen Pleite sehr nahe. Nach dieser heftigen Selbsterfahrung begann er an seinem Bestseller "The Disciplined Trader: Developing Winning Attitudes" zu schreiben. Dieser Prozess dauerte ganze sieben Jahre. 1983 verließ er Merrill Lynch und gründete eine Beraterfirma. Aus einer siebzehnjährigen Arbeit mit vielen Tradern entstand das vorliegende Buch, das er wohl nicht umsonst seinen ehemaligen Kunden widmet.

Douglas sagt bereits in der Einleitung, worum es ihm geht: 1. Mehr oder bessere technische Analyse ist in der Regel nicht die Lösung, wenn uns die Konsistenz beim Traden fehlt. 2. Vielmehr bestimmt unsere mentale Verfassung den Erfolg. 3. Dabei geht es insbesondere darum, in Wahrscheinlichkeiten zu denken. 4. Die meisten Schwierigkeiten entstehen dann, wenn Trader glauben, sie dächten in Wahrscheinlichkeiten, es aber tatsächlich nicht tun. 5. Douglas will jeden Leser durch einen Prozess führen, an dessen Ende die funktionale Integration der richtigen Denkstrategie in sein mentales System steht.

Die meisten Fehler beim Traden entstehen in der Folge von Angst. Wir haben Angst vor Verlusten oder Angst, etwas zu verpassen. Wir glauben, wenn wir diese Angst besiegen, dann wird alles besser. Aber Douglas macht uns klar, dass es darum gar nicht geht. Wir müssen einen angstfreien Zustand erreichen, in dem wir "im Fluss" sind oder "in der Zone", wie Douglas schreibt. Versuchen wir diesen Zustand zu erzwingen, indem wir etwas bekämpfen, dann tritt er nicht ein. Das ist unser wahres Dilemma. Eigentlich kennen wir dieses leidige Problem nur zu gut. Wollen wir unseren Verstand zwingen, nicht ständig an alles Mögliche zu denken, dann tut er es erst recht. Liegen wir nachts wach und können nicht schlafen, dann werden wir immer wütender, wenn wir einschlafen wollen und es nicht funktioniert. Über Zwang und Kampf haben wir keine Chance. Nicht zu kämpfen ist aber in unserem Kulturkreis ein Tabubruch, und daraus resultieren viele unserer Schwierigkeiten.

Professionelle Trader haben keine Angst bei ihrer Arbeit. Wie aber, wenn nicht durch Kampf und Willen, erreichen wir diesen wunderbar sorglosen Zustand? Der Autor behauptet, dass dies im Grunde einfach wäre, wenn man es weiß.

Zunächst erklärt er uns, dass der Markt völlig neutrale Signale sendet und wir es sind, die in diese Signale unseren inneren Zustand hineininterpretieren. Haben wir drei Gewinntrades hinter uns, dann werden wir die nächste Tradinggelegenheit optimistischer betrachten als nach drei vorangegangenen Verlusttrades.

Wenn Douglas sagt, wir müssen zu jeder Zeit auf alles gefasst sein, dann werden die meisten von uns dies nicht abstreiten. Aber der Durchschnittstrader macht sich genau an dieser Stelle etwas vor. Er glaubt den Markt vorhersehen zu können und hat eine dementsprechende (oft fatale) Erwartung an kommende Ereignisse. Wir lesen folgende bemerkenswerte Aussage: "...the degree by which you think you know what is going to happen next, is equal to the degree to which you will fail as a trader" (S.110).

Douglas stellt fünf grundlegende Wahrheiten über das Trading in den Raum. Ich bin mir sicher, dass eine Verinnerlichung dieser Wahrheiten zu einer grundlegenden Veränderung des Tradingstils bei den meisten Tradern führen wird. Im Grunde beschreiben diese fünf Wahrheiten den Erfolgsmechanismus von Spielcasinos. Wir brauchen zunächst einen statistischen Vorteil, also eine Methodik die nachweislich statistisch profitabel ist. Denken in Wahrscheinlichkeiten oder besser statistisches Denken führt uns danach zu der einfachen Erkenntnis, dass wir auf längere Sicht gar nicht verlieren können. Das macht uns sorgenfrei, wenn es uns gelingt, diese Einsicht in unser (meist unbewusstes) Glaubensystem zu integrieren, was in den meisten Fällen nicht einfach ist, da sie in Konflikt zu anderen Glaubenssätzen stehen wird.

Aus diesem Grunde geht der Autor in der zweiten Hälfte seines Buches auf die Veränderung unseres Glaubenssystems sehr ausführlich ein. Er zeigt uns in Teilschritten, wie wir zu den grundlegenden Veränderungen kommen, die uns zu einem konsistent erfolgreichen Trader machen.



Fazit.
Von allen Büchern, die ich bisher über mentale Trading-Voraussetzungen gelesen habe, ist dieses mit Abstand das Beste. Douglas bringt hier nicht nur seine eigenen Erfahrungen ein, sondern auch Erkenntnisse aus der Arbeit mit Spitzentradern. Er belässt es nicht dabei, rational verständliche Einsichten zu vermitteln, von denen die meisten Menschen irrtümlich glauben, das sie alleine bereits zu Veränderungen führen würden, sondern er zeigt auch Wege auf, wie wir solche Erkenntnisse in unser unbewusstes Glaubenssystem verankern können. Denn nur, wenn wir dies geschafft haben, finden wirkliche Veränderungen statt.

Antwort auf Beitrag Nr.: 56.773.758 von indexhunter am 19.01.18 21:37:06Mein lieber Scholli. Da hast Du Dir aber absolut Mühe gegeben. :)
Chapeau - der Text spiegelt aber die ungeschönte Wahrheit wider - so ist es nun mal.

Danke für diesen Einblick in die etwas tieferen Regionen des täglichen Tradings...

Nette Grüße hb
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.771.463 von Abendkasse am 19.01.18 17:59:05
Zitat von Abendkasse: Man muss nicht unbedingt viel Geld haben und auch nicht enorm Zeit um an der Börse ein wenig Geldzuverdienen . Einige Wochen bzw. 3 - 4 Monate sollte man aber schon einplanen .

Im Vorfeld zum Beispiel am WE sucht man sich erfolgsversprechende Aktien und dementsprechende OS heraus , das kostet zwar auch Zeit aber das ist nicht so schlimm . Natürlich funktionieren auch nicht alle aber bei 8 von 10 liege ich in der Regel richtig mit meiner Vermutung . Das Posten im Forum kostet da wesentlich mehr Zeit .





Mit beiden OS konnte man ohne Anstrengungen in 2-3 Monaten seinen Einsatz mindestens verdoppeln !
Ist kein hochriskantes Daytrading bringt aber auf Dauer Geld ins Haus ! :kiss:




@Abendkasse

:eek: hast DU diesen Trade (Call) hier OFFEN gepostet?
Ich habe das nicht gelesen, wenn ja, zeig mir bitte, WANN Du das gemacht hast
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.774.502 von AGTrader am 19.01.18 23:27:20Ich hab mir alles noch durchgelesen...und Alle Achtung...indexhunter mit einem langen Beitrag! Vielen Dank für die Mühe! Was mir persönlich wichtig und entgegen den Beiträgen mit "troll" usw. anders erscheint, ist die Tiefe in dieses Thema.
Meine persönliche Meinung zum Beitrag von indexhunter. Es fiel mir beim Lesen plötzlich etwas ein. In jungen Jahren, die ersten Male im Casino beim Roulette sassen Damen und zeichneten auf. Welcher Croupier die weisse Kugel weit oder weniger weit einwirft usw usw. Ihr könnt euch sicher vorstellen worauf ich hinaus will. Deren Schrift hat rein gar nicht gebracht!!!!
Natürlich sind mir hier hier die Charttechniker böse.....aber rein mal angenommen....die Damen wären genauso überzeugt gewesen! :)

Zu IGTader den ich sehr schätze, aber das mentale Training stelle ich mir folgend vor:
Meine Zeit als sportler freilich lange vorbei, aber ich nehme jetzt beispielsweise mich und zwar als Schispringer. Ich bereite mich vor. Ich bin wirklich unter den Top. Ich mache mentales Training.....weil ich den Absprung klarerweise beherrsche aber den perfekten Moment zu erreichen es einfach nötig ist in der Birne zu arbeiten. Also Schi super, Geschwindikeit perfekt, der Absprung perfekt ....... NUR DER HANG IST NICHT MEHR ABWÄRTS SONDERN DER HANG GEHT PLÖTZLUCH AUFWÄRTS.
Ich hoffe jemand kann sich die Verwunderung vorstellen ....BIldlich...vielleicht lustig
Jedenfalls wenn ich richtig verstanden wurde....das ist BÖRSE!

Schönes Wochenende
SPD Entscheidung am Sonntag. Ich glaube es wird weiter aufwärts gehen, egal welches Ergebnis rauskommt. Letztes Jahr führte jede politische Abstimmung maximal zu kurzen kleinen Einbrüchen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.774.502 von AGTrader am 19.01.18 23:27:20Wenn Douglas sagt, wir müssen zu jeder Zeit auf alles gefasst sein, dann werden die meisten von uns dies nicht abstreiten. Aber der Durchschnittstrader macht sich genau an dieser Stelle etwas vor. Er glaubt den Markt vorhersehen zu können und hat eine dementsprechende (oft fatale) Erwartung an kommende Ereignisse.

Tages-Trading-Chancen am Freitag den 19.01.2018 | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1272111-501-510/tages-trading-chancen-freitag-19-01-2018#neuster_beitrag


Das war gestern wieder sehr schön zu sehen. Das Sentiment war durchweg den ganzen Tag bärisch. An der Euwax waren so im Schnitt über 70 % negativ gestimmt. Die große Mehrheit hatte also die Erwartung, es muss nach unten gehen.
In einem stark steigenden Markt zu shorten ist eigentlich völlig irre. Warum machen es die Leute dann trotzdem?

Weil sie eine feste Meinung haben. Aber an der Börse hat man am besten überhaupt keine Meinung. Oder zumindest ist man stark genug, seine Meinung zu ändern, wenn man falsch liegt.
Und genau das ist die Krux - man will ums Verrecken recht haben. Kaum einer gesteht sich ein, dass er völlig falsch liegt. Weil das am Selbstwertgefühl nagt. Lieber gibt man für das eigene Versagen dem Markt die Schuld. Nennt ihn "irre", "Saubande", "Betrüger."

Das Grundproblem liegt darin, dass viele den Markt als Gegner betrachten, den sie bezwingen wollen. Also kämpfen sie gegen den Markt anstatt mit ihm zu fließen. Das sind dieselben Leute, die auch im Leben ständig gegen etwas kämpfen und deswegen nie entspannt sind.

Börse ist wie das richtige Leben. Wer kämpft, hat schon verloren! Und weder an der Börse noch im Leben richtige Freude. Der alte Spruch "go with the flow" hat eine tiefe Wahrheit. Aber es kann viele Jahre dauern, bis man einfach "mitfließt". Und die meisten schaffen das auch nie. Weil der Mensch so konditioniert ist, dass er kämpfen muss, um etwas zu erreichen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.775.225 von cyberwilly am 20.01.18 08:39:36
Zitat von cyberwilly: Das war gestern wieder sehr schön zu sehen. Das Sentiment war durchweg den ganzen Tag bärisch. An der Euwax waren so im Schnitt über 70 % negativ gestimmt. Die große Mehrheit hatte also die Erwartung, es muss nach unten gehen.

So einfach ist das mit dem EUWAX-Sentiment nun aber auch nicht. Optionen dienen im Allgemeinen dem Hedgen des Aktienportfolios, insofern sollte in einem intakten Bullenmarkt hauptsächlich Short-Optionen aufgebaut werden. Im Umkehrschluss könnte man sogar vermuten, dass die Mehrzahl der Marktteilnehmer ziemlich bullisch war.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.774.811 von suuperbua am 20.01.18 03:02:16
Zitat von suuperbua:
Zitat von Abendkasse: Man muss nicht unbedingt viel Geld haben und auch nicht enorm Zeit um an der Börse ein wenig Geldzuverdienen . Einige Wochen bzw. 3 - 4 Monate sollte man aber schon einplanen .

Im Vorfeld zum Beispiel am WE sucht man sich erfolgsversprechende Aktien und dementsprechende OS heraus , das kostet zwar auch Zeit aber das ist nicht so schlimm . Natürlich funktionieren auch nicht alle aber bei 8 von 10 liege ich in der Regel richtig mit meiner Vermutung . Das Posten im Forum kostet da wesentlich mehr Zeit .





Mit beiden OS konnte man ohne Anstrengungen in 2-3 Monaten seinen Einsatz mindestens verdoppeln !
Ist kein hochriskantes Daytrading bringt aber auf Dauer Geld ins Haus ! :kiss:




@Abendkasse

:eek: hast DU diesen Trade (Call) hier OFFEN gepostet?
Ich habe das nicht gelesen, wenn ja, zeig mir bitte, WANN Du das gemacht hast


Ich habe den Text anders verstanden, es sind Beispiele. Aber keine zuletzt ausgesprochenen Empfehlungen. Aber gerade diese beiden Beispielen wurden allgemein in den letzten Monaten in verschiedenen Medien als Tipp angesprochen. Ich persönlich habe es leider nicht gemacht :rolleyes:
Es ist jetzt ja zum Government Shutdown drüben gekommen. Ich bin mal gespannt, wie die Indizes sich in den nächsten Tagen verhalten werden.
Kommt es nun zu einer kleineren Korrektur oder fließt alles weiter..........
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