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Air Berlin: Hohe Belastung für die Steuerzahler | Diskussion im Forum


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Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "Air Berlin: Hohe Belastung für die Steuerzahler" vom Autor Max Otte

Würden Sie mir einen Kredit in dreistelliger Millionenhöhe gewähren, wenn ich Ihnen vorab sage, dass ich eigentlich schon insolvent bin? Natürlich nicht. Kein klar denkender Mensch würde einen solchen „Deal“ eingehen. Oder doch?

Lesen Sie den ganzen Artikel: Air Berlin: Hohe Belastung für die Steuerzahler
So blöd können ja nur unser Politiker sein.
Aber auch der typische deutsche "Geiz ist geil Sparmichel" träg eine Schule daran.
Mit dem Billigheimer fliegen, aber kreischen und Schadensersatz fordern wenn dann so was passiert.
Bei 5 x Billigflug gebucht und viel gespart, sollte schon mal auch eine Heimreise aus eigener Tasche drin sein wenn so was passiert. Und nicht alle Steuerzahler am Heimflug beteiligen.
.........Oder ich lass das Fliegen wenn ich es mir nicht leisten kann.
Man kauft sich ja auch keinen Dacia und klagt dann, dass die Verarbeitung und Qualität nicht so wie in der Premiumklasse ist.
Also erstmal war das vor der Bundestagswahl, auch müsste man hier mal durchrechnen wieviel es den Steuerzahler gekostet hätte wenn die 8000 Angestellte schon früher Arbeitslosengeld bekommen hätten auch ist bis heute noch nicht sicher wieviel nun wirklich zurückbezahlt wird.
Wer das Recht auf Selbstbestimmung nach Brüssel abgibt, muss sich über diesen Verlust an Geld nicht wundern.
Die EU hat verhindert, dass die Lufthansa 200 Millionen an Airberlin zahlte.
Niki Lauda bekam seine Niki für einen Schnäppchenpreis zurück.

Aber was solls, die EU kostet uns doch sowieso jedes Jahr 10 Milliarden Euro und mehr nettto.
Da kommt es auf 150 Millionen Euro doch nicht an.
Habe früher immer geschrieben, wenn Du einen Euro halbieren willst, dann schicke einen ganzen Euro nach Brüssel, dann kommt ein halber Euro zurück.
Es ist unglaublich wie der Staat mit unserem Geld umgeht.Wieder wird niemand zur Verantwortung gezogen für die Veruntreuung von Steuergeld. Statt dessen verlangt die Politik noch mehr vom Bürger.
Und obendrauf gibt es noch Mitbürger, die den unfähigen Verschwendern noch mehr geben wollen.
Dieser Altruismus ist hier völlig fehl am Platz. Man muss schon wirklich dumm sein, wenn man glaubt die
Politik fängt damit etwas Vernünftiges an. Der Kredit für Air Berlin war völlig unnötig und nur dem Wahlkampf geschuldet.
...Allein die ausstehenden Ansprüche der Mitarbeiter gegen Air Berlin belaufen sich auf rund 9,5 Mio. Euro. ...

Absolut in Ordnung, wenn die Mitarbeiter für ihre geleistete Arbeit ihren Lohn erhalten.

...Was würde Konzernvorstand widerfahren, wenn dieser einem insolventen Partner einen Kredit aus der Unternehmenskasse gewähren würde? Wie würden die Aktionäre reagieren?

Der Vorstand würde mit einer Millionen schweren Abfindung ins nächste Unternehmen 'delegiert' werden und Klein aktionäre sind sowieso nur nur eine nette Garnitur .

...Den wenigen verbliebenen Vermögenswerten von Air Berlin steht ein gewaltiger Schuldenberg in Höhe von 4,4 Mrd. Euro gegenüber. Höchst unwahrscheinlich ist, dass die Gläubiger einen Großteil der Mittel, die sie dem Unternehmen geliehen haben, zurückerhalten werden. ... Die Insolvenz der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft wird den deutschen Steuerzahlern noch erhebliche finanzielle Belastungen aufbürden.

Die Bundesregierung, die garkeine ist, sondern nur geschäftsführend, wird ihren Gläubigern, den Wählern, höchst wahrscheinlich nichts der auflaufenden Schulden, in Form von Arbeit und Erfüllung des Wählerauftrages, zurück geben.

Ganz sicher aber ist, dass die finanzielle Belastung, die dem Steuerzahler in Form von unkontrolliert immer weiter steigenden Diäten aufgebürdet wird, höher wird.


Und darüber regt sich keiner auf.


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