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Hammond: Brexit-Abkommen ohne Finanzdienstleistungen wird scheitern | Diskussion im Forum



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Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "Hammond: Brexit-Abkommen ohne Finanzdienstleistungen wird scheitern" vom Autor dpa-AFX

Der britische Schatzkanzler Philip Hammond hat vor einem Scheitern der Brexit-Gespräche gewarnt, sollten die für Großbritannien wichtigen Dienstleistungen nicht Teil eines Abkommens werden. "Ein Handelsabkommen wird nur zustandekommen, wenn es …

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Bei der Feuerwehr gibt es genormte Druckschläuche, vom fetten A bis hin zum dünnen D. Internationale Finanzdienstleister haben die von den Briten angebotene A-Schnittstelle genutzt, um mit maximalem Durchsatz an der EU insgesamt anzudocken. Das Modell funktionierte auch deshalb so gut, weil englisch eine relativ leicht zu erlernende Weltsprache ist, die die Banker aus China, Japan, Korea und den USA und Canada ohnehin beherrschen und weil in der Nach-Thatcher-Ära dort die Regelsysteme im Finanzbereich entsprechend gesoftet worden waren. Über die EU-internen Kupplungs- und Distributionsmechanismen wurden die großen Finanzströme dann innerhalb der EU in dünner werdenden Schläuchen weiterverteilt. In Zukunft haben die Briten zwar noch ihr A-Kupplungsstück im Angebot, allein es fehlen dann die Weiterverteilungsmöglichkeiten in die Rest-EU hinein. Welches Interesse sollten internationale Banken künftig daran haben, die dann überdimensionierte A-Schnittstelle der Briten (City of London) weiter zu nutzen, wenn dahinter kein 450-Millionen-Finanzmarkt mehr bewässert werden kann? Die Internationalen Finanzdienstleister werden, wenn sie die EU weiter bedienen wollen, dort neue A-Schnittstellen nutzen müssen. Für die Briten bleiben am Ende noch die C- oder D-Schlauchstärken übrig, die für die Versorgung des Inlandsmarktes hinreichend sind. Und welches Interesse sollte die EU haben, den Briten die hauptsächlich durch die Mitgliedschaft in der EU ermöglichte goldene Gans weiter zu behalten und die während der und durch die EU-Mitgliedschaft aufgebaute Finanzdienstleistungs-Asymmetrie zugunsten des Drittstaats GB und zum eigenen Nachteil fortwähren zu lassen?


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