DAX-0,32 % EUR/USD+0,12 % Gold+0,58 % Öl (Brent)-0,40 %

Giftgas Attacke in London (Seite 56)



Begriffe und/oder Benutzer

 

Craig Murray fragt sich u.a. auch, wer ist wo und wann wer ?

“Boshirov” is probably not “Chepiga”. But he is also not “Boshirov”....




https://www.craigmurray.org.uk/archives/2018/09/boshirov-is-…

Hier mal Higgins, der nach meiner Meinung ein Geheimdienstmitarbeiter ist der den Privatdetektiv zu spielen hat.

https://www.bellingcat.com/news/uk-and-europe/2018/09/26/skr…
Keiner weiss genau ob Skripal noch lebt und ob er nicht schon längst wieder jobbt um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Bis zur angeblichen Vergiftung hatte er vier Minijobs bei vier Geheimdiensten so dass es ihm sicherlich leicht fällt, in diesem Gewerbe wieder aktiv zu sein.

Der Focus schreibt heute:

Soll russische Spione verraten haben

Vergifteter Doppelagent Skripal war bis 2017 für vier Geheimdienste tätig


Interessant im Artikel der Hinweis auf die Verbindung einer russischen Mafia zu russischen Politikern und Beamten.
Das erinnert mich an den durch Polonium ermordeten Litwinenko, der durch seinen Tod dem MI6 leider nicht mehr die Verbindungen der russischen Mafia mit westlichen Unternehmen und Geschäftsleuten ausplaudern konnte.
Wer hier welche Interessen an einem toten Litwinenko hat, sollte somit auch dem dümmsten klar sein.

...Auch den spanischen Geheimdienst CNI soll Skripal, der sich momentan an einem geheimen Ort von dem Attentat erholt, mit brisanten Informationen versorgt haben. Nach FOCUS-Informationen ging es hier um kriminelle Kontakte der russischen Mafia an der Costa del Sol zu einflussreichen Politikern und Beamten in Moskau...

https://www.focus.de/politik/ausland/er-enttarnte-russische-…
Craig Murray Spy Games

... so when Defence Minister Gavin Williamson tweeted out a thrilled endorsement of Bellingcat’s work on Colonel Chepiga, DIS urgently advised that he delete it. Which he did...

I have this information from an impeccable Whitehall source, who told me there is a concern in the security services that runs like this. They genuinely believe Boshirov and Petrov are GRU agents and the would-be assassins. (I judge that my source themself believes the security services really do think this). Bellingcat, while they are sometimes fed security service material, did not in fact get fed the Chepiga material by the CIA or MI6, whether or not through a cutout. The security services are worried the Chepiga ID may be a blind alley fed to Bellingcat’s sources by the FSB. If the UK government endorses it, this could be followed by the Russians producing Chepiga and apparently discrediting the entire British narrative.

Hence the fact no charge has been laid against Chepiga, and the charges are still in the name of “Boshirov”, plus the fact that no British minister or official has named Chepiga, with only the fool Williamson stepping out of line and being slapped down...
...
Russia is fascinating at the moment. Komsomolskaya Pravda reports Ministry of Interior identification experts unofficially endorsing the Chepiga/Boshirov identity. Now there is no way these experts in the Ministry of the Interior – who would not be hard for the authorities to single out – would have done that for Komsomolskaya Pravda without an official nod. Either the Russians are indeed egging on the British into a false identification, or some inter-agency rivalry is afoot in Russia. This follows on the very open report in Kommersant – which is very close to Putin – that opinion was divided in Chepiga’s home village.

None of which brings us an awful lot closer to the truth of what happened in Salisbury, which I suspect is a great deal more complicated than any official narrative.


https://www.craigmurray.org.uk/archives/2018/09/spy-games/
Oha!

Scripal ist ein 'Putinist'!

So #Skripal is:
-Pro-Kremlin
-Pro-reunification of Crimea with Russia
-Pro-Russian position with regards to Ukraine
-Denies Russian troops ever invaded East Ukraine
*SEE WHY THEY ARE KEEPING HIM AWAY FROM THE UK PRESS NOW?*


https://twitter.com/city_affairs/status/1047066545703268352
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.829.660 von depodoc am 28.09.18 23:50:50aus dem Link:

"... Skripal hat nach FOCUS-Informationen bis 2017 für vier NATO-Geheimdienste gearbeitet. Dabei soll er auch einige aktive Spione des russischen Militärnachrichtendienstes GRU verraten haben..."

Womöglich war es aber auch genau anders herum, und er hat heimlich für einen russichen Geheimdienst gearbeitet und Geheimnisse westlicher Dienste verraten, weshalb diese ihn dann versucht haben zu vergiften, und das auf eine Weise so dass der Verdacht auf Russland fällt.

Wenn es wirklich der russische Geheimdienst gewesen war, der den Anschlag versucht hat, dürfte man im Westen erleichtert aufatmen. Denn das wäre der eindeutige Beweis dafür, dass der russische Geheimdienst total stümperhaft ist und nicht einmal in der Lage ist einen unbewaffneten Zivilisten zu liquidieren...

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.861.011 von Blue Max am 03.10.18 14:29:42Nach Putins neuester Meinung ist Skripal "kein Aktivist für Menschenrechte", sondern u.a. "einfach ein Dreck".

Diese aktuelle Aussage Putins wird gerne von allen Medien, - auch unseren Westmedien -, übernommen. Kein Lügenmedium behauptet, dass Putin hier lügt, wie dies sonst standardmässig immer der Fall ist.


Putin nennt Skripal "Hochverräter" und "Dreck"

Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal, der im März in Salisbury vergiftet wurde, als "Hochverräter", "Spion" und "Dreck" bezeichnet. Außerdem brachte er seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Medienkampagne um Skripal bald zu Ende ist.
Einige Medien verbreiten eine Theorie, Herr Skripal sei eine Art Aktivist für Menschenrechte, sagte Putin auf dem
Forum "Russische Energiewoche" in Moskau. Skripal sei aber einfach ein Spion, ein Hochverräter, fügte das russische Staatsoberhaupt hinzu. "Stellen Sie sich vor, es gäbe einen Menschen in ihrem Land, der Hochverrat an ihrem Land begangen hat. Wie würden Sie ihn nennen? Er ist einfach ein Dreck", sagte Putin.


https://deutsch.rt.com/newsticker/77002-putin-nennt-skripal-…

Meine Vermutung ist, dass beide Seiten genau wissen, was genau passierte, aber keiner sagt es genau.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.862.463 von depodoc am 03.10.18 18:06:45https://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Wiktorowitsch_Skripal

"...Im Dezember 2004 wurde er als Informant des MI6 entlarvt und in Russland verhaftet. Ihm wurde vorgeworfen, ab den 1990er Jahren die Identitäten russischer Agenten in Europa dem MI6 verraten zu haben. Der russische Ankläger behauptete, der MI6 habe ihm dafür 100.000 Dollar gezahlt. 2006 wurde er von einem Moskauer Militärgericht in einem für die Medien weitgehend geschlossenen Prozess wegen „Hochverrats in Form von Spionage“ zu 13 Jahren in einem Arbeitslager verurteilt..."

---
Rechtskräftig wegen Hochverrats zu 13 Jahren verurteilt usw, was soll Putin auch sonst über so einen sagen...

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.862.514 von Blue Max am 03.10.18 18:11:12Putin hätte auch sagen können, dass Skripal ein "Kameradenschwein" ist.
( wer als Tagebär beim Bund war wie ich, der weiss was damit gemeint ist)

Bei wiki steht u.a. ...Im Laufe der Zeit übergab er dem britischen Auslandsgeheimdienst MI6 das gesamte Telefon- und Mitarbeiterverzeichnis des GRU und enttarnte so hunderte Agenten...

Von diesen Veratenen sind einige ins Gefängnis gewandert und werden sich dort Gedanken über das "Kameradenschwein" Skripal gemacht haben. Einige werden mit Sicherheit "Rache" geschworen haben und sich nach Entlassung aus westlichen Gefängnissen mit der Ermordung Skripals befasst haben.
Ein solcher Mord bedarf keinen staatlichen Auftrag.
Lügen ohne Ende
Der „Fall Skripal“ verkommt zur Meisterleistung der Kriegslügner und Propagandisten.
Das Rätsel um die Skripal-Vergiftungen wird immer undurchsichtiger. Nun „fand“ man Anfang September praktischerweise zwei Verdächtige, die – sollten sie tatsächlich für die Vergiftungen in Salisbury verantwortlich sein – dilettantischer nicht hätten handeln können. Craig Murray über die entsprechenden „Erkenntnisse“ und Entwicklungen.
Dieser BBC-Report liefert eine sehr nützliche chronologische Zusammenfassung der Ereignisse.
Am Sonntag, den 4. März, wurde das fahrende Auto der Skripals per Videobeobachtung um 9.15 Uhr nacheinander an drei verschiedenen Orten in Salisbury gesehen. Beide hatten ihre Handys ausgeschaltet – was für die nächsten vier Stunden auch so bleiben sollte und damit die Ortung der Geräte vereitelte.
Es gibt keine Videoaufzeichnungen, die darauf hinweisen, dass die Skripals in ihr Haus zurückgekehrt sind. Deswegen ist man bisher stets davon ausgegangen, dass sie gegen 9.00 Uhr die Türklinke zum letzten Mal berührt hätten.
Die Metropolitan Police gab jedoch an, dass Boshirov und Petrov am Tag der Vergiftungen erst um 11.48 Uhr in Salisbury angekommen seien. Das bedeutet, dass sie frühestens gegen 12.00 Uhr ein Nervengift auf die Türklinke der Skripals aufgebracht haben könnten. Es gab jedoch nie einen Hinweis darauf, dass die Skripals am Sonntag, den 4. März nach 12.00 Uhr in ihr Haus zurückgekehrt sind. Hätten sie es doch getan, hätten sie und/oder ihr Auto erfolgreich alle Video-Überwachungskameras umschifft. Zur Erinnerung: Als sie losfuhren, wurden sie nacheinander von drei verschiedenen Kameras erfasst. Auch Borishov und Petrov wurden nach ihrer Ankunft wiederholt gefilmt.
Chronologie der Ereignisse
Um 13.30 Uhr wurden die Skripals wieder von einer Videokamera erfasst, als sie die Devizes Road entlangfuhren. Danach können ihre Bewegungen bis zu ihrer Aufnahme ins Krankenhaus klar bezeugt werden oder wurden aufgezeichnet.
...und immer wieder die Türklinke
Selbst wenn also die Skripals „unsichtbar“ nach Hause gefahren sein sollten, bevor sie auf der Devizes Road wieder gesehen wurden, bedeutet dies, dass 13.15 Uhr der spätestmögliche Zeitpunkt war, zu dem sie die Türklinke berührt haben könnten. Der zeitliche Abstand zwischen der Aufbringung des Nowitschok auf die Türklinke und der Berührung durch die Skripals hätte also höchstens eine Stunde und fünfzehn Minuten betragen. Erinnern Sie sich an all diese „Experten“, die uns im Brustton der Überzeugung erzählt haben, dass das Nervengift – das „zehnmal stärker als VX ist“ –, nicht tödlich war, weil es über Nacht auf der Türklinke zerfallen war? Nun, das kann nicht stimmen. Die Zeit zwischen Aufbringung und Kontakt betrug zwischen einer Minute und höchstens einer guten Stunde, wenn man von der aktuellen Zeitachse ausgeht.
Im Übrigen ist auch beachtenswert, dass die Skripals – wie auch die arme Dawn Sturgess und Charlie Rowley – zu den Schlüsselzeiten und während ihrer weitläufigen Bewegungen praktisch unsichtbar für die Video-Überwachungskameras waren, während „Petrov und Boshirov“ während der Gesamtheit ihres kurzen Aufenthaltes oft und in bester Qualität erfasst wurden.
Dies ist besonders bemerkenswert im Zusammenhang mit dem Aufenthaltsort der Skripals am 4. März um 12.00 Uhr. Die Regierung kann lediglich behaupten, dass sie um diese Zeit nach Hause zurückgekehrt sind, weil sie darauf besteht, dass die Skripals das Nervengift über die Türklinke aufgenommen haben. Warum aber wurde ihr Auto so oft beim Wegfahren aufgezeichnet und kein einziges Mal auf ihrem Rückweg? Es erscheint sehr wahrscheinlich, dass sie mit dem Nervengift irgendwo anders in Berührung gekommen sind, während sie unterwegs waren.
https://www.rubikon.news/artikel/lugen-ohne-ende
Verstehe ich die Mehrheit der jüngeren Aussagen hier eigentlich richtig?

Zuerst war man als deutschsprachiger Putinist also selbstverständlich der Ansicht, der Anschlag auf Skripal war vom britischen Geheimdienst und der britischen Regierung vorgetäuscht, um vom Brexit und ähnlichen Pleiten abzulenken und einen äußeren Feind zu suchen.

Dann ging man schrittweise auf die Bellingcat-"Behauptungen" ein und versuchte sie zu diffamieren und nachdem jetzt Putin öffentlich Skripal als Drecksack oder ähnliches bezeichnet hat, kommt man als deutscher Putinist nach und nach schrittweise zu dem Schluss, dass ein solcher Drecksack natürlich den Tod verdient hat und die autochthonen britischen Opfer des Gifts unbedeutende Kollateralschäden sind, die im neuen Kalten Krieg der Geheimdienste ganz normal sind.

Habe ich die vorhergehenden Aussagen insgesamt so richtig verstanden?

Erinnert mich irgendwie an diese schöne, kurze und sehr verständnisvolle Zeit in den Geschichtsbüchern zwischen dem 01.09.1939 und dem 22.06.1941, als den Deutschen von ihrer reichsdeutschen Regierung erklärt wurde, dass die russische Regierung jetzt ein treuer Freund ist und den Russen von deren sowjetischer Regierung erklärt wurde, dass die Deutschen jetzt ganz treue Freunde ihrer Moskauer Regierung sind und alle sich jetzt gegenseitig verstehen und es nie wieder Animositäten oder gar Kriege zwischen ihnen geben würde, weil ja jetzt diese "faschistisch"-/-"jüdischen" Kriegstreiber Polen und Großbritannien durch das gegenseitige Verständnis und den Ribbentrop-Molotow-Pakt geschwächt bzw. sogar wie Polen von den neuen Verbündeten geteilt und besetzt wurden ... und am Morgen des 22.061941 belud gerade ein junger Hauptmann namens Breschnew bei Odessa einen Getreidezug mit Kompensationslieferungen an das verbündete Deutsche Reich, als sein Bahnhof zu seiner größten Überraschung von deutschen Stukas bombardiert wurde.

Merke: Solche Regierungen haben keine Freunde, sie haben Interessen und deren Geheimdienste haben denselben Ehrenkodex wie die "ehrenwerte Gesellschaft" der sizilianischen Mafia: Man verlässt diese "Ehrenmänner" nicht ungestraft und Putin war lange genug der oberste Chef dieser Mafia - äh- Verzeihung! - dieser "ehrenwerten Gesellschaft" seines Landes!

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/russland-dmitry-glukh…

http://www.spiegel.de/politik/ausland/sergej-skripal-putin-n…
 Durchsuchen


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben