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Zertifikate – Verkauf auch bei größeren Stückzahlen gesichert? (Seite 3)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.436.025 von Geneta am 31.03.18 16:22:27Hallo Geneta,

Danke für deinen Post – klar, so halbwegs mit den Grundlagen habe ich mich bereits vertraut gemacht, und finde da die Finanzinstrument-Form Faktor-Zertifikat für mich einfach attraktiver und transparenter als ein Optionsschein, WENN man eine klare "Wette" auf die kurzfristige Bewegungsrichtung der Aktie hat. Dass einem größere Schwankungen hoch und runter hebelmäßig in die Bredouille bringen und minus 20 Prozent heute und plus 20 Prozent morgen nicht wieder plusminus null ergeben, ist mir schon klar – wie gesagt: Da passe ich auf und arbeitete mich eh erst noch richtig ein, bevor ich hiermit real trade ... :) Hab größten Respekt vor diesen Finanzprodukten, die nicht umsonst die höchste Risikostufe mit möglichem Totalverlust sind - bevor ich die nicht wirklich verstehe, rühre ich sie höchstens im Demo-Depot an ... ;)
Stichwort Innhaberschuldverschreibung ist noch wichtig anzumerken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.436.052 von Larsen666 am 31.03.18 16:28:32Trotzdem ist ein normales KO-Zertifikat den Faktor-Zertifikaten immer vorzuziehen. Die KO-Zertifikate haben nur ein geringes Aufgeld und man kann den erwarteten Gewinn/Verlust in jedem Szenario genau berechnen.
Die KO-Zertifikate entwickelt sich praktisch entsprechend dem Basiswert, nur dass man den Kaufpreis (je nach Hebel zu Beginn) nur zum Teil finanziert hat. Steigt/fällt der Basiswert um 10 Cent, steigt/fällt das KO-Zertifikat Call) entsprechend um 10 Cent.
Bei Hebel 2 sind 50 % Eigenkapital und der KO ist natürlich auch bei Verlust von 50 %.
Also einfach und transparent, ähnlich den CFD.

Bsp.: DAX-Stand: 12000, normales DAX-Zertifikat Preis 120,00 €, KO-Call-Zertifikat mit Hebel 2 entsprechend 60,- € + x,xx € Aufgeld und der KO wäre bei 6000. Steigt der DAX auf 13000 Pkt. wäre das entsprechende DAX-Zertifikat 130,00 € und das KO-Zertifikat 70,00 + x,xx € Aufgeld wert. Das Aufgeld beträgt beim DAX glaube ich nur 1 bis 3 Cent pro Tag, also nicht viel. Nur in KO-Nähe steigt das Aufgeld dann noch etwas an.

Bei Hebel 10 entsprechend ist das Eigenkapital nur 10 %, also Preis des KO-Zertifikats (Call) 12,- € + Aufgeld und KO bei DAX 10.800. Steigt der DAX auf 13000, hat das KO-Zertifikat einen Preis von 22,- € + Aufgeld.

Bei einem Faktor-Zertifikat mit Hebel 2 käme es dagegen auf die Entwicklung Tag für Tag an, man kann also den Preis nicht so vorher berechnen, wie beim KO-Zertifikat.

Bei den Faktor-Zertifikaten erfolgt täglich eine Anpassung an den Hebel, daher für intraday ok. Die Preisanpassung erfolgt wohl nicht laufend, sondern erst nach Handelsende auf Basis des Schlusskurses und der gilt dann am nächsten Handelstag.
Hallo Geneta,

Danke für das Beispiel - hilft mir weiter und zeigen mir auch wieder: Ich werde noch viel theoretische Szenarien durchrechnen, bevor ich mich tatsächlich ins kalte Wasser stürze ... :) Da ist solcher Basis-Input umso hilfreicher. Besten Dank noch mal dafür, auch an alle anderen hier!
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.436.691 von Geneta am 31.03.18 19:05:15
Zitat von Geneta: Trotzdem ist ein normales KO-Zertifikat den Faktor-Zertifikaten immer vorzuziehen.


Naja das würde ich so nicht behaupten, es kommt auch auf den Handelshintergrund drauf an was man beabsichtigt.

Bei z.B. dem TSI Premium werden Faktor 2 Zertifikate benutzt und ab Faktor 3 und höher hat der Kunde einen Nachteil sollte sich der Kurs entgegengesetzt verhalten.

d.h. wenn man damit rechnet das ein Basiswert z.B. Nvidia die nächsten Wochen und Monate nach oben läuft, dann ist das mit einem geringen Hebel bzw. Faktor eine schöne Sache. Natürlich sollte man auch einen Aussstieg festlegen sollte der Verlauf anders als erwartet kommen.

Beim K.O. besteht immer die Gefahr das die Barrierie berührt wird (Flash Crash, News usw) und das Zertifikat wertlos verfällt.

Ich persönlich bevorzuge Optionsscheine, denn es gibt keine K.O. Barriere aber der Schein muss ins Geld laufen damit man Geld verdient.

@Larsen666 lieber mit geringen Hebeln anfangen als auf den Glückstreffer mit Hebel 150 zu hoffen ... und auch immer einen Ausstiegspunkt im Blick haben, denn Erfolge kannst du nicht planen ABER dein Risiko kannst du kontrollieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.439.154 von Chris_M am 01.04.18 14:06:07@Chris_M: Sehe ich ganz genauso – Ausstiegspunkt im Blick in der Tat ganz wichtig und klein anfangen. Kapitalerhalt steht erst mal ganz vorne – und damit wäre man wahrscheinlich schon 95% aller Daytrader voraus ... ;)
Hallo zusammen,

kennt jemand einen Zertifikate-Suche-Anbieter mit API, womit man den Suchvorgang nach diversen Kriterien automatisieren kann: Ich habe mir ein automatisiertes TradingTool für den ActiveTrader gebaut. Die Krönung wäre jetzt, das zu handelnde Zertifikat nach bestimmten Kriterien automatisiert auszuwählen. Die API-Suche via Consors-API liefert nur Namen und WKN, jedoch keine weiteren wichtigen Kriterien (Hebel etc.).

Vielen Dank und Grüße


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