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Serviceware (Seite 17)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.982.198 von eschinger am 21.11.19 14:26:08
Zitat von eschinger: rechne bis Jahresende mit Kursen von unter 5 Euro.

:rolleyes:



Bei 5 Euro würde ich wohl kaufen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.986.323 von unicum am 21.11.19 21:27:51Das Margenproblem seh ich eigentlich weniger, aber beim Umsatzwachstum geb ich dir recht.

Das Wachstum lässt organisch spürbar nach. Und das ist für so ein Unternehmen in der Aufbau/Investitionsphase etwas bedenklich. Da muss die nächsten 2-3 Quartale wieder mehr kommen, wenn man sich behaupten will, und dann auch die Margen wieder steigen. Dass man aktuell in dieses Wachstum investiert, was auf den Margen lastet, ist noch nachvollziehbar. Nur muss dann dieses Wachstum dann eben auch kommen, sonst ist die Bewertung einfach zu hoch. Das kommende Jahr ist entsprechend enorm wichtig für Unternehmen und Aktienkurs.
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Das Problem ist doch immer bei diesen Modell, dass wenn weniger Lizenzen verkauft werden, da mehr auf SaaS umsteigen der Umsatz einfach fehlt. Es dauert einfach jahre bis bis die wiederkehrenden Umsätze aus SaaS die Umsatzrückgänge aus dem bröckelnden Lizenzmodell ausgleichen könnnen. Klar stimmen die Margen nicht, da die Kostenbasis eben durch das SaaS Modell auf geringere Einnahmen trifft. Irgendwann in ferner Zukunft mag es drehen.

Habe aber noch nie erlebt, dass die "weitsichtigen" Investoren denen das alles klar ist dabei bleiben. Die haben eben auch nicht die Geduld. Irgendwann kommen eben solche Meldungen, dass der Umsatz nicht so steigt wie erhofft. Und dann sind auch die "treuen" Aktionäre schnell raus.

junolyst hatte es eigentlich gut gesagt, das dauert alles länger als man denkt. Ich habe auch so eine Leiche im Depot, die vom Lizenzmodell auf SaaS umgestellt hat. Die Probleme haben sich bei Serviceware wiederholt. Deshalb habe ich diese Aktie erst gar nicht angerührt. Und der Kurs kann tief fallen, wenn die News nicht besser werden. Nun heißt es mit jedem Quartalsbericht muss man zittern und mit jeder Enttäuschung fällt der Kurs. Habe ich alles durchgemacht. Man denkt immer jetzt läuft es unternehmerisch wieder besser, aber so schnell so gut läuft es bei diesem SaaS Modell nicht, das dauert Jahre bis sich das Umsatzvolumen aufgebaut hat.
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Ich glaube Muehlacker hat die Gewinnwarnung noch gar nicht mitbekommen. Ich vermisse seine herzerfrischenden Kommentare.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.986.869 von Straßenkoeter am 21.11.19 22:43:21
Hallo Strassenkoeter
Vielen Dank für die Blumen.
Aber natürlich hab ich es mitbekommen. Was soll ich jetzt sagen?!
Die selbsterfuellende Prophezeiung ist Realität. Ich habe sie sozusagen herbeigeredet.
Da kommen schöne Worte von der Klitsche oder irgendwelche gewonnen Preise, die ausser dem umgefallen Reissack in China niemanden interessieren. Ich bin doch ein Kind der ersten Stunde von der Klitsche und leider hat sie mich in den anderthalb Jahren immer wieder bestätigt.
Aber aussteigen - jetzt?! Das macht auch keinen Sinn. Und ausserdem war ja eh noch kein Gewinn da und da schmerzt Diese Gewinnwarnung auch nicht mehr.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.986.968 von Muehlacker am 21.11.19 23:06:17Muehlacker ich verstehe was du meinst. ich habe auch so eine SaaS Aktie im Depot und irgendwann ist der Punkt erreicht wo es nicht mehr weh tut. Aber fallen kann so eine Aktie noch deutlich tiefer als du denkst. Irgendwann rechnet man aus, dass der Schaden den das Depot durch so eine Aktienposition bekommt gar nicht mehr so schlimm sein kann, selbst wenn der tägliche Prozentverlust dieser Position nach wie vor hoch ist, einfach weil die Bemessungsgrundlage sprich der Restwert der Position ja schon deutlich geschrumpft ist. Ja und es ist ja nicht auszuschließen, dass irgendwann die SaaS Umsätze die kritische Größe erreicht haben, dass das Unternehmen endlich mal was verdient.
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Sorry straßenkoeter, aber du übertreibst.

Ich weiß ja nicht welche SAAS-Aktie du in deinem Depot meinst, aber grundsätzlich sind die Umsätze margenstärker und wiederkehrend, während man Lizenzumsätze jedes Jahr neu akquirieren muss. Mal davon abgesehen hat Serviceware ja auch bei niedrigeren Umsätzen (ohne SAAS) schon bewiesen profitabel arbeiten zu können.

Daher wie gesagt, man sollte die nächsten Quartale wieder etwas stärker organisch wachsen, aber es ist jetzt auch nicht so als müsste man noch riesige Wachstumsraten haben müssen, um den ordentliche Margen erreichen zu können. Allerdings gehts jetzt eben erstmal darum, den Markt zu verteilen. Und daher will man natürlich zweistellig wachsen, was man im SAAS-Bereich ja auch tut. Temporär kann das durch fallende Lizenzerlöse dämpfen, aber es ändert ja nix am Gewinnpotenzial.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.987.229 von katjuscha-research am 22.11.19 01:24:51
Zitat von katjuscha-research: Sorry straßenkoeter, aber du übertreibst.

Ich weiß ja nicht welche SAAS-Aktie du in deinem Depot meinst, aber grundsätzlich sind die Umsätze margenstärker und wiederkehrend, während man Lizenzumsätze jedes Jahr neu akquirieren muss. Mal davon abgesehen hat Serviceware ja auch bei niedrigeren Umsätzen (ohne SAAS) schon bewiesen profitabel arbeiten zu können.

Daher wie gesagt, man sollte die nächsten Quartale wieder etwas stärker organisch wachsen, aber es ist jetzt auch nicht so als müsste man noch riesige Wachstumsraten haben müssen, um den ordentliche Margen erreichen zu können. Allerdings gehts jetzt eben erstmal darum, den Markt zu verteilen. Und daher will man natürlich zweistellig wachsen, was man im SAAS-Bereich ja auch tut. Temporär kann das durch fallende Lizenzerlöse dämpfen, aber es ändert ja nix am Gewinnpotenzial.


Du stellst die Dinge immer so schön theoretisch dar. Was wäre wenn, wie müsste es sein, bla blub...

Was man früher mal geschafft hat in einem sich wandelnden Geschäftsmodell ist da ziemlich irrrelevant. Man hat nun deutlich mehr MA, die kosten pro Kopf mehr, man stellt von Lizenzen auf SaaS um und das Dauert wie Straßenkoeter nochmal richtig gesagt hat. In der Branche heißt es immer 3-5 Jahre braucht das SaaS-Model um die Lizenzen zu kompensieren.

Ich werde mir mal die Präsi nächste Woche auf dem EKF anschauen und mir einen Eindruck verschaffen, wie der Vorstand die aktuelle Situation "verkauft".
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.985.360 von Junolyst am 21.11.19 19:41:38Wenn aus einem Witz plötzlich Ernst wird...

hab doch noch geschrieben "rette sich wer kann" :laugh:

Spaß bei Seite, ja das ist natürlich unschön - eine Woche vor Quartalsende - da hatte das Management wohl Hoffnung bis zuletzt :rolleyes:

Abgabedruck hält sich bisher in Grenzen, wirklich viele Stücke werden nicht geschmissen.
Wobei eh klar war das 2019 ergebnissseitig nicht wirklich viel gerissen werden kann!

Bleibt der Blick auf 2020 und folgende...

Ich werde mir mal die Präsi nächste Woche auf dem EKF anschauen und mir einen Eindruck verschaffen, wie der Vorstand die aktuelle Situation "verkauft".

wär nett wenn Du uns dann ein paar Worte berichten könntest...

Gruß
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.989.029 von Junolyst am 22.11.19 10:21:20lol - das sagt der Richtige. Du preist doch bei deinen Depotwerten viel mehr ein und konzentrierst dich nicht auf Fakten. Das ist auch gar kein Vorwurf an dich, sondern völlig normal. Wenn du dich bei SNP beispielsweise an den Fakten orientiert hättest, wärest du niemals nach den Problemen letztes Jahr investiert geblieben oder hättest gar nachgekauft. Und da könnte ich dir viele Beispiele aus deinen Depots der letzten Jahre nennen. es gehört nunmal dazu, anhand von Indizien (wie Produkten, Kostenstruktur, Marktstellung, aktuelle Investitionsphase etc.) auf die Zukunft zu schließen.

Natürlich rechnet man sich da zukünftige (bislang theoretische) Margenanstiege aus. Ganz normale Geschichte. Das du das mal wieder mit "bla blub" abtust und damit andere User beleidigst, gehört offensichtlich zu deinem Charakter, den du immer wieder zur Schau stellen musst. Ich bin mal gespannt, ob ich in meinem Leben noch erlebe, dass du eine andere Tonart anschlägst. Aber dafür braucht es wohl mal einen Crash, den du noch nie mit eigenem Geld mitgemacht hast.


Mal abgesehen davon ist das keine Theorie von mir, sondern schlichtweg Fakt. Gibt ja gute Gründe, wieso viele Unternehmen auf SaaS bauen. Dass das temporär Umsatz kostet, wenn Lizenzerlöse wegfallen und sich die SaaS-Erlöse dafür wiederkehrende auf viele Jahre verteilen, liegt in der Natur der Sache. Dass Serviceware trotzdem organisch möglichst 10% wachsen sollte, hatte ich ja bereits geschrieben. Ich erwähne also natürlich immer auch negative Dinge, insbesondere bei meinen eigenen Depotwerten. Und ja, Serviceware ist (wie ich schon vor ein paar Monaten geschrieben hatte) aktuell nichts für mich, weil der Finanzmarkt diese Phase bei Serviceware kritisch betrachtet, wie deine Ausführungen ja zeigen. Ganz uninteressant scheinst du die Aktie aber nicht zu finden, wie dein wiederholtes Auftreten hier im Thread zeigt.
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