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Die Verstaatlichung der Geldschöpfung?: Vollgeld: Kein Geld aus dem Nichts mehr? | Diskussion im Forum



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Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "Die Verstaatlichung der Geldschöpfung?: Vollgeld: Kein Geld aus dem Nichts mehr?" vom Autor Redaktion w:o

Die Schweizer stimmen im Juni über die Vollgeld-Initiative ab. Was ist Vollgeld und welche Vor- und Nachteile bietet es? Die wallstreet-online Redaktion versucht Licht ins Dunkel zu bringen.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Die Verstaatlichung der Geldschöpfung?: Vollgeld: Kein Geld aus dem Nichts mehr?
Solche Volksbefragungen sind doch ein Witz.

Hier muss, wie zuletzt bei den schweizer Rundfunkgebühren, reformiert werden. Solche Kahlschlag-Optionen werden sich doch niemals durchsetzen und dass wissen auch die Leute, die solche Sachen zur Abstimmung stellen.

Ein nicht angeführter Unsinn ist aber nicht nur die Geldschöpfung praktisch aus dem nichts, sondern der Umstand, dass die Banken für dieses "Luftgeld" auch noch Zinsen kassieren.
Schweizer Bürger lehnen Vollgeld ab
Die Schweizer Bevölkerung hat einen radikalen Vorschlag für ein neues Geldsystem am Sonntag abgelehnt. Nach ersten Hochrechnungen stimmten rund drei Viertel gegen die Einführung des sogenannten Vollgelds.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/schweiz-buerger-le…
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.952.245 von faultcode am 10.06.18 14:39:22
die NZZ schrieb schon zuvor
21.3.2018
https://www.nzz.ch/wirtschaft/notration-fuer-die-stimmbuerge…

=>
9. Warum ist die Nationalbank dagegen?

Im Vollgeld-System würden die Kompetenzen der Nationalbank (SNB) ausgeweitet. Dennoch äussert sie sich klar gegen die Vorlage. In der Lesart der SNB würde die Umsetzung der Initiative das Finanzsystem eher weniger stabil machen, die Bankdienstleistungen verteuern, die Kreditversorgung verschlechtern, die Geldpolitik erschweren, die Bilanz der Notenbank aushöhlen, viel zu hohe Erwartungen an die SNB wecken und im Hinblick auf die direkte Geldverteilung an Staat und Bürger die politischen Versuche zur Beeinflussung der Notenbank stark erhöhen.



=> Leute mit solchen "Vollgeld-"Ideen können ja zu Bitcoins und Co. greifen. Die Schweiz ist da ja sehr liberal; siehe die entsprechenden Zertifikate Schweizer Banken


=> und dann kann die ein Gruppe an unbedarften Marktteilnehmern mit der anderen derweil darüber diskutieren, ob Bitcoins überhaupt "Vollgeld" darstellen.


=> denn eines ist auch klar - und hier auf WO immer wieder zu beobachten - echte Honks lassen sich auch durch eine 74%-Klatsche nicht in ihrem Weltbild erschüttern - eher melden sie sich ab :laugh:


=> ein paar Kommentare aus oben:

2. Schade
Ein Vollgeldsystem ist das einzige, das auf Dauer funktionieren kann. Schade, dass die sonst so fortschrittlichen Schweizer das abgelehnt haben.

5.
...Mir geht es genauso, mein Geld ist in Betongold und Edelmetallen angelegt, da sehe (ich) gelassen die nächste Finanzkrise kommen...


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