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Steinhoff- was kommt nach dem 18.05.2018, auch kritisch mit Lob und Tadel, Fair, freundlich...... - Die letzten 30 Beiträge


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17.08.18
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Oh, da habe ich ja Gestern richtig was verpasst. Egal, man kann ja nicht ständig und überall präsent sein. Geniesst eure Gewinne bevor es hier bald wieder rückwärts läuft..;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.467.121 von Aufdencentgenau am 16.08.18 20:04:13Nö ich verkaufe nichts bin aber auch nicht sonderlich im Minus
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.420.911 von Aufdencentgenau am 10.08.18 15:41:22Bleibt zu hoffen, das zumindest ein Teil der hier Investierten den letzten Anstieg zum Ausstieg genutzt haben. Wer weiss denn schon wie weit der Kurs jetzt noch zurückläuft. Das sieht wahrlich nicht gut aus..:look:
!
Dieser Beitrag wurde von MODelfin moderiert. Grund: Korrespondierendes Posting wurde entfernt
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.415.322 von tradernumberone am 09.08.18 22:46:44Hier mal die gesetzliche Grundlage, die für Deinen Beitrag sicherlich herangezogen werden kann, um diesen dann zu bewerten:

§ 8
Rückstellungen nach IFRS
A. Überblick
IFRS oder International Financial Reporting Standards stellen die internationalen Rechnungsle-
gungsgrundsätze dar, die vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegeben
werden.
Kapitalmarktorientierte Mutterunternehmen mit Sitz in der EU müssen bei der Erstellung ihres Kon-
zernabschlusses die Regeln nach IFRS beachten. Diese Regeln werden vom International Accounting
Standards Board (IASB) herausgegeben. Vorgängerorganisation dieser Einrichtung war das Interna-
tional Accounting Standards Committee (IASC), das seine Verlautbarungen unter der Bezeichnung
„International Accounting Standards“ (IAS) veröffentlichte. Diese sind in den IFRS mit beinhaltet.
Sie werden auch als IAS/IFRS bezeichnet.
Nicht kapitalmarktorientierte Unternehmen können mit befreiender Wirkung einen Konzernab-
schluss nach IFRS erstellen.
Beim Einzelabschluss besteht die Möglichkeit für große Kapitalgesellschaften in den Pflichtveröf-
fentlichungen auf den IFRS-Einzelabschluss, statt auf den HGB-Abschluss, abzustellen.
Grundlage zur Ermittlung der möglichen Ausschüttungen und der Besteuerung bleibt aber in diesen
Fällen der Abschluss nach HGB. Damit bleibt neben dem Abschluss nach IFRS für diese Unterneh-
men zwingend die Notwendigkeit, einen HGB-Abschluss parallel zu erstellen.
B. IAS 37
IAS 37 regelt die Bilanzierung von Rückstellungen (provisions), Eventualverpflichtungen (contin-
gent liabilities) und Eventualforderungen (contingent assets).
1
IAS 37 regelt die den HGB-Rückstellungen entsprechenden „provisions, contingent liabilities and
contingent assets“.

Provisions sind nach IAS 37.2 anzusetzen, wenn

einem Unternehmen aus einem Ereignis der Vergangenheit eine gegenwärtige Verpflichtung
(rechtlich oder faktisch) entstanden ist und

es wahrscheinlich ist, dass zur Erfüllung der Verpflichtung ein Abfluss von Ressourcen mit
wirtschaftlichem Nutzen erforderlich ist und

eine verlässliche Schätzung der Höhe der Verpflichtung möglich ist.

Contingent liabilities (Eventualschulden) sind nach IAS 37.10

mögliche Verpflichtungen, die aus vergangenen Ereignissen resultieren und deren Existenz
durch das Eintreten oder Nichteintreten eines oder mehrerer unsicherer künftiger Ereignisse
erst noch bestätigt wird, die nicht vollständig unter der Kontrolle des Unternehmens stehen
oder

eine gegenwärtige Verpflichtung, die auf vergangenen Ereignissen beruht, jedoch nicht erfasst
wird, weil
1 Zu de
n v
orrangigen Sonderregelungen siehe nachfolgend C.
A.
1
2
3
4
5
B.
6
7
I. Haas,
Rückstellungen,
DOI 10.1007/978-3-8349-6635-3_
8
,
© Gabler Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011
8
79
B. IAS 37

ein Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen zur Erfüllung dieser Verpflichtung
nicht wahrscheinlich ist oder

die Höhe der Verpflichtung nicht ausreichend verlässlich geschätzt werden kann.
Rückstellungen dürfen für contingent liabilities nicht gebildet werden (IAS 37.27).
I. Drohverlustrückstellungen
Die IAS sehen in 37.66-69 ein Passivierungsgebot für Drohverlustrückstellungen vor, wenn ein be-
lastender Vertrag vorliegt.
Ein belastender Vertrag ist nach IAS 37.68 ein Vertrag, bei dem die unvermeidbaren Kosten zur Er-
füllung der vertraglichen Verpflichtung höher als der erwartete wirtschaftliche Nutzen sind. Die un-
vermeidbaren Kosten sind der niedrigere Betrag von Erfüllungskosten und etwaigen aus der Nicht-
erfüllung resultierenden Entschädigungszahlungen oder Strafgeldern. Daher fällt eine Rückstellung
dann nicht an, wenn ein belastender Vertrag ohne Entschädigungszahlung beseitigt werden kann.
Wie für die Drohverlustrückstellung nach HGB gilt auch hier, dass vorrangig Abschreibungen vor-
zunehmen sind, soweit es bei der Abwicklung des schwebenden Geschäfts zur Aktivierung eines
Vermögenswertes (unfertige Leistungen) gekommen ist (IAS 37.69).
II. Restrukturierungsrückstellungen
IAS 37.70-83 sehen für Restrukturierungsverpflichtungen ausdrücklich die Bildung einer Rückstel-
lung vor. IAS 37.70 nennt die folgenden Ereignisse als mögliche Restrukturierungsmaßnahmen:

Verkauf oder Beendigung eines Geschäftszweiges;

Die Stilllegung von Standorten in einem Land oder einer Region oder die Verlegung von Ge-
schäftsaktivitäten von einem Land oder einer Region in ein anderes Land bzw. eine andere Re-
gion;

Änderung in der Struktur des Managements, wie z.B. die Auflösung einer ganzen Managemen-
tebene und

Grundsätzliche Umorganisationen mit wesentlichen Auswirkungen auf den Charakter und
Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit des Unternehmens.
Voraussetzung für die Bildung einer entsprechenden Rückstellung ist, dass die in IAS 37.14 genannten
Ansatzkriterien erfüllt sind (siehe oben). Danach muss eine rechtliche oder faktische Verpflichtung
zur Restrukturierung bestehen. Rechtliche Verpflichtungen ergeben sich auch in diesem Zusam-
menhang aus Vertragsverhältnissen, wenn also beispielsweise bereits der Vertrag über den Verkauf
eines Geschäftszweiges abgeschlossen ist. Hinsichtlich der Entstehung faktischer Verpflichtungen
zur Restrukturierung stellt IAS 37.72 darauf ab, dass

ein detaillierter, formaler Restrukturierungsplan besteht, in dem zumindest die folgenden Anga-
ben enthalten sind:

der betroffene Geschäftsbereich oder Teil eines Geschäftsbereichs,

die wichtigsten betroffenen Standorte,

Standort, Funktion und ungefähre Anzahl der Arbeitnehmer, die für die Beendigung ihres
Beschäftigungsverhältnisses eine Abfindung erhalten werden,

die entstehenden Ausgaben,

der Umsetzungszeitpunkt des Plans, und


Quelle: https://link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-8349-6635-3_8

-----------

Vielleicht erkennst Du selber, dass Deine Position überprüfungsbedürftig ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.410.252 von hkl00001 am 09.08.18 14:06:28Kein Bilanzierender muss Rückstellungen in der Höhe, die sich aus der Klage ergibt, bilden. Warum denn auch.

Er hat für sich zu klären, ob eine Wahrscheinlichkeit von > 50% besteht, dass er Schadenersatz leisten muss. Darüber hinaus muss der Betrag bestimmbar sein. Und schlussendlich wird SH im Fall des Falles eine abweichende Berechnung zur Schadenhöhe vornehmen. Ich denke, sie werden nichts in die Bilanz nehmen und die Eventualverbindlichkeit im Anhang erläutern,

Hört mal auf immer aufs HGB abzuzielen. Die Company unterliegt doch gar nicht den handelsrechtlichen Regeln.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.410.165 von Wichel am 09.08.18 13:58:09Ich sehe es ähnlich. Die Frage, wo ich teilweise keine Ahnung habe, ist, in welchen Rechtskreisen welche Eventualverbindlichkeiten gebildet werden müssen (die sind ja erst mal nur außerhalb der Bilanz zu erfassen). Die weitere Frage ist, ob sie nach HGB (Gläubigerschutz) oder IFRS (Investorenschutz) bewertet bzw. erfasst werden müssen.

Meiner Meinung nach sind erst dann, wenn Klagen gegen Steinhoff anhängig sind, von Steinhoff Rückstellungen für die Summe zu bilden, die sich aus der Klage ergibt, und zwar sowohl die Streitsumme als solche, als auch die Prozess- und Anwaltskosten.

Es mag aber auch sein, dass in anderen Ländern es so gesehen wird, dass, wenn bereits ein Anwalt mit einem außergerichtlichen Schreiben eine Forderung begehrt, für diese Forderung dann eine Rückstellung gebildet werden muss, auch wenn diese Forderung noch nicht gerichtsanhängig ist. Hier kenne ich mich, wie gesagt, nicht genau in den einzelnen Ländern in diesen Rechtssystemen aus. Auch weiß ich letztlich ja nicht, in welchen Ländern welche Klagen konkret eingereicht werden und gegen wen diese Klagen eingereicht werden. Hier muss man wohl abwarten. Hellsehen kann ja keiner.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.408.515 von hkl00001 am 09.08.18 11:07:04
Zitat von hkl00001: Nein, es wurde nicht ignoriert. Es wurde bereits besprochen.

Jedoch werden diese Schadenersatzklagen entweder ins Leere laufen oder gegen Personen bzw. Institutionen, die diesen Schaden verursacht haben. Das war nicht Steinhoff. Daher kann man deswegen auch entspannt bleiben.


Darüber hinaus wäre nach meinem Dafürhalten die Bildung von Rückstellung fragwürdig. Schlussendlich handelt es sich um eine Eventualverbindlichkeit, die wohl im Anhang erwähnungspflichtig, nicht aber rückstellungsfähig ist, solange keine Klage anhängig ist. Darüber hinaus wäre noch zu prüfen, zu welchem Zeitpunkt denn eine Rückstellung zu erfolgen hätte. Zu keinem bisherigen Bilanzstichtag waren Prozesse oder Regressforderungen anhängig. Wenn überhaupt, kann es doch nur das aktuelle WJ betreffen.

Wie siehst Du das?
Derzeit wird die Klage am High Court in Johannesburg erst einmal geprüft. Ein Verfahren dürfte sich lange hinziehen, Sagt doch schon alles!!WENN überhaupt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.408.101 von Aufdencentgenau am 09.08.18 10:39:57Ich rechne in meiner privaten Rechnung mit 2,5 Mrd zus. Abschreibung und Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten. Davon ist nur ein kleiner Bruchteil kurzfristig zahlungswirksam.

Man kann nicht erwarten, daß jeder hier im Forum auf das selbe Ergebnis kommt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.408.101 von Aufdencentgenau am 09.08.18 10:39:57Nein, es wurde nicht ignoriert. Es wurde bereits besprochen.

Jedoch werden diese Schadenersatzklagen entweder ins Leere laufen oder gegen Personen bzw. Institutionen, die diesen Schaden verursacht haben. Das war nicht Steinhoff. Daher kann man deswegen auch entspannt bleiben.

Die Presse hat hier auch sehr nebulös berichtet... nichts Halbes und nichts Ganzes. Aber ich verstehe das... die müssen ja auch ihre Publikationen unter das Volk kriegen. Da sind neutrale oder positive News schlecht, weil die sich halt nicht verkaufen lassen. Also wird die Information in der Form interpretiert, dass man sie als Hiobsbotschaft darstellt. So ist der Presse in jedem Fall geholfen. Auch die Anwälte werden das Lachen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen, weil deren Honorare ebenfalls bei einer 12-Milliarden-Klage extrem hoch sein werden (ca. 2 Mrd.). Und für 2 Mrd. kann man ja auch mal ganz schlimm die Dinge darstellen, indem man nur die Hälfte der Informationen veröffentlicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.407.762 von Aufdencentgenau am 09.08.18 10:16:42Jetzt unterhält man sich im Hauptforum über Schadenersatzklagen. Darauf hatte expertchen schon vor Monaten hingewiesen. Wurde natürlich ignoriert..:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.333.692 von Aufdencentgenau am 30.07.18 15:01:20
Zitat von Aufdencentgenau: Für mehr 'Professionalität' sorgst du doch hier mit deinem Beitrag soeben. Danke dafür..


:laugh::laugh: Na außer deinen 'die Schulden sind geblieben (ach was, ehrlich??:confused:), es kann auch in die andere Richtung gehen...etc', kommt doch von dir auch nur noch ein Lüftchen geistiger Leere! Danke dafür...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.333.476 von sausebraus2000 am 30.07.18 14:28:36Für mehr 'Professionalität' sorgst du doch hier mit deinem Beitrag soeben. Danke dafür..
Freunde, der strenge Threaderöffner Expert`chen wird verrückt wenn ihr so in seinem Thread "nichtsagend unproffesionell " postet ;)

Für ihn (den Super bash Meister) waren die 0,08 € viel zu teuer - jetzt ist er seit Wochen wesch - und wir stehen bei 0,17 € :cool:

Für Interssierte: es gibt noch einen Hauptthread mit täglich > 50.000 Leser :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.320.722 von Blackdragon12 am 27.07.18 19:04:33Gut gemacht, Schwarzer Drachen! Nur in der Richtung sollte man sich nicht zu sehr festlegen..
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.318.631 von uki12 am 27.07.18 14:53:55
Das schaut gut aus charttechnisch
das ist ein optimales Chartsignal, eben weil es noch keines ist...selten so eine schöne Seitwärtsbewegung gesehen...das schreit förmlich nach einem Gap nach oben. Heute, Montag...aber das ist eindeutig, daß jetzt Ruhe ist vor dem Sturm. Muß zugeben hab gestern bei 17,3 verkauft und bin heute bei 16,0 wieder eingestiegen. Stückzahl erhöht. Ich denke die 20 steht bald wieder. Was spricht dagegen...auch nach dem Skandal waren Kurse zw. 0,30 und 0,60 ….und jetzt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.317.824 von digglerso am 27.07.18 13:23:07
Derivat
Das ist sie , die Steinhoff .Ein Zock , egal ob man long oder short geht .
Egal - das stimmt .

ob runter oder rauf
sie ist des Blöden Superkauf
Damit das Leben nicht zu öd
ich kauf sie -bin ja superblöd
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.317.914 von Aufdencentgenau am 27.07.18 13:31:33verkoffen und eine poffen
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.317.707 von Aufdencentgenau am 27.07.18 13:14:48Die Zocker werden von einigen Longies blöd angegangen (oder umgekehrt), obwohl es selbst für die Longies ein Zock ist. So hat auch der Ines mal sein Invest bezeichnet - als Zock. Und ob man die Aktie mal Tage hält oder Monate ist doch wurscht - wir sitzen am gleichen Tisch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.317.521 von digglerso am 27.07.18 12:55:48
Zitat von digglerso: So wie gestern mit der 17 gerungen wurde, ist heute die 16 dran, kann also auch tiefer gehen - who knows.


Kann auch wieder höher gehen
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.317.422 von Blackdragon12 am 27.07.18 12:43:51Na ja, an der Gesamtwetterlage hat sich bei Steinhoff ja nicht so wirklich etwas verändert. OK, man hat Zeit gewonnen aber die hohen Schulden bleiben und ob man in der Lage sein wird, diese ornungsgemäß zu stemmen, werden wir sicherlich bald erfahren. Warum man hier langfristig investieren soll, bleibt mir ein Rätzel.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.317.422 von Blackdragon12 am 27.07.18 12:43:51So wie gestern mit der 17 gerungen wurde, ist heute die 16 dran, kann also auch tiefer gehen - who knows.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.317.284 von Aufdencentgenau am 27.07.18 12:24:38
Zähes Ringen
nachdem der Block bei 0,16 weg ist, liegt jetzt wieder 1,1 mio. auf 16,1...ein Schelm wer da nichts dabei denkt. Da wird jetzt schön um die 16 eingesackt was geht. Der Tag ist ja noch lang, doch plötzlich wird dann das Tor geöffnet. Gerade wenns so dahinblubbert, wird's irgendwann spannend - weil es keiner erwartet. Das ist genau das umgekehrte was wir vorher gesehen haben, keine plötzliche Shortattacke sondern ein Deckel mit Ansage. durchaus möglich daß wir heute noch Kurse um die 0,20 sehen.


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