IPO Homes & Holiday (Seite 3)

eröffnet am 09.06.18 07:54:02 von
neuester Beitrag 12.01.21 10:05:35 von

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13.11.18 10:29:47
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.200.501 von Roothom am 12.11.18 21:51:54
eine wichtige + interessante Frage, die ...
Zitat von Roothom: ohne dass ich mich mit dem genauen Geschaeftsmodell oder dem Zahlenwerk befasst habe, folgende Frage:

Ein Hauptmarkt ist wohl Mallorca. Dort regiert eine linke Koalition, die nach meiner Kenntnis die Ferienvermietung massiv einschränken will und bereits Massnahmen dazu beschlossen hat.

Inwieweit tangiert dies das hiesige Geschäfts Modell?


... einen Börsenprofi ahnen lässt: zunächst mal ein herzliches Danke, das Sie sich in die
Diskussion einbringen.
Eine professionelle Antwort könnten die verantwortlichen Organe über die PR/IR geben..

Investierte/Interessierte seien die Management-Interviews der GBC-Research vom 06.09.2018
sowie 17.10.2018 empfohlen, was Vermietung betrifft. Oder Ferienhäuser nebst Verkauf/Erwerb
in der Marktstudie "Ferienimmobilien Balearen 2018" von Prof. Marco Wolfle.

Ich kann leider nicht die zu erwartende Sacheinbringung (TOP Villa S.L.) in
Gänze einschätzen, was deren Wertigkeit betrifft.

Da bleibt lediglich das Vertrauen ins Management der Homes & Holiday AG neben Teilkaufpreis=
Zahlung (als Sach-KE) ((siehe Beitrag # 19)) sowie faire Bar-Kompenente im Anschluss zu finden.
Denn die Top Villas S.L. wäre ja [m.E.] vorrangig von Ihrer Fragestellung betroffen. Mag sich naiv
anhören/lesen, aber ich hoffe weiter auf Urlaub im Zielgebiet der AG. Trotz evtl. gesetzlicher nun::
Beeinträchtigung(en). Schlimmer fände ich einen dauerhaften Massenprotest der "Heimischen":).
Oder / zusätzlich ein Ruck nach RECHTS. Oder generell ein anderes Urlaubsverhalten / andere
Urlaubsregionen. Weniger Geld für Reisen. Weltwirtschaftskrise(n). Genug Negatives! *positiv* ::
trotz aktuell "rauer See" (Kurs) dem Team, den Handelnden der Homes & Holiday ein glückliches
Händchen und daraus resultierend Verlustabbau hin zu Gewinnen und daraus erwartend > dann:
steigende Kurse!!
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13.11.18 11:25:28
Ergänzung
das }TEAM < >vor Ort gemeint.
Zur Politik:
selbst GRÜNE müss(t)en abwägen zwischen Umweltschutz und Ressourcen (verbrauch)
auf der einen Seite und Anderseits die Kaufkraft der Touristen, der Vermieter (gewerblich
wie Privat) und selbst für LINKE nicht ganz unwichtig: die Steuereinnahmen . Genug :look:
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04.12.18 09:14:59
it`s a shame ! (??)
Tja... User Fullhouse1 hat bereits im Beitrag #5 darauf hingewiesen, dass das Lesen des Börsenprospekt
hilfreich sein kann. Herr Glaser von der vorstandswoche führt ja diesbezüglich aus, das dann wohl keiner
gezeichnet hätte- diesen vermeintlichen >Schrott!? Allerdings erst im November. Fällt im Nachgang beim
betrachten eines Charts auch leichter. Wiewohl dann wenig hilfreich. Ich habe den Prospekt >>viel später
gelesen, bin trotzdem zu (u.a.) 1,15€ rein- wiewohl um das KBV von 3,35 wissend (boersengefluester.de).
Natürlich auch enttäuscht über den inneren Wertverfall. Über die Prognosen. Und doch schreibe ich etwas
neutraler. Bringt zudem auch wenig, die verbale Keule auszupacken... a´la Posts im >STARAMBA-Thread.
Wirklich zielführend ist es nicht die Frage zu stellen, wer noch so alles eine Schande für die Börse sei / ist.
Gestern haben die Wagemutigen bei 8,55€ sogar zugegriffen, als der Sturm im Wasserglas tobte. Und das
selbst ein begnadeter Analyst auch schon mal (Kurs-mäßig / was Einschätzungen betrifft) schief liegen ;)
kann, zeigt sein Gast-Beitrag vom 11.07. zur Baumot- kritisiert bei 1,5, so doch kurzzeitig auf 3€ gelaufen.

Dem Management ein glücklicheres Händchen und den Mitarbeitern, die trotz "der Miesen" sich in die AG
mit ihrer TatKraft einbringen um das Unternehmen voran zu bringen: viel Erfolg und ein dickes >>DANKE!
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12.12.18 09:54:04
Gestern war die Bude wohl bei der MKK kann wer berichten ?

https://mkk-konferenz.de/wp-content/uploads/2018/12/26.-MKK_…
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20.12.18 13:53:26
1 Antwort
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05.01.19 10:20:37
Klammheimlich (ohne ad-hoc ohne ir-Newsletter) hat man den Halbjahresfinanzbericht für 2018 veröffentlicht.

https://www.homes-holiday.com/de/ir/Homes&Holiday_Bericht_H1…

Auf Seite 7 kommt man dann endlich zur Sache:

Aus dem Verkaufs- und Buchungsvolumen ergab sich ein Konzern-Umsatz (Netto-Provisionsum- satz) für das erste Halbjahr 2018 von 1,22 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 1,35 Mio. Euro).
Dem niedrigen Umsatz standen im ersten Halb- jahr 2018 höhere Kosten – insbesondere für Personal und den Börsengang – gegenüber. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag im ersten Halbjahr 2018 bei -2,17 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -0,67 Mio. Euro).

Be einem Umsatz von 1,22 Mio wurde ein Verlust von 2,17 Mio erwirtschaftet.

Bei einem Geschäftsmodell das wenig explosionsartiges Wachstum verspricht und vielmehr eine normale Dienstleistung ist, sind diese Zahlen schon fast unglaublich. Der Börsengang ist wohl nur erfolgt um Geld einzusammeln um die Darlehen der Gesellschafter zureuckzufuehren und die Gesellschaft am Leben zu halten. Mir ist unbegreiflich wer so eine Gesellschaft gezeichnet hat und der Börsenkurs spricht auch eine eindeutige Sprache. Durch den Kursverlust sind weitere Kapitalerhöhungen unter 1 Euro nicht möglich. Die Buy and Build Strategie scheint nicht mehr umsetzbar zu sein. Zum einen ist das aktuelle Geld in 6-12 Monaten weg, zum anderen sind Kapitalerhöhungen kaum möglich. Entweder kommt es zu einem Reverse Split oder zu Sachkapitalerhöhungen bei dem dann die Bewertung der einzubringenden Gesellschaften viel zu hoch angesetzt werden. Dies führt zu einer deutlichen Verwässerung.

Mir fehlt bei dieser Aktie die Fantasie für die Zukunft und das Insolvenzrisiko bei dieser Burn-Rate ist mir zu hoch.
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24.01.19 17:42:01
Aus der heutigen Meldung:
"Aufgrund des deutlich gestiegenen Objektbestandes hat Porta Holiday das Ziel, im Jahr 2019 das Buchungsvolumen deutlich zu erhöhen und Skaleneffekte zu nutzen. Damit sollte der Bereich Ferienvermietung ab 2019 deutlich positiv zur Umsatz- und Ertragslage der gesamten Homes & Holiday Gruppe beitragen."

Und was heisst "deutlich" in konkreten Zahlen? So ganz grob geschaetzt, damit man sich die Auswirkungen auf die Bilanz ungefaehr vorstellen kann?
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16.05.19 15:10:48
Bei 2 Mio Umsatz, 4,0 Mio Verlust, Zentrale Deutschland geschlossen, deutsche Büros werden aus Mallorca betreut.

Gesamtes Deutschlandgeschäft steht auf dem Prüfstand, das Geld aus dem Börsengang wahrscheinlich in 12 Monaten aufgebraucht.

Hier die Meldung zu den heute veröffentlichten Geschäftszahlen 2018:

Homes & Holiday AG schließt Übergangsjahr 2018 ab und geht 2019 im Kernmarkt Balearen wieder auf Wachstumskurs

- Umsatz 1,95 Mio. Euro (Vj: 2,22 Mio. Euro), Jahresergebnis -4,12 Mio. Euro (Vj: -2,03 Mio. Euro)

- Kostenbasis um rund 1,6 Mio. Euro p.a. reduziert

- Buy-and-Build erfolgreich: Ferienvermietung wird ab 2019 positiv zur Umsatzentwicklung beitragen

- Immobilienmarkt auf den Balearen in den ersten Monaten 2019 spürbare belebt

- Ausblick: Erlangen einer nachhaltigen Profitabilität im Fokus


München/Palma de Mallorca, 16. Mai 2019. Die Homes & Holiday AG (ISIN: DE000A2GS5M9), Spezialist für Ferienimmobilien in Spanien und City Immobilien in Deutschland, hat heute den Konzernabschluss 2018 veröffentlicht. Wie bereits im Oktober 2018 mitgeteilt, lag die Entwicklung im vergangenen Jahr unter den Erwartungen der Gesellschaft.

Im Jahr 2018 hat Homes & Holiday einen Konzernumsatz von 1,95 Mio. Euro (Vorjahr: 2,22 Mio. Euro) und einem Jahresfehlbetrag von 4,12 Mio. Euro (inklusive Einmalkosten für den Börsengang in Höhe von rund 1,0 Mio. Euro) erzielt (Vj: -2,03 Mio. Euro). Aufgrund des Börsengangs stieg das Eigenkapital im Berichtsjahr von 1,38 Mio. Euro auf 3,04 Mio. Euro erhöht. Dies entsprach einer soliden Eigenkapitalquote von 61,9 Prozent. Zum Bilanzstichtag verfügte Homes & Holiday über praktisch keine Finanzverbindlichkeiten.

Insbesondere im Kernmarkt Balearen konnte das Unternehmen nicht an das Wachstum der vergangenen Jahre anknüpfen. Der schwache Jahresstart aufgrund der kurzfristig drastisch reduzierten Flugverbindungen rund um die Air Berlin Insolvenz konnte, anders als erwartet, im weiteren Jahresverlauf nicht vollständig aufgeholt werden. Dies betraf die gesamte Branche. So nahm das Immobilien-Transaktionsvolumen auf den Balearen von 4,23 Mrd. Euro in 2017 um 4,6 % auf 4,03 Mrd. Euro in 2018 ab. Das Transaktionsvolumen ausländischer Käufer ging sogar um 11,9 % auf 1,68 Mrd. Euro zurück. Ausländer sind ganz überwiegend im Bereich der Ferienimmobilien aktiv und damit die wichtigste Zielgruppe für Homes & Holiday.

Wichtige strategische Weichen gestellt, Übernahmen umgesetzt, Kosten reduziert
"Operativ war das Jahr 2018 nicht zufriedenstellend. Auf strategischer Ebene wurden jedoch wichtige Maßnahmen umgesetzt. Wie zum IPO angekündigt, haben wir unsere Buy-and-Build-Strategie vorangetrieben. Zudem haben wir die Kostenstrukturen innerhalb unserer Gruppe deutlich reduziert", sagt Joachim Semrau, Gründer und CEO der Homes & Holiday AG. "Daher sind wir der festen Meinung, dass das vergangene Jahr ein Übergangsjahr bleiben wird. Von den nachhaltigen Chancen unseres Geschäftsmodells sind wir nach wie vor überzeugt. Denn in der Kombination von Immobilienvermittlung und Ferienvermietung stecken Wachstumspotenziale und Synergien."

In der Ferienvermietung ist die Gruppe durch die erfolgreichen Übernahmen von Top Villas Mallorca, Finca Booking und EasyFinca zur Nummer zwei auf den Balearen aufgestiegen und hat in Bezug auf den Angebotsbestand die kritische Größe von rund 1.000 Ferienhäusern erreicht, um künftig Skaleneffekte nutzen zu können. Das neue Portfolio wird seit dieser Woche auf dem Buchungsportal https://www.portaholiday.de in neuem Design präsentiert.

Von der Kostenreduzierung war insbesondere die Standortentwicklung in Deutschland gekennzeichnet. Erste Maßnahme war die Schließung der Zentrale in Düsseldorf. Die Partnerbetreuung hierzulande übernimmt künftig die Zentrale auf Mallorca. Über mögliche Neueröffnungen wird erst entschieden, wenn die grundsätzliche Strategie für Deutschland verabschiedet ist. Dies soll im ersten Halbjahr 2019 erfolgen. Insgesamt hat Homes & Holiday die jährliche Kostenbasis um rund 1,6 Mio. Euro reduziert.

Gleichzeitig wurden Maßnahmen ergriffen, um vor allem auf den Balearen die Umsatzpotenziale stärker auszuschöpfen. Dort gehört das Tochterunternehmen Porta Mallorquina Real Estate zu den führenden Immobilienmaklern. Im Juni 2018 kam als neunter Standorts Portals Nous hinzu. Im Sommer 2018 wurde zudem der erste Immobilienshop auf Menorca eröffnet. Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres erfolgte dann die Vergabe zwei neuer Lizenzen auf Mallorca für die Regionen Inselmitte und Palma West. Die neuen Partner kommen zur richtigen Zeit. In den ersten Monaten 2019 bemerkt das Unternehmen wieder eine spürbare Marktbelebung.

Ausblick: Innerhalb der Wachstumsstrategie die nachhaltige Profitabilität im Fokus
Im Fokus der Gruppe steht klar das Erlangen einer nachhaltigen Profitabilität. Mit den beschriebenen umgesetzten Maßnahmen wird Homes & Holiday diesem Ziel im laufenden Jahr ein gutes Stück näher kommen. Trotz des Übergangsjahres 2018 hält das Unternehmen grundsätzlich an der Wachstumsstrategie für die kommenden Jahre fest. Die Ferienvermietung soll ab 2019 positiv zur Umsatz- Entwicklung der Gruppe beitragen. Auch im Maklergeschäft bleibt die Homes & Holiday auf Expansionskurs,. Auf Mallorca sollte der Umsatz mit den neuen Franchisepartnern im Jahr 2019 wieder zulegen. Die Strategie in Deutschland und in den spanischen Feriendestinationen außerhalb der Balearen wird derzeit einer grundlegenden Prüfung unterzogen.
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16.05.19 17:11:31
Wir bedanken uns bei unseren Aktionären für das bisherige Vertrauen und arbeiten mit aller Kraft daran, uns dessen weiterhin würdig zu erweisen.

Ja, nee, danke auch... Aufgelaufener Bilanzverlust bisher über 14 Mio. euro. wie kann man in diesen goldenen Zeiten als Makler so viel Geld verlieren? Was passiert wenn die Immomärkte mal nicht mehr so boomen?
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15.06.19 14:49:51
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.584.149 von immocash am 16.05.19 15:10:48
In ein paar Tagen ist die HV,
wo die Ausgabe einer Options-/Wandelanleihe von bis zu 12,5 Mio € beschlossen werden soll. Man darf gespannt sein, wie erfolgreich diese Aktion dann sein wird.

Aus den Angaben in der HV-Einladung ergibt sich rechnerisch ein Wandlungspreis von 2,50 €. Klingt fuer mich nicht sonderlich attraktiv im Hinblick auf den aktuellen Kurs und die Bewertung. Einen besonders hohen Kupon kann man sich auch nicht leisten angesichts der Zahlen.

Auch nach den neuesten Meldungen zum Geschaeft und zur Kostenbasis duerfte die cash-Position von Ende 2018 noch in diesem Jahr aufgebraucht sein.

Es wird also bald interessant, wie es hier weitergeht...


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