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Franziska Giffey: Giffey will weniger Gewinn für Pflegeheime | Diskussion im Forum



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Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "Franziska Giffey: Giffey will weniger Gewinn für Pflegeheime" vom Autor Redaktion dts

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat die Betreiber von Altenpflegeheimen dazu aufgefordert, zugunsten einer besseren Betreuung auf Gewinn zu verzichten. Die geplante Pflegereform werde "nicht einfach, …

Lesen Sie den ganzen Artikel: Franziska Giffey: Giffey will weniger Gewinn für Pflegeheime
Sehr geehrte Frau Giffey,

vor dieser Forderung habe ich höchsten Respekt und teile diese.!
Wird aber so in dieser Konstellation nie passieren und das haben Sie leider auch schon lernen müssen.

Dazu benötigen wir einen Systemwechsel und daran müssen wir arbeiten.

Man hat Sie in diese Regierung geholt um den Schein des Sozialen zu wahren,aber nicht um etwas zu verändern.

VG
Sozi Logik vom Allerfeinsten. Was passiert, wenn Pflegeheime weniger Gewinne machen? Die Angestellten können dann nur noch Mindestlohn verdienen und werden mit mehr Aufgaben belastet. Und es wird wieder über die schlechten Arbeitsbedingungen gejammert.

Aber was weiß ich schon. Hätte ich ein abgebrochenes Lehramtsstudium, nie richtig gearbeitet und das ganze Leben Politik gemacht, dann wäre ich natürlich auch so hervorragend qualifiziert wie diese Frau.
So ein dummes Geschwätz: vorliegende Verhältnisse resultieren letztendlich aus der Privatisierung
Die Frage ist, wieviel Gewinn den tatsächlich am Ende übrig bleibt wenn das Pflegeheim alle von den "übergeordneten Prüforganen" geforderte Maßnahmen in der Einrichtung/im Pflegeheim umsetzt ??

Das Pflege eine Gelddruckmaschine ist, halte ich für ein Gerücht. Hier ist es nicht wie bei anderen Berufsgruppen, dass am Ende (oft nach einen Jahr der Misswirtschaft) Bonis ausgezahlt werden.

Der Pflegesektor ist ganz alleine davon anhängig welche Gelder Sie seitens der einzelnen Kostenträger zur Verfügung gestellt bekommen. Wenn die Einrichtung hier den angesprochenen Standard inkl. eine Vergütung nach Tarif (z.b. AVR, TVÖD usw.) bezahlt ist es fraglich ob wir überhaupt von Gewinn sprechen können.

Jetzt kommt zu guter letzt noch Spahn und Konsortien ums Eck und werfen "Gerechte Bezahlung und massive Lohnerhöhung" als Zukunfsaussicht in den Raum.
Wie ist das möglich? Trifft jetzt die Politik die Entscheidung über die Bezahlung? Wer ist hier Kostenträger, die Kassen der der Bund? Kurze Anmerkung, der Bund kann garkeine Tarifverhandlungen führen. Das ist wohl Spahn nicht bewusst.

Aber das Gebaren ist scheinbar gerade Gang und Gebe hierin Deutschland.
Die Automobilhersteller bieten ja den USA auch die null Zoll Alternative an obwohl ich immer dachte Zölle sind Aufgaben des Bundes bzw. der EU.

Verkehrte Welt oder der normal Wahnsinn?

Ich bin mal gespannt wo das alles hinführen soll.

Worüber wir uns denke ich alle einig sind, ist das die Pflege überdacht und neu Strukturiert werden muss. Die Frage die wir hier halt bedenken müssen ist zu welchen Preis?

Das es nicht ohne enormen Mehrkosten von statten geht, sollte uns klar sein.

Fr. Giffey wenn Sie gute nachhaltige Pflege möchten heisst es gute Strukturen schaffen. Dienstplansicherheit usw.

Ps: Ihr Aussage "Ich hoffe, junge Menschen sagen in zehn Jahren: Das ist ein cooler Job - spannende Aufgaben, gutes Einkommen, faire Arbeitsbedingungen und die Zeit, sich wirklich Menschen zu widmen."
kommt leider 10 Jahre zur Spät.
Es ist nie zu spät die Wahrheit zu erkennen und umzuschwenken.

@Kleiner Kapitalist, ich hoffe Du brauchst nie Pflege, sonst gnade Dir....
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.217.994 von kleinerkapitalist am 15.07.18 15:02:28..abgebrochenes Studium, davon gibts in der Politik viele, wieso wohl...?
Regierungen, die über Jahrzehnte und in verschiedenen Zusammensetzungen Azubis in der Pflege auch noch Schulgeld abverlangt haben, gehören auf den Mülleimer unserer Geschichte.

Wer den Nachwuchs kaputt macht und obendrein schlechte Bezahlung und Überbeanspruchung hinnimmt ist nicht regierungstauglich.

Wie schön, dass Deutschland so ein reiches Land ist. Zumindest für die Anderen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.218.018 von ymhi2017 am 15.07.18 15:14:51
Zitat von ymhi2017: So ein dummes Geschwätz: vorliegende Verhältnisse resultieren letztendlich aus der Privatisierung


Wegen der Privatisierung sind Pflegeheime jetzt auch so ein tolles Invest mit hoher Dividendenrendite ... nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.218.963 von pegasusorion am 15.07.18 20:01:45
Zitat von pegasusorion: Es ist nie zu spät die Wahrheit zu erkennen und umzuschwenken.

@Kleiner Kapitalist, ich hoffe Du brauchst nie Pflege, sonst gnade Dir....


Blödsinn. Deutsche Vollkasko Mentalität ist nicht mein Ding.
Für mich selbst wähle ich den "Smith and wesson retirement plan"

Pflege ist einfach kein gutes Business. Und es ist ein unlösbares unpopuläres Problem und ein ewiges Geldgrab. Und was machen Politiker, wenn sie den Leuten nicht die traurige Wahrheit erzählen wollen? Dass der Mist teuer ist und die jungen Leute abgezockt werden? Man sucht Sündenböcke.


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