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CFDs am Ende? Ab heute startet ein neues Zeitalter für Daytrader! (Seite 4)



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Alternative Minidax
http://www.eurexchange.com/exchange-de/produkte/idx/dax/Mini…

Die Kurse wären eindeutig besser, da Eurex Clearing überwacht. So wie ich das lese aber 9,4% Margin. 4700x100/50000= 9,4%
Bei einem Dax Stand von 10000x5 Kontrakte Minidax= 50000 Kontraktvolumen. Oder ist da ein Rechenfehler drin? hiter der 4700 ist ein Sternchen, keine Beschreibung dazu und es steht aktuelle Margin, Dax hat ja nicht 10000 Point derzeit.

Fragen über Fragen....

Milky
;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.352.712 von *Milkyway* am 01.08.18 18:51:45
Zitat von *Milkyway*: http://www.eurexchange.com/exchange-de/produkte/idx/dax/Mini…

Die Kurse wären eindeutig besser, da Eurex Clearing überwacht. So wie ich das lese aber 9,4% Margin. 4700x100/50000= 9,4%
Bei einem Dax Stand von 10000x5 Kontrakte Minidax= 50000 Kontraktvolumen. Oder ist da ein Rechenfehler drin? hiter der 4700 ist ein Sternchen, keine Beschreibung dazu und es steht aktuelle Margin, Dax hat ja nicht 10000 Point derzeit.

Fragen über Fragen....

Milky
;)


Also Intraday gibts den Minifuture schon um die 2.500,-, die 4.700,- sind wohl overnight... aber selbst die 2.500,- sind kaum besser als der ESMA-Hebel bei CFDs...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.352.514 von Lord_Feric am 01.08.18 18:19:18handelst du über Admiral in Australien?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.352.877 von Sunny47 am 01.08.18 19:09:59
Zitat von Sunny47: handelst du über Admiral in Australien?


Wüsste nicht, daß die da einen Ableger haben... :confused:

Nee, icmarkets heißt der Broker...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.353.507 von Lord_Feric am 01.08.18 20:24:20
Zitat von Lord_Feric:
Zitat von Sunny47: handelst du über Admiral in Australien?


Wüsste nicht, daß die da einen Ableger haben... :confused:


Doch, haben sie.
Ich habe bisher neben dem Future-Handel auch ein wenig CFDs getradet (meist 6-12 Kontrakte), um kleinere Positionsgrößen variabel abdecken zu können.

Werde das CFD-Trading nun im Wesentlichen einstellen und mein CFD-Konto nur noch zum Testen im Realbetrieb und eventuell für Swingtrades in Währungen benutzen.

Grund ist nicht die Marginanforderungen ansich, sondern weil ich Angst um meine Einlage habe. Ich denke, einige Broker werden insolvent gehen. Und unter diesen Umständen einen 5-stelligen Betrag dort zu parken ist grob fahrlässig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.353.981 von IvyMike am 01.08.18 21:19:36
Kann man verstehen, aber AT garantiert 1 Mio GBP Kundengelder die müssten bei einer Pleite noch da sein und die Bank die dahinter steht ist auch keine kleine nur mal so als Beispiel.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.357.926 von BlakCat am 02.08.18 11:51:29
Zitat von BlakCat: Kann man verstehen, aber AT garantiert 1 Mio GBP Kundengelder die müssten bei einer Pleite noch da sein und die Bank die dahinter steht ist auch keine kleine nur mal so als Beispiel.


Garantien gibt es nicht, Broker garantieren viel in Form von Werbeaussagen.

Beim Threat Frankenschock konnte man Screenshots sehen (ich habe es auch auf der Homepage des Brokers gelesen) das 20 Mrd Liquidität garantiert werden. Nach dem Frankenschock hat der Broker alles getan diese Screenshots aus dem Internet zu verbannen .. es laufen sicher noch Verfahren.

Eine Garantie bringt dir nichts, wenn das Unternehmen handlungsunfähig wird.

Die Einlagensicherung i.H.v. 100.000 Euro pro Konto wurde ja auf Zypern auch ausgehebelt. Es ist nur Augenwischerei, das man sich sicher fühlt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.357.926 von BlakCat am 02.08.18 11:51:29
Zitat von BlakCat: Kann man verstehen, aber AT garantiert 1 Mio GBP Kundengelder die müssten bei einer Pleite noch da sein und die Bank die dahinter steht ist auch keine kleine nur mal so als Beispiel.


Also bei IG z.B. heißt es kryptisch:

Was geschieht mit Kundengeldern oder Kapitalanlagen im unwahrscheinlichen Falle der Insolvenz von IG?
Gesetzt dieses unwahrscheinlichen Falles würden sämtliche Kunden den Ihnen zustehenden Anteil der segregierten Kundengelder oder Kapitalanlagen, abzüglich der damit verbundenen Verwaltungskosten, gänzlich wieder erhalten.

Etwaige Deckungslücken könnten in Höhe von bis zu 50.000£ durch das Financial Services Compensation Scheme (FSCS) ausgeglichen werden. Das Financial Services Compensation Scheme (FSCS) ist ein in Großbritannien eingeführter Ausgleichsfonds, der Kunden von zugelassenen Finanzdienstleistungsunternehmen als letzter Ausweg dient.


Abgesehen davon: Ich habe keinen Bock, Ansprüche in GB geltend zu machen, die demnächst ja auch nicht mehr in der EU sind. Das angelsächsische Rechtssystem ist beschissen, da hast du schnell Anwaltskosten von 1/3 deiner Ansprüche, selbst im Erfolgsfall.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.358.829 von IvyMike am 02.08.18 13:17:46
Zitat von IvyMike:
Zitat von BlakCat: Kann man verstehen, aber AT garantiert 1 Mio GBP Kundengelder die müssten bei einer Pleite noch da sein und die Bank die dahinter steht ist auch keine kleine nur mal so als Beispiel.


Also bei IG z.B. heißt es kryptisch:

Was geschieht mit Kundengeldern oder Kapitalanlagen im unwahrscheinlichen Falle der Insolvenz von IG?
Gesetzt dieses unwahrscheinlichen Falles würden sämtliche Kunden den Ihnen zustehenden Anteil der segregierten Kundengelder oder Kapitalanlagen, abzüglich der damit verbundenen Verwaltungskosten, gänzlich wieder erhalten.

Etwaige Deckungslücken könnten in Höhe von bis zu 50.000£ durch das Financial Services Compensation Scheme (FSCS) ausgeglichen werden. Das Financial Services Compensation Scheme (FSCS) ist ein in Großbritannien eingeführter Ausgleichsfonds, der Kunden von zugelassenen Finanzdienstleistungsunternehmen als letzter Ausweg dient.


Abgesehen davon: Ich habe keinen Bock, Ansprüche in GB geltend zu machen, die demnächst ja auch nicht mehr in der EU sind. Das angelsächsische Rechtssystem ist beschissen, da hast du schnell Anwaltskosten von 1/3 deiner Ansprüche, selbst im Erfolgsfall.


UK zu klagen ist der absolute Horror. Auch wenn Du gewinnst, zahlst Du Deine Anwaltskosten selber.
Und wenn Du gewinnst, mußt Du es auch noch eintreiben lassen.. In UK sehe ich aber nicht so das Problem. Weil diese Ausgleichsfonds recht voll sein sollten und es genug dicke Player gibt, die dann insgesamt für alle haften. Borkerpleiten in UK wie Alpari etc. wurden wohl auch sauber abgewickelt. Habe da noch nie negatives gehört.

Aber z.b. Zypern ist eine ganz andere Geschichte. Der Sicherungsfonds hat praktisch kein Geld. In Zypern gibt es keine dicken Player die irgendwas ausgleichen können. Und die größte Staatbank eine Marktkapitaliserung wie von einer Meklenburgischen Kreissparkasse (ist mein ernst).

Außerdem gibt es Probleme das überhaupt die Zahlungsunfähigkeit festgestellt wird. Siehe IronFX. Gegen die sind heftige Urteile im laufen und trotzdem bekommt keiner Geld. Auf dem Zivilweg zu klagen ist absurd. Da bekommt man Termine die im Bereich 5-7 Jahre liegen.


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