Pariser Minister: 'Anfang vom Ende der Arroganz von Monsanto-Bayer' (Seite 42) | Diskussion im Forum



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Antwort auf Beitrag Nr.: 63.790.979 von faultcode am 25.05.20 11:19:142.6.
...Erstes US-Glyphosat-Urteil gegen Bayer wird in Berufung verhandelt
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/rechtsstreit-bayer…
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Der Rechtsstreit, mit dem das Debakel für den Konzern begann, geht nun in die nächste Runde: Die erste Anhörung vor dem Berufungsgericht findet am Dienstag (18:00 Uhr MESZ) in San Francisco statt. Bayer will den im ersten Glyphosat-Verfahren in den USA erlittenen Schuldspruch dort aufheben lassen. Doch selbst wenn dies gelingen sollte - es gibt etliche weitere US-Klagen.
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=> ein kleineres Gap von Anfang des Jahres wäre damit (aus der jüngeren Vergangenheit) noch offen:

Bayer | 64,00 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.697.118 von faultcode am 16.02.20 19:26:274.6.
...Dicamba kann in USA vorerst nicht mehr verkauft werden...
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/registrierung-entz…

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Ein US-Gericht hat eine 2018 erteilte Zulassung des Unkrautvernichters Dicamba aufgehoben. Die US-Umweltbehörde EPA habe die Risiken des Produkts falsch eingeschätzt, hieß es in der Begründung des Gerichts vom Mittwoch (Ortszeit) in San Francisco. Unter Abwägung der Fehler der EPA bei der Zulassung einerseits und der Folgen einer Aufhebung andererseits werde dem Mittel die Registrierung entzogen.

Die Entscheidung betrifft damit neben dem auf Dicamba basierten Unkrautvernichter XtendiMax von Bayer auch Engenia von BASF sowie FeXapan des US-Konzerns Corteva.

Bayer und BASF stimmen mit dem Urteil nicht überein und prüft jeweils die nächsten Schritte, wie Sprecher beider Dax-Konzern der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX sagten.

Abhängig von den Maßnahmen der EPA und davon, ob das Urteil erfolgreich angefochten wird, gehe es nun darum, die Auswirkungen auf die Kunden in den USA in dieser Saison so gering wie möglich zu halten, betonte der Bayer-Sprecher weiter. Über finanzielle Auswirkungen lasse sich derzeit noch nichts sagen.

So dürfen Landwirte die Herbizide nicht länger verwenden, wenngleich sie womöglich bereits viel Geld für Saatgut ausgegeben haben, das dagegen resistent ist. So verdienen Agrarkonzerne neben dem Verkauf der Unkrautvernichter auch Geld etwa mit Soja-, Baumwoll- und Maissaat, die gegen die Herbizide resistent sind, also auf mit Dicamba oder auch Glyphosat behandelten Feldern ausgebracht werden können.

So hatte die EPA die Zulassung für die betreffende Dicamba-Produkte erst gegen Ende 2018 kurz vor dem Auslaufen der alten Genehmigung mit Einschränkungen verlängert. Dicamba sorgte damals insbesondere für negative Schlagzeilen, weil der Wind das Mittel auf Felder wehte, auf denen dagegen nicht-immune Pflanzen angebaut wurden. Wegen der Schäden auf Nachbarfeldern fordern denn auch zahlreiche Bauern Schadenersatz.

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Bayer | 63,68 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.897.755 von faultcode am 04.06.20 13:58:5423.6.
...Bayer wohl vor Vergleichsabschluss mit Glyphosat-Klägern
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/einigung-erzielt-b…
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Eine Einigung für eine Gesamtsumme von 8 bis 10 Milliarden US-Dollar (7,1-8,9 Mrd Euro) sei unterschriftsreif und müsse nur noch durch den Aufsichtsrat des DAX-Konzerns, schreibt das "Handelsblatt" am Dienstag unter Berufung auf Kreise von Verhandlungspartnern und des Unternehmens.

Ein Konzensprecher wollte den Bericht auf Nachfrage nicht kommentieren.
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Die nun vom "Handelsblatt" genannte Vergleichssumme wäre am unteren Ende sogar niedriger als Analysten zuletzt geschätzt hatten. Wichtig ist zudem, dass laut der Zeitung zwei Milliarden Dollar davon als Rücklage gelten, mit der Bayer die Ansprüche künftiger Kläger begleichen könne. Das wäre insofern wichtig, da mit solch einem Schritt die Risiken wohl weg wären.

Das Bayer-Management hatte denn auch in den letzten Monaten immer wieder betont, zu einer außergerichtlichen Lösung bereit zu sein, wenn diese finanziell angemessen und ein finaler Abschluss der Glyphosat-Streitigkeiten sei. Heißt: Das Thema sollte ein für alle Mal vom Tisch, schließlich könnten auch noch in Jahren Krebspatienten eine frühere Glyphosat-Verwendung für ihr Leiden verantwortlich machen.

Finanziell ist Bayer gerüstet für einen Vergleich. Allein der Verkauf der Tiermedizin soll Bayer 7,6 Milliarden Dollar einbringen - den Großteil davon in bar, einen kleineren Teil in Aktien des Käufers Elanco.

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Bayer | 72,84 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.145.635 von faultcode am 23.06.20 16:13:4724. Juni 2020 / 19:04
Bayer legt Glyphosat-Klagewelle mit 11-Mrd-Dollar-Vergleich bei
https://de.reuters.com/article/deutschland-bayer-idDEKBN23V2…
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Bayer gelingt der Befreiungsschlag: Der Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzern hat sich in den USA mit einem Großteil der mehr als 100.000 Klägern auf einen Vergleich wegen des Unkrautvernichters Glyphosat geeinigt.

Dafür muss Bayer aber tief in die Tasche greifen - für den Vergleich und für mögliche künftige Fälle werden bis zu 10,9 Milliarden Dollar fällig, wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte. Damit seien aber etwa drei Viertel der 125.000 eingereichten und drohenden Klagen vom Tisch. Bayer sah sich in den USA zuletzt mit rund 52.500 Klagen wegen der angeblich krebserregenden Wirkung von Glyphosat konfrontiert.

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Bayer | 74,41 €
Dank allgemeiner Verunsicherung gibt es das Papier noch mal günstig zu Kursen knapp unter 70 Euro. Habe noch mal leicht zugekauft.

UBS belässt Bayer auf 'Buy' - Ziel 110 Euro
ZÜRICH (dpa-AFX Analyser) - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Bayer auf "Buy" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Das Ziel einer zweistelligen Free-Cashflow-Rendite des Pharma- und Agrochemiekonzerns sei realistisch, unterstrich Analyst Michael Leuchten in einer am Dienstag vorliegenden Studie./ag/edh Veröffentlichung der Original-Studie: 22.06.2020 / 20:46 / GMT Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 23.06.2020 / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflic…
Quelle: UBS
Bayer | 71,12 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.214.192 von faultcode am 09.08.19 11:38:53 09.08.2019
Zitat von faultcode: ...=> mit anderen Worten: USD8Mrd. wären eine Untergrenze --> rechnen, rechnen, ...

=> also billig wird das nicht mMn

=> "Verdoppeln" gilt eigentlich als unfein (also USD16b) --> USD(16 - 8) / 2 Mrd + USD8Mrd = USD12Mrd.

--> darauf stelle ich mich mal ein

jetzt ist man bei USD10.9Mrd. angekommen.

Geht so demnach.
Bayer | 68,88 €
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