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Pariser Minister: 'Anfang vom Ende der Arroganz von Monsanto-Bayer' (Seite 10) | Diskussion im Forum



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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.497.594 von Ines43 am 21.08.18 14:00:08
Akute Toxizität
Diese Betrachtungen mit der oralen Applikation (LD50 ) für Ratten greifen doch etwas zu kurz.
Zur Erinnerung : für den gleichen Rattenstamm liegt die LD50 bei > 5g/kg Körpermasse,
nach Inhalation bei >4.98 mg/kg Körpermasse (Mc Donnald &Anderson. 1989). Demnach ist die inhalative Toxizität 1000 fach grösser als die orale. Beim Versprühen dieser Substanz ist durch Aerolsole schon mit kleinen Mengen die Vergiftungsgefahr gegeben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.497.402 von Ines43 am 21.08.18 13:24:17
Studien und Befunde
Die internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO stufte Glyphosat 2015 als wahrscheinlich krebserregend ein. Die Evidenz („sufficient“) stützt sich auf unzählige Nagerstudien. Es gibt begrenzte Belege, dass Menschen durch Aufnahme von Glyphosat an Lymphdrüsenkrebs (NHL) erkranken als auch starke Beweise für Erbgutschäden und oxidativen Stress. Zu berücksichtigen gilt, dass der Ausbruch dieser Krebsart sehr kurzfristig auftreten resp. die Latenz-bzw. Inkubationsphase bis zu 15 Jahren und mehr dauern kann. https://monographs.iarc.fr/wp-content/uploads/2018/06/mono11…
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.496.832 von Ines43 am 21.08.18 12:22:52
IARC Klassifizierung 2A
Das Gremium setzte Glyphosat auf die zweithöchste Stufe seiner Fünfer-Skala ( Group 2A
(Gruppe 1 Humane carcinogen wäre z.b. Rauchen)
„Wahrscheinlich krebserregend“ hätte gemäss EU-Verordnung ein Verbot zur Folge. Der Staat Kalifornien hat diesen Warnhinweis 2A vorsorglich übernommen. https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5241765/Kali…

Mit dem Vergleich (2a) des tgl. Verzehrs von roten Fleisch (CEO Baumann benützt ihn auch!) sucht man die Empfehlungen der Agentur für Krebsforschung zu relativieren. Hinter dieser Organisation stehen sehr namhafte Krebszentren der USA.
Kanzerogenität- Round-up
Interessant ist, dass die Chef- Toxikologin Dr. D. Farmer von Monsanto keine Studien zur Kanzerogenität des Milliardenumsatzproduktes Roundup durchgeführt hat.

« you cannot say that Roundup is not a carcinogen.. we have not done the necessary testing on the formulation to make that statement. »
Diese Aussage bezieht sich auf das Handelsprodukt, dessen Wirksubstanz mit Bei-stoffen für die Applikation formuliert wird. Es verdichten sich Hinweise, dass diese Toxizität der Beistoffe (Tenside) nicht nur die herbizide Wirkung verstärken, sondern auch Unerwünschtes triggern.

Vor Gericht hat sie sich verteidigt, dass die Zulassungsbehörden nur die Sicherheitsdaten für den Wirkstoff verlangen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.538.573 von santakl am 26.08.18 20:56:01
Zitat von santakl: Über Briglina
Registriert seit: 25.08.2018

:rolleyes::rolleyes:


Ich staune auch. Gerade angemeldet und schon fundierte Infos. Bravo. Ich halte fest Euer CEO sollte die Brühe nicht trinken sondern den Sprühnebel einatmen um die Ungefährlichkeit zu demonstrieren. Vielleicht kann man ihn das irgendwie an die Klimaanlage anklemmen.

Ich hab meine Shortposition letzte Woche ausgebaut.

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.536.462 von Briglina am 26.08.18 10:24:15Dr. D. Farmer (Monsanto)
« you cannot say that Roundup is not a carcinogen.. we have not done the necessary testing on the formulation to make that statement. »

Markus Mayer (Baader Bank)
So verweist Markus Mayer von der Baader Bank darauf, dass die Unbedenklichkeit des Produkts bereits durch zahlreiche, auch jüngere Studien abgesichert sei.

Insiderwissen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.435.591 von Nachrichten am 13.08.18 15:36:11
Ein Blödmann ist schon weg: Nicolaus Hulot zurückgetreten!
https://www.welt.de/politik/ausland/article181334242/Nicolas…

=>
...Rückschlag für Frankreichs Präsident Emmanuel Macron: Sein beliebter Umweltminister Nicolas Hulot tritt zurück. „Ich treffe die Entscheidung, die Regierung zu verlassen“, kündigte Hulot im Radiosender France Inter an. Er begründete den Schritt mit mangelnden Fortschritten in der Umweltpolitik. Er habe sich in den 14 Monaten im Amt „völlig alleine“ gefühlt.

Hulot sprach von einer „Anhäufung von Enttäuschungen“ über unzulängliche Schritte im Kampf gegen den Klimawandel, für die Artenvielfalt und gegen andere Umweltgefahren. Der Klimawandel sei für ihn „die schlimmste Herausforderung, die die Menschheit je gesehen hat“. Die bisherige Politik der kleinen Schritte sei deshalb völlig unzureichend. „Ich möchte niemandem vorgaukeln, dass wir uns dem stellen“.

Umweltschützern zufolge verliert Deutschland damit den wichtigsten Mitstreiter im Ringen um die Schließung baufälliger Atomkraftwerke an der Grenze.

Über einen möglichen Rückzug Hulots war bereits in den vergangenen Monaten spekuliert worden. Dennoch kam die Rücktrittsankündigung völlig überraschend: Hulot hatte den Präsidenten vorab nicht über seine Absichten informiert. Hulot war im Mai 2017 mit der Mitteregierung von Premierminister Édouard Philippe angetreten. Laut Umfragen ist der frühere TV-Moderator und grüne Aktivist in der Bevölkerung beliebt...




=> so ist das mit solchen "beliebten" Ökoplaudertaschen. Selber nichts auf die Reihe kriegen und immer sind die anderen die Bösen und Verantwortlichen :D
Konkurrenten gehen gegen Bayers neues Hämophilie-Medikament Jivi vor
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10834809-konkurre…

=>
...Der irische Konkurrent Shire wirft den Leverkusenern bei ihrem gerade erst in den USA zugelassenen Medikamente Jivi gegen die Bluterkrankheit Patentverletzung vor.

Die Shire-Biotechtochter Baxalta und ihr Partner Nektar Therapeutics wollen den Verkauf von Jivi stoppen lassen, bis die Patente für das eigene Mittel Adynovate ausgelaufen seien, wie aus einer bei einem US-Gericht am Freitag eingereichten Beschwerde hervorgeht.

Andernfalls wollen die beiden Unternehmen finanziell entschädigt werden. Bayer will die Beschwerde prüfen und sich dagegen verteidigen, wie ein Sprecher des Dax-Konzerns am Montag sagte.

Die US-Gesundheitsbehörde hatte Jivi erst in der vergangenen Woche zur routinemäßigen Prophylaxe von Blutungen bei Hämophilie A bei bereits vorbehandelten Erwachsenen und Jugendlichen ab zwölf Jahren zugelassen.

In der Europäischen Union (EU) und in Japan laufen die Zulassungsanträge noch. Zum erwarteten Umsatz mit Jivi macht Bayer keine Angaben...
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