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CFD auf DaX - Die letzten 30 Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.761.484 von jf2 am 21.09.18 13:53:32
Zitat von jf2: Und der Trader der beim Frankencrash richtig lag? Pech gehabt oder was? Gewinn wird überbewertet, der gleicht den Verlust derer aus die falsch lagen ;)

Zum Glück ist das hier für mich eh ne theoretische Diskussion, ich handel börsengehandelte Produkte.


Das ist doch das goile für den Broker... Wer short war, muß kein Gewinn gemacht haben. Der Broker kann ja in der Ausführung Dir jeden Preis geben. Und was er locker machen kann, er kann von einer Minute zur nächsten Minuate (insbesondere auch im nachhinein) die Marginanforderung massiv erhöhen,
so das Deine Positionen zwangsliquidiert werden. Und es wäre schwierig seine Forderungen vor einem Gericht durchzusetzen. Prof. Trader brauchen erst gar nicht zum Anwalt gehen..

Letztendlich kann der Broker alles machen. Auch Consors schreibt, das Sie Trades im nachhinein als ungültig erklären können. Ist absurd, ist aber so.

Genau an diesen Punkt hätte die ESMA eingreifen müssen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.711.972 von bomike am 16.09.18 15:46:18Und der Trader der beim Frankencrash richtig lag? Pech gehabt oder was? Gewinn wird überbewertet, der gleicht den Verlust derer aus die falsch lagen ;)

Zum Glück ist das hier für mich eh ne theoretische Diskussion, ich handel börsengehandelte Produkte.
....und auch wenn alle STP Broker im Minus landen würde und Pleite gehen würden... interessiert es doch nicht. Die Positionen müssen ja letzendlich zum Schluß bei einem MarketMaker liegen... (geht nicht anders). Diese haben kein Minus. Die tüten sich einfach ab, was vom STP Broker an Geld gelagert wurde. Bedeutet nichts anders, als das die MarketMaker immer dabei Gewinn machen.

Der STP Broker kann dann das Minus nicht ausgleichen (weil die Trader keine Nachschußpflicht haben) und geht Pleite... Aber das interessiert keinen. Die Kundengelder sind ja bei einer Insolvenz außen vor. Darauf kann der MarketMaker gar nicht zugreifen und dieser hat auch bei einem STP Broker, höchstens 20% der Equity. Dieser Teil wäre zwar weg, aber regulatorisch, muss der STP Broker diese Differenz als Eigenkapital zur Verfügung haben. Auch wenn hier getrickst wurden wäre, seitens des STP Broker, also in einem Horrorszenario, würde dann immer noch die Einlagensicherung greifen.

Summa Summarum: Pleiteszenarien, die sich auf uns Händler auswirken, tendieren zu Null. Pleiteszenarien die sich ökonomisch auswirken sind Null.
Ja, Admiral müßte in diesem Beispiel alles bei Gain bezahlen.

Aber so blöd ist kein Broker. Admiral würde solch Positionen niemals weiter reichen. Es wird kaum weitergereicht. Das Geschäft ist das Buch und nicht das Abgeben von Positionen. Ihr seht doch die Statistiken: 80% verlieren im ersten Jahr. Da gibt doch kein Broker was vom fetten Geschäft ab... und außerdem hat kein Broker Bock auf das Ausfallrisiko des anderen Brokers.

Und wegen Brokerrisiko wenn alles in die Hose geht... Das größte Desaster da es bis dato gab, war das Schweizer Franken Desaster. Extreme Ausnahmesituation. Ich glaube nur zwei Micky Mouse Broker und Alpari sind drauf gegangen, das wars. Alpari nur deswegen, weil die so blöd waren, das Risiko abzugeben... (so dämlich muß man sein). Die wurden einfach "gef...t"...

Wenn alles letztendlich Papier Trading ist, kann auch nichts Pleite gehen. Nur STP Broker können Pleite gehen, aber nicht ein MarketMaker. Es geht weder technisch noch praktisch. Und Alpari ist ein gutes Beispiel. Obwohl sie MarketMaker waren, haben sie wie ein STP Broker die Orders weiter geroutet. Das war der Grund warum Sie Pleite gingen. Jetzt schuldeten Sie das Minus der Kunden dem anderen Broker. (der noch schön richtig mit dem Abrechnungspreis verarscht hat).

Btw. Gain hat zig Millionen damals gemacht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.710.751 von Sunny47 am 16.09.18 11:01:52
Zitat von Sunny47:
Zitat von bomike: Eigentlich ist es ja komisch, wenn ein Broker auf die Nachschußpflicht verzichtet. Beim CFD Handel ist es aber eigentlich egal. Der MarketMaker macht kein Verlust, wenn der Trader Millionen im Minus ist. Es spielt keine Rolle. CFD Trades sind immer irgendwo am Ende bei einem MarketMaker. CFD Trading ist Papiertrading. Ich weiß das es immer noch Leute gibt die das nicht glauben, ist aber so.


Ich lerne wie immer gern dazu, falls ich das falsch einschätze...lass uns mal bitte folgendes Konstrukt anschauen:

gain capital ist einer der größten Market Maker für den CFD Handel- von diesem Market Maker beziehen diverse CFD Broker ihren Datenfeed und sie routen die Kundenorders zur Ausführung an gain capital durch...

wie verhält es sich nun, wenn der Kunde bei z.B. Admiral Markets den EUR.CHF Trade in der falschen Richtung gemacht hätte und durch den crash die Stops nicht gegriffen hätten und der Kunde satt ins Minus gerutscht wäre. Da der Kunde ein Pros ist, handelt es sich um eine stattliche Summe, die nun über die "nicht" (bis 50.000 EUR) mehr vorhandene Nachschusspflicht (bis 50.000 EUR) bei Admiral auszugleichen ist?

Dann haben wir doch den Fall, dass der Pros sich die Hände reibt aber Admiral gegenüber gain capital haftet und in der Nachschusspflicht steht- oder? Denn gain capital wird ja als LP von diversen Brokern diese kaum alle von der Nachschusspflicht befreit haben-in meinem Verständnis dieses Systems bedeutet das, dass Admiral die Verluste vom Kunden gegenüber gain capital ausgleichen muss.

Ja, Admiral müßte in diesem Beispiel alles bei Gain bezahlen. Aber so blöd ist kein Broker. Admiral würde solch Positionen niemals weiter reichen.

Es wird kaum weitergereicht. Das Geschäft ist das Buch und nicht das Abgeben von Positionen. Ihr seht doch die Statistiken: 80% verlieren im ersten Jahr. Da gibt doch kein Broker was vom fetten Geschäft ab... und außerdem hat kein Broker Bock auf das Ausfallrisiko des anderen Brokers.

Und wegen Brokerrisiko wenn alles in die Hose geht... Das größte Desaster da es bis dato gab, war das Schweizer Franken Desaster. Extreme Ausnahmesituation. Ich glaube nur zwei Micky Mouse Broker und Alpari sind drauf gegangen, das wars. Alpari nur deswegen, weil die so blöd waren, das Risiko abzugeben... (so dämlich muß man sein). Die wurden einfach "gef...t"...

Wenn alles letztendlich Papier Trading ist, kann auch nichts Pleite gehen. Nur STP Broker können Pleite gehen, aber nicht ein MarketMaker. Es geht weder technisch noch praktisch. Und Alpari ist ein gutes Beispiel. Obwohl sie MarketMaker waren, haben sie wie ein STP Broker die Orders weiter geroutet. Das war der Grund warum Sie Pleite gingen. Jetzt schuldeten Sie das Minus der Kunden dem anderen Broker. (der noch schön richtig mit dem Abrechnungspreis verarscht hat).

Btw. Gain hat zig Millionen damals gemacht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.709.436 von bomike am 15.09.18 22:49:11
Zitat von bomike: Eigentlich ist es ja komisch, wenn ein Broker auf die Nachschußpflicht verzichtet. Beim CFD Handel ist es aber eigentlich egal. Der MarketMaker macht kein Verlust, wenn der Trader Millionen im Minus ist. Es spielt keine Rolle. CFD Trades sind immer irgendwo am Ende bei einem MarketMaker. CFD Trading ist Papiertrading. Ich weiß das es immer noch Leute gibt die das nicht glauben, ist aber so.


Ich lerne wie immer gern dazu, falls ich das falsch einschätze...lass uns mal bitte folgendes Konstrukt anschauen:

gain capital ist einer der größten Market Maker für den CFD Handel- von diesem Market Maker beziehen diverse CFD Broker ihren Datenfeed und sie routen die Kundenorders zur Ausführung an gain capital durch...

wie verhält es sich nun, wenn der Kunde bei z.B. Admiral Markets den EUR.CHF Trade in der falschen Richtung gemacht hätte und durch den crash die Stops nicht gegriffen hätten und der Kunde satt ins Minus gerutscht wäre. Da der Kunde ein Pros ist, handelt es sich um eine stattliche Summe, die nun über die "nicht" (bis 50.000 EUR) mehr vorhandene Nachschusspflicht (bis 50.000 EUR) bei Admiral auszugleichen ist?

Dann haben wir doch den Fall, dass der Pros sich die Hände reibt aber Admiral gegenüber gain capital haftet und in der Nachschusspflicht steht- oder? Denn gain capital wird ja als LP von diversen Brokern diese kaum alle von der Nachschusspflicht befreit haben-in meinem Verständnis dieses Systems bedeutet das, dass Admiral die Verluste vom Kunden gegenüber gain capital ausgleichen muss.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.710.707 von Sunny47 am 16.09.18 10:49:16Hajo, kannst Dir ja nicht den Pelz waschen ohne nass zu werden... kA von was die da träumen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.710.557 von tradeaholic am 16.09.18 10:13:13ganz genau meine Meinung!

Schön dargestellt. Meine Hypothese ist, dass die Broker damit kalkulieren, dass so ein black swan event wie der EUR.CHF crash nur sehr selten auftritt. Nach dem Motto ... wird schon gut gehen... aber wenn es knallt, dann haften die Broker... und dann werden wir sehen, wieviele Insolvenzen es gibt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.708.290 von jf2 am 15.09.18 17:51:28Nicht wegen dem Hebel, wegen anderer Regelungen.

Eine Zusammenfassung ist hier : https://www.esma.europa.eu/press-news/esma-news/esma-agrees-…

3. Negative balance protection on a per account basis. This will provide an overall guaranteed limit on retail client losses;


Das "garantierte Limit" ist das fehlen der Nachschusspflicht. Jetzt rate mal wer die ausgleicht, wenn der private Händler nicht mehr dafür gerade stehen muss.
Darum haben die eine Reißleine in die Positionen gebaut:

2. A margin close out rule on a per account basis. This will standardise the percentage of margin (at 50% of minimum required margin) at which providers are required to close out one or more retail client’s open CFDs;


So lange diese Regel zieht ist alles gut.
Bei diesem Beispiel hier, zieht nichts mehr und der Broker ist garantiert pleite, weil jetzt niemand mehr den Schaden tragen wird - außer ihm.




Darum glaube ich, dass es nicht die Frage ist "ob" die pleite gehen, sondern nur "wann".
Die Frage welcher Broker ist seriös, stellt sich eigentlich nicht. Die Frage ist, sind CFDs seriös. Und da kann man geteilter Meinung sein. Ich finde CFDs haben Vor- und Nachteile und für den Auswahl eines Brokers stehen für mich die Gebühren / Spread in den Vordergrund. Wenn ich z.b. LMAX gegenüber GKFX vergleiche, zahle ich bei GKFX ca. das 8 fache an höhere Gebühren. Bei einigen Crossrates sogar das 10 fache und mehr. Deswegen verlieren in den ersten 12 Monaten wesentlich mehr Händler bei GKFX als bei LMAX. Das sind für mich Kriterien bei der Auswahl eines Brokers.

Die Frage der Seriösität stellt sich irgendwie nicht. Wenn ich CFDs handeln möchte, handel ich letztendlich immer gegen einen MarketMaker. (immer - und dieser will das ich verliere). Was der aber will oder nicht will, ist doch egal. Wenn ich 100 Punkte vorne liege, dann kann der Broker sich im Kreise drehen. 98 Punkte wird er rausrücken müssen.

Futures sind aber nach meiner Ansicht den CFDs vorzuziehen. Aber nicht jeder hat mal locker die Kohle für ein Futurekonto. Insbesondere wenn es um den Daxhandel geht. Ich kann verstehen, das viele mit CFDs anfangen. Längerfristig würde ich immer schauen, das man den Umstieg in den Futures Markt findet. (meiner Meinung nach).
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.709.526 von Sunny47 am 15.09.18 23:09:16
Zitat von Sunny47: ich persönlich handel bei keinem CFD Broker mehr, der seinen "Pros" die Nachschusspflicht erlässt- das mag mancher übertrieben finden- aber mir geht´s besser damit.


Ist doch voll ok, damit kann man schon mal nichts falsch machen. :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.709.436 von bomike am 15.09.18 22:49:11vielleicht widmen wir uns dann mal der Quadratur des Kreises und klären, wer denn ein seröser CFD Broker ist... :)

wie heißt´s bei WHS immer... "Futures sind die besseren CFD´s ..."

ich persönlich handel bei keinem CFD Broker mehr, der seinen "Pros" die Nachschusspflicht erlässt- das mag mancher übertrieben finden- aber mir geht´s besser damit.
Eigentlich ist es ja komisch, wenn ein Broker auf die Nachschußpflicht verzichtet. Beim CFD Handel ist es aber eigentlich egal. Der MarketMaker macht kein Verlust, wenn der Trader Millionen im Minus ist. Es spielt keine Rolle. CFD Trades sind immer irgendwo am Ende bei einem MarketMaker. CFD Trading ist Papiertrading. Ich weiß das es immer noch Leute gibt die das nicht glauben, ist aber so.

Der ganze CFD Handel weltweit, ist ein riesen großes Demokonto. Alle CFD Trader, traden auf ein Demokonto. Und es ist immer noch ein Wettgeschäft. Ein Wettgeschäft auf eine Differenzbewegung. Das Ganze ohne ökonomische Auswirkungen. Von daher würde ich es nicht überbewerten im Sinne der "seriösität" ob ein Broker eine Nachschußpflicht für Pros hat oder nicht. Trotzdem kenne ich keinen Broker der etwas "größere Reputation" genießt, der auf die Nachschußpflicht verzichtet.

Denn jeder Broker der auch nur einen Teil absichert, also nicht 100% alles aufs eigene Buch nimmt, muß für Pros die Nachschußpflicht verlangen, denn sein abgesicherter "Flow" (der ja bei einen anderen MarketMaker liegen muß) unterliegt immer der Nachschußpflicht. Broker zu Broker haben immer eine Nachschußpflicht. Man kann also die These aufstellen: Wenn ein Broker auf die Nachschußpflicht bei Pros verzichtet, handelt auch zu 100% auf sein eigenes Buch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.708.332 von jf2 am 15.09.18 18:00:52... nach dem Lesen deiner letzten drei Kommentare setzt sich der Eindruck, dass du irgendwie auf dem Kriegspfad bist- hm?

glaubst du, dass du Einblick in die individuellen Absprachen von Brokern mit ihren "Prof´s" bekommst oder gar, dass die das in ihren AGB´s Gegend transparent stellen?

Anders herum wird dann vielleicht ein Schuh draus, ich beziehe mich auf Aussagen, die sich auf den Websiten der Broker nachlesen oder in Webinaren nachvollziehen lassen- wie wäre es, wenn du die entsprechenden Passagen in den AGB´s nennst?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.682.841 von suntnoroc am 12.09.18 17:00:37
Zitat von suntnoroc: Abgeschreckt hat mich natürlich die Nachschusspflicht welche ich durch comdirect eingegrenzt habe.

Echt? Dich hat erschreckt das wenn Du im Trading falsch liegst es dein Geld kostet und nicht etwa meins oder das der anderen Trader die richtig liegen? :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.655.322 von Sunny47 am 09.09.18 17:49:33
Zitat von Sunny47: mich würde statt dieser profanen, nichtssagenden Verlustquote, die die Broker nun veröffentlichen müssen vielmehr interessieren:

1. wieviel Prozent des Umsatzes des Brokers werden von Retailkunden und wie viel von Professionals ohne Nachschusspflicht erwirtschaftet und

2. wie sehen die Verlustquoten der Retailkunden und wie die Verlustquoten der Professionals aus

Nenn doch erstmal paar seriöse Broker die ihre Profs. ohne Nachschußpflicht handeln lassen (nach ihren AGB's, nicht nach irgendwelchem Marketing-Gesülze).

Wenn Du da welche findest müßtest bei denen deine Forschung bettreiben, nicht bei den anderen brokern. Dann wird dein Aufwand auch gleich viel überschaubarer denn es gibt sicher keine größere Menge solcher Broker die ihren Profs. die Nachschußpflicht in den AGB's erlassen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.652.682 von tradeaholic am 09.09.18 08:59:22
Zitat von tradeaholic: Ich glaube auch, dass das Risiko für Pleiten gestiegen ist. Das weiß die ESMA aber auch und darum gibts eine Auto Liquidierung bei 50%.
Bin mal gespannt ob die greift, wenn wieder die Luzzi abgeht.

Das Risiko für den Broker steigt wenn der Kunde einen kleineren Hebel hat? Kannst Du das genauer erklären?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.708.203 von jf2 am 15.09.18 17:20:36die MIFDI ist der absolute Dreck, mehr kann ich dazu nicht sagen
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.641.981 von Chris_M am 07.09.18 13:21:06
Zitat von Chris_M: Ist aber merkwürdig bzg. den ETF´s und der US Regulierung, das man diese als Pro dann doch aus der EU handeln kann.

Da ist nix merkwürdig dran. Korrekt ist das man ETF's nur mit "laientauglicher Beschreibung" (key investor information document) handeln darf. Diverse amerikanische ETF-Anbieter interessiert das nicht, also darf die ein europäischer "Non-Professional" nicht handeln. Gibt auch amerikanische ETF die man handeln kann weil die ein KIID haben (glaube zumindest ich hab sowas im Depot neben den bösen ETF xD ).
Danke, für die Empfehlungen euch beiden.

Rabe habe ich mal vor Jahren gelesen. Taugt für meine Zwecke eher nicht und bleibt doch sehr an der Oberfläche. Fend scheint ein gutes Buch zu sein, aber recht teuer. Das Buch von Cohen hört sich gut an und gibt es gebraucht auch recht günstig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.684.791 von FutureTime am 12.09.18 20:00:07mir sind nur 2 deutsche Autoren bekannt.

Jens Rabe mit seinem Buch (wobei er Stillhalter ist) und

Reinhold Fend (sein Buch "Gewinnen mit Optionsstrategien" habe ich jedoch nicht gelesen)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.684.278 von tradeaholic am 12.09.18 19:09:02@Tradeaholic, da Du es gerade angesprochen hast, hast Du eine Buchempfehlung bzgl. der Verwendung von Long Optionen? Kann ruhig in die Tiefe gehen, also nicht unbedingt ein Anfängerbuch, weil die theoretischen Grundlagen sind mir bekannt. Was mir fehlen sind die Feinheiten, zB. habe ich die Tage auch bemerkt (Demo in der TWS) dass Long Calls bei hoher Vola zu kaufen nicht unbedingt die beste Idee war :-)

Ich möchte Long Optionen mit in meinen normalen Handel einbauen, entweder als Swing oder auch als Absicherung. Handele sonst nur Future im Daytrading, aber manchmal juckt es in den Fingern mal eine strategische Swingposition aufzubauen, aber ich will keinen Future übernacht halten und mit den CFDs habe ich keine guten Erfahrungen gemacht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.684.398 von tradeaholic am 12.09.18 19:20:20Deshalb habe ich auch nur von Long Calls und Long Puts gesprochen ^^
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.684.356 von Chris_M am 12.09.18 19:14:38Long Calls und Long Puts sind keine Stillhalter, das sind normale direktionale Trades.

SHORT calls und short puts sind Stillhalter.

Bei Optionen hast 4 "Richtungen" nicht 2
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.684.278 von tradeaholic am 12.09.18 19:09:02nein nicht verpflichtend zum kauf, das RECHT zum Kauf! auch hast du die RLZ auf Okt 2018

Sept 2019 müsste deutlich teuerer sein

Stilhaltegeschäfte, wo man liefern MUSS, also Prämien sammeln ist ja kein Intraday wie vom Threaderöffner gestellt
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.684.125 von Chris_M am 12.09.18 18:52:03Ich daytrade mit Future Optionen.
Ja, Griechen sind im Daytrading mit Vorsicht zu genießen - aus hoher Vola heraus long calls kaufen bringt nicht so viel und mahct kein Spass. Aus niedriger vola heraus long puts kaufen knallt gut. Ich mag das 1:1 Movement von CFD und Futures auch nicht so gerne.
Wenn ich nen Future Trade, habe ich oft auch eine Option dazu um den Future bisschen auszubremsen und zu versichern.

Aber jeder wie er mag... Ich mags gerne low and slow.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.684.125 von Chris_M am 12.09.18 18:52:03Ich glaube Du verwechselst das mit short puts.
Bei einem Short Put bist du verpflichtet die Aktien irgendwann zu kaufen. Das wäre bei 100 Stk. schon netter Trade ^^

Mal kucken was long calls /puts kosten..


19. Okt. Optionen:
~ 65, wenn Du sie am Geld kaufst. Da ein Kontrakt für 100 Aktien steht kostet ein call oder put Dich 6500 Öcken.
Den behält man 1-3 Tage zum swingen und dann Verkaufste den wieder. Dann haste Verlust oder Gewinn, Ähnlich wie bei CFD.

Bewegen wirst Du damit nicht 100 Amazon Aktien sondern nur einen Vertrag über den möglichen Kauf von 100 Amazon Aktien. Das ist der natürliche Hebel - aber ohne Kredit im Gegensatz zu CFD, weil Du das underlying gar nicht handelst. Also keine Finanzierungsgebühr für Kredite und keine Nachzahlungen, wenns schief geht.

Fetter Nachteil, Zeitwert verdunstet über die Zeit -> wie der Name impliziert. Das ist auch in Optionsscheinen und KOs/Wafes/Warrants drin. Darum würde ich das weise einsetzen. Je länger man den Trade ansetzt umso mehr Zeitwert/Puffer sollte man haben.
Aber das wäre Gegenstand von einem guten Buch - oder einem guten Kumpel der einem das erklärt.

.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.683.642 von tradeaholic am 12.09.18 18:01:57Ich habe leider die TWS deinstalliert, aber eine Option auf Amazon zu kaufen ist auch eine Sache der Liquidität. Immerhin beinhatet eine Option m.E.n. meist 100 Aktien.

Bleiben wir mal bei Amazon RLZ 09/2018 und Basis 2000 USD (ist konservativ am Geld gelegt)

vielleicht kann mal einer in der TWS nachschauen, was da ein Kontrakt kostet (ich schätze ca. 20.000 Euro)

bei Optionsscheine (keine Turbo, d.h. ohne K.O.) kann ich viel leichter runterbrechen und brauche auch keine 20k Einsatz sondern bei der o.g. RLZ und Basis würde ein Optionsschein 1:100 ca. 2,44 Euro kosten.

Auf Tagesbasis würde ich persönlich keine Optionsscheine oder Optionen kaufen, weil die implizierte Vola auch eine wesentliche Rolle beiträgt (die Griechen zu kennen ist auch deren Einwirkungen zu kennen ist auch wichtig, für mich bisher aber nur Nebensächlich)

Bei Futures also dem Handeln von Dax per Option ist in den Optionen m.E.n. immer ein Future Kontrakt in einer Option, ich denke das ist ertragbar; bin aber kein Daxtrader
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.682.841 von suntnoroc am 12.09.18 17:00:37Nur bei "Long" Options hast du nen Fallschirm und echten Börsenhandel.
Wobei das "Long" nicht für "aufwärts" steht, sondern für die Käuferseite der Option.

Eine Long Option gibts als "Call" also einen "Long Call" auf Dax, wäre klassich dax long gehen.
Short gehen wäre "Long Put" auf Dax und das ist die Shortseite.

Optionen sind die Instrumente mit denen die Banken die Waves, Knock Outs und was man sich nur vorstellen kann abbilden. Das ist quasi "das Original".
Früher konnten nur Profis/Banken die handeln, heute kann das jeder. Darum ist: Waves und Knock Outs oder Optiosnscheine handeln, nicht gerade die schlauste Aktion.

Mit "Fallschirm" meine ich, dass Du bei Long Optionen nur das verlieren kannst, was die Option gekostet hat. Die haben außerdem den Vorteil, dass sie langsamer werden, wenn sie gegen Dich laufen und schneller werden, wenn sie für Dich laufen. Das hat was mit den Griechen zu tun (Delta, Vega, etc).

Mit Optionen kann man noch viel mehr machen, aber das ist das Instrument was man den ganzen Tag braucht als Trader.
Die Details spare ich mir, da kann sich jeder einlesen wenn er da Bock drauf hat.
Ca. 1000x besser als CFD Ballerbuden. (Grobe Schätzung)

Ahja.. und Du gehst damit nicht "KO", das haben die Banken sich ausgedacht um Dir die Öcken anzunehmen. Geht sie gegen dich ins Geld und kommt wieder zurück, ist sie nicht weg...


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