InflaRx (Seite 875)

eröffnet am 29.09.18 09:44:04 von
neuester Beitrag 23.01.21 15:15:37 von


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28.11.20 15:45:58
Beitrag Nr. 8.741 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.875.125 von Donnerlittchen am 28.11.20 15:26:13
Zitat von Donnerlittchen:
Zitat von briefkopfumschlag: Ehrlich die Presse Arbeit ist hier eine Katastrophe. Das zeigt mir das man entweder unfähig oder nicht gerade optimistisch ist. Im Heidelberg Pharma Thread ist jemand der sich mit Pharma gut auskennt aber damals blind in inflarx investiert hat und so auf -90% saß. Und wenn man dann da etwas nachforscht wurde da die damalige Zulassung abgelehnt weil inflarx selbst geschlampt hat. Noch Fragen?


Nein, keine Fragen. Fehler sind dazu da, um gemacht zu werden. Passiert. Was nicht passieren darf ist, den gleichen Fehler mehrfach zu begehen. Ich halte die führenden Köpfe bei InflaRx für intelligent genug, dass sie dies nicht tun werden.


Für mich gibt es eben Fehler die sind in so einem Unternehmen indiskutabel ganz ehrlich. Wenn ich den Wert meines Unternehmens 10 teile weil ich in der Zulassung Formfehler mache dann muss da ziemlich viel gegangen werden.
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28.11.20 17:05:00
Beitrag Nr. 8.742 ()
Brandaktuell. Da schüttel ich nur mit dem Kopf, hätten auch einfach die Zwischenanalyse von InflaRx lesen können. Kopiere mal den Text:

Seltene Zellen im Blut
Forscher finden Biomarker für schweres Covid-19

Infektionen mit dem Coronavirus verlaufen häufig mild oder sogar symptomlos. Andererseits entwickeln andere Erkrankte schwere Symptome und sterben sogar daran. Wissenschaftler suchen nach molekularen Fingerabdrücken im Blut, die schon früh auf einen schweren Verlauf hinweisen. Und werden fündig.
Ein internationales Forscherteam hat bestimmte Zelltypen im Blut identifiziert, die auf schwere Krankheitsverläufe bei Covid-19 hindeuten. In Blutproben von Patientinnen und Patienten, die später starben, entdeckten die Wissenschaftler besonders viele unreife Zellen, die man normalerweise im Knochenmark findet, die aber auch bei einer Blutvergiftung ins Blut geschwemmt werden.

Es handelt sich dabei um sogenannte Megakaryozyten, Vorläuferzellen von Blutplättchen, die für die Gerinnung des Blutes sorgen. Das ist vor allem überraschend, weil diese Vorläuferzellen sich normalerweise nicht im Blut, sondern im Knochenmark befinden", erklärt Florian Tran, der am Institut für klinische Molekularbiologie der Universität Kiel forscht. "Wir kennen solche Ausschwemmungen von Vorläuferzellen ins Blut von schwerkranken Patientinnen und Patienten, etwa bei einer bakteriellen Sepsis (Blutvergiftung)", so Tran. Für Covid-19 war dies bisher so nicht beschrieben worden. Die Forschenden vermuten nun, dass diese Zellen zu Gerinnungsproblemen führen. Blutgerinnsel in der Lunge sind eine der häufigsten direkten Todesursachen bei Covid-19.
Zudem wurden mehr unreife rote Blutkörperchen entdeckt, die später Sauerstoff transportieren sollen. Das deutet auf einen Sauerstoffmangel hin und ist oft eine Notfallreaktion bei schweren Lungenerkrankungen.

Untersucht hat das Team dazu Blutproben von Patientinnen und Patienten, die an den Universitätskliniken in Kiel, Bonn, Köln und Nijmegen wegen einer Covid-19-Erkrankung stationär behandelt wurden. Bei einer Gruppe von 14 Erkrankten wurden die im Blut vorkommenden Zellen zu verschiedenen Zeitpunkten während der Erkrankung analysiert. Als Vergleichsgröße dienten Blutproben gesunder Personen.
"Das Besondere ist, dass wir mithilfe der sogenannten Einzelzellgenomik Hunderttausende Zellen durch Sequenzierung parallel analysiert haben und damit auch seltenere Zelltypen identifizieren konnten", erklärt Dr. Joana Pimenta Bernardes, die ebenfalls am Institut für klinische Molekularbiologie der Universität Kiel forscht. "Zusammen mit anderen Daten wie klinischen Laborwerten und Messungen von Entzündungsbotenstoffen konnten wir eine Art Fingerabdruck, eine Signatur der veränderten Funktionsweise dieser Zellen, erstellen und über die Zeit verfolgen", sagt Dr. Neha Mishra aus der gleichen Forschergruppe.
Das Forscherteam publizierte seine Ergebnisse im renommierten Fachmagazin Immunity. Die Studie könnte nach Ansicht der Wissenschaftler die Grundlage für diagnostische Testverfahren bilden, die anhand von Blutproben bereits früh einen schweren Krankheitsverlauf erkennen. Damit könnte die Versorgung besonders schwer betroffener Patientinnen und Patienten gezielt verbessert werden.
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28.11.20 17:11:50
Beitrag Nr. 8.743 ()
Zur Erklärung: Megakaryozyten gehören zu den blutbildenden Zellen im Knochenmark. Sie sind Vorläuferzellen der Thrombozyten.

https://ub01.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/82770
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29.11.20 09:29:45
Beitrag Nr. 8.744 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.875.581 von Maydorn_DB12 am 28.11.20 17:11:50Was ist denn eigentlich aus dem Bio Deutschland Newsletter geworden? Wir haben Ende des Monats.
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29.11.20 09:31:49
Beitrag Nr. 8.745 ()
Am 21. Juli 2020 beschloss InflaRx, in die Phase-III-Entwicklung einzutreten. Im Phase-III-Teil der Studie plant das Unternehmen, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung, etwa 360 früh intubierte, kritisch kranke Patienten mit COVID-19-induzierter Lungenentzündung aufzunehmen. InflaRx plant, die Studie an Standorten in den USA, Europa, Südamerika und möglicherweise anderen Regionen durchzuführen. Derzeit ist eine Zwischenanalyse nach der Aufnahme von 180 Patienten geplant, mit dem Potenzial für einen vorzeitigen Abbruch der Wirksamkeit oder Sinnlosigkeit. Neben dem primären Endpunkt der 28-Tage-Gesamtmortalität umfassen andere geplante Schlüsselendpunkte Bewertungen der Organunterstützung und Bewertungen der Krankheitsverbesserung auf der Ordnungsskala.

Das ist 4 Monate her - danach nichts mehr....
In der graphischen Pipeline hat sich auch nichts geändert- immer noch Anfang Phase III
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29.11.20 10:46:16
Beitrag Nr. 8.746 ()
Wie ist den der Stand zu Inflarx und HS?
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29.11.20 12:51:21
Beitrag Nr. 8.747 ()
AUCH NICHTS NEUES!!!!

Im Juni 2020 schloss InflaRx ein Phase-II-Treffen mit der FDA ab, um ein Phase-III-Programm zur Verwendung von IFX-1 (Vilobelimab) zur Behandlung von HS zu erörtern. Die FDA stimmte den wichtigsten Vorschlägen zur Unterstützung einer BLA-Einreichung zu, einschließlich Aspekten des Phase-III-Studiendesigns, der IFX-1-Dosierung (Vilobelimab), der Zielstudienpopulation sowie der nichtklinischen und klinischen Pharmakologiepakete. Während die FDA nicht zustimmte, dass der International Hidradenitis Suppurativa Severity Score („IHS4“) als primäres Endpunktinstrument für die Wirksamkeit zur Unterstützung der Kennzeichnung geeignet ist, empfahl die FDA dem Unternehmen, HS-Patienteneingaben einzuholen, um die Gültigkeit des IHS4 zu bestimmen Ergebnis. Das Unternehmen prüft derzeit verschiedene Strategien für einen möglichen Weg zur behördlichen Zulassung von IFX-1 (Vilobelimab) in den USA und plant, bei den nächsten Schritten mit der FDA zusammenzuarbeiten.



Darüber hinaus bat das Unternehmen die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) um wissenschaftlichen Rat bezüglich des europäischen Weges für die behördliche Genehmigung und erhielt im Juli 2020 eine Rückmeldung. Obwohl die EMA bestimmte Überlegungen zum Vorschlag des Unternehmens feststellte, räumte die EMA ein, dass die HiSCR-Reaktion nicht berücksichtigt wird Die klinische Relevanz einer Verringerung der Drainagefisteln und die Bemühungen, einen neuen Endpunkt zu erstellen, der diese Veränderungen besser erfasst, wurden im Prinzip bestätigt. Laut EMA könnte IHS4 ein geeignetes Instrument sein, um die Wirksamkeit einer neuen Verbindung bei HS zu bewerten, obwohl HiSCR in früheren Studien als Endpunkt verwendet wurde. Das Unternehmen arbeitet fleißig daran, das zusätzliche Feedback zu berücksichtigen und die Strategie für die Phase-III-Entwicklung in HS zu analysieren.
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29.11.20 17:38:10
Beitrag Nr. 8.748 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.879.245 von mbpoll am 29.11.20 12:51:21Lies doch bitte den Q3-Bericht, statt zu jammern.
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29.11.20 19:44:59
Beitrag Nr. 8.749 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.880.567 von startvestor am 29.11.20 17:38:10
Zitat von startvestor: Lies doch bitte den Q3-Bericht, statt zu jammern.


In diesem Fall hatte ich nur die Frage vom briefkopfumschlag beantwortet!
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30.11.20 08:43:27
Beitrag Nr. 8.750 ()
Etwas Neues von Prof. Marx und der Auslastung in Aachen:

Oberster Intensivmediziner: Lockdown nicht hart genug!

Klare Corona-Ansage von Deutschlands oberstem Intensivmediziner: Ärzte und Pfleger sind schon am Limit – aber das Virus wird ihnen demnächst noch mehr abverlangen.

Professor Dr. Gernot Marx (54), Sprecher des „Arbeitskreises Intensivmedizin“ der „Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin“ (DGAI) und künftiger Präsident der „Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin“ (DIVI), schlägt Alarm, sagt: „Wir sind in einer absoluten Ausnahmesituation, , die wir in der Geschichte der Intensivmedizin so noch nie erlebt haben“. Und „bis an die Grenzen des Machbaren gefordert“.

► Pro Krankenhaus seien im Schnitt deutschlandweit jetzt nur noch drei Intensivbetten frei.

[...]

► Allein in seiner Klinik, der Klinik für Operative Intensivmedizin an der Uniklinik Aachen, müssen Marx und sein Team zurzeit pro Tag bis zu vier neue Covid-19-Patienten aufnehmen und versorgen. Neun Kranke werden mit einer künstlichen Lunge (Extracorporale Membranoxygenierung, ECMO) beatmet. Marx: „Noch viel mehr Geräte werden wir allein aus personellen Gründen nicht mehr betreiben können.“

https://www.bild.de/news/inland/news-inland/coronavirus-news…
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