Atos (Wie geht es weiter)
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Zitat von Markus1973HH: Gemini schreibt Folgendes über deinen Vergleich:
"Die Zahlen in diesem Forenbeitrag (der aus den gängigen Diskussionen bei wallstreet-online oder Börsennews stammt) sind völlig verdreht und manipulativ gerechnet.
Da hat jemand versucht, sich die angeschlagene Atos extrem schönzurechnen, indem Äpfel mit Birnen verglichen und echte Fundamentaldaten schlicht ignoriert wurden.
Hier ist der Faktencheck, warum diese Rechnung vorne und hinten nicht aufgeht:
1. Die Umsatz- und Mitarbeiterzahlen stimmen überhaupt nicht
Der Verfasser halbiert den Umsatz von Atos künstlich, um die Marge optisch aufzubähen, und rechnet bei Sopra Steria ebenfalls mit falschen Jahreswerten. Schaut man in die offiziellen Geschäftsberichte (Stand Geschäftsjahr 2025/2026), sieht die Realität so aus:
2. Warum die "Vergleichsbewertung" eine Milchmädchenrechnung ist
- Atos: Der tatsächliche Jahresumsatz liegt bei rund 8,0 Milliarden Euro (nicht 3,5 Mrd. €) mit ca. 63.000 Mitarbeitern. Die operative Marge betrug 2025 rund 351 Millionen Euro (ca. 4,4 %).
- Sopra Steria: Der Jahresumsatz liegt bei rund 5,6 Milliarden Euro (nicht 3,0 Mrd. €) bei rund 51.000 Mitarbeitern.
Der Forenbeitrag behauptet, Sopra Steria sei trotz „geringeren Umsatzes“ viel höher bewertet, weshalb Atos massives Aufwärtspotenzial auf rund 148 Euro hätte. Das ignoriert das größte Problem von Atos: Die massive Schuldenlast.
3. Der "US-Unternehmen"-Mythos
- Der Schulden-Faktor: Atos hat jahrelang unter einer erdrückenden Nettoverschuldung von rund 2,5 Milliarden Euro gelitten, Restrukturierungen durchlaufen und massive Verwässerungen der Aktien (durch Kapitalerhöhungen und Gläubiger-Swaps) hinter sich.
- Marktkapitalisierung vs. Unternehmenswert (Enterprise Value): Eine Bank oder ein IT-Dienstleister mit gigantischen Schuldenbergen und tiefrotem Nettoergebnis (Atos wies für 2025 einen Nettoverlust von über 1,4 Milliarden Euro aus!) kann man an der Börse nicht einfach über ein multiples Umsatz-Verhältnis zu einem hochprofitablen, stabilen Konkurrenten wie Sopra Steria aufwiegen. Sopra Steria ist grundsolide finanziert, kauft eigene Aktien zurück und liefert verlässliche Cashflows.
Das Argument „Wäre Atos ein US-Unternehmen, wären wir sowieso schon im zweistelligen Milliardenbereich“ ist eine klassische Durchhalteparole in Börsenforen. US-Tech-Konzerne werden für extremes, profitables Wachstum und Marktführerschaft hoch bewertet. Atos ist ein europäischer Sanierungsfall, der mühsam versucht, den Turnaround zu schaffen (das sogenannte "Genesis-Projekt"). Ein US-Unternehmen in einer solchen Sanierungsphase mit kollabierenden Umsätzen im Kerngeschäft würde an der Nasdaq genauso abgestraft werden.
Fazit
Der zitierte Beitrag ist ein klassisches Beispiel für "Confirmation Bias" (Bestätigungsfehler) in Aktion. Der Verfasser nimmt frei erfundene oder falsch skalierte Kennzahlen, lässt Schulden, Nettoverluste und die massive Verwässerung der Aktienanzahl weg, um rein rechnerisch auf das Kursziel des Nutzers "Salle" zu kommen.
Vertraue solchen Foren-Rechnungen niemals ungeprüft – die echten Bilanzen zeichnen hier ein völlig anderes Bild."
was sagst zu der Aussage von Gemini ?
Gemini schreibt Folgendes über deinen Vergleich:
"Die Zahlen in diesem Forenbeitrag (der aus den gängigen Diskussionen bei wallstreet-online oder Börsennews stammt) sind völlig verdreht und manipulativ gerechnet.
Da hat jemand versucht, sich die angeschlagene Atos extrem schönzurechnen, indem Äpfel mit Birnen verglichen und echte Fundamentaldaten schlicht ignoriert wurden.
Hier ist der Faktencheck, warum diese Rechnung vorne und hinten nicht aufgeht:
1. Die Umsatz- und Mitarbeiterzahlen stimmen überhaupt nicht
Der Verfasser halbiert den Umsatz von Atos künstlich, um die Marge optisch aufzubähen, und rechnet bei Sopra Steria ebenfalls mit falschen Jahreswerten. Schaut man in die offiziellen Geschäftsberichte (Stand Geschäftsjahr 2025/2026), sieht die Realität so aus:
- Atos: Der tatsächliche Jahresumsatz liegt bei rund 8,0 Milliarden Euro (nicht 3,5 Mrd. €) mit ca. 63.000 Mitarbeitern. Die operative Marge betrug 2025 rund 351 Millionen Euro (ca. 4,4 %).
- Sopra Steria: Der Jahresumsatz liegt bei rund 5,6 Milliarden Euro (nicht 3,0 Mrd. €) bei rund 51.000 Mitarbeitern.
2. Warum die "Vergleichsbewertung" eine Milchmädchenrechnung ist
Der Forenbeitrag behauptet, Sopra Steria sei trotz „geringeren Umsatzes“ viel höher bewertet, weshalb Atos massives Aufwärtspotenzial auf rund 148 Euro hätte. Das ignoriert das größte Problem von Atos: Die massive Schuldenlast.
- Der Schulden-Faktor: Atos hat jahrelang unter einer erdrückenden Nettoverschuldung von rund 2,5 Milliarden Euro gelitten, Restrukturierungen durchlaufen und massive Verwässerungen der Aktien (durch Kapitalerhöhungen und Gläubiger-Swaps) hinter sich.
- Marktkapitalisierung vs. Unternehmenswert (Enterprise Value): Eine Bank oder ein IT-Dienstleister mit gigantischen Schuldenbergen und tiefrotem Nettoergebnis (Atos wies für 2025 einen Nettoverlust von über 1,4 Milliarden Euro aus!) kann man an der Börse nicht einfach über ein multiples Umsatz-Verhältnis zu einem hochprofitablen, stabilen Konkurrenten wie Sopra Steria aufwiegen. Sopra Steria ist grundsolide finanziert, kauft eigene Aktien zurück und liefert verlässliche Cashflows.
3. Der "US-Unternehmen"-Mythos
Das Argument „Wäre Atos ein US-Unternehmen, wären wir sowieso schon im zweistelligen Milliardenbereich“ ist eine klassische Durchhalteparole in Börsenforen. US-Tech-Konzerne werden für extremes, profitables Wachstum und Marktführerschaft hoch bewertet. Atos ist ein europäischer Sanierungsfall, der mühsam versucht, den Turnaround zu schaffen (das sogenannte "Genesis-Projekt"). Ein US-Unternehmen in einer solchen Sanierungsphase mit kollabierenden Umsätzen im Kerngeschäft würde an der Nasdaq genauso abgestraft werden.
Fazit
Der zitierte Beitrag ist ein klassisches Beispiel für "Confirmation Bias" (Bestätigungsfehler) in Aktion. Der Verfasser nimmt frei erfundene oder falsch skalierte Kennzahlen, lässt Schulden, Nettoverluste und die massive Verwässerung der Aktienanzahl weg, um rein rechnerisch auf das Kursziel des Nutzers "Salle" zu kommen.
Vertraue solchen Foren-Rechnungen niemals ungeprüft – die echten Bilanzen zeichnen hier ein völlig anderes Bild."
Ach Kollege Rudi, wie viel willst du denn bei der Marktkapitalisierung noch verlieren bzw. noch günstiger haben, wenn's sowieso schon geschenkt ist? Wir sprechen von gerade mal nur noch 0,65 Milliarden Marktkapitalisierung für einen europäischen Marktführer in DEN Wachtumgsmärkten der Zukunft. Das ist nur noch Wahnsinn und eine derartige Unterbewertung habe ich persönlich noch nie gesehen. Aber mach nur, warte ab, verkauf, was auch immer. Ich schnapp mir diesen Wert jetz und sage Danke.
Zitat von AtosAnalyst: – Warum Atos bei KUV 0,08 ein fundamentaler „Strong Buy“ ist
Liebe Freunde,
wir müssen aufpassen: Hier sind einige Spezialisten unterwegs, die uns absichtlich provozieren und die Stimmung unnötig ins Negative ziehen wollen. Bleiben wir bei den Fakten.
Atos steht fundamental auf einem soliden Fundament, das der Markt in seiner aktuellen Panik völlig ignoriert:
Das Fazit: Wir haben es hier mit einem technologischen Juwel zu tun, bei dem gerade der „Dreck der Vergangenheit“ weggeputzt wird. Bei einem KUV von 0,08 ist die Aktie historisch unterbewertet. Der Markt preist aktuell das nackte Überleben ein, während das Unternehmen die Basis für eine neue Ära als KI-Integrator legt.
- Finanzielle Stabilität: Die Schulden sind bis 2029/2031 sicher. Mit 1,73 Milliarden Euro Cash auf dem Konto haben wir das nötige Polster für die Transformation.
- Qualität vor Quantität: Der aktuelle Umsatzrückgang ist gezielt. Man kündigt bewusst margenschwache Verträge, um die Profitabilität zu steigern. Dass die Margen steigen, wurde bereits mehrfach bestätigt.
- Cashflow-Wende: Wir stehen kurz davor, beim operativen Cashflow zum Jahresende in den grünen Bereich zu drehen.
- KI-Revolution als Wachstumstreiber: Die aktuelle Partnerschaft mit Microsoft (Einführung von 19.000 KI-Agenten für 56.000 Mitarbeiter) ist kein Marketing-Gag. Dass Atos als Implementierungspartner für den NHS (505.000 Mitarbeiter) fungiert, ist der Beweis, dass wir technologisch zur europäischen Elite bei kritischer Infrastruktur gehören.
Meine Strategie: Zukaufen bei diesem KUV. Mein Ziel für einen Verkauf liegt bei einem KUV von mindestens 1,0. Wer jetzt aus Angst verkauft, lässt sich von kurzfristiger Volatilität leiten und übersieht den fundamentalen Wert, der gerade unter der Oberfläche wächst.
Lasst euch nicht beirren. Geduld ist jetzt unsere stärkste Währung.
Sehr positiv ist, dass Atos unrentable Verträge gekündigt und unrentable Unternehmensteile verkauft hat, um die Bilanz zu bereinigen.
Und obwohl die unrentablen Aufträge eliminiert wurden, hat man letztes Jahr gerade mal eine operative Marge von 4% realisiert und für das Jahr 2026 eine Marge von 7 % in Aussicht gestellt.
Zitat von Konrador: https://live.euronext.com/de/product/equities/fr001400x2s4-x…
man muss dann die aktien kaufen wenn sie keiner haben will ... ref2André
Das hört sich alles gut an und so ähnlich ist auch meine Meinung, aber bei so einem Kursverlauf
Ich werde nochmal 500 Stück kaufen wenn die Lieben Shorties(Leerverkäufer) noch ein wenig für mich drücken dann hätte ich mein 8000 Stück voll
Mein Eindruck ist, dass viele Leute nicht verstehen, dass ein Turnarround-Kandidat in der Größe von Atos die Trader anzieht, wie Sch... die Fliegen. Sieht man dann auch immer an Verschwörungstheorien ala Marktmanipulation, Shorter, Betrug... was dann alles immer so aus dem Hut gezaubert wird. Dazu kommen die Wallstreet-Babys, die ständig irgendwo short squeezes herbeifantasieren. Einfach ignorieren. Value-Invest ist für die ein Buch mit sieben Siegeln. Geduld ein Fremdwort.
und nochmal hier meine Frage in die Runde:
Nach anderthalbjahren stillen mitlesens : Ich sehe das auch so...
@atosanalyst, @olfinger --> wir sind da 100% in sync / ich kaufe ebenfalls weiter nach, bin aber schon mit einem beträchtlichen portfolio anteil in Atos drin ...
Zitat von olfinger:Ich gebe Atos Analyst zu 100% recht. Und ergänze: die Tageskurse haben nichts mit der fundamentalen Entwicklung bei Atos zu tun. Es gibt äußere Faktoren, die auch das beste Management nicht beeinflussen kann. Sprich Kriege, Zölle und dadurch ausgelöste Wirtschaftshemmnisse. Gerade hat zum Beispiel die EZB angekündigt, den Leitzins anzuheben, weil wieder eine starke Inflation durch die Energiepreise droht. Das ist immer schlecht für den Aktienmarkt. Aber für mich trotzdem uninteressant, weil ich ja gar nicht innerhalb weniger Tage oder Wochen verkaufen will, sondern in zwei bis vier Jahren. Und selbst dann könnte es gut sein, dass ich meine Anteile halte, weil Atos wieder eine Dividende zahlt. Für mich steht fest, dass Atos die am dramatischsten unterbewertete Aktie ist, die ich jemals gesehen habe. Und dass der Konzern mittelfrstig wieder im CAC 40 landet und sich dort nicht nur halten, sondern kontinuierlich nach oben klettern wird. Die ewige Diskussion um Tageskurse bringt hier niemanden weiter. Zurzeit sind hier Leute unterwegs, die die Volatilität für schnelle Gewinne nutzen und durch ihre Invests die Volatilität weiter befördern. Mit "hier unterwegs" meine ich nicht die Foristen, sondern große Player, die nicht an einem Value-Invest interessiert sind, sondern am Traden. Ich werde das aussitzen und nicht ständig vor dem Chart sitzen, wie das Kaninchen vor der Schlange. Früher oder später fällt hier die ganz dicke Karotte vom Himmel. Da kann ich locker ein paar Jahre drauf warten. Und die werde ich mir schnappen.
Immer schön zu sehen das es genug Leute gibt die wie ich denken
10.06.26 · Markt Bote · SCREEN Holdings |
09.06.26 · Markt Bote · United Natural Foods |
09.06.26 · Markt Bote · Borussia Dortmund |
02.06.26 · BörsenNEWS.de · Atos |
02.06.26 · Markt Bote · Atos |
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28.05.26 · Markt Bote · Atos |
28.05.26 · Business Wire (dt.) · ORANGE |
22.05.26 · Markt Bote · Borussia Dortmund |
22.05.26 · wallstreetONLINE Redaktion · Allstate |
