Die Eutelsat Communications Diskussion

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    Beiträge: 2.952
    neuester Beitrag 13.08.26 01:33:31
    eröffnet am 27.10.18 13:27:46
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      #2.952
      Zitat von Waldschrat123: Bisher wars nur eine kreative Idee...

      "Eutelsat: We signed 1st OneWeb hosted payload"

      Leider nur über die Bezahlschranke erreichbar. Über die offiziellen Eutelsat-Kanäle finde ich (noch) nix.

      Wenn das stimmt, dann bitte Meldung an...
      Eutelsat-Vertrieb >> Eins mit Sternchen
      Eutelsat-Marketing >> geht ma Kreide holen...

      Waldschrat123...

      Heute etwas länger gearbeitet..kannst du bitte einen müden alten Mann deinen Beitrag entschlüsseln 🙏kann ich mein Renteneintrittsalter senken?😅
      Eutelsat Communications | 2,122 €
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      #2.951

      Und nochmal Indien, weils beim letzten Mal am Zahlentag gefühlt fast jeder überlesen hat.


      Die Regierung hat vorläufig Frequenzen an drei Satellitenkommunikationsunternehmen vergeben, um ihnen zu helfen, die Einhaltung der technischen und sicherheitstechnischen Anforderungen Indiens zu demonstrieren, sagte der Minister für Kommunikation, Chandra S. Pemmasani, dem Parlament in einer schriftlichen Antwort.

      Zu den Unternehmen gehören Airtel's OneWeb, Jio Satcom und Elon Musks Starlink. Alle drei besitzen einheitliche Lizenzen mit Genehmigung zur Bereitstellung von Global Mobile Personal Communications by Satellite (GMPCS)-Diensten.

      Das vorläufige Spektrum wird es den Unternehmen ermöglichen, Tests durchzuführen und zu zeigen, dass ihre Netzwerke und Operationen die von der Regierung und den Sicherheitsbehörden vorgeschriebenen Bedingungen erfüllen. Die Zuweisung ist Teil des Regulierungsprozesses für satellitengestützte Kommunikationsdienste in Indien.


      Quelle:


      Eutelsat Communications | 2,147 €
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      #2.950

      Bisher wars nur eine kreative Idee...


      "Eutelsat: We signed 1st OneWeb hosted payload"


      Leider nur über die Bezahlschranke erreichbar. Über die offiziellen Eutelsat-Kanäle finde ich (noch) nix.

      Wenn das stimmt, dann bitte Meldung an...
      Eutelsat-Vertrieb >> Eins mit Sternchen
      Eutelsat-Marketing >> geht ma Kreide holen...
      Eutelsat Communications | 2,154 €
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      #2.949

      Einfach mal genau lesen , steht eigentlich gut da wo die Unterschiede sind


      Mit IRIS² unter der Führung von Eutelsat wollen sich die Europäer von der Abhängigkeit von Starlink lösen



      Zitat von proben: Das tut mir leid für Sie.
      Beim Username ( oben links ) blauen Pfeil anklicken dann in der Auflistung " Beiträge des Benutzers ausblenden ".
      So habe ich es eben bei Ihnen gemacht. Es funktioniert gut 🤣

      Da ich ein paar Jahre für den Funk bei Sportliveübertragungen (gibts einen direkten Satellitenuplink) Uplink mit verantwortlich war, kann ich das ETL Angebot vom Starlink unterscheiden.
      Es wurde mehrfach deutlich dass Sie auch Artikel überfliegen und der Meinung sind dass die FCC Geldgeschenke machen würde.

      Eutelsat Communications | 2,110 €
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      #2.948

      Das tut mir leid für Sie.

      Beim Username ( oben links ) blauen Pfeil anklicken dann in der Auflistung " Beiträge des Benutzers ausblenden ".
      So habe ich es eben bei Ihnen gemacht. Es funktioniert gut 🤣

      Da ich ein paar Jahre für den Funk bei Sportliveübertragungen (gibts einen direkten Satellitenuplink) Uplink mit verantwortlich war, kann ich das ETL Angebot vom Starlink unterscheiden.
      Es wurde mehrfach deutlich dass Sie auch Artikel überfliegen und der Meinung sind dass die FCC Geldgeschenke machen würde.

      Eutelsat Communications | 2,086 €
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      #2.947
      Warum kommt so etwas über dritte und nicht direkt von Eutelsat?

      Weil ersten, über 50% der Anteile von staatlichen Institutionen gehalten werden, diese gewiss nicht den Kurs Pumpen und zweites was erstens miteinschließt

      es oft um Kunden bzw zukünftige Kunden sind wo die Diskretheit an erster Stelle steht , gerade wenn es um militärische Aufträge geht , Thema Radar + Satelliten Überwachung

      Bedenkt fast 80% der Investitionen werden durch Steuergelder aufgebracht werden , wird reden hier von über 10 Milliarden


      Zitat von SirRolfi: Gute Zusammenfassung! https://www.it-boltwise.de/eutelsat-investiert-339-mrd-euro-…

      LONDON (IT BOLTWISE) – Eutelsat treibt das europäische Satellitenprojekt IRIS² in die entscheidende Umsetzungsphase. Das Unternehmen investiert insgesamt 3,39 Milliarden Euro, um eine souveräne Konnektivitäts-Infrastruktur für https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/europa aufzubauen. Der LEO-Teil umfasst 330 Satelliten, während parallel eine OneWeb-Erweiterung bis 2034 zusätzliche Kapazitäten sichern soll. Starttermine liegen nach den Planungen ab 2029, die volle Betriebsbereitschaft der kommerziellen Ku-Band-Konstellation wird Mitte 2032 erwartet.
      Die nächste Entwicklungsstufe von IRIS² markiert für die europäische Satellitenindustrie eine Verschiebung von der Konzept- in die Beschaffungs- und Integrationsphase. Eutelsat übernimmt dabei die Rolle eines zentralen Treibers im Bereich erdnaher Umlaufbahnen (LEO) und nennt als finanzielle Grundlage Investitionen in Höhe von insgesamt 3,39 Milliarden Euro. Der strategische Kern besteht darin, die Abhängigkeit von außereuropäischen Diensten zu reduzieren und sowohl Behörden als auch kommerziellen Nutzern eine sichere Kommunikationsgrundlage bereitzustellen. Für Unternehmen in der Lieferkette ist das vor allem deshalb relevant, weil sich damit Zeitfenster für Produktion, Testabläufe und Startkampagnen über mehrere Jahre hinweg verfestigen.
      Technisch wird das LEO-Segment bei Eutelsat als klar abgegrenzter Aufgabenblock beschrieben: Es umfasst den Bau und Betrieb von 330 Satelliten, die sich in 264 Einheiten mit kombinierter https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/militaerischer" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/militaerischer Ka- und Ku-Band-Kapazität sowie 66 reine https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/militaerische Ka-Band-Satelliten aufteilen. Diese Aufteilung ist mehr als eine reine Stückzahl-Übersetzung, denn sie beeinflusst, wie die Systemarchitektur über Funkfrequenzen hinweg ausgelegt werden muss und wie sich Lastprofile in unterschiedlichen Betriebsphasen abbilden lassen. Die Investitionen sollen sich zudem über den Zeitraum von 2027 bis 2034 verteilen, wobei 2,23 Milliarden Euro für die gemeinsame Infrastruktur des Projekts eingeplant sind. Weitere 1,16 Milliarden Euro fließen in die kommerzielle Infrastruktur, also in Bausteine, die später den Zugriff auf Dienste und Kapazitätsverkäufe strukturieren sollen.
      Für den Projektfahrplan nennt Eutelsat zwei zentrale Meilensteine: Die ersten Satellitenstarts für IRIS² sollen im Jahr 2029 erfolgen, während die vollständige Betriebsbereitschaft der kommerziellen Ku-Band-Konstellation für Mitte 2032 angestrebt wird. Parallel dazu wird der Ausbau des OneWeb-Systems mitfinanziert: Rund eine Milliarde Euro sind dafür vorgesehen, um OneWeb um 229 zusätzliche Satelliten bis 2034 zu erweitern. Damit will sich das Unternehmen einen Zugriff auf mehr als die doppelte Kapazität des bisherigen OneWeb-Netzwerks sichern. Der Markt liest solche Kombinationen aus „eigener Konstellation“ und „zusätzlicher Systemkapazität“ meist als Absicherung gegen Verzögerungsrisiken, weil sich der Kapazitätsaufbau in unterschiedliche zeitliche Taktungen zerlegen lässt.
      Finanziell knüpft die Kapitalplanung an ambitionierte Ertragserwartungen an. Für 2032 bis 2040 prognostiziert Eutelsat Einnahmen aus Kapazitätsverkäufen von insgesamt mehr als 10 Milliarden Euro. Als operative Schiene arbeitet das Unternehmen im SpaceRISE-Konsortium, während die Aufgabenteilung in weitere Segmente mündet: SES verantwortet demnach den Bereich der mittleren Umlaufbahnen (MEO) mit einem Investitionsplan von 1,35 Milliarden Euro für 18 Satelliten, und Hispasat leitet die Bodeninfrastruktur mit einem Auftragsvolumen von über 1,6 Milliarden Euro. Für die Branche ergibt sich daraus ein klassisches Ökosystem-Setup: Satellitenhersteller liefern Flugkörper und Subsysteme, während Bodenanlagen und Netzwerkplanung die Fähigkeit bestimmen, Kapazität in umsatzrelevante Dienste zu überführen. Als Produktionspartner sind für die Satelliten https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/airbus, Thales Alenia Space und Aerospacelab genannt.
      Damit rückt auch ein Engpass in den Fokus, der selten im technischen Lastenheft steht, aber in der Praxis häufig über Terminpläne entscheidet. Laut Angaben der europäischen https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/weltraumorganisation ESA könnte https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/europa um das Jahr 2030 mit einem Mangel an Trägerraketen konfrontiert sein, weil die Nachfragespitze für das Deployment von Konstellationen wie IRIS² genau in diese Phase fällt. Für Eutelsat und den weiteren Konsortialverbund bedeutet das: Der Ausbau der Orbit-Kapazitäten hängt nicht nur von Fertigung und Test ab, sondern auch von der Verfügbarkeit von Startslots. Gleichzeitig zeigt die https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/boersenreaktion," target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/boersenreaktion, dass https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/investoren solche Risiken in die Bewertung einpreisen, auch wenn die strategische Ausrichtung als sinnvoll betrachtet wird. Eutelsat bleibt in seiner Kommunikation bei einem Transformationsansatz: langfristige Investitionszusagen sollen das Geschäftsmodell auf eine neue Skalierung hieven.
      Die wirtschaftliche Lage untermauert, wie anspruchsvoll der Übergang sein kann. Parallel zu den strategischen Weichenstellungen legte Eutelsat die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025/26 vor: Der Nettoverlust sank auf 457 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Minus von einer Milliarde Euro gemeldet wurde. Umsatzseitig legte das Unternehmen um 3 Prozent zu, während das operative Ergebnis (EBITDA) im Vergleich um 3,1 Prozent zurückging. Für 2026/27 stellt das Management leichtes Umsatzwachstum bei stabiler EBITDA-Marge in Aussicht. An der https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/boerse wurde die Prognose zunächst eher zurückhaltend aufgenommen: Am betreffenden https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/handelstag schloss das Papier mit einem Plus von 1,12 Prozent bei 2,07 Euro. Seit Jahresbeginn liegt der Kurs laut den Angaben bei 21,34 Prozent, allerdings weiterhin deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 4,62 Euro.
      Für Technik- und Strategieentscheider in Unternehmen liegt die praktische Frage weniger im „Ob“ des Ausbaus als im „Wie“ der Umsetzbarkeit. Die Kombination aus LEO-Aufbau (330 Satelliten), MEO-Komponente (18 Satelliten), einer großen Bodeninfrastruktur und der OneWeb-Erweiterung zeigt, dass IRIS² nicht als einzelnes Projekt, sondern als komplexes Programm verstanden wird, bei dem Zeitachsen, Schnittstellen und Frequenz-Ökosysteme ineinandergreifen müssen. Wer bereits heute Netzwerke, Sicherheitsanforderungen oder Dienstportfolios plant, sollte dabei früh mit Blick auf Betriebsbereitschaften und Übergangsphasen denken: Mitte 2032 als Ziel für die Ku-Band-Betriebsbereitschaft setzt einen straffen Takt voraus, während die LEO-Investitionen bis 2034 laufen. Gleichzeitig bleibt die Aussagekraft von 10 Milliarden Euro Einnahmen in 2032 bis 2040 eng an die tatsächliche Kapazitätsverfügbarkeit gekoppelt, die wiederum von Startkapazitäten, Integrationsqualität und Vertragsmix abhängt.
      Unterm Strich liefert Eutelsat mit dem IRIS²-Rahmen und der OneWeb-Kapazitätserweiterung ein Signal: Die europäische Konnektivitätslandschaft soll stärker in eigene Infrastruktur überführt werden, statt sich dauerhaft auf externe Systeme zu verlassen. Gerade in einer Phase, in der Ressourcen wie Startslots und Fertigungskapazitäten gleichzeitig für mehrere Programme gebraucht werden, entscheidet die Fähigkeit zur sauberen Koordination über den Tempoeffekt. Für den Kapitalmarkt bleibt das ein Spannungsfeld aus Investitionsbedarf und späterer Ergebniswirkung, was auch in den berichteten Größenordnungen sichtbar wird. Wer die nächsten Quartale beobachtet, wird vor allem darauf achten, wie sich die Terminziele für Starts ab 2029, die stufenweise Inbetriebnahme und die erwartete Umsatzkurve bis 2032 in operative Kennzahlen übersetzen lassen.
      Warum kommt so etwas über dritte und nicht direkt von Eutelsat?
      SIR
      Eutelsat Communications | 2,150 €
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      #2.946

      Gute Zusammenfassung! https://www.it-boltwise.de/eutelsat-investiert-339-mrd-euro-…


      LONDON (IT BOLTWISE) – Eutelsat treibt das europäische Satellitenprojekt IRIS² in die entscheidende Umsetzungsphase. Das Unternehmen investiert insgesamt 3,39 Milliarden Euro, um eine souveräne Konnektivitäts-Infrastruktur für https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/europa aufzubauen. Der LEO-Teil umfasst 330 Satelliten, während parallel eine OneWeb-Erweiterung bis 2034 zusätzliche Kapazitäten sichern soll. Starttermine liegen nach den Planungen ab 2029, die volle Betriebsbereitschaft der kommerziellen Ku-Band-Konstellation wird Mitte 2032 erwartet.

      Die nächste Entwicklungsstufe von IRIS² markiert für die europäische Satellitenindustrie eine Verschiebung von der Konzept- in die Beschaffungs- und Integrationsphase. Eutelsat übernimmt dabei die Rolle eines zentralen Treibers im Bereich erdnaher Umlaufbahnen (LEO) und nennt als finanzielle Grundlage Investitionen in Höhe von insgesamt 3,39 Milliarden Euro. Der strategische Kern besteht darin, die Abhängigkeit von außereuropäischen Diensten zu reduzieren und sowohl Behörden als auch kommerziellen Nutzern eine sichere Kommunikationsgrundlage bereitzustellen. Für Unternehmen in der Lieferkette ist das vor allem deshalb relevant, weil sich damit Zeitfenster für Produktion, Testabläufe und Startkampagnen über mehrere Jahre hinweg verfestigen.

      Technisch wird das LEO-Segment bei Eutelsat als klar abgegrenzter Aufgabenblock beschrieben: Es umfasst den Bau und Betrieb von 330 Satelliten, die sich in 264 Einheiten mit kombinierter https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/militaerischer" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/militaerischer Ka- und Ku-Band-Kapazität sowie 66 reine https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/militaerische Ka-Band-Satelliten aufteilen. Diese Aufteilung ist mehr als eine reine Stückzahl-Übersetzung, denn sie beeinflusst, wie die Systemarchitektur über Funkfrequenzen hinweg ausgelegt werden muss und wie sich Lastprofile in unterschiedlichen Betriebsphasen abbilden lassen. Die Investitionen sollen sich zudem über den Zeitraum von 2027 bis 2034 verteilen, wobei 2,23 Milliarden Euro für die gemeinsame Infrastruktur des Projekts eingeplant sind. Weitere 1,16 Milliarden Euro fließen in die kommerzielle Infrastruktur, also in Bausteine, die später den Zugriff auf Dienste und Kapazitätsverkäufe strukturieren sollen.

      Für den Projektfahrplan nennt Eutelsat zwei zentrale Meilensteine: Die ersten Satellitenstarts für IRIS² sollen im Jahr 2029 erfolgen, während die vollständige Betriebsbereitschaft der kommerziellen Ku-Band-Konstellation für Mitte 2032 angestrebt wird. Parallel dazu wird der Ausbau des OneWeb-Systems mitfinanziert: Rund eine Milliarde Euro sind dafür vorgesehen, um OneWeb um 229 zusätzliche Satelliten bis 2034 zu erweitern. Damit will sich das Unternehmen einen Zugriff auf mehr als die doppelte Kapazität des bisherigen OneWeb-Netzwerks sichern. Der Markt liest solche Kombinationen aus „eigener Konstellation“ und „zusätzlicher Systemkapazität“ meist als Absicherung gegen Verzögerungsrisiken, weil sich der Kapazitätsaufbau in unterschiedliche zeitliche Taktungen zerlegen lässt.

      Finanziell knüpft die Kapitalplanung an ambitionierte Ertragserwartungen an. Für 2032 bis 2040 prognostiziert Eutelsat Einnahmen aus Kapazitätsverkäufen von insgesamt mehr als 10 Milliarden Euro. Als operative Schiene arbeitet das Unternehmen im SpaceRISE-Konsortium, während die Aufgabenteilung in weitere Segmente mündet: SES verantwortet demnach den Bereich der mittleren Umlaufbahnen (MEO) mit einem Investitionsplan von 1,35 Milliarden Euro für 18 Satelliten, und Hispasat leitet die Bodeninfrastruktur mit einem Auftragsvolumen von über 1,6 Milliarden Euro. Für die Branche ergibt sich daraus ein klassisches Ökosystem-Setup: Satellitenhersteller liefern Flugkörper und Subsysteme, während Bodenanlagen und Netzwerkplanung die Fähigkeit bestimmen, Kapazität in umsatzrelevante Dienste zu überführen. Als Produktionspartner sind für die Satelliten https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/airbus, Thales Alenia Space und Aerospacelab genannt.

      Damit rückt auch ein Engpass in den Fokus, der selten im technischen Lastenheft steht, aber in der Praxis häufig über Terminpläne entscheidet. Laut Angaben der europäischen https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/weltraumorganisation ESA könnte https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/europa um das Jahr 2030 mit einem Mangel an Trägerraketen konfrontiert sein, weil die Nachfragespitze für das Deployment von Konstellationen wie IRIS² genau in diese Phase fällt. Für Eutelsat und den weiteren Konsortialverbund bedeutet das: Der Ausbau der Orbit-Kapazitäten hängt nicht nur von Fertigung und Test ab, sondern auch von der Verfügbarkeit von Startslots. Gleichzeitig zeigt die https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/boersenreaktion," target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/boersenreaktion, dass https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/investoren solche Risiken in die Bewertung einpreisen, auch wenn die strategische Ausrichtung als sinnvoll betrachtet wird. Eutelsat bleibt in seiner Kommunikation bei einem Transformationsansatz: langfristige Investitionszusagen sollen das Geschäftsmodell auf eine neue Skalierung hieven.

      Die wirtschaftliche Lage untermauert, wie anspruchsvoll der Übergang sein kann. Parallel zu den strategischen Weichenstellungen legte Eutelsat die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025/26 vor: Der Nettoverlust sank auf 457 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Minus von einer Milliarde Euro gemeldet wurde. Umsatzseitig legte das Unternehmen um 3 Prozent zu, während das operative Ergebnis (EBITDA) im Vergleich um 3,1 Prozent zurückging. Für 2026/27 stellt das Management leichtes Umsatzwachstum bei stabiler EBITDA-Marge in Aussicht. An der https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/boerse wurde die Prognose zunächst eher zurückhaltend aufgenommen: Am betreffenden https://www.it-boltwise.de/wissensbasis/handelstag schloss das Papier mit einem Plus von 1,12 Prozent bei 2,07 Euro. Seit Jahresbeginn liegt der Kurs laut den Angaben bei 21,34 Prozent, allerdings weiterhin deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 4,62 Euro.

      Für Technik- und Strategieentscheider in Unternehmen liegt die praktische Frage weniger im „Ob“ des Ausbaus als im „Wie“ der Umsetzbarkeit. Die Kombination aus LEO-Aufbau (330 Satelliten), MEO-Komponente (18 Satelliten), einer großen Bodeninfrastruktur und der OneWeb-Erweiterung zeigt, dass IRIS² nicht als einzelnes Projekt, sondern als komplexes Programm verstanden wird, bei dem Zeitachsen, Schnittstellen und Frequenz-Ökosysteme ineinandergreifen müssen. Wer bereits heute Netzwerke, Sicherheitsanforderungen oder Dienstportfolios plant, sollte dabei früh mit Blick auf Betriebsbereitschaften und Übergangsphasen denken: Mitte 2032 als Ziel für die Ku-Band-Betriebsbereitschaft setzt einen straffen Takt voraus, während die LEO-Investitionen bis 2034 laufen. Gleichzeitig bleibt die Aussagekraft von 10 Milliarden Euro Einnahmen in 2032 bis 2040 eng an die tatsächliche Kapazitätsverfügbarkeit gekoppelt, die wiederum von Startkapazitäten, Integrationsqualität und Vertragsmix abhängt.

      Unterm Strich liefert Eutelsat mit dem IRIS²-Rahmen und der OneWeb-Kapazitätserweiterung ein Signal: Die europäische Konnektivitätslandschaft soll stärker in eigene Infrastruktur überführt werden, statt sich dauerhaft auf externe Systeme zu verlassen. Gerade in einer Phase, in der Ressourcen wie Startslots und Fertigungskapazitäten gleichzeitig für mehrere Programme gebraucht werden, entscheidet die Fähigkeit zur sauberen Koordination über den Tempoeffekt. Für den Kapitalmarkt bleibt das ein Spannungsfeld aus Investitionsbedarf und späterer Ergebniswirkung, was auch in den berichteten Größenordnungen sichtbar wird. Wer die nächsten Quartale beobachtet, wird vor allem darauf achten, wie sich die Terminziele für Starts ab 2029, die stufenweise Inbetriebnahme und die erwartete Umsatzkurve bis 2032 in operative Kennzahlen übersetzen lassen.

      Warum kommt so etwas über dritte und nicht direkt von Eutelsat?

      SIR
      Eutelsat Communications | 2,150 €
      Antworten1 Antwort anzeigen
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      #2.945

      hat dir mal einer gesagt das IRIS und Starlink völlig unterschiedliche Kundenkreise haben werden , auch zwei völlig unterschiedliche Produkte sind ?


      du machst hier täglich alle nur verrückt wenn du immer wieder irgendwelchen Vergleiche kommst die irgendwo wild herbei gefügt worden sind , man müsste quasi hier täglichen 70% deiner Beiträge berichtigen , seit Tagen überfliege ich sie lieber nur noch

      Preisvergleiche der Produkte kann man hier auf keiner Basis auch nur ansatzweise anwenden


      Eutelsat Communications | 2,155 €
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      #2.944

      Das Monopol oder die Nische von Eutelsat ist das seriöse Europäische LEO.

      Jetzt investiert ETL viel Geld damit ETL dieses Monopol halten kann.
      Laut IRIS2 Vereinbarung hat ETL dann das seriöse europäische LEO weiterhin alleine.
      Sehr gut gemacht.😀

      Natürlich wird SpaceX LEO günstiger anbieten können, Amazons Space wird dann wohl noch billiger anbieten und China unterbietet diese beiden dann zu -50% im Preis.

      ETL lässt deren Preiskampf unberührt, da es das seriöse europäische LEO betreibt.
      Die Einschränkungen von Musk/Trump Starlink vom 28. Juli 2026 jetzt erneut sind doch wieder krass!
      Vergleichbares hatte im März 25 zu 10,50€ ETL Kurs geführt.
      Damals war noch nicht einmal klar ob und wie gut das gekaufte LEO von ETL laufen wird und es war vor der Kapitalerhöhung ect.

      Jeden Tag kommen neue schreckliche Bilder aus Kiev, weil balistische Raketenabschussrampen nicht mit Drohnen der Ukraine über Starlink angegriffen werden dürfen.

      Es darf klar sein wohin die Reise von ETL geht.

      Eutelsat Communications | 2,129 €
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      #2.943

      Hier noch ein Vergleich zum Durchschnitt der Autoherstellern - allerdings mit der EBIT-Marge (nicht EBITA) die bei gefährlich niedrigen 3% liegt.

      Die Profitabilität von Eutelsat zeigt sich in einer EBITDA-Marge von über 50%


      1. Insgesamt sinkt das EBIT der 15 Automobilhersteller des Samples um 17,5 %, während der Umsatz lediglich um 1,4 % zurückgeht. Die durchschnittliche EBIT-Marge liegt bei 3,3 %.
      2. EBIT pro PKW unter Druck: Das durchschnittliche Konzern-EBIT je ausgeliefertem Pkw sinkt im ersten Halbjahr 2026 von 1.409 auf 1.187 Euro. Mercedes-Benz erzielt mit 4.122 Euro den höchsten Wert, BMW fällt ab auf 3.142 Euro pro Pkw.
      3. Da in wichtigen Kernmärkten der Wettbewerbsdruck weiter steigt, ist auch für das Gesamtjahr 2026 weiterhin mit Kosteneinsparprogrammen in der Automobilindustrie zu rechnen.

      Eutelsat Communications | 2,137 €
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      #2.942

      Das wird nach und nach eine große Nummer hier


      einsammeln einsammeln bis der Kurs nicht mehr auf dem niedrigen Niveau mehr zurück gehalten wird

      Eutelsat Communications | 2,100 €
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      #2.941

      Genau!

      Hier erkennt jedes Land (Autokratie oder Demokratie), wie Starlink in der Not einen im Regen stehen lässt.
      Aber das ist leider unsere Mentalität.
      *Billige Klamotten (made in Cina) kaufen und sich wundern wenn hier die Arbeitslosigkeit steigt.
      *Langzeitversicherte ihre zwei Jahre früher Rente einsparen. Warum weil die dies beschließen Beamte sind, die das doppelte an Pension bekommen und noch nie einen Cent eingezahlt haben.
      SIR

      Eutelsat Communications | 2,078 €
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      #2.940

      Sehr interessanter Artikel, gestern 10.08.26


      Starlink-Zugang bleibt beschränkt

      Musk blockiert Kiews Plan für Angriffe in Russland

      https://www.focus.de/politik/ausland/elon-musk-verweigert-de…


      Da wäre doch Platz für Eutelsat ?
      Eutelsat Communications | 2,075 €
      Antworten1 Antwort anzeigen
      Avatar
      #2.939

      Guten Morgen



      Detailiertere Infos endlich über Iris2

      Schreiben da auch warum die EU endlich ins "Machen" kommt.
      Als der Kurs 10,50€ erreichte von ETL im März 25 war es derselbe Grund:
      "Diese Einschränkung trat am 28. Juli 2026 erneut zutage, Kyjiw wollte Drohnen gegen russische ballistische Raketenwerfer auf russischem Gebiet lenken, bevor diese feuern konnten. Donald Trump soll sich daraufhin nicht festgelegt haben. Ohne eine positive Entscheidung von SpaceX ermöglichen die vorhandenen Terminals den ukrainischen Streitkräften nicht, diese Offensivmission in der gewünschten Form durchzuführen."

      Trump erlaubt der Ukraine nicht einfach so die Starlinknutzung für deren Angriff auf Abschussrampen in Russland. (Er eiert rum "Chickens - vor und zurück 🤣)
      Die Abwehrraketen gegen russische balistische Angriffsraketen sind kaum mehr verfügbar. (Offensichtlich im unnötigen Irankrieg verbraucht)
      Hätte die EU dort ein vergleichbares Netz könnte die EU das erlauben, ob sie das tun würde? (Wie unserer lieber Herr Merz den Taurus erlaubt gehabt hätte - natürlich nur bevor er Kanzler gewesen ist)
      Auf jeden Fall hat die EU jetzt erkannt dass die Ukraine (oder im Ernstfall sie selbst) Abschussrampen mit Drohnen angreifen könnte, wenn man ein dementsprechendes Satellitenprogramm hätte.
      Eutelsat Communications | 2,068 €
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      #2.938

      Na das war mal wieder ein Tag alla Eutelsat. Start mit 4,95% im Plus, ja...tatsächlich. Hoffnung...Leider nur ein kurzer Augenblick. Was bleibt am Ende, lächerliche 0,4% im Plus. Etwas Ironie gefällig...? Besser als 0,4 im Minus. So langsam frage ich mich ob meine restliche Lebenszeit noch reicht um wenigstens das Minus noch auszugleichen.

      Eutelsat Communications | 2,069 €
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      #2.937

      aus dem Ariva Board , News heute gar nicht gesehen das "nur" noch 4 Mrd aller Teilnehmer investiert werden müssen ,

      11,6 Mrd der ca 15.6 Mrd sind öffentliche Gelder


      Aufgabenteilung ETL, SES, Hispasat + Gesamtinvestition ESA +- 12 Mrd.

      Wie verteilt sich was.

      https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/iris-tritt-in-die-umsetzungsphase-ein-eutelsat-und-indra-in-vorderster-linie-ce7f50d2d18bf72c

      Hatte gelesen die ESA hatte ursprünglich von SES und Eutelsat knapp 6 Mrd investitionen verlangt dann aber jetzt in der Entscheidung auf 4 reduziert.

      Zweifelsfrei bekommt ETL den größten Batzen aus diesem Programm, muss am meisten investieren (+-3 Mrd aber im Plan bereits drin) bekommt aber auch den größten Nutzen zurück > 6 Mrd.

      Wirtschaftlich interessant ist auch noch wer darf dann eigentlich die neuen Satelliten bilanzieren - kann ja nur der Nutzniesser sein (Rechte)? Dann würde ja unser Kapital um +-6 Mrd steigen.

      Bleibe dabei ETL ist stark unterbewertet (Buchwert laut Abschluss letzte Woche +-3,60 Euro je Aktie)

      LG

      Eutelsat Communications | 2,040 €
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      #2.936

      Und... "Scheiß da nix, dann feid da nix" 🎵😆



      Eutelsat Communications | 2,126 €
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      #2.935

      Bayrische Übersetzung :


      Schau ma moi , na seng mas scho ! 😇
      Eutelsat Communications | 2,130 €
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      #2.934

      „Geduld haben du musst, junger Padawan.“


      "Die Antwort du suchst, sie finden dich wird."
      Eutelsat Communications | 2,062 €
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      #2.933

      Daher ist die Frage nicht ob ETL profitabel ist, denn ETL ist hoch profitabel.

      Sondern die Frage ist wann ist der Kurs von ETL profitabel für uns Kleinanleger.

      Und daher ist die Frage ob ETL früher bei 3€ ist als SpaceX bei 160€ die richtige Frage und eine Antwort darauf hätte ich sehr gerne.

      Guten Morgen an alle.
      Glück auf.
      Eutelsat Communications | 2,043 €
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