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Ausgabeaufschlag zurück (Seite 3)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.178.887 von Finanzanwalt am 23.03.19 13:15:34
Ex-post-Kostenausweis nach MiFID II: Zweifel an vollständiger Information über tatsächliche Kostenbelastung
Vielen Kunden von Depotbanken steht erstmals der künftig jährlich geschuldete Ex-post-Kostenausweis ins Haus. Damit soll, wie bei Fondsprofessionell - online zu lesen, über alle Produkt - und Dienstleistungskosten informiert werden, die im Zusammenhang mit einer Geldanlage, wie Investmentfonds, anfallen.

Ob dieser Aufgabenstellung nach MiFID II alle Kostenausweise gerecht werden, bleibt abzuwarten. Die Bestandsprovisionen, die bei den berichtenden Instituten ankommen, sind oft allenfalls ein "wesentlicher" Teil der Kostenpauschalen, die Fondsverwaltungen in täglichen Dosen vereinnahmen. Mit wie hohen Vertriebsentgelten der Privatanleger wirklich belastet wird, erfährt er allein aus der Offenlegung eines Gesamtbetrages an sog. Verwaltungsgebühren weiterhin nicht.

Die Bevorzugung Institutioneller Investoren, denen bei Anlagen in Publikumsfonds Vertriebsentgelte erspart bleiben, bleibt für kritische Privatanleger das alte Ärgernis. Ein Grund mehr, aktiv zu werden und selbst für faire Verhältnisse zu sorgen: Ausgabeaufschlag zurück!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.233.461 von Finanzanwalt am 29.03.19 21:07:46
Jährliche Kosteninformation
Nach einem Artikel in WiWo - online vom 30.3. zu Fondskosten werden künftig in der jährlichen Kosteninformation neben einmaligen Kosten für den Kauf von Investmentfonds auch die während der Haltedauer vom Anleger bezahlten Gebühren, wie Abschlussfolgeprovisionen, beziffert ausgewiesen. Solche Kostenausweise wären eine willkommene Hilfe bei der Rückerlangung von Vertriebsentgelten allgemein. Auch für Fondsanlagen vor 2018, weil sie Rückschlüsse auf frühere Anlagezeiträume ermöglichen dürften.

Das wäre dann wirklich mal eine ertragsteigernde Neuerung, von der gerade Privatanleger mehrfach profitieren würden. Ausgabeaufschlag zurück!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.240.096 von Finanzanwalt am 31.03.19 16:03:25
Privatanleger, Bestandsprovisionen und Ausgabeaufschläge
Die Süddeutsche nimmt sich des Themas umfassend an und beleuchtet die Hintergründe:

https://www.sueddeutsche.de/geld/fonds-privatanleger-1.4400941
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.180.052 von Finanzanwalt am 09.11.18 16:06:34
Können nur jedem Anleger raten, Vertriebskosten zurückzuverlangen
Auch das MANAGER MAGAZIN berichtet:

https://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/jens-graf-fondsanleger-sollten-ausgabeaufschlag-zurueckverlangen-a-1262890.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.357.397 von Finanzanwalt am 15.04.19 12:47:25
Skandalöse Provisionen
Stiftung Warentest hat es deutlich formuliert:

https://www.test.de/Skandaloese-Provisionen-bei-Fonds-Kunden-zahlen-ohne-Gegenleistung-4836928-4836932/

Professionelle Anleger verschont man damit. Ist das eine gleiche, faire Behandlung aller Anleger oder das Ausnutzen von Vertrauen und parteiischer Beratung?


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