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Riesen-Mist gebaut - Job-Center schnüffelt jetzt im Konto



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Vor ein paar Wochen habe ich riesen-großen Mist gebaut, :cry: was ich so hätte auch kommen sehen müssen.
Aber, wie der Nickname schon sagt, das Hirn war zeitweise ausgeschaltet, die Gier größer.

Kurz die Eckpunkte:
Ich bin seit einiger Zeit in "befristeter" Frührente, also nicht völlig weg vom Arbeitsmarkt, obwohl man als Schwerbehinderter ja ehe keine Chance mehr hat.
Aufgrund meiner Minirente (~400,-€) erhalte ich ergänzend Harzt-IV.
Meinem zwanghaften Hobby Börsenzockerei blieb ich treu, obwohl es eh meistens abwärts ging, es gab aber auch gute Zeiten.

Nun war es so, das ich so ungefähr Anfang letztes Jahr oder Ende 2016 mit der CFD-Zockerei anfing was gleich gut startete. Aufgrund der Wahrscheinlichkeit dass 90% der Anleger Verluste machen, erhoffte ich mir aber nicht viel, dennoch schloss ich das Jahr mit einem guten Gewinn ab, was aber gerade nur zum Jahresende gut war, in 2018 ging es dann wieder wie befürchtet abwärts (war aber auch ein schwieriges Jahr.)

Die Kapitalertrags-Steuer die die Bank einbehielt hätte ich aber dennoch gerne zurück gehabt und ich überlegte echt monatelang ob ich die zurückholen sollte.
Schließlich tat ich das und erhielt dann letzte Woche den Bescheid, dass die einbehaltene Steuer zurücküberwiesen wird.
Am gleichen Tag war aber auch ein Schreiben vom Jobcenter im Briefkasten!!
Finanzamt und Jobcenter sind quasi 1:1.
Die wollten von mir nun Kontoauszüge über dieses Konto und nannten noch eine Steuersumme die ich gar nicht kannte. Erst nach einem tieferen Blick in mein Konto fand ich dann diesen vom Jobcenter genannten Betrag.

Nun ist Schadensbegrenzung angesagt. :keks:
Ich befürchte, die sehen nicht dass ich nur ein kleiner Derivate-Zocker bin der unterm Strich plus/minus Null erwirtschaftet und die machen das so wie bei Uli Hoeneß, dass dann nur die Plus-Tagesveränderungen bewertet werden aber nicht die Minus-Veränderungen.

Hat jemand einen brauchbaren Hinweis wie ich diese Geschichte bewältigen kann?
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.240.827 von Gier-frisst-Hirn am 17.11.18 18:49:45Ich kenn mich damit zwar nicht aus, aber rein vom logischen her müssen die auch das minus mit beachten. Du hast ja die Aufstellung da, wann der Zock im plus oder minus gestanden hat. Insgesamt ists aber blöd, wenn du als Harzter bzw. Minijobber/Frührenter -> vom Arbeitsamt Abhängiger so rumzockst. Da hast du bisher Glück gehabt.
Die Stuerrückerstattung zeigt aber, das du ja das Jahr im minus abgeschlossen hast. Dennoch werden die jetzt ziemlich sicher genauer schauen.

Aber am Rande noch, CFD Zocks solltest du unterlassen wegen der Nachschusspflicht. Wenn das mal in die Hose geht, bist du ganz schnell Pleite, siehe die CFD Zocks letzten Jahrs auf auf den CHF. Da hats einige gebeutelt.
Lass blos die Finger davon. Zock lieber OTC Werte, Optionsscheine oder Knockouts. Da kannst du zimindest nicht ins minus laufen mit dem Bestand. Sprich keine Nachschusspflicht!
Alles meine Meinung!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.240.974 von Aktienheld72 am 17.11.18 19:51:51
Zitat von Aktienheld72: Ich kenn mich damit zwar nicht aus, aber rein vom logischen her müssen die auch das minus mit beachten. Du hast ja die Aufstellung da, wann der Zock im plus oder minus gestanden hat. Insgesamt ists aber blöd, wenn du als Harzter bzw. Minijobber/Frührenter -> vom Arbeitsamt Abhängiger so rumzockst. Da hast du bisher Glück gehabt.
Die Stuerrückerstattung zeigt aber, das du ja das Jahr im minus abgeschlossen hast. Dennoch werden die jetzt ziemlich sicher genauer schauen.


Nein stimmt so nicht, denn die Anträge werden zum einem immer in gewissen Intervallen neu erstellt. Sofern Nebeneinkünfte erwirtschaftet werden, sind die Intervalle kürzer.

Außerdem ist jede Änderung der Einkommensverhältnisse unmittelbar dem Amt mitzuteilen!

Auch wenn zum Jahresende Plus/Minus Null da war, so kann das Amt aber sagen in den Monaten zuvor teilweise zu unrecht Leistungen bezogen wurden, wegen der (CFD) Einkünfte.

Es kommt nun genau darauf an wie hoch die monatlichen Erträge waren. Bis 100 Euro brutto mtl. ist ja n.m.E. problemlos .. hier wird dann der Zeigefinger gehoben und du du gemacht, weil er die Meldepflicht nicht eingehalten hat. Von Über 100 bis m.E.n. 400 Euro mtl. werden 80% angerechnet, d.h. eine Rückzahlung der zu viel gezahlten Leistungen wird eingefordert, alles über die m.E.n. 400 werden 90% angerechnet und er muss auch zurückzahlen. Weitere rechtliche Schritte hält sich das Amt sicher vor. Kommt halt auf die Höhe der Erträge an.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.241.217 von Chris_M am 17.11.18 20:59:11Das ist ja krass! Da kennen die scheinbar kein pardon. Aber logisch ist das schon! Auch wie du es beschreibst. Da schätze ich mal, kann Grierfristhirn auch kaum was dagegen unternehmen, oder? Wie ist das dann mit den Minuseinkünften? Die würden dann ja wiederum keine Rolle spielen, weil der Einkommenswert negativ ist und das dem Arbeitsamt ja vermutlich egal ist. Er bekommt ja deswegen nicht von amtsseite mehr.
Wie käme er da raus, mit Selbstanzeige?

Also wie gesagt, kenne mich damit nicht aus. Sollte aber zu gleich eine Warnung an alle Betroffenen sein.

Für solche Betroffenen kann man sich da nur ein unabhängiges Grundeinkommen wünschen. Auch wenns Mist und Beschiss ist, mein Mitgefühl hat er trotzdem.
moment moment.

so schnell schiessen die Preußen nicht.

Als Erstes: Rente = Rente, da ist es egal ob Regulär, Früh Behindert EM EU. Rente heisst

DU kannst mit Deinem Geld machen was Du willst, dafür hast ja einbezahlt.

Wäre ja noch schöner wenn man als Rentner nicht mehr straffrei über sein Kapital entscheiden dürfte, dann legen nämlich alle morgen die Arbeit nieder.


du stockst also auf mit Grundsicherung oder HZ4. das sind nämlich wieder 2 grundverschiedene Dinge.

Bei Grundsicherung z.b darfst Du ein Haus haben. ein Auto, in Urlaub fahren und Geld Sparen.

Bei HZ4 darfst musst Du erstmal diese Dinge versilbern, wenn dann alles weg ist, dann gibts wieder

HZ4. wobei man auch als HZ4 ein Auto haben darf, 2500 € erspartes, als Ehegatte das doppelte,

sogar ein Haus wenn es ein Luxusbunker ist.

also erstmal ganz locker durch die Hose atmen, und warten was die genau wollen.
Abfischer es sind aber Leistungen aus dem SGB und die Meldepflicht besteht ja trozdem, wenn Einkünfte erzielt werden, egal in welcher Höhe. Dieser Meldepflicht wurde nicht nachgekommen.

Die Höhe der mtl. Einkünfte durch das Trading sind uns hier ja nicht bekannt.

Entsprechend kann man hier noch nicht viel mehr sagen. Selbstanzeige wäre eh zu spät.

Zu dem HZ4 und Auto bzw. Ersparten. Das SGB unterscheidet zwischen "Vermögen" und "Einkommen". Das Vermögen hat vor Antragstellung bestand und alles was neu hinzukommt wird als Einkommen gesehen. Beispiel erbt ein HZ4 Empfänger 3000 Euro, dann ist das kein Vermögen sonder wird als Einkunftsart gesehen und verrechnet.

Aktienheld72 ich habe ihn schon ne BM geschrieben .. schlimm diese Ämter ..
nochmals, von Seite der RV droht keine Gefahr, du kannst Milionen im Monat einkassieren,

Deine Rente bleibt davon unberührt !!!

zu HZ4 ja meine Frage ob der GS odr HZ4 bezieht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.241.550 von Abfischer am 17.11.18 22:42:20
Zitat von Abfischer: nochmals, von Seite der RV droht keine Gefahr, du kannst Milionen im Monat einkassieren,

Deine Rente bleibt davon unberührt !!!


Wenn mann eine Altersrente in voller Höhe erhalten möchten, darf man die Hinzuverdienstgrenze von 6.300 Euro pro Jahr nicht überschreiten.

Für die anderen Rentenformen gibt es auch Regelungen. z.B. Bei Witwenrente würde m.E.n. jeder von Anfang an hinzuverdiente Euro gegengerechnet.


Zitat von Abfischer: zu HZ4 ja meine Frage ob der GS odr HZ4 bezieht.


Grundsätzlich entspricht die Höhe des Sozialgeldes dem Hartz-IV-Regelsatz. Hinzu kommen die Kosten für Unterkunft (Miete und Heizung).

D.h. die Grundsicherung = HR4 .. und er schreibt ja auch das sich das JC bei ihn gemeldet hat und nicht die Rentenstelle.

Man kann nur für den TE hoffen, das die mtl. Erträge in Höhe von nicht nennenswerten Taschengeld liegen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.240.827 von Gier-frisst-Hirn am 17.11.18 18:49:45Jetzt haben sie dich am Enterhaken ! Du kannst dir nicht irgend ein Zeitraum zurecht basteln, der für dich stimmt und wo du bei plus minus null bist ! Wenn du Leistungen beziehst , dann darfst du monatlich nur einen Betrag x zusätzlich verdienen. Du hast also für mehrer Monate Leistungen erschlichen. Ob in einem anderen Monat ein Verlust aufgetreten ist ist dem Arbeitsamt egal. Dafür stehen die die Leistungen in dem Monat dann zu.

Man wird jetzt ganz genau schauen, in welchen Monaten du zu Unrecht Leistungen aus Harzt 4 /Aufstockung bekommen hast, Das muss dann + einem Betrag x zurückgezahlt werden , plus Strafe.

Bei so was kennt der Staat gar kein Pardon. Wahrscheinlich wird man dich auch noch anklagen. Ich würde mir da Rechtsbeistand holen. Du hast auch nicht informiert, Hier können sich dich auch noch wegen Betrug rüberholen
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.241.706 von Keilfleckbarbe am 18.11.18 00:53:38ja genau, wahrscheinlich wäscht er über sein Broker Konto auch noch für die Russenmafia

Hohe Geldbeträge.

selbst wenn das alles rechtens ist wie manche hier erklären, werden wegen solchen kleckerbeträgen

bestimmt keine Anklagen enstehen, selbst Kaufhausdiebe die schon 1000 mal erwischt wurden

mit fetter Beute, gehen straffrei aus, zuviel los beim Staatsanwalt, zu geringfügig.


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