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Hallo, bin neu hier und hätte paar Fragen:

Wie können CFDs durch DMA/ECN gehandelt werden?
Wie kann man so einblick ins Orderbuch haben?Ist dass das echte Orderbuch z.B. VW Aktie(Orderbuch von der Börse) oder das orderbuch von dem broker und seinen "cfd-liquiditätsprovidern"?-und so wird der beste (cfd)kurs ermittelt?

Warum wird nur bei Aktien cfds teils Aktien gekauft(vom Broker)?

Der Forexkurs stammt aus der Liquidität mehrerer Banken, (wo im endeffekt alle miteinander verbunden sind?)? Aber ist das dann auch nur der cfd kurs und gar nicht der "richtige" von mehreren Banken? Bei FxFlat zum Bsp. kann man Spot Forex handeln. Was sind die Nachteile(hab ich so rausgelesen gegenüber forex cfd)? Banken handeln Spot oder? Werden cfds nur von kleinen Anlegern getradet?

Danke schonmal für jede (sinnvolle) Antwort.

Hätte noch mehr, aber glaub warte erst mal oder mach einen neuen Thread auf, bestimmt eh schon zu lang.sry.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.364.914 von ForexisFuture am 04.12.18 22:51:11
Zitat von ForexisFuture: Hallo, bin neu hier und hätte paar Fragen:

Wie können CFDs durch DMA/ECN gehandelt werden?
Wie kann man so einblick ins Orderbuch haben?Ist dass das echte Orderbuch z.B. VW Aktie(Orderbuch von der Börse) oder das orderbuch von dem broker und seinen "cfd-liquiditätsprovidern"?-und so wird der beste (cfd)kurs ermittelt?

Warum wird nur bei Aktien cfds teils Aktien gekauft(vom Broker)?

Der Forexkurs stammt aus der Liquidität mehrerer Banken, (wo im endeffekt alle miteinander verbunden sind?)? Aber ist das dann auch nur der cfd kurs und gar nicht der "richtige" von mehreren Banken? Bei FxFlat zum Bsp. kann man Spot Forex handeln. Was sind die Nachteile(hab ich so rausgelesen gegenüber forex cfd)? Banken handeln Spot oder? Werden cfds nur von kleinen Anlegern getradet?

Danke schonmal für jede (sinnvolle) Antwort.

Hätte noch mehr, aber glaub warte erst mal oder mach einen neuen Thread auf, bestimmt eh schon zu lang.sry.


Ein CFD Produkt schließt letztendlich ein "Interbankenhandel" oder "ähnliches" grundsätzlich aus.
ECN/STP etc sind irreführende Werbeslogans. Jeder Broker ist ein ECN Broker (jeder). CFD ist ein Differenzgeschäft auf eine Kursbewegung. letztendlich ein Wettgeschäft das Du direkt mit dem Broker abschließt. Ob die Kursstellung von mehreren Quellen kommt oder nicht ist egal. Der Broker stellt die Kurse. (immer). Genauso im Spot Markt. Ein STP Broker stellt auch die Kurse selbst und ist auch Dein Handelspartner. Er muß nur rechtlich die Order an einen MarketMaker weiterleiten. Das FXFlat den Spotmarkt anbietet ist nur ein Trick (um die ESMA Regelung auszuhebeln). Dafür zahlst Du Horror Spreads.

Auch wenn ein Broker mehrere Kurse von verschiedenen Quellen anbietet, hat das nichts zu sagen.
Entscheidend ist ja, das er entscheidet, wie und wann und zu welchen Kurs Du Deine Ausführung bekommst. Hört sich alles toll an (Liquidität aus dem Interbankenhandel) ist aber auch irreführend. Letztendlich nutzt der Broker hierbei nur einen Prime Broker (MarketMaker) der zwar Liquididät von verschiedenen Banken anbietet, aber letztendlich handelst Du nicht mit allen anderen Liquididtätsanbietern, sondern nur mit dem Broker wo Du Dein Konto hast. Hierbei entscheidet auch der Prime Broker, was mit Deiner Order passiert.

Mit einem CFD oder im Spot Forexhandel, hast Du nie den Effekt einer neutralen Liquididtät oder auch nur im Ansatz einen Handel wie an einer regulierten Börse. Egal was der Broker sagt. Ein CFD oder Spot "Produkt" ist immer immer immer ein OTC Geschäft.
Wo viele auch immer eine falsche Vorstellung haben. Im Interbankenahandel treffen sich nicht alle Banken und handeln alle untereinander. Jede Bank/ Broker der mit einen anderen Broker handeln will, muß untereinander einen Vertrag machen und Gelder hinterlegen. Es ist zum Beispiel für Micky Mouse Häuser wie FXFlat gar nicht möglich z.b. mit 10 großen Banken solche Agreements zu machen. Sie müßten ja bei allen 10 Banken entsprechende Kundengelder hinterlegen. Das Geld haben die gar nicht.

Zudem würde sich ja alle Kundenorders auf 10 Banken verteilen. Da wäre ja für die einzelne Bank ja praktisch kaum Umsatz. Außerdem gehts ja im Forex Spot und CFD Markt ja um die Verluste der Trader die man einsacken will. (Das ist das Kerngeschäft). Es geht nicht darum Orders weiter zu leiten (damit der andere das Geld einsackt). Weitergeleitet werden doch nur "Risikopositionen" oder "toxischer Flow".. den will aber der andere doch gar nicht haben... Nach dem Motto... die Verlierer Positionen tüte ich mir ein und die Gewinner sollen andere bezahlen...

So läuft das nicht... :-)
danke für die antwort, aber meine Fragen sind nicht wirklich geklärt.

können private also kein spot ausser über cfd handeln? Wen ja wo (kassa öl/kassa-forex usw.)
haben forex cfd orders einfluss auf den eur/usd (z.B.) ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.401.170 von ForexisFuture am 09.12.18 21:49:18
Zitat von ForexisFuture: danke für die antwort, aber meine Fragen sind nicht wirklich geklärt.

können private also kein spot ausser über cfd handeln? Wen ja wo (kassa öl/kassa-forex usw.)
haben forex cfd orders einfluss auf den eur/usd (z.B.) ?


Der Kassahandel verändert ja nichts grundlegend. Das Prinzip des MarketMakers verändert sich da durch auch nicht. Ob Du Spot oder ein CFD handelst ist letztendlich egal. Es ist rechtlich nur anders gestrickt.
Das Ergebnis ist das selbe.

Beim Kassahandel kaufst Du eine Währung beim gleichzeitigen Verkauf einer anderen Währung (Crossrate) kaufst Euro und verkaufst USD (EUR/USD). Im Normalfall bekommst Du aber die Währung nicht geliefert. Ein echter Kassahandel wäre ja das Du Gold an der "Kasse" kauftst und damit auch das Gold besitzt. Im Beispiel FXFlat würdest Du aber die Euronen nicht physikalisch bekommen und Du mußt auch nicht die USD "vorrätig" halten. (die Du ja verkaufst).

FXFlat beschreibt den Unterschied leider nicht korrekt. Sie tuen so, als ob es für den Spothandel einen echten "coolen" Referenzmarkt gibt, aber für den CFD Handel nur so ein ausgedachter Kurs des MarketMakers. Das ist echter bullshit.

Es gibt keinen gültigen Referenzmarkt. Weil es auch keinen regulierten Börsenkassamarkt für Devisen gibt. Der Referenzmarkt ist alles und nichts. Beispiel: Die Deutsche Bank handelt mit Paribas. Deren gegenseitigen Kursstellungen sind nur intern und nur für die beiden gedacht. Deren Kurse kann man aber auch als Referenzmarkt herleiten. Nehmen wir an, du handelst auch mit der Deutschen Bank. Du wirst aber eine andere Kursstellung bekommen als die Paribas. Trotzdem ist Dein Handel mit der Deutschen auch ein Referenzmarkt.

Referenzmarkt = Referenz. Im Forexhandel gibt es aber keine Referenz. Wenn FXFlat sagt, Du handelst den Spotmarkt, bedeutet das nichts anderes, als das auch hier der Broker über die Kursstellung entscheidet. Genauso wie beim CFD Handel. Auch der Spotmarkt ist ein OTC Handel. Also ein Handel der nicht über eine Börse abgewickelt wird. Praktisch ein Privater Handel, wo jeder Kurse stellen kann wie er will.

Bei der Kursstellung kann er sich zwar auf andere Liquidy Provider (MarketMaker) beziehen. Und kann sagen, das sind die Referenzkurse, aber diese Partner stellen vielleicht anderen Häuser ganz andere Kurse.

Der CFD Handel bezieht sich auch auf diese "Referenzkurse" es gibt keinen Unterschied. (nur vertraglich) aber im Ergebnis the same.

Kassa Öl ist was anders. Da kannst Du ja auch tatsächlich das Öl kaufen und bei Dir lagern... :-)

Die Auswirkungen sind nach meiner persönlichen Ansicht gering (wenn die Orders von unsereins kommen). Hierbei spielt es keine Rolle ob Du den Spot oder CFD Handelst. In beiden Fällen handelt immer (immer und immer) ein MarketMaker am Ende gegen Dich. Auch wenn der Broker die Order "weiterleitet" kann er diese Order nur an einen MarketMaker weiterleiten. Deine Order verschwindet im "Buch" des MarketMakers.

Summar Summarum. Du hast keinen Vorteil oder Nachteil, egal ob CFD oder Spot. Deine Orders wandern immer zu einen Partner (am Ende der Kette) der die Gegenpostion Deiner Position einnimmt.
Und dieser Partner ist der gleiche Partner ob Du nun ein Spothandel machst oder ein CFD Handel.
Auch technisch verändert sich der Weg Deiner Order nicht. (Nur auf Papier wird der Handel anders beschrieben).
Hi,
am besten ist es du handelst echte Aktien.
Du kannst dir nie sicher sein, dass der Broker dir die richtigen Kurse stellt, schließlich ist der Broker ja nicht unbedingt an deinem Erfolgt interessiert. Außerdem kann er auch bei den Daten (Preis,Volumen etc.) die Finger im Spiel haben.
Manche Broker aggregieren ihre Daten auch , dh du kannst in der T&S nicht jeden einzelnen Trade sehen, sondern eine Aggregation aller Trades in einem bestimmten Zeitraum.
Ich wäre an deiner Stelle sehr vorsichtig. Bei den meisten Brokern siehst du in der Regel nur das "Volumen" des jeweiligen Brokers. Das ist aber unwichtig, weil die CFD Kontrakte vom Nachbar Meier den Markt nicht bewegen.
Ich bin Anfangs extrem auf die Schnauze gefallen mit CFDs, ich würde zur Vorsicht raten.
Es gibt genug Firmen da draußen, die Fremdkapital zur Verfügung stellen, sodass du echte Aktien am realen Markt handeln kannst oder auch Futures.
Forex würde ich nur im Future handeln, das Volumen das du da beim Broker siehst ist nutzlos.

Grüße
ok aber was sind dann cfds auf forex - "wetten" auf kursunterschiede mit deinem broker - richtig?
ECN ist ein Broker wo es einfach gleich an seine "kollegen" weiterleitet. Also kommt man mit dem "richtigen" Forex handel nie in berührung sondern nur über cfds? STP pickt sich nur paar orders raus und liefert die meisten weiter?

ECN Orderbuch ist nur bei einem FULL ECN was auch immer aktuell zwischen den anbietern?


Öl kassa handel ? - Geht nicht für privat nur über cfd oder future?
Warum nehmen Hedgefonds nicht cfds sind die "wirklichen" Halte/Lagerkosten günstiger als übernachtfinanzierung?

Was machen insitiunelle Anleger wen sie währungen handen wollen wo es keine Futures gibt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.458.752 von ForexisFuture am 18.12.18 00:25:14
Zitat von ForexisFuture: ok aber was sind dann cfds auf forex - "wetten" auf kursunterschiede mit deinem broker - richtig?
ECN ist ein Broker wo es einfach gleich an seine "kollegen" weiterleitet. Also kommt man mit dem "richtigen" Forex handel nie in berührung sondern nur über cfds? STP pickt sich nur paar orders raus und liefert die meisten weiter?

ECN Orderbuch ist nur bei einem FULL ECN was auch immer aktuell zwischen den anbietern?


Öl kassa handel ? - Geht nicht für privat nur über cfd oder future?
Warum nehmen Hedgefonds nicht cfds sind die "wirklichen" Halte/Lagerkosten günstiger als übernachtfinanzierung?

Was machen insitiunelle Anleger wen sie währungen handen wollen wo es keine Futures gibt?


Du mußt einen Schritt zurück gehen. CFD (Differenzhandel) und Forex Handel (Kassahandel) sind in beiden Fällen ein OTC Markt. Bedeutet das ob, CFDs oder beim Forexhandel, alles ein "Privater Handel" ist. Käufer und Verkäufer sprechen sich privat und alleine über den Handel ab. Das geschieht ohne einer Börse oder anderen Teilnehmern. Ein "Private Agreement" zwischen Dir und den Broker. Ein Geschäft, außerhalb einer Börse.

Der einzige Unterschied zwischen CFD und Forexhandel ist die Vertragsgestaltung. Beim CFD wettest Du auf eine Differenz und beim Kassahandel Kaufst- und verkaufst Du das Währungspaar. Das finanzielle Ergebnis ist identisch. Es ist letztendlich das selbe Geschäft. Du verdienst an der Differenz in beiden Fällen. Es ist Jacke wie Hose ob Du ein CFD oder den Kassahandel machst. Es ist völlig egal.
Beide Kurse sind identisch. Es gibt keinen unterschiedlichen Kurs. (theoretisch). Letztendlich handelst Du beim CFD den Kassakurs der Währung.

Da es ein "Private Geschäft", kann auch jeder Broker auch selbst bestimmen wie die Kursstellung ist.
Broker A sagt bei mir steht der Kurs 1.2410 zu 1.2411 zur selben Sekunde sagt ein anderer Broker B) bei mir steht der Kurs bei 1.2409-1.2410 usw usw.... Alle diese Kurse sind letztendlich Referenzkurse im "Gesamtmarkt". Jeder dieser Kurse ist auch ein CFD Kurs und gleichzeitig auch ein Forexkurs... Es gibt keinen Unterschied...

Und ich hab es schon mal ausgeführt: Jeder Broker ist ein ECN Broker. In dem Augenblick wo Du online handeln kannst, ist es ein ECN Broker. Das Wort ECN ist irreführend. Electronic Communication Network ist ein System für den Nasdaq Handel. Dieser Begriff wird einfach nur mißbraucht.

Was Broker damit meinen ist, das die Kurse die sie stellen, von vielen Anbietern stammen. Das ist aber völlig egal. Denn normalerweise müßte der Spread im Normalfall bei genau Null oder auch im Minus liegen. Also beispiel 1.24051 zu 1.24051 machmal auch zu 1.24052. Ist er aber bei den ganzen Retailbrokern in der Ausführung nicht. Und nochmal der Kurs it beim CFD oder Forexkassa identisch.

Ein ECN Orderbuch ist insbesondere bei Retailbrokern "schnick schnack" denn es zeigt ja nur die Orders, die der Broker selbst erstellt oder die er von anderen Liquidyprovider erhält.

Wenn es richtig laufen soll, also wirklich "echter ECN", dann mußt du für jeden Liquidy Provider auch eine eigenständige Kursstellung bekommen. Was auch im professionellen Bereich üblich ist. Du hast dann eine Maske wo die Kurstellung einzeln von jeder Bank dargestellt wird. 10 Banken, 10* unterschiedliche Kurse für den EURUSD. 20 Banken = 20 unterschiedliche Kurse der jeweiligen Bank.
Man kann zwar die Kurs ezusammenfassen zu einem aggregierten Kurs, (das was einige Broker behaupten) dann weißt Du aber nicht wer wie was welchen Kurs tatsächlich stellt.

Weil beide Formen (CFD und Forexkassa) ein OTC Markt sind (privatgeschäft) ist es immer auch ein MarketMaker Geschäft. Aber weil Du ein Verbraucher bist, gibt es regulatorische Voraussetzungen für einen MarketMaker. Er braucht eine Lizenz um mit dir das Geschäft abzuwickeln. Da gibt es Unterschiede in der Lizenz. Wenn ein Broker nicht genug Geld hat für eine MarketMaker Lizenz, kann er so eine "MickyMouse" Lizenz besorgen. Diese Micky Mouse Lizenz nennt man hier umgangsprachlich STP Lizenz oder er ist dann ein STP Broker. Das sind die Broker die einfach schlapp auf der Brust sind. Die dürfen nicht gegen Dich handeln, sie müssen die Order an den "großen Bruder" dem MarketMaker weitergeben, der dann gegen Dich handelt.

Ein STP Broker ist im grundsatz nachteilig für Dich, weil sowieso deine Order bei einem MarketMaker landet aber nun zusätzlich eine 3 Partei auftritt die auch Geld verdienen will. (gibt auch zusätzliche regulatorische Nachteile für den Händler).

Öl Kassahandel ist nicht anders als das Du Öl an der Kasse kaufst. Kassahandel sagt es doch schon. Handel an der Kasse. Geld gegen sofortige Ware. Futures = Ware wird in der Zukunft geliefert und Du brauchst auch nur in der Zukunft zahlen. (Die Margin ist eine Art Anzahlung)

Jetzt gibt es regulierten Börsenhandel an der Börse die den Kassahandel organisert. Und es bleibt aber trotzdem dabei. Kassshandel Öl bedeutet Du kaufst Öl an der Kasse und schleppst das Öl mit nach Hause.

Beim CFD auf den Kassakurs des Öls bedeutet, das Du an der Differenz des Kassapreises Öl spekulierst. Heißt der Referenzkurs für den CFD ist der Kassakurs der Börse. Gibt auch CFDs die nehmen den Kurs des Ölfutures. Dieser Kassakurs ist aber ein Kurs den die Börse veröffentlicht. Nur beim Devisenhandel gibt es keinen Kassakurs von einer Börse. (große Ausnahme). Weil der Forexhandel ein rein privates OTC Geschäft ist. Diesen Referenzkurs kann sich jeder Broker selbst ausdenken.

Hedgefonds machen auch OTC Geschäfte. Gehen aber sicherlich nicht zu einen CFD Broker. Ein CFD Broker hat enormen Ausfallrisiko. So ein STP Broker braucht nur ca. 200.000,- Eigenkapital. Kein Mensch gibt doch einen CFD Broker ne Millionen geschweige denn 10M. Wenn der Broker schlapp macht, verliert der Hedgefond seine ganze Einlage. (nicht mal ne Einlagensciherung greift da).

Wegen Deiner letzten Frage: Es gibt zwar keinen regulierten Handel mit Währungen am Kassamarkt, aber am Futuresmarkt. Du kannst ganz normal Währungen über Futures handeln. Aber auch ganz normal mit einem Broker ein OTC Geschäft in Form von Forexkassahandel abschließen. Institutionelle machen das "ganz normal" sicherlich aber nicht über Retailbroker wie FXFlat. Sondern ganz normal über Banken oder und große Investmenthäuser.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.458.878 von bomike am 18.12.18 01:27:23jetzt wirds verständlicher danke für die antwort. Aber warum kann dann nur ein broker bzw. market maker meine gegenpartei sein? dann leben alle broker doch nur von der gewissheit das die meisten trader verlieren. Wen es 1 Monat anders wär würde jeder Broker pleite sein bzw. alle "ECN,STP usw."
Es ist also niemals über cfd ein anderer meine gegenpartei?
Kann man privat irgendwo so professionell Forex Handeln wo man jede Bank sieht?
warum muss man die swapsätze dann bei cfds zahlen?

Wegen dem öl:
Wen ich jetzt an der Eurex öl kassa kaufe muss ich es doch nicht abholen? - bzw. kann glattstellen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.458.902 von ForexisFuture am 18.12.18 01:45:19
Zitat von ForexisFuture: jetzt wirds verständlicher danke für die antwort. Aber warum kann dann nur ein broker bzw. market maker meine gegenpartei sein? dann leben alle broker doch nur von der gewissheit das die meisten trader verlieren. Wen es 1 Monat anders wär würde jeder Broker pleite sein bzw. alle "ECN,STP usw."
Es ist also niemals über cfd ein anderer meine gegenpartei?
Kann man privat irgendwo so professionell Forex Handeln wo man jede Bank sieht?
warum muss man die swapsätze dann bei cfds zahlen?

Wegen dem öl:
Wen ich jetzt an der Eurex öl kassa kaufe muss ich es doch nicht abholen? - bzw. kann glattstellen?


Die leben ja auch davon das Du verlierst. Das ist ja der Sinn des Geschäftes. Theoretisch kannst Du ja auch gewinnen. Und ja, theoretisch kann auch ein Broker dadurch Pleite gehen. Deswegen muß er auch zusätzliches Eigenkapital haben um solche Probleme decken zu können. Aber nicht wirklich besonders viel. 10-15% braucht er nur. (das wird ja auch häufig kritisierst).

Aber MarketMaker können ja fette Risikopositionen, auch einen anderen Marketmaker geben (einer der vielleicht größer ist) und somit sein Risiko minimieren. Das hängt einfach von der Politik des Brokers ab, was er absichert und was nicht. Aber am Ende der Kette ist immer jemand der das Risiko zu 100% übernimmt.

Es ist immer der Broker, bei dem Du das Konto hast, die Gegenpartei. (immer) schon rechtlich. Du handelst rechtlich nicht mit anderen Parteien. Das ist ja das was so irreführend in der Werbung erzählt wird...

Auch wenn der Broker die Kurse von vielen Brokern anzeigt (also die Werbung: Unsere Kurse sind die Kurse vom Interbankenhandel) Sind das ja nur "gestreamte Kurse" von einigen Banken. Die kannst Du auch kaufen. Reuter/CQG etc. Die Ausführung selbst macht aber der Broker wo Du Dein Konto hast.

Ein STP Broker der ja nicht selbst gegen Dich handeln darf, hat in den meißten Fällen einen Primebroker (MarketMaker) der Primebroker bietet dann den STP Broker die Ausführung an. Im Normalfall hat der Primebroker verschiede Banken hinter sich und damit auch verschiedene Kursstellungen. Hierbei entscheidet aber der Primebroker ob er Deine Order an einen anderen MarketMaker leitet, und er entscheidet an welchen er diese abgibt oder er entscheidet ob er selbst die Order ausführt und gegen Dich handelt. Du hast darauf aber keinen Einfluss.

Das geht privat. Theoretisch kannst Du zu jeder Bank gehen. (Commerz, Paribas, Deutsche etc.) und sagen, hey Jungs ich will das Ihr mir ständig Kurse stellt und ich möchte mit Euch handeln. Dann mußt Du mit jeder Bank auch einen Vertrag abschließen udn bei jeder bank auch geld hinterlegen. Damit du letztendlich einen coolen Spread hast (also coole Kurse) brauchst Du ca. 8 Banken.

Damit Du auch mit jeder Bank handeln kannst (die nutzen ja keinen MT4) Gibt es Ordersysteme wo die alle angeschlossen sind. Stichwort bsp. EBS. Dann siehst Du in diesem System deine 8 Banken und 8 verschiedene Kursstellungen. Oder auch einen zusammegefaßter mit automatsicher Ausführung bei der Bank die den besten Kurs stellt.

Da man aber bei jeder Bank Gelder hinterlegen mußt das in die zig. Millionen geht und Dein Umsatz sicherlich nicht spannend ist, wird da keine Bank mitmachen.

Also brauchst Du einen Broker der mit allen Banken solche Hinterlegungen gemacht hat und bereit ist, das Du direkt mit denen handeln darfst. Der Broker LMAX bietet das an. Da kannst Du mit ,entsprechenden Umsatz, mit den einzelnen Banken direkt handeln und siehst auch für jede Bank deren echten Kursstellung. Aber Vertragspartner ist immer der Broker. Sonst müßtest Du direkt mit jeder Bank selbst einen Vertrag machen. Ich glaube LMAX hat über 35 Banken angeschlossen.

Warum man Swapsätze beim CFD Handel bezahlen muß ist eine gute Frage. Die Antwort ist einfach: Um mehr Gebühren einzutüten. Es geht hierbei nur um Gebühren.

Wegen dem Kassöl. Vielleicht mißverstehe ich Dich auch. Du kannst nicht den Kasshandel im Öl handeln im Sinne von Trading. Du kannst nur einen CFD Handeln, deren Grundlage der Preis vom Kassamarkt ist. Dieser Preis wird von einer Börse veröffentlicht. (Im Forex gibts dieses halt nicht, wie besprochen, das sind alle Kurse von allen Brokern irgendwie Kassakurse).

Ansonsten wie Gold, Rohöl etc. gibt es Kassakurse die von einer richtigen Börse stammen. Außer bei Finanzprodukten wie DAX etc. wird nicht an der Kasse bezahlt sondern es gibt einen Finanzausgleich.

Nehmen wir das bsp. mit dem Öl. (CFD spielt keine Rolle weil es eh nur ne Wette ist, ohne Börse)
Handeln kann man die Futures auf ÖL. Also auf Termin. Wenn der Termin ausläuft, dann wird das Öl auch "angedient" Du mußt es dann auch abholen und bezahlen und mitnehmen.

(ist mir schon mal passiert mit gefrorenen Organensaft) der Kontrakt wird angedient, dann kannst Du deine Ware irgendwo in den USA aus dem Lager abholen. Praktisch wird aber einfach das physische Produkt direkt verkauft. (Wie im Supermarkt) zum Kassapreis.

Kassahandel ist immer ein Handel an der Kasse. Ware gegen Geld. Du kannst also kein Öl im Kassahandel verkaufen, weil Du ja gar nicht das Öl hast.
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