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Rätselhaftes Discountzertifikat (Seite 2)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.432.103 von Cyantix am 13.12.18 15:11:08
Zitat von Cyantix: Mich würde mal interessieren, ob die Emittenten über Optionen/Derivate die Zertifikate 1:1 nachbauen und nur an den Gebühren für das Zertifikat verdienen (d.h. die Bank verdient nicht am verlorenen Geld ihrer eigenen Kunden, da sie ja über ihr eigenes hedging dasselbe verlieren), oder ob die Emittenten bewusst gegen die Kunden wetten?


Hab hier mal was interessantes gefunden, womit die Frage geklärt wird:

https://www.derivateverband.de/DE/MediaLibrary/Document/14%2007%2009%20%20Daten,%20Fakten,%20Argumente,%20Nr.%206,%20Womit%20verdient%20eine%20Bank%20bei%20Zertifikaten%20ihr%20Geld.pdf
Ja.... Normalerweise werden Zertis gehedgt.(aufs Buch genommen) ...
Gegenpositionen heben sich praktischerweise auf und peanuts können auch nicht gehedgt werden......

Paar Tricksereien machen sie schon..

Mal als Beispiel.... Heute war irgend ein Gestörter unterwegs, der hat ein paarmal 260.000 Stück von nem dax-ko-zerti ge-und verkauft...... das entspricht 104 daxfuture-Kontakten.... Logo das der Emi da Probleme mit dem Hedge bekommt und das Aufgeld ein paar Cent runter dreht. ...der Kunde hat im Gegenzug den Vorteil des hitandtake-handels..... Also der gestörte kunde kauft 260000 daxkozertis.... Der emi muss zusehen, wie er seinen hedge macht. In volatilen Zeiten hat dann so mancher Emi mal den Stecker gezogen.... Kommt aber nur noch selten vor.


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