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Bank of America: 2019 steigt Gold auf 1.400 Dollar, Silber auf maximal 18 Dollar! (Seite 2) | Diskussion im Forum



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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.498.823 von faultcode am 23.12.18 03:40:08
Gold Ounce to Chinese Yuan Renminbi Chart
Zitat von faultcode: einen Teil der Rolle des japanischen Yen - so denke ich - hat der chinesische Yuan übernommen (aber eben nicht ganz, da keine "freie" Fiat-Währung...)

=> also:
• analog zum Yen muss (mMn) der Goldpreis in Yuan mal kräftigere Anstalten machen nach oben auszubrechen als bislang, damit der Goldpreis (eben auch in USD und EUR) tatsächlich wieder nach oben durchstartet...

=>
https://www.xe.com/currencycharts/?from=XAU&to=CNY&view=10Y

=>

Antwort auf Beitrag Nr.: 59.594.675 von faultcode am 09.01.19 17:35:24
Zitat von faultcode: wie immer, hat's nun auch "die Presse" entdeckt:

9.1.
http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/palladium-die…

=> nicht ungewöhnlich, sollte man nun bereits im Bereich eines zumindest zyklischen Tops stehen: https://tradingeconomics.com/commodity/palladium
...

=> ..oder hier:
15.1.
Nach Rekordhoch: Ist Palladium die neue Hoffnung für Rohstoffanleger oder ist es schon zu spät?
https://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/risiken-und-cha…

=>
... Dabei profitiert das Metall eigentlich - anders als Gold - nicht von den Unsicherheiten bezüglich des Handelskonfliktes zwischen den Vereinigten Staaten und China. Während Goldanleger Diversifikation anstreben und Gold angesichts volatiler Aktienmärkte verstärkt als sicheren Hafen ansteuern, ist der Konflikt zwischen den beiden Volkswirtschaften eher kontraproduktiv für die Preisentwicklung von Palladium.

Denn das Metall wird vorwiegend von der Automobilindustrie nachgefragt, die einer der größten Verlierer im Handelskrieg ist. Dennoch hat der Palladiumpreis nicht nach unten gedreht - auch dann nicht, als zahlreiche Autobauer angesichts unsicherer Aussichten 2018 teils zweistellige Kurseinbrüche hinlegten.

Denn zeitgleich ist Palladium Nutznießer der Sanktionen, die die Vereinigten Staaten gegen Russland verhängt haben. Als Hauptexporteur des Rohstoffes dürfte ein russisches Exportverbot den Preis für Palladium weiter antreiben, schließlich ist der Rohstoff bereits jetzt nur eingeschränkt verfügbar - eine Situation, an der sich wohl auch in Zukunft nur wenig ändern dürfte. Es bleibt also voraussichtlich eine starke Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage.

Experten hoffen auf weitere Outperformance

Angesichts der geopolitischen Faktoren, der anhaltend starken Nachfrage aus dem Automobilsektor und der begrenzten Verfügbarkeit rechnen Experten auch für die nächste Zeit weiter mit steigenden Notierungen beim Palladiumpreis.

Analysten der Scotiabank etwa rechnen "für die nächsten Jahre" weiter mit einer deutlichen Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage nach Palladium und haben Palladium auf ihre Nice-List gesetzt. "Beständige Nachfrage und jahrelange Angebotsdefizite haben die Lagerbestände aufgebraucht und Palladium den Status als wertvollstes Edelmetall eingebracht", so die Experten.

Auch die Kollegen der Citigroup sehen auf absehbare Zeit weiter einen Nachfrageüberhang bei Palladium. Ähnlich äußerte sich jüngst auch Maxwell Gold von Aberdeen Standard Investments: "Die Preise reagieren auf ein klares Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage", zitiert "Bloomberg" den Experten.

Die Commerzbank streut unterdessen leichte Warnungen in ihre Kommentare zur Palladium-Preisentwicklung ein. Denn in dieser Woche werden die Zulassungszahlen für Fahrzeuge in der Europäischen Union im Dezember veröffentlicht. Nachdem aus China erstmals seit zwei Jahrzehnten rückläufige Absatzzahlen vermeldet wurden, zeigen sich viele Anleger besorgt, dass diese Entwicklung auch auf dem EU-Markt durchgeschlagen haben könnte. Sollten die Zahlen enttäuschen, könnte dies die "ohnehin von uns als überhitzt eingestufte Palladium-Rally ausbremsen", wird ein Vertreter der Bank im "Handelsblatt" zitiert.

Anlegerrisiken bleiben

Palladium-Investoren sollten sich angesichts dessen des möglichen Risikos eines Investments bewusst sein. Die starke Nachfrage aus der Autoindustrie ist auch der Nachteil von Palladium - denn die anhaltenden Bemühungen im Elektroautosektor könnte die Nachfrage nach dem Edelmetall ausbremsen. Bislang findet das Metall vorrangig in benzinbetriebenen Fahrzeugen - und dort speziell in Katalysatoren - Verwendung. Sollte die internationale Automobilindustrie weiter Schwächetendenzen zeigen, könnte dies ebenfalls auf die Nachfrage durchschlagen. Abgesehen davon, dass die Suche nach einer preisgünstigeren Palladium-Alternative bereits auf Hochtouren läuft...




=> wo waren die "Experten" als Pd bei < USD600 in 2015/16 stand?!? :eek:

Tuesday May 30, 2017
Commerzbank: High Palladium Price Not Justified
https://www.kitco.com/news/2017-05-30/Gold-Silver-Precious-M…

=>
Commerzbank analysts question whether palladium will be able to maintain upward momentum after the metal poked above $800 an ounce Monday, thus recovering by around $50 from the two-month low it hit at the beginning of last week.

We do not believe that the high price is justified given that auto markets in the U.S. and China have been flagging recently – new data for the U.S. will be published on Thursday evening – and in view of the ETF [exchange-traded-fund] outflows seen in recent weeks,” Commerzbank says.

The high speculative interest entails risks of a more significant price correction.” Palladium’s main industrial use is for catalytic converters in autos with gasoline-powered engines, which make up the bulk of the motor-vehicle markets in the U.S. and China.


=> damals war Trump schon US-Präsident, und 4 Monate im Amt!! :eek:

:laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.442.642 von faultcode am 14.12.18 18:52:02
Pd
nun hat sich ein erster, oberer Widerstand bei so ~USD1374 gebildet:

Antwort auf Beitrag Nr.: 59.787.600 von faultcode am 04.02.19 16:58:40
Ende des Trends bei ~USD1550?
hier ist vorerst Schluss mit der Aufwärtsbewegung seit August 2018




--> Pd neigt aber mitunter zu ausgedehnten Seitwärtsbewegungen
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.099.483 von faultcode am 14.03.19 13:40:06
nein! --> kurzzeitig bereits >USD1600
19.3.
Palladium Panic-Bid To Record Highs As Putin Corners Market
https://www.zerohedge.com/news/2019-03-19/palladium-panic-bi…

=>
...So with Putin cornering the palladium market (a precious metal 30 times more rare than gold), sending the price explosively higher, one wonders just what would happen if China chokes up supply of the rare earth metals that are so critical to much of America's military-industrial complex?

As an addendum (h/t ssiiuu), we were reminded that the biggest miner of palladium/platinum in Russia is NorNickel, of which none other than Oleg Deripaska's Rusal owns 25%. One wonders if this squeeze, as Deripaska is painted as the poster-boy for the Trump-Putin collusion-delusion, is a little payback for Washington - crushing US automaker margins even more.



=>

Antwort auf Beitrag Nr.: 60.141.966 von faultcode am 19.03.19 17:21:23so, damit ist diese Blase im Platzen begriffen:

Antwort auf Beitrag Nr.: 60.211.784 von faultcode am 27.03.19 18:26:30
Vorsicht: Palladium ist ein Industriemetall !!
--> sieht man auch hier (irgendwie):




--> Pd läuft manchmal vor dem Dow Jones Industrial Average, und manchmal hinter dem DJIA, so maximal +/- 12...15m (Lieferverträge!):




...und ansonsten gilt:

> cor.test(x1, y1)

Pearson's product-moment correlation

data: x1 and y1
t = 34.136, df = 823, p-value < 2.2e-16
alternative hypothesis: true correlation is not equal to 0
95 percent confidence interval:
0.7357424 0.7924028
sample estimates:
cor
0.765553

> rsq
[1] 0.5860713



=> also:
• Korrelation: 76.5% :eek:
• R-squared: 58.6%


--> ist also aller Wahrscheinlichkeit nach kein Zufall!
(in den letzten 5 Jahren lag die Korrelation sogar bei 77.8%)




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