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ETF komplett selbst verwalten?


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IHallo
ich frage mich und Euch, ob es möglich ist, jenseits von verbindlichen Sparplänen selbst einen ETF zu verwalten ( z.B. iShares Core MSCI World) und somit Kaufturnus, Kaufpreis und Laufzeit selbst zu bestimmen? Wenn ich google finde ich absolut keine Infos darüber. Macht das nicht mehr Sinn, als das pauschal von einer Bank erledigen zu lassen? Sorry der Anfängerfrage, gerne auch einen Hinweis im Forum...
Danke schonmal!
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.446.080 von salomelibertin am 15.12.18 17:04:41
Zitat von salomelibertin: IHallo
ich frage mich und Euch, ob es möglich ist, jenseits von verbindlichen Sparplänen selbst einen ETF zu verwalten ( z.B. iShares Core MSCI World) und somit Kaufturnus, Kaufpreis und Laufzeit selbst zu bestimmen? Wenn ich google finde ich absolut keine Infos darüber. Macht das nicht mehr Sinn, als das pauschal von einer Bank erledigen zu lassen? Sorry der Anfängerfrage, gerne auch einen Hinweis im Forum...
Danke schonmal!


Klar kannst du einen ETF auch selbst über deinen Broker kaufen und somit mit Limit Order auch einen Preis setzten, du kannst die Order an jedem Tag einpflegen (Ausführung an Handelstagen) und auch bestimmen ob du alle 4 Wochen oder 2, 3 ... 15 Monate eine Order erteilst.

Ich kenne deine Konditionen beim Broker nicht beim ETF-Sparplan (liegen die Orderkosten m.E.n. zwischen 1,5 bis 2,5 Prozent und bei einigen wenigen wird NULL Euro erhoben).

Für eine Normale Wertpapierorder liegen die Kosten je nach Broker bei 3,90 Euro + 0,x vom Umsatz aber mindestens z.B. 7 Euro ... oder Flat Angebote mit 5,- Euro usw...

Wenn du z.B. einen Broker hast der NULL Euro für einen ETF Sparplan nimmt, wo sollte dann der Vorteil bei einer Selbstverwaltung liegen??? Außer das du das Datum und Limit selbst bestimmen kannst. Einen Sparplan anlegen ist doch auch eine Selbstverwaltung und du kann auch jederzeit pausieren..

Oder habe ich bei deiner Fragestellung was überlesen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.446.326 von Chris_M am 15.12.18 18:03:01
Oder habe ich bei deiner Fragestellung was überlesen?[/quote]

Hallo,
nein nichts überlesen, ich fand eben nur keinen Beitrag im Netz in dem das beschrieben wird. Ich denke, es macht mehr Sinn, einmal wegen einem kontrollierterem Durchschnitt, dann, weil ich als später Neuling gerne lernen möchte und das geht ja besser durchs selbst tun.

Ich habe noch 1000 speziellere Fragen, z.B. zu Infoquellen über die Anteile von Vorständen und Mitarbeitern oder Geschäftsberichte oder zu speziellen Unternehmen, deren Diversifizierung ich nirgends klar nachvollziehen kann usw.. Aber mit den vielgepriesenen ETFs wollte ich mal anfangen.

Ich lerne das einzigst für meine Kinder, Lernen ist das Ziel, nicht anlegen. Daher keinen Sparplan, lieber spiele ich mit dem Geld zusammen mit den Kindern.

Viele Grüße
salomelibertin,
wenn du erzieherisch wirken willst, dann kauf doch keinen ETF. Da sind 100 oder 1000 Aktien drin – willst du von allen Geschäftsberichte lesen? Was merkst du an der Kursentwicklung des ETF? Die allgemeine Stimmung ist gut oder schlecht – mehr nicht. Außerdem lernen die Kinder: nur ja nichts selber entscheiden – immer andere machen lassen.

Was ist mit einzelnen Aktien? ZB Nestle. Auf vielen Produkten wird als Hersteller Nestle genannt. Bei Kauf eines Produkts - aha, meine Firma! Oder in den Nachrichten: „BASF leidet unter dem Niedrigwasser des Rheins“ - oh, meine Firma. Die homepage von ein paar Firmen anzuklicken, informiert mehr als die homepage eines ETF.
Sehe ich auch so ... spielerisch würde ich das auch nicht machen sondern ehr disziplinierend ... entweder sparen oder das gegenteil ausgeben (für den Konsum) und somit auch nichts später auf der hohen Kannte haben.

Man soll jetzt nicht sofort mit dem Konsum aufhören, aber zumindest einen Teil des Geldes sparen (10% vom Nettoeinkommen) ...

Welche Anlageklasse ist jedem selbst überlassen. Bei einem Index ETF wird man die nahezu gleiche Entwicklung haben wie der Index selbst. Aber es ist ein Korb mit Aktien, die man vielleicht alle garnicht haben will. Aus dem Dax bräuchte ich beispielsweise die Autobauer und Banken definitiv nicht.

Ich stehe auf Konsum Aktien, denn wie schon alzwo schreibt, man geht einkaufen und sieht die Produkte von Beiersdorf, Henkel, Procter & Gamble, Nestle, Colgate Palmoliv, Coca Cola... Oder McDonalds und Starbucks ... es muss einem selbst ja nicht mal schmecken, aber die Hütten sind immer voll und das freut mich zu sehen, wenn ich an dem Unternehmen beteiligt bin.

Fielmann mit Brillen und Hörgeräten ... alle die ich kenne und die Brillen tragen gehen zu Fielmann und irgendwann brauche ich auch mal eine Brille.

Und dann macht es auch mal spaß sich eine Bilanz/GuV von einem Unternehmen anzuschauen. Es soll auch nicht bei schlechten Quartalszahlen verkauft werden, auch wenn der Kurs heftig reagiert. Das Geschäftsmodell muss stabil sein und wenn eine Gewinnwarnung kommt, weil mehr Geld in die Expansion investiert wurde, dann ist das doch langfristig gesehen eine tolle Sache.

Bei Einzelwerten kann man einen Index auch schlagen aber es kann auch sein das gerade Value Werte ehr langsamer steigen als der Gesamtmarkt, dafür weiß man aber was man hat.


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