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Flugzeugbauer Boeing vor Großaufträgen für 737-Max | Diskussion im Forum


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Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "Flugzeugbauer Boeing vor Großaufträgen für 737-Max" vom Autor dpa-AFX

Der US-Flugzeugbauer Boeing kann sich kurz vor Weihnachten über zwei mögliche Großaufträge freuen. Der saudi-arabische Billigflieger Flyadeal verpflichtete sich laut Boeing zur Bestellung von 30 Maschinen des Mittelstreckenjets 737-Max mit der …

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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.497.950 von faultcode am 22.12.18 20:22:49
Die Boeing-Blase wird platzen.. (1)
..oder besser gesagt, die ihrer Kunden. Eigentlich ist die Blase mitten am Platzen, aber besser jetzt als später, wenn noch mehr Longies hier die Ausgänge aufsuchen werden:




zum optisch günstigen Total Debt to Total Assets Ratio:
• auch hier erscheinen mir die Assets aufgeblasen zu sein


--> daß das Eigenkapital hier negativ ist, scheint auch noch nicht richtig zu stören; bei Airbus ist es jedenfalls positiv, wenn auch nicht übermäßig üppig

--> um es gleich zu sagen:
• Airbus hat das gleiche miserable Quick Ratio --> die tun sich also nicht weh --> Put OS DDH3V6 --> ist der bessere Schein, aber die Charttechnik bei BA erscheint (mir) günstiger

zum BA-Quick Ratio:
• lt. GF lag hier der Medianwert bei 0.55, und in der Spitze bei knapp über 1.0 --> man schrammt also am unteren Rand herum, was die lelzten 10Y betrifft


=> der Punkt ist aber, daß Powell den "Powell Put" unmißverständlich weggezogen hat, auch wenn ihn Trump - sehr wahrscheinlich - dafür feuern wird in 2019H1


BA Put OS (hier ist es nicht so einfach wie bei Airbus - das lässt die Sache etwas verdächtig erscheinen auf der Longseite ;) ): ST7ML2


=> soll der Bessere halt gewinnen ;)


Wie immer gilt: don't try this at home, und das Money Moneyement beachten
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.498.310 von faultcode am 22.12.18 22:10:48
Die Boeing-Blase wird platzen.. (2)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.498.310 von faultcode am 22.12.18 22:10:48
Die Boeing-Blase wird platzen.. (3)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.498.310 von faultcode am 22.12.18 22:10:48
Die Boeing-Blase wird platzen.. (4)
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=> daß die Shorties hier (noch nicht wieder) drin sind, ist eine gute Sache. Nichts ist schlimmer als wenn diese sich - so bei Tesla - gegenseitig auf die Füße treten

--> Put OS auf Blue Chips sind bei mir im Schnitt erfolgreicher; kenne aber keine belastbare allgemeine Statistik dazu; aus dem Stegreif würde ich sagen, daß diese idR und im Schnitt günstiger sind im Vgl. zu Nebenwerten, während die Handelsspannen der dazugehörigen Blue chip-Aktien über mittlere Zeiträume mitunter unterschätzt werden - natürlich in beide Richtungen

--> nun ist die Vola aber auch schon - welch Wunder - deutlich angestiegen (bei BA v.a., aber auch bei Airbus, wenn auch deutlich geringer)
Airbus droht Großbritannien bei Brexit ohne Abkommen
24.1.
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11190873-wdh-airb…

=>
...Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat Großbritannien im Falle eines ungeregelten Austritts aus der Europäischen Union mit der Schließung von Fabriken gedroht.

"Wenn es einen Brexit ohne Abkommen gibt, müssen wir bei Airbus möglicherweise sehr schädliche Entscheidungen für Großbritannien treffen", sagte Airbus-Chef Tom Enders am Donnerstag in einer Videonachricht. Es sei zwar nicht möglich, die großen britischen Fabriken sofort in andere Teile der Welt zu verlegen.

Aber die Luft- und Raumfahrt sei ein langfristiges Geschäft, so Enders weiter. "Bitte hört nicht auf den Wahnsinn der Brexiter, die behaupten, dass wir, weil wir hier riesige Fabriken haben, uns nicht bewegen werden und immer hier sein werden."

Es gebe auf der Welt Länder, die gerne Tragflächen für Airbus bauen würden, betonte Enders. "Die britische Luft- und Raumfahrtindustrie steht nun am Abgrund. Der Brexit droht, ein Jahrhundert der Entwicklung auf der Grundlage von Bildung, Forschung und Humankapital zu zerstören."

Airbus fertigt in Großbritannien die Tragflächen für fast alle seine Passagier- und Frachtflugzeuge. Nur der neue Airbus A220, den der Hersteller vom kanadischen Bombardier -Konzern übernommen hat, ist davon unabhängig.

Bei einem ungeregelten Brexit muss Airbus um seine Lieferketten fürchten. Es sei eine Schande, dass mehr als zwei Jahre nach dem Ergebnis des Referendums die Unternehmen immer noch nicht in der Lage seien, für die Zukunft richtig zu planen, so Enders.

"In einer globalen Wirtschaft hat das Vereinigte Königreich nicht mehr die Fähigkeit, es allein zu schaffen. Große Luft- und Raumfahrtprojekte sind multinationale Angelegenheiten."



=> ich lese das so:
• ein "harter" Brexit (ohne ausreichendes Vertragswerk) würde Airbus eine Stange Geld kosten
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.701.275 von faultcode am 24.01.19 13:15:20
A380 in der Resteverwertung - ein Desaster für Anleger
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/airbus-a380-in-…

=>
..."Der A380 sollte ein Teil meiner Alterssicherung sein. Aber das ist in die Hose gegangen", sagt Strohmeyer, 77. Auch er ließ sich Ende 2007 von der Euphorie mitreißen. Damals, als Singapore Airlines den ersten A380 in Dienst nahm und es hieß, das neue Supermodell werde den Himmel im Sturm erobern. Ein Anlageberater seiner Bank unterbreitete Strohmeyer das Angebot, selbst Teilhaber eines A380 zu werden. "Der hat mir das Flugzeug in den schönsten Farben geschildert", erzählt der Pensionär.

Und als ihm dazu auch noch Auszahlungen von 7,25 bis 15 Prozent pro Jahr in Aussicht gestellt wurden, stieg Strohmeyer ein. 50.000 Dollar steckte er in den "DS Fonds Nr. 130" des Dortmunder Finanzdienstleisters Dr. Peters. Elf Jahre später hat Strohmeyer von seinem Einsatz nach eigenen Angaben erst rund 27.000 US-Dollar zurückbekommen. Seit 2016 hat er keinen Cent Ausschüttung mehr gesehen..
...
Deutsche Flugzeugfonds haben laut Daten der Ratingagentur Scope 21 Riesenjets gekauft; 1,6 Milliarden Euro haben Tausende Anleger dafür hergegeben.
...
Doch es gibt einen Haken. Viele Geschäftsmodelle basieren darauf, dass der A380 nach Ablauf des ersten Leasingvertrags weiter geflogen wird. Erst dann schreibt das Investment schwarze Zahlen. Eben das ist ein Problem. Denn Airlines wie Singapore oder Air France geben ihre A380 oft schon nach der ersten Leasingperiode zurück. Und auf dem Gebrauchtmarkt sind die Maschinen bisher Ladenhüter...
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.990.389 von faultcode am 28.02.19 21:16:41
dt. Staatskredit für die Entwicklung des Großraumfliegers A380
https://www.godmode-trader.de/artikel/dax-macht-weiteren-bod…

=>
Der Flugzeugbauer Airbus hat laut Medienberichten einen großen Teil eines Staatskredits für die Entwicklung des Großraumfliegers A380 aus dem Jahr 2002 noch nicht zurückbezahlt.

Von dem Darlehen in Höhe von 942 Mio. Euro habe der Bund 600 Mio. noch nicht zurückerhalten, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf eine Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion. Die Rückzahlung ist an die A380-Auslieferungen gebunden. Für jedes Flugzeug, das einem Kunden übergeben werde, zahle Airbus einen festgelegten Betrag des Kredits zurück.

Da Airbus bis zum Jahr 2021 nur noch 17 A380-Maschinen bauen und ausliefern will, könne es sein, dass der große Teil des Darlehens nicht zurückgezahlt wird. Airbus hatte jüngst beschlossen, das A380-Projekt in zwei Jahren einzustellen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.014.471 von faultcode am 04.03.19 14:09:08
Kredite heißen jetzt..
.."Risikopartnerschaften" :laugh::laugh::laugh:

Airbus will Rest der Millionen-Staatskredite nicht zurückzahlen
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/a380-airbus-wil…

=>
...Der Flugzeugbauer Airbus hat eine Rückzahlung der Staatskredite für den vor dem Aus stehenden Riesenflieger A380 so gut wie ausgeschlossen. Die Regierungen hätten ihre Unterstützung für den weltgrößten Passagierjet als Risikopartner gewährt, sagte der scheidende Airbus-Chef Tom Enders der "Financial Times" ("FT") etwas verklausuliert in einem am Freitag online veröffentlichten Interview. "Es ist Fakt, dass das eine Risikopartnerschaft ist, und die Darlehen basieren auf dem Versprechen der kreditgewährenden Regierungen, dass ihr Geld bei fehlendem Erfolg des Flugzeugs in Gefahr ist."...


=> erzähl so was mal deiner Hausbank bei Unwilligkeit einen Kredit zurückzuzahlen :D

(von Unfähigkeit will ich bei Airbus lieber nicht ausgehen...)


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