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Elliott Wave Langfrist-Musterdepot (Seite 2)


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Dieser Beitrag wurde von MODelfin moderiert. Grund: auf Wunsch des Users, Zitat ohne weiteren Inhalt abgesendet.
Update nach dem zweiten Trade:

Einstieg Long zu 10922 und Ausstieg zu 10866 = - 56 Punkte x 5 +1,60 Gebühren = - 281,60
Der Stopp wurde zu 11090 ausgelöst. Ergebnis = - 191 Punkte x 5 + 1,60 Gebühren = - 956,60


Stand des Musterdepots:

8761,80 Euro cash
Keine Position im Bestand
Keine Order
Geduld ist eine Tugend
In einem Langfristdepot muss Geduld besonders beherzigt werden und Ungeduld war m.E.
entscheidend für die ersten beiden Fehltrades.

Für mich sind Langfristentscheidungen neu und ungewohnt. Dieses Musterdepot führe ich mit
dem Ziel, eine belastbare Gegenüberstellung zum Daytrading zu haben und im langfristigen
Erfolgsfall würde ich Daytrading drastisch runterfahren, oder ganz aufgeben, denn der damit
verbundene Zeitaufwand ist mir lästig.

Mal etwas grundsätzliches zu Elliott Wave.

Trendbewegungen gibt es nur eine - den Impuls.
Der hat ergänzend als Startvariante noch das Leading diagonal Triangle (LDT) und als
Abschluss das Ending diagonal Triangle (EDT).

Der Impuls hat 5 Wellen (drei Trend- und zwei Korrekturwellen), von denen die Welle 2 meist
am deutlichsten und einfachsten korrigiert, während die Welle 4 weniger von der Trendwelle 3
abgibt und dies meist komplexer als es innerhalb der Welle 2 der Fall ist.

Korrekturbewegungen gibt es drei Hauptvarianten - zigzag, Flat und Triangle. Diese noch
verbunden mit zahlreichen Sondereigenschaften, wie running, contracting, expanding, irregular
und dann wird alles noch munter miteinander verknüpft.

Fazit: Impulse eignen sich am besten für einen erfolgreichen Handel - insbesondere Welle 3.
Korrekturen am ehesten noch die Welle 2. Eine Welle 2 tritt am häufigsten als zigzag a-b-c
auf und an der c kann man sich ganz gut versuchen. Die Welle 4 sollte man meiden, denn sie
ist meist komplexer und damit schwerer zu prognostizieren.

Meine mathematische Untersuchung von EW-Trendfolgen hat klar und deutlich aufgezeigt,
dass die Prognosezuverlässigkeit innerhalb eines Impulses wesentlich größer ist, als in den
Korrekturbewegungen.

Will man EW anwenden, muss man für sich klären, welche Phase im übergeordneten Bild
gerade läuft. Für mich ganz klar: Seit dem ATH eine große Welle 4, die ihr Ende unterhalb
10.000 im DAX finden sollte. Es mag sein, dass der Abschluss erst im kommenden Jahr
beendet wird.

Aha! Eine Welle 4 - also Finger weg und Geduld ist gefragt.
Allerdings spricht nun viel dafür, dass die Welle 4 als w-x-y verlaufen wird und sich der DAX
mitten in der x befindet. Alternative ist, dass es jederzeit direkt zum unteren Abschluss
kommt.

Fazit:

Im Daytrading kann man sich nun durchaus auf die Subwellen der x konzentrieren, aber
für langfristige Einstiege ist es momentan nicht sinnvoll, dabei zu sein. Erst das Ende der x
oder sogar das Ende der großen 4 bieten sich für langfristige Einstiege an.

Frühestmögliches Szenario für einen Trade wäre, dass nun in der Tat die x auch als w-x-y
verläuft (siehe meinen Chart und Variante blau) und die c der y gehandelt wird.

Das würde bedeuten, dass die y am Freitag begann und z.B. nach 12000 läuft.
Die a-b-c Bewegung könnte dann so ausfallen: Start 10856,5 --> 11600 --> 11300 --> 12000

Also müsste zunächst ein Impuls a zählbar absolviert werden, der das bisherige Hoch bei
11385 bricht, bevor man nur an einen Trade für dieses Depot denkt.

Und nun Geduld. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.836.156 von Puhug am 10.02.19 14:22:46Im TTC Thread hatte ich gestern diesen Chart gezeigt:



Heute erreicht der DAX m.E. das Ende eines Startimpulses, der dann korrigiert
wird. Quasi so, wie es im Chart eingetragen ist.

Das wäre dann eine Welle 1, der nach Abschluss die korrigierende 2 folgt.

Wenn das gut zählbar verlaufen und planmäßig eintreten wird, dann ist das
Ende der 2 eine gute Einstiegsmöglichkeit für long.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.858.845 von Puhug am 13.02.19 07:07:14Den angedachten Startimpuls hat´s in der Tat gegeben und der zweite Trade
war somit im Nachhinein extrem unglücklich.

Die Runde ging total an´s Daytrading.

Der Startimpuls hatte im FDAX eine Länge von 411,5 Punkten
Nun läuft die Korrekturwelle 2 und man könnte bei 50 % Retrace eine Kauforder
platzieren. Geht die in die Hose, dann wären über 200 Punkte Minus zu verbuchen.

Mit solchen Konstellationen habe ich (noch) ein echtes Problem.

Eine Welle 2 korrigiert oft sehr tief und in diesem Sinne platziere ich eine Kauforder
zu 11007. Die steht dann schon mal und kann bei Bedarf angepasst werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.873.791 von Puhug am 14.02.19 14:10:14Guten Morgen,

so, wie der Rücklauf von 11268,5 vom FDAX vollzogen wurde, halte ich
einen Touch der wichtigen Aufwärtslinie 0-X für möglich.

Heute Mittag ist kleiner Verfall und die Stillhalter schneiden am besten zu
glatten 11000 ab. Das scheinen sie ganz gut hinzubekommen.

Ein- und Ausstiege müssen für ein Langfristdepot ja einfach gehalten sein,
denn es soll ja der Zeitersparnis dienen.

Dieses Mal nehme ich eine Signallinie, die im Chart eingetragen ist. Wenn es
klappt, dann stünde ein Longeinstieg zu knapp unter 11000 an:

Antwort auf Beitrag Nr.: 59.879.533 von Puhug am 15.02.19 07:36:27
Hätte hätte Fahrradkette
.... nützt nun nichts mehr.

Langfristdepot heißt abends oder morgens den Tag vorzubereiten und gut ist.
Der klassische Rücklauf von 61,8 % war der perfekte Treffer, aber mir signalisierten
die Subwellen einen Linien-touch.

Leider eine sehr unglückliche Entscheidung. Perfekt wäre gewesen das 61er zu
nehmen und die Kanallinie minus ein paar Punkten als Stopp.

Für mich ist Langfristtrading Neuland und nicht umsonst mache ich eine Testphase.

Auch im Daytrading gingen mir am Freitag leider sehr viele Punkte verloren, denn
erst ab 11150 war für mich endgültig klar, dass unten nichts mehr kommt.
Im Daytrading bleibt jetzt die Long-Orientierung, bis der Kanal berührt wurde.

Inzwischen habe ich meine Auswertungen erledigt und die Subwellen, die mich
so in die Irre leiteten einbezogen.

Im Ergebnis führte es zu einem völlig neuen Chartbild.
Langfristansagen machen - wenn überhaupt - nur Schritt für Schritt echten Sinn.
Deshalb werde ich künftig nur noch das für mich wahrscheinlichste, nächst folgende
Hauptziel angeben. Dieses ist im Chart visualisiert. Frühestens nach Eintreffen oder Bruch
der Prognose, werde ich ein neues Ziel nennen.

Die alte Order ist gestrichen und es wird nun eine neue aufgegeben:

Siehe Chart mit der dünnen Signallinie für Auslösung eines Shorts.

Antwort auf Beitrag Nr.: 59.891.881 von Puhug am 16.02.19 19:59:46
Zitat von Puhug: .... nützt nun nichts mehr.

Langfristdepot heißt abends oder morgens den Tag vorzubereiten und gut ist.
Der klassische Rücklauf von 61,8 % war der perfekte Treffer, aber mir signalisierten
die Subwellen einen Linien-touch.

Leider eine sehr unglückliche Entscheidung. Perfekt wäre gewesen das 61er zu
nehmen und die Kanallinie minus ein paar Punkten als Stopp.

Für mich ist Langfristtrading Neuland und nicht umsonst mache ich eine Testphase.

Auch im Daytrading gingen mir am Freitag leider sehr viele Punkte verloren, denn
erst ab 11150 war für mich endgültig klar, dass unten nichts mehr kommt.
Im Daytrading bleibt jetzt die Long-Orientierung, bis der Kanal berührt wurde.

Inzwischen habe ich meine Auswertungen erledigt und die Subwellen, die mich
so in die Irre leiteten einbezogen.

Im Ergebnis führte es zu einem völlig neuen Chartbild.
Langfristansagen machen - wenn überhaupt - nur Schritt für Schritt echten Sinn.
Deshalb werde ich künftig nur noch das für mich wahrscheinlichste, nächst folgende
Hauptziel angeben. Dieses ist im Chart visualisiert. Frühestens nach Eintreffen oder Bruch
der Prognose, werde ich ein neues Ziel nennen.

Die alte Order ist gestrichen und es wird nun eine neue aufgegeben:


super. wie ist deine aktuelle einschätzung zum Markt?:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.912.813 von sonnenstrahl26 am 19.02.19 19:10:24
Zitat von sonnenstrahl26: super. wie ist deine aktuelle einschätzung zum Markt?:confused:


Genau wie es in meinem Chart als Order eingetragen ist.

Der obere Kanalrand soll erreicht werden bei ca. 11800.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.891.881 von Puhug am 16.02.19 19:59:46Order short gestrichen.

Ich habe widersprüchliche Auswerteergebnisse und da die Marke "oberer
Kanalrand" eh nicht DIE Wendemarke werden muss, ist ein
Langfristrade unangebracht.

Der DAX kann nämlich entlang der oberen Kanallinie munter weiter klettern
und Ziele bis tief in den 12000-er Bereich erklimmen.


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