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Elliott Wave Langfrist-Musterdepot (Seite 58)



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Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: Kritik bitte sachlich und ohne Beleidigungen formulieren
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.663.098 von Puhug am 10.10.19 10:04:18
Nach beruflich bedingter Pause ein Update
Zitat von Puhug: Die nächsten Tage werde ich mich rarer machen .....

schon mal schönes Wochenende @ all



Über zwei Wochen war ich in der sogenannten Dritten Welt unterwegs und hatte nicht
die Gelegenheit und Zeit, hier etwas mit Substanz abzuliefern.

Seit Samstag bin ich zurück, mein Schreibtisch quillt über und ich muss die Arbeitsergebnisse
des Auslandsaufenthaltes abarbeiten.

Während meiner Abwesenheit wurde hier viel Nettes geschrieben, wofür ich mich
herzlich bedanken möchte. Das Unerfreuliche ignoriere ich besser bzw. wird sachlich
darauf eingegangen.

Der Überblick in Stichworten:

- Dies hier ist ein Test-Musterdepot und oft genug schrieb ich, dass eine eindeutige
Tendenz vorliegt, die gegen Langfristtrades spricht und klar Daytrading die erfolgreichere
Variante ist.

- Es gab zuletzt keinen Stopp.

- Meine Auswerteergebnisse sind unverändert ==> es fehlt ein tieferes Tief unter 10000

Nicht einmal meine EW-Zählung hat sich geändert.
Warum ging es dennoch so derb daneben?
Weil die Xii (siehe Chart) wie ein Impuls aussah und dieser das Tief der X überschritt.
Das führte dazu, dass ich eine Xii und folgende Z für sehr unwahrscheinlich hielt.
Ob die Z jetzt fertig ist? Kann sehr gut sein, aber Kurse bis ca. 13100 können noch
locker angelaufen werden.

Das Geschehen zeigt mir nun ganz klar und deutlich auf, dass Langfristtrades extrem
schwierig sind - so schwierig, dass man (wenn überhaupt), eher nur impulsive Aufwärts-
bewegungen handeln sollte. Nach meiner Überzeugung also erst nach dem neuen Tief.

@ Koelnermichel, bist du so nett und ermittelst den Depotstand?
Damit kann ich dann prüfen, ob 1 Kontrakt liquidiert worden wäre.

Noch beabsichtige ich nämlich, den verkorksten Depot-Test bis zum bitteren Ende
durchzuziehen.

Hier nun der Chart mit den wichtigsten Beschriftungen.
Gemäß Andre Tiedje´s Taschenbuch ist es die Hauptvariante des Triple-Three´s auf
Seite 218 Abb. 4.73

Daran glauben kann ich nicht so recht, weil nun ein Triangel anstünde, welches viel
Zeit verbrauchen dürfte und ich im Big-Picture noch nie in der Art bemerkte.
Aber Elliott ist ja immer mehrdeutig und die Z darf auch ein zig-zag sein.

Übrigens habe ich die Aufwärtsbewegung seit Anfang 2019 auch als Trendfolge nach
Norden ausgewertet. Ergebnis: Ein neues Tief unter 10.000 bleibt wahrscheinlicher, als
dass der DAX bereits das nächste Ziel direkt auf der Nordseite anläuft.

Zusammenfassung:

Die Z muss noch nicht fertig sein und als Triangel würde sie noch sehr lange Zeit laufen.
Die Begrenzungslinien des möglichen Triangels können auch wesentlich flacher sein.
Die Formation hat zahlreiche Variationsmöglichkeiten.
Der Anstieg seit 10279 ergibt keine schlüssige Trendfolge zum nächsten ATH, sondern
betrachte ich nur als eine überschießende B für eine unwahrscheinliche Möglichkeit.

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Dieser Beitrag wurde von MODelfin moderiert. Grund: Kritik bitte sachlich und ohne persönliche Angriffe, Danke.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.788.604 von Puhug am 29.10.19 12:08:31👍 Lese wirklich selten hier mit.

Daher nur eines: macht alle euer Ding. Nicht mehr und nicht weniger.
Stellungsnahme zu den Anfeindungen meiner Person: Es ist erstaunlich, wie Menschen reagieren, wenn man sie auf eine Fehleinschätzung hingewiesen hat. Puhug selbst reagiert nicht darauf, sondern die, die der Empfehlung gefolgt sind und entsprechend im Minus stehen.

Ob dies eine Musterdepot ist oder nicht. Die Trades wurden doch eingegangen und daher realistische Trades.

Mein Hinweis galt nicht der Schieflage (das passiert jedem an der Börse), sondern solch ein Risiko immer weiter zu halten in der falschen Richtung (bisher) ohne! dafür einen STOP zu setzten. Jeder Trader, der lange dabei ist weiß das dies früher oder später zu Totalverlust führt.

Bei den Anfeindungen gegen mich spüre ich besonders, wie dies die Personen z.Z. dies belastet. Da wollen Sie nicht noch einen "Besserwisser" hören, sondern leben nur in der Hoffnung weiter.

Wenn dann der Musterdepotführer sich nicht mal kurz meldet nach immer mehr Schieflage, dann finde ich dies nicht gerade fair. Eine kurze Meldung wäre nicht zu viel verlangt gewesen.

Ich wünsche euch, das Ihr aus dieser Nummer heraus kommt. Aber was ich nicht so stehen lasse hier im Forum ist die Anschuldigung gegenüber mir. Ich habe kein Fehlverhalten vorgelegt (außer manchmal meine direkten Worte), sondern ein anderer. Aber hier in dem Forum wurde kein Wort! Kritik geübt deswegen.

Trotzdem sollte man überlegen, ob es nicht klüger gewesen wäre die vielen Punkte oben mitzunehmen (oder zumindest einen Teil). Das wäre mit frühzeitigem stop dann immer noch gut gegangen und das Konto würde jetzt schon gut im Plus stehen.

In den Jahren hier hat man sehr viele Depotvernichtungen gesehen und möchte eigentlich nur Warnen vor solch einer Erfahrung. Aber mit diesem letzten Beitrag unterlasse ich dies für die Zukunft. Die meisten möchten Linien sehen und halten sich daran fest. Nur das zählt wohl dann. Sehr gefährlich. Mein Motto nach den vielen Jahren an der Börse ist viel einfacher geworden.

Trade was du siehst, nicht was du sehen willst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.788.604 von Puhug am 29.10.19 12:08:31Hallo Puhug,

es sind 2 Kontrakte short im Bestand (verkauft zu 11.840 bzw. 12.007). Die Liquidität beläuft sich auf 17.957,20 Euro.

Mal sehen, wer hier zuletzt lacht ;) also bitte gerne weitermachen👍

VG

P.S.: Ich hoffe, dass mich keiner für so blöde hält, das selber einfach nachzutraden. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.796.416 von koelnermichel am 30.10.19 10:32:55Vielen Dank Koelner. :)

So hatte ich es auch im Kopf, dass bald nach Kursen höher als 12656 eine Zwangsliquidierung
erfolgt wäre.

Für einen Kontrakt ist davon auszugehen, dass ca. 4900 € maintenance Margin
im Kursbereich von ca. 12700 anfallen.

Daraus berechne ich, dass ab Kursen von 12739 ab 21:40 Uhr eine Zwangsliquidierung
angestanden hätte.

Das war am 21.10.2019 der Fall:
Die 10-Minutenkerze um 21:40 Uhr hatte Kurse von 12744 - 12748.

Demzufolge wurde ein Kontrakt am 21.10.19 zu 12746 (Mittelkurs) liquidiert.

Ganz klar ist nun zu erkennen, dass mein Risiko zu hoch angesetzt war, um die volle mögliche
Kursspanne aussitzen zu können. Ein kapitaler Fehler meinerseits, denn ich hatte die im Chart
als Xii bezeichnete Welle als Impuls interpretiert und aufgrund dessen das Überrennen der
12656 nahezu ausgeschlossen.

Wenn man bedenkt, dass die laufende Formation eine Bandbreite von ca. 4000 Punkte
haben kann, dann zeigt es auf, wie schwierig ein echter Langfristtrade sich gestalten kann.

Das 61er Retrace von 10279 auf 13597 beträgt 12330 und hat auf 13597 immer noch
ein Risiko von 1267 Punkten. Wobei im gegenständlichen Fall die Erholung theoretisch
sogar überschießen kann und darf, ohne Elliott Regeln zu verletzen.

Wie geht es jetzt weiter?

Zunächst macht es jetzt Sinn, den verbliebenen Kontrakt zu halten. Bei ca. 13130 sehe
ich einen PoC. Selbst wenn dieser Bereich angelaufen werden sollte, gefährdet es den
Kontrakt nicht.

Ein temporärer Ausstieg ist aktuell nicht sinnvoll planbar, weil der DAX in Korrekturphasen
viel zu viele Möglichkeiten hat, um unerwartete Wege zu gehen.

So kann z.B. der Lauf von 10279 auf 12986 (bzw. das noch ausstehende mögliche Hoch), eine
fertige B, aber auch lediglich die a einer B sein.

Ganz zu schweigen von dem bereits erwähnten möglichen Triangel.

Klar dürfte sein, dass der verbliebene Kontrakt recht lange noch im Bestand bleibt und
ich mich besser um meinen vollen Schreibtisch kümmer.

Bis bald mal wieder ......
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.798.921 von Puhug am 30.10.19 14:39:52
Zitat von Puhug: Vielen Dank Koelner. :)


Daraus berechne ich, dass ab Kursen von 12739 ab 21:40 Uhr eine Zwangsliquidierung
angestanden hätte.

Das war am 21.10.2019 der Fall:
Die 10-Minutenkerze um 21:40 Uhr hatte Kurse von 12744 - 12748.

Demzufolge wurde ein Kontrakt am 21.10.19 zu 12746 (Mittelkurs) liquidiert.


Ich gehe einfach mal davon aus, dass der short zu 11.840 liquidiert wurde. Dann ergibt sich ein Verlust von 4.531,60 Euro und die verbleibende Liquidität beträgt 13.425,60 Euro. Ein Kontrakt short zu 12.007 im Bestand.
Moin

Wir haben einen noch recht stabilen Aufwärtstrend mit Ausbruch aus dem Dreieck oben raus. Wenn man sich mal den Wochenchart ansieht, dann könnte man zu dem Schluss gelangen, dass da noch Luft bis ca 13250 ist. Vorher sehe ich da im großen Bild wenig short.

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