DAX+0,26 % EUR/USD+0,08 % Gold-0,04 % Öl (Brent)0,00 %

Elliott Wave Langfrist-Musterdepot (Seite 59)



Begriffe und/oder Benutzer

 

Antwort auf Beitrag Nr.: 61.805.710 von Pulpman am 31.10.19 09:56:29Hi Pulpman,

danke für deinen Input.

Gemäß EW sehe ich es etwas anders.

Nach dem heutigen Rutsch ist ein Doppeltopp im Bereich knapp unter oder über 13000
recht wahrscheinlich, weil die interne Struktur der Abschlusswelle (c der Z) noch nicht fertig
aussieht. Es dürfte nämlich noch Welle fünf der c ausstehen.

Oft ist Welle fünf ähnlich lang wie die Welle eins und daraus leitet sich das Doppeltopp ab.

Sollte der Bereich 11790 brechen, dann resultiert ein Wellenschnitt mit Welle eins und
die Wahrscheinlichkeit, dass das Hoch bereits steht, steigt damit deutlich.

Da die Welle drei mit 286 Punkten bereits deutlich länger als Welle eins (188 Punkte)
ausgebildet wurde, ist eine längste Welle fünf nicht mehr allzu wahrscheinlich.

Fazit für mein Daytrading:

Bereich 13000 dürfte eine sehr gute Shortgelegenheit werden, besonders wenn der
interne Verlauf stimmig ausfallen wird.
Bricht vorher 11790, gestalten sich Einstiege wesentlich schwieriger und ein neues
hoch wird deutlich unwahrscheinlicher.

PS-1:

Ein Rutsch wird jetzt immer wahrscheinlicher, weil eine Z bis zum Bereich 13000 gut
passt und eine Z per se für einen größeren Abschluss steht. Da sind Tend-Fortsetzungen
erst nach einer nennenswerten Korrektur oder gar echte Trendwenden möglich.

Man mag nach meiner fatalen Fehleinschätzung denken, was ich bloß daherrede, aber
die Interpretation passt am besten und eine Y als Ende zu erkennen, wenn eine Xii danach
einen Impuls fast perfekt vortäuscht, ist nicht abwendbar.

Mein unverzeihlicher Fehler lag in der Ausblendung des Restrisikos und der damit
einhergehenden zu großen Tradingposition.

PS-2:

Während ich hier schrieb, ereignete sich der Verlauf von 12795 auf 12890 und der
sieht gar nicht schlecht aus, um sich auf ca. 13000 zu entwickeln.
Jetzt zurück auf ca. 12840 wäre dafür gut und dann mal schauen .....
Das Ziel oben aus dem Wochenchart ist erstmal erreicht. Ob sich daraus eine shortgelegenheit ergibt, werden wir am Freitag sehen. Ein Spike in die 1339x ist immer noch möglich, daher noch immer Vorsicht geboten. Short kann man aber schon mit "engen" Stop (50-60p) probieren.

Das ist keine Handelsaufforderung, sondern nur meine persönliche Meinung.:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.859.193 von Pulpman am 07.11.19 09:29:11Glückwunsch Pulpman!

Du hattest den richtigen Riecher und hast hoffentlich richtig fett abkassiert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.860.198 von Pulpman am 07.11.19 10:42:24
Zitat von Pulpman: Danke. Hat sich in Deinem Gesamtbild irgendwas verändert?


Nein.

Es kann sich auch nichts geändert haben, weil die Korrektur vom ATH auf 10279
bezüglich der gesamtheitlichen Trendfolge mir zu kurz war.

Auch wenn es unwahrscheinlich ist, aber die extremste Variante, ohne meine
Sichtweise zu widerlegen, ist ein (expanding) Flat mit maximal langer Welle b.

D.h. bei a = 3318 x 1,618 + 10279 = 15648

Häufiger sind normale Flats, in denen die b nahe an den Ausgangspunkt der a läuft.
Danach wäre jetzt jederzeit eine Wende möglich und wahrscheinlich - besonders im
Bereich 1342x, wenn man die Substrukturen als maßgeblich heranzieht.

Ca. 13640 wäre recht plausibel für eine leicht überschießende b, passt allerdings
deutlich schlechter zu den (bisherigen) Substrukturen.

Fazit:

Mein Experiment ist für meine Praxis nun so oder so gescheitert.
Die Falle, den Lauf von 12656 auf 11266 als Impuls zu deuten, war die logische
Konsequenz nach den Wahrscheinlichkeiten. Da die Märkte aber nicht immer die
wahrscheinlichsten Wege nehmen, ist mir ein langfristiges, gehebeltes und erfolgreiches
Trading nicht möglich.

Ich muss einsehen, dass mein gehebeltes Trading nur im Tagesgeschehen erfolgreich
sein kann, weil die damit verbundene mögliche hohe Anzahl an Trades viel eher eine
Auswahl zulässt, die eine dauerhafte positive Quote für fast jeden Monat ergibt.

Es bleibt: "Ohne Fleiß kein Preis." ;)


Nichtsdestotrotz werde ich hier weiterhin den DAX kommentieren und am Ball bleiben,
bis geklärt ist, ob es auch meine langfristige EW-Zählung zerschießen wird.
Daran kann ich jetzt noch nicht glauben.

Prinzipiell ist es leicht auf den Punkt zu bringen:

Was bricht zuerst? 15648 oder 10279?
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.861.086 von Puhug am 07.11.19 11:43:36
Noch ein paar Ergänzungen und Hinweise zur EW-Auswertung:
Vom ATH 13597 auf 10279 ist der Verlauf eine a-b-c

Damit kann die Korrektur fertig sein.

Die a-b-c kann aber auch für eine A oder W stehen, was ich favorisiere.

Die a war -1870 Punkte,
die b war +1477 Punkte und
die c war -2925 Punkte lang.

In Summe betrug die Korrektur -3318 Punkte.

Im häufigsten und normalen Flat, endet die Welle B meist zwischen Start der a und Hoch der b.
D.h. zwischen 13204 und 13597. Mittel = 13401 und übereinstimmend mit 1342x, die
ich schon als Variante aus den Subwellen ableitete.

Die B darf in einem Flat A-B-C überschießen, was allerdings seltener ist.
Für den Fall, dass die a-b-c für eine Welle W steht, darf die Welle X nicht überschießen.

Somit ist, wenn meine Sicht zutrifft, eine B oder X möglich und in Summe beider Varianten
ist die Wahrscheinlichkeit deutlich größer, dass das Ende der Erholung kein neues ATH
generieren wird, als dass eine überschießende B doch ein neues Hoch ausbildet.

Wie dem auch sei, auszuschließen ist ein neues ATH nicht, aber auch in der jetzigen Situation
sehe ich die Chance bei ca. 2 von 3 (bzw. zu 67%), dass der DAX vor seinem jetzigen ATH eine
Wende vollziehen wird.

Der bestehende Kontrakt im Musterdepot hat noch Platz bis ca. 13700.
Mit Bruch der 13700 wäre das Musterdepot dann endgültig gescheitert.
 Durchsuchen


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben