NORDLB belässt Wirecard auf 'Kaufen' (Seite 111) | Diskussion im Forum

eröffnet am 05.02.19 14:12:23 von
neuester Beitrag 18.01.21 14:19:47 von


Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Avatar
23.11.20 13:06:51
Beitrag Nr. 1.101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.796.306 von faultcode am 22.11.20 01:17:16Ja ich habe das in der Zeitung heute auch gelesen ,das ist ein Witz für die und E & Y und Braun.
So traurig es alles ist und eine Schande für das Finanzminanzministerium und den Scholz und die
BaFin und die Justiz und und .
Braun und Marsalek und Co. haben jahrelang allen vorgeführt was in D alles möglich ist !
Egal wo Marsalek auch ist er dürfte sicher sein und mit dem vielen Geld kann er sich überall
schützen. Braun hatte vielleicht in seinem Kleinhirn die Idee aufgrund seiner Verbindungen
nach Berlin da kommst Du gut weg. Braun und die ganze andere Bande müßten bis an ihr
Lebensende im Loch schmoren schon allein zur Abschreckung.
Wirecard | 0,569 €
Avatar
24.11.20 18:01:58
Beitrag Nr. 1.102 ()
24.11.
Bundesbank sprach sich gegen Wirecard-Leerverkaufsverbot aus – Bafin verhängte es dennoch

Das Leerverkaufsverbot wog viele Wirecard-Aktionäre in trügerischer Sicherheit. Interne Dokumente zeigen jetzt: Die Bundesbank war dagegen, die Bafin verhängte es trotzdem.

https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/…
...
Diese Einschätzung schienen die Notenbanker nicht zu teilen. Sie hatten dem Vermerk zufolge „verschiedene Analysen zur Aktie der Wirecard AG durchgeführt“, etwa hinsichtlich der Leerverkaufspositionen und möglicher Ansteckungseffekte für Papiere anderer Finanzunternehmen, offenbar ohne beunruhigendes Ergebnis.
...
Wirecard | 0,528 €
2 Antworten
Avatar
25.11.20 14:22:15
Beitrag Nr. 1.103 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.827.527 von faultcode am 24.11.20 18:01:58Was solte denn der Quatsch wieder von der Bundesbank ,daß die gegen ein Leerverkaufsverbot
bei Wirecard war ! Es ist doch genug Unheil bei WC geschehen. Endlich mal was Gutes von der
BaFin . Sonst hätte die Zockerei bei WC nicht aufgehört .
Wirecard | 0,475 €
Avatar
25.11.20 17:37:35
Beitrag Nr. 1.104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.185.526 von faultcode am 25.06.20 21:46:37 25.06.20
Zitat von faultcode: ...nicht nur dort, auch woanders, z.B. bei Baker Tilly in Düsseldorf (*), macht man sich ans Aufräumen, Säubern und Schützen:
...
(*) https://www.bakertilly.de/news/detail/baker-tilly-beraet-die…

25.11.
Wichtiger Wirecard-Zeuge will nicht aussagen
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/wichtiger-wire…
...
Im parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) zum Wirecard-Skandal will sich ein weiterer Zeuge einer Befragung vorerst entziehen. Eigentlich soll Frank Stahl, Partner der Wirtschaftskanzlei Baker Tilly in München und langjähriger Wirecard-Berater, an diesem Donnerstag vor dem Ausschuss aussagen – das aber versucht sein Anwalt nun zu verhindern.

In einem aktuellen Schreiben an den Ausschuss, das dem SPIEGEL vorliegt, argumentiert Stahls Rechtsvertreter, seinem Mandanten stehe ein Zeugnisverweigerungsrecht zu; zudem sei er zur Verschwiegenheit verpflichtet, um nicht seine anwaltliche Schweigepflicht zu verletzen. »Das Risiko, sich hier strafrechtlichen Ermittlungen auszusetzen, ist für meinen Mandanten nicht zumutbar«, heißt es in dem Schreiben.

Stahl gilt als eine der zentralen, externen Figuren bei Wirecards Aufstieg zum Milliardenkonzern und Mitglied im Deutschen Aktienindex Dax. Für den Bilanzprüfer RP Richter testierte er Wirecards Bilanzen der Jahre 2009 und 2010, später ging RP Richter in Baker Tilly auf, wo Stahl bis heute arbeitet. Dort beriet er Wirecard bei Akquisitionen in Asien und Südafrika, dem Kauf des Prepaid-Kartengeschäfts der Citigroup und der Übernahme des chinesischen Zahlungsabwicklers AllScore.

Viele dieser Zukäufe gelten als verdächtig, vor allem der des indischen Zahlungsabwicklers Hermes. Für den hatte Wirecard einst rund 340 Millionen Euro bezahlt, obwohl nur wenige Wochen vorher ein auf Mauritius ansässiger Fonds namens EMIF 1A Hermes für etwa ein Neuntel der Summe erworben hatte.

Mutmaßlich waren Wirecard-Manager und -Geschäftspartner Nutznießer des Deals und der damit verbundenen Preisexplosion. Baker Tilly bestätigt, Wirecard beraten zu haben, äußert sich aber nicht detailliert.

...
Wirecard | 0,475 €
1 Antwort
Avatar
25.11.20 17:43:05
Beitrag Nr. 1.105 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.841.693 von faultcode am 25.11.20 17:37:35Die Verweigerung von Aussagen spricht Bände. Die haben soviel Dreck am Stecken, dass man den Stecken nicht mehr sieht.

Wer ein reines Gewissen hat, kann auch aussagen. Eine relativ simple Logik des Lebens.

Das Märchen - ich hab soooohooooo große Angst, dass ich unabsichtlich strafrechtlich belangt werden könnte, ich hab doch nichts getan - können sich die Vorstände, Prüfer und Berater sparen.

Ich hoffe Gerichte und Staatsanwaltschaft holen schon mal die juristische Streckbank, Daumenschrauben und weiteres Verhörwerkzeug raus.
Wirecard | 0,475 €
Avatar
26.11.20 15:42:53
Beitrag Nr. 1.106 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.465.553 von faultcode am 22.10.20 14:57:4126.11.
KPMG: Wirecard hat Sonderprüfung der Bilanz massiv behindert...
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/untersuchungsaussc…

Der nach Luftbuchungen kollabierte Zahlungsabwickler Wirecard hat die Sonderprüfung seiner Bilanz nach Darstellung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG massiv behindert.

Dokumente seien immer wieder nicht oder nur verspätet übergeben worden, Interviews regelmäßig verschoben worden, sagte der KPMG-Mitarbeiter Alexander Geschonneck am Donnerstag vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu dem milliardenschweren Finanzskandal. "Es kam zu erheblichen Verzögerungen."

Im untersuchten Zeitraum von 2016 bis 2018 seien keine angemessenen Nachweise des in Aschheim bei München ansässigen Unternehmens für angeblich vorhandene Zahlungseingänge und Kontoguthaben im Asiengeschäft erbracht worden.

KPMG wurde im Herbst 2019 von Wirecard mit einem Sondergutachten beauftragt, weil damals bereits zahlreiche Vorwürfe in Medien zu Bilanzunregelmäßigkeiten erhoben wurden. KPMG legte seinen kritischen Bericht dann Ende April 2020 vor - "nach erheblichen Hürden und Hindernissen von Wirecard", so Geschonneck. Im Juni rutsche der einstige Dax-Konzern in die Pleite, als die Luftbuchungen endgültig öffentlich wurden.
...

Der Untersuchungsausschuss des Bundestages hat laut SPD-Politiker Jens Zimmermann zahlreiche Dokumente von KPMG erhalten. Der eigentliche Wirecard-Bilanzprüfer EY (Ernst & Young) habe bis zum April 2020 an die Existenz von Wirecard-Treuhandkonten im Umfang von 1,9 Milliarden Euro geglaubt, die in der Bilanz fehlen.
"Das suggerieren zumindest Unterlagen, die wir gesichtet haben", so Zimmermann. KPMG müsse den Ruf der Branche retten. FDP-Politiker Florian Toncar ergänzte, KPMG sei entscheidend für die Aufklärung des Falls.

...
Wirecard | 0,507 €
4 Antworten
Avatar
26.11.20 16:19:04
Beitrag Nr. 1.107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.853.777 von faultcode am 26.11.20 15:42:5326.11.
Deutsche Bank Accounting Head Probed Over EY’s Wirecard Audit
https://www.bnnbloomberg.ca/deutsche-bank-accounting-head-pr…
...
Deutsche Bank AG’s top accounting executive, Andreas Loetscher, is being investigated over his role as the auditor of Wirecard AG while he was with his former firm, Ernst & Young, two people familiar with the matter said.

Germany’s accounting regulator, APAS, is looking at his role as part of a review of EY’s auditing, said the people, who declined to be identified because the information isn’t public. Loetscher and three EY auditors are scheduled to testify at a parliamentary committee Thursday about their work for Wirecard. They are expected to invoke legal privilege and not answer any questions about their accounting work.

Loetscher, a two-decade veteran at the accounting firm, oversaw the Wirecard audits for the financial years 2015 through 2017, filings show. He left in 2018 to become chief accounting officer at Deutsche Bank, taking over after the bank struggled for years with legal and regulatory mishaps.

Handelsblatt reported Thursday that APAS sent a letter to Berlin prosecutors, telling them that the auditors may have committed criminal actions.

EY rejected the newspaper’s report, saying there is no evidence of any criminal action by its auditors. Munich prosecutors told them on Wednesday that they didn’t see any criminal action by the accounting firm, an EY spokesman said in an email. He declined to comment on the APAS probe.

Munich prosecutors said they have been informed about the APAS letter and are now looking into the matter.

APAS declined to comment on any individual cases, and Deutsche Bank declined to comment. Loetscher’s lawyer Friedrich Schultehinrichs didn’t immediately reply to emails seeking comment.

...


Tags:
• Lötscher
• Abschlussprüferaufsichtsstelle APAS beim BAFA: https://www.apasbafa.bund.de/APAS/DE/Home/home_node.html
Wirecard | 0,505 €
1 Antwort
Avatar
26.11.20 19:29:50
Beitrag Nr. 1.108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.854.203 von faultcode am 26.11.20 16:19:04...
Apas, Germany's auditor watchdog, recently sent a report to prosecutors, becoming the first international regulator to suggest that EY may have broken the law during its 10-year business relationship Wirecard.

Laypeople are probably wondering right about now: why aren't prosecutors taking EY's transgressions more seriously?
Munich prosecutors told the Financial Times they were evaluating the evidence that was filed by Apas and had not yet come to a conclusion. Prosecutors have not launched a criminal investigation into current or former EY staff.


The report comes ahead of what's expected to be a contentious hearing Thursday afternoon, as EY partners are set to clash with German MPs over how much they are allowed to reveal about their work for Wirecard without violating strict confidentiality rules. Apas last year launched an investigation into EY’s work auditing Wirecard. EY Germany delivered the following comment to the FT:

EY Germany told the FT that it had “no knowledge of such an Apas document”, adding that “based on our current state of knowledge, our colleagues conducted the audits professionally and in good faith” and that there were “absolutely no indications for criminally relevant misconduct by EY auditors in the Wirecard case”.

After that, prosecutors in Munich also accused Wirecard of twisting their words once again .

However, Munich prosecutors on Thursday took issue with the statement, saying that EY had taken the quote out of context as it did not refer to the Apas letter. “We cannot confirm EY’s assessment that there are no indications for criminally relevant misconduct by EY in the Wirecard case as this is still being scrutinised,” the prosecutors added.

...

Ernst & Young Should Face Criminal Investigation Over Wirecard Work, German Regulator Recommends
https://www.zerohedge.com/geopolitical/ernst-young-should-fa…


FT:
German watchdog reports EY to prosecutors over Wirecard audit
Oversight body said there was evidence of potential criminal violations
https://www.ft.com/content/c3b9791a-15b2-4a7c-92da-be4458f52…
...
Wirecard | 0,490 €
Avatar
26.11.20 19:39:47
Beitrag Nr. 1.109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.853.777 von faultcode am 26.11.20 15:42:53...
KPMG-Partner Geschonneck ist kein ausgebildeter Wirtschaftsprüfer, er sah sich nach Rücksprache mit seinem Anwalt nicht an die Verschwiegenheitspflicht gebunden. Insofern gehörte ihm am Donnerstag im Sitzungssaal allein die Bühne.

Die Ausschussmitglieder befragten ihn auch ausgiebig zum Wirecard-Management und dem Umgang mit dem Sonderprüfungsbericht. Der Wirecard-Vorstand hatte den Bericht laut Geschonneck bereits am 22. April vorgelegt bekommen, eine Ad-hoc-Mitteilung dazu gab es aber erst sechs Tage später. Wirecard teilte mit, es seien keine Belege für Bilanzmanipulation gefunden worden.

„Diese Mitteilung entsprach überhaupt nicht unserer Sicht auf die Dinge“, erklärte Geschonneck dazu in Berlin. „Unser Bericht hat ein deutliches Bild gezeichnet und sprach für sich.“

...

KPMG-Manager belastet Wirecard – und indirekt auch EY
Forensikexperte Geschonneck erhebt schwere Vorwürfe gegen den Zahlungsdienstleister – und rückt dessen Abschlussprüfer in ein schlechtes Licht.
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/untersuchun…
Wirecard | 0,490 €
1 Antwort
Avatar
26.11.20 21:25:59
Beitrag Nr. 1.110 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.856.915 von faultcode am 26.11.20 19:39:47PUA: man ist nun hier angelangt (nur als Begleitlektüre):

Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf
August 2020
Anforderungen an die Einholung von Bestätigungen Dritter im Rahmen der Abschlussprüfung (insb. bei Treuhandverhältnissen)

--> PDF mit 7 Seiten:
<das Wort "Wirecard" taucht darin aber nicht auf ;) >

Google doc: https://docs.google.com/viewerng/viewer?url=https://www.idw.…
Wirecard | 0,518 €
 Durchsuchen


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben

NORDLB belässt Wirecard auf 'Kaufen'