DAX+0,22 % EUR/USD-0,33 % Gold+0,06 % Öl (Brent)-0,67 %

NORDLB belässt Wirecard auf 'Kaufen' (Seite 19) | Diskussion im Forum



Begriffe und/oder Benutzer

 

Faultcode

Sie haben von Minen viel Ahnung aber hier sind Sie auf dem Holzweg. Sie werden es noch sehen. Die Zeit wird es zeigen.
Wirecard | 122,00 €
normalerweise kommentiere ich das nicht, aber aus meinen Postings (zumindest) hier kann man nicht auf meine Positionierung schließen.

Sie wechselt nämlich ab und zu zwischen Long/Short/nichts, und das erstmals nach dem rasanten Anstieg der Vola zu Beginn 2019; weit über "DAX-Niveau" hinaus. Siehe oben

So bin ich z.B. seit dem Post-Softbank-Crash wieder long.


Wirecard | 120,50 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.232.426 von faultcode am 29.03.19 19:03:4319.11.19
Unregelmäßigkeiten bei Wirecard: Prüfer bemängeln fehlende Unterlagen der Singapur-Tochter
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/…

=>
...Es sind harsche Worte: „Wir können weder die Angemessenheit, Vollständigkeit und Richtigkeit des Jahresabschlusses feststellen, noch können wir den Umfang möglicher Anpassungen abschätzen, die in Bezug auf den Jahresabschluss der Gesellschaft erforderlich sein könnten.“

Mit diesem Satz verweigern die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young (EY) das Testat für die Richtigkeit der Jahresbilanz 2017 der Wirecard Singapore Pte. Ltd., einer Tochter des Zahlungsdienstleisters aus Aschheim bei München. Das zeigen Handelsblatt-Recherchen im Register der singapurischen Finanzaufsicht Acra. 2017 ist das letzte geprüfte Jahr des Ablegers von Wirecard im asiatischen Stadtstaat.

Die Wirecard Singapore Pte. Ltd. ist keine unbedeutende Konzerntochter. Wie aus dem Abschluss hervorgeht, hat sie 2017 Umsätze von knapp 40 Millionen Dollar erzielt, nach knapp 57 Millionen Dollar im Vorjahr. Wichtiger ist jedoch die Bedeutung für den Gesamtkonzern: Singapur ist der zentrale Standort, von dem aus der Zahlungsdienstleister seine Expansion in Asien organisiert.

Deshalb ist das verweigerte EY-Testat heikel für den Dax-Konzern, dem die britische Zeitung „Financial Times“ wiederholt implizit Bilanzfälschung vorgeworfen hat. Die Vorwürfe hatten bereits mehrere Male zu drastischen Kursverlusten der Wirecard-Aktie geführt.

Das Dokument zeigt, dass EY gravierende Probleme bei der Rechnungslegung der Tochter in Singapur sah. Zum einen machen die Prüfer dafür die Untersuchungen der Finanzaufsicht CAD zu den Bilanzfälschungsvorwürfen eines Whistleblowers verantwortlich.

Diese Ermittlungen könnten Informationen enthüllen, die Bilanzanpassungen nötig machen könnten. „Bestimmte Buchhaltungsunterlagen standen uns während der Prüfung nicht zur Verfügung, da die Unterlagen durch CAD einbehalten wurden“, heißt es in dem Dokument.

„Darüber hinaus konnten wir aufgrund von Fluktuation im Kundenpersonal oder unzureichender Zeit keine ausreichende Erklärung für bestimmte Buchhaltungsunterlagen und -transaktionen erhalten“, schreiben die Prüfer weiter.

Die Folge: In einem „Disclaimer of Opinion“ teilte EY mit, dass man keine Aussage zum anhängenden Finanzbericht treffen könne. „Es ist uns nicht gelungen, ausreichende Prüfungsnachweise zu erhalten, um eine Grundlage für ein Prüfungsurteil zu diesem Jahresabschluss zu bilden.“

...

Klar ist: Die Konzernbilanz 2018 hat EY ordnungsgemäß testiert, wenn auch mit Verweis auf Unsicherheiten aufgrund der Ermittlungen in Singapur. Fraglich ist jedoch, ob Wirecard nicht von sich aus die Anleger über das verweigerte Testat in Singapur hätte informieren müssen.

Ein Hinweis auf das verweigerte Testat in Singapur fehlt im Bestätigungsvermerk zur Konzernbilanz. Warum? EY Singapur verweist auf „Kundenvertraulichkeit“. Ein deutscher EY-Sprecher erklärt, die Prüfungsgesellschaft unterliege der Verschwiegenheitspflicht, und man solle doch bitte auf das offizielle Statement Wirecards warten.

In diesem erklärt der Konzern: „Für Wirecard ist der Konzernabschluss nach dem (internationalen Rechnungslegungsstandard) IFRS maßgebend. Dieser wurde auch für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 von EY geprüft und uneingeschränkt testiert.“

Der lokale Abschluss in Singapur für 2018 sei kurz vor der Fertigstellung. Für das Geschäftsjahr 2017 gilt laut Wirecard: „Der Abschluss wurde vollumfänglich nach lokalem Rechnungslegungsstandard (SFRS) geprüft. Aufgrund der Einschränkungen durch die Ermittlungen des CAD Singapur waren Dokumente teilweise nicht zugänglich, sodass ein uneingeschränktes Testat nicht möglich war.“

Nichtsdestotrotz sei der Abschluss „im Rahmen der Möglichkeiten ordentlich geprüft“ worden. „Für die Prüfung des Konzernabschlusses nach IFRS waren diese Sachverhalte nicht relevant.“

...

Eingeschränkter Vermerk in Indien

Singapur ist nicht das einzige Land, in dem sich die Wirtschaftsprüfer unzufrieden mit Wirecard zeigen. In Indien geht es um die Tochtergesellschaft Hermes I Tickets. Diese arbeitet nach eigenen Angaben mit einem Netzwerk aus Zehntausenden indischen Händlern zusammen, über die Kunden Geld versenden und Flugtickets buchen können.

Für das Geschäftsjahr 2017/2018, das in Indien von April bis März läuft, verweigerten die Prüfer nun einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Laut ihrem Bericht im Jahresabschluss, der bei den indischen Behörden hinterlegt wurde, kritisieren sie die Buchung immaterieller Vermögenswerte. Die Prüfer hätten dafür keine ausreichenden und angemessenen Belege erhalten. Sie identifizierten „wesentliche Schwächen“ mit Blick auf interne Kontrollsysteme, was zu Strafzahlungen führen könnte.

Das Volumen der beanstandeten Buchungen ist klein und liegt bei umgerechnet 2,7 Millionen Euro. Laut einer Wirecard-Sprecherin ging es dabei um eine Software-Entwicklung, „die nicht ausreichend dokumentiert wurde“. Für den Konzernabschluss sei der Vorgang unbedeutend.
...



--> überrascht mich nicht mehr, siehe vom 29.3.2019: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1297626-101-110/…

--> Unterstützung scheint zu halten (ist aber nur Tradegate):

Wirecard | 113,65 €
faultcode

Das sollte kein Angriff auf Sie sein. Mein Eindruck bisher war, das Sie denken dass Wirecard eine Betrugsmaschine ist. Ein wenig überspitzt!
Aber wenn Sie die Angriffe und Anfeindungen fürs Trading nutzen ist es doch in Ordnung. Die Dokumentierungen und die daraus erfolgten Schlüsse Ihrerseits, auf kurzer bis mittelfristiger Sicht waren richtig. Wir haben die Traderrange immer noch nich verlassen. Solange diese Sachen nicht aus der Welt sind, wird es auch nicht passieren.
Wirecard | 116,85 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.693.576 von faultcode am 15.10.19 11:39:3819.9.
Zitat von faultcode: Wirecard gehört mMn wieder aus dem DAX geschmissen...

--> interessant, daß dieser Gedanke nun um sich greift, wenn auch unten in vollkommen unzulänglicher Form vorgetragen mMn

--> den unausgesprochenen Gefallen wird die Deutsche Börse AG der F.A.Z. jedoch nicht machen; will sie doch auf keinen Fall auf das damit verbundene Geschäft verzichten:





Immer wieder Ärger : Wirecard ist eine Schande für den Dax -- Ein Kommentar
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/vorwuerfe-gegen-wirec…


--> dieser Kommentar ist arg dünn. Eigentlich nur Empörung.

Und das mit Aschheim ist schon bösartig :eek:

--> schließlich entlastet dieser Standort den morgendlichen Berufsverkehr nach München hinein auch etwas, weil es in die andere Richtung geht, und das mit der S-Bahn!! --> https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1297626-151-160/…

Und je größer Wirecard wird, umso größer wird dieser Entlastungs-Effekt. Auch die Allianz baut aus gutem Grund außerhalb von München aus, und nicht in München.

--> das ist eine saublöde Argumentation eines Ahnungslosen; aber so ist das im Internetzeitalter mit manchen Journalisten, die immer noch glauben, auf einem hohen Ross zu sitzen
Wirecard | 116,70 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.981.868 von faultcode am 21.11.19 13:47:44
Für die FAZ ist Henning Peitsmeier schlicht eine Schande!
Der Artikel von Henning Peitsmeier ist derart nichtssagend, dass man dazu nor konstatieren kann:
"Für die FAZ ist Henning Peitsmeier schlicht eine Schande!"
Wirecard | 117,50 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.981.868 von faultcode am 21.11.19 13:47:44
dümmer als ein Journalist
Was ist dümmer als 1 Journalist?
Wirecard | 117,10 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.983.281 von mfblum am 21.11.19 16:14:40Manchmal 2 journalisten. Es gibt auch faule Journalisten, die drucken ohne eigenee Recherche vorgefertigte Berichte ab.
Wirecard | 117,00 €
 Durchsuchen


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben