NORDLB belässt Wirecard auf 'Kaufen' (Seite 74) | Diskussion im Forum

eröffnet am 05.02.19 14:12:23 von
neuester Beitrag 15.08.20 00:21:36 von


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06.07.20 08:33:31
Beitrag Nr. 731 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.300.829 von faultcode am 05.07.20 23:46:11
Danke...
...auch für die schnelle Reaktion
Wirecard | 2,740 €
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06.07.20 09:18:15
Beitrag Nr. 732 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.292.563 von punta am 04.07.20 14:23:09Ich würde da 5-10 Millionen Belohnung ansetzen und bei Ergreifung dieses Talibans ihn selber zahlen lassen. 😡
Wirecard | 3,227 €
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06.07.20 11:52:56
Beitrag Nr. 733 ()
mal diese Meinung zu diesem Thema:

Anders als manche Quellen im Internet berichten, sind Schadensersatzforderungen der Anleger gleichrangig zu anderen Verbindlichkeiten und nicht nachrangig. Sie werden also nicht erst dann bedient, wenn die anderen Gläubiger ihr Geld gesehen haben – sondern pari passu (im gleichen Rang), wie die Experten sagen. Voraussetzung ist, dass der Schadensersatzanspruch durch ein Gerichtsurteil unterlegt ist.

6.7.
Betrugsfall Schadensersatz für Wirecard-Anleger: So sind die Aussichten
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12691607-betrugsf…

Dazu wird es längere Zeit verschiedene Meinungen geben.

Felix Hufeld, Jurist und noch immer Präsident der BaFin, erzählt ja heute noch, daß sich sein Haus juristisch korrekt verhalten hätte.

abwarten ;)
Wirecard | 2,669 €
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06.07.20 13:24:37
Beitrag Nr. 734 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.267.156 von faultcode am 02.07.20 13:17:4002.07.20
Zitat von faultcode: Der Groß-Kredit der OLB über EUR120m an Markus Braun ist auch eine komische Sache mMn...

FC: abgesehen davon: man kann jetzt schon vermuten, daß solche Kreditvergaben an Markus Braun auch dazu beitrugen, den Betrug am Laufen zu halten. Denn irgendwo muss das Geld ja herkommen, wenn schon keines bei Wirecard verdient wurde in Summe...


nein! Die Deutsche Bank hat hier quasi die OLB und am Ende deren Haupteigentümer Apollo ausgetrickst (~) :eek:

5.7.
How Deutsche Bank Helped Con The Public Into Believing In Wirecard
https://www.zerohedge.com/geopolitical/how-deutsche-bank-hel…
...
When Wirecard shares sold off last fall, DWS doubled down. Yet, by the time Wirecard spiraled into insolvency in the spring, a margin loan to CEO Braun was off the bank's books. (*)

But DB apparently helped Braun find another lender in the form of German bank Oldenburgische Landesbank, a small regional lender backed by private equity investors including Apollo Global Management.

Although DB is among a group of 15 lenders owed some €1.6 billion by Wirecard, its actual exposure is closer to €70 million, assuming the credit facility was 90% drawn down. Commerzbank, ABN Amro and ING are each owed twice as much.

And here's the kicker: With Wirecard headed for insolvency, Deutsche Bank is now considering buying Wirecard’s banking operations, which have been ringfenced from the rest of the company by BaFin.

After all that, DB could walk away with the only profitable business in the entire toxic company at a substantial discount. And with the explicit help of BaFin, the German securities regulator that actively protected Wirecard by attacking the FT and its reporters and even going so far as to bar short-selling in Wirecard shares.

Most analysts believe that the company's lending business will be worthless soon if clients go elsewhere. That should set the stage for DB to acquire the business at a substantial discount.

In summary, DB basically did more than any other member of the German establishment (perhaps aside from BaFin) to legitimize Wirecard. Now, DB is set to become one of the biggest beneficiaries of the company's historic collapse.




(*) d.h., wenn "Margin Call" in den betreffenden Ad hoc-Mitteilungen vom 18. und 19.6. stimmt, dann nicht durch die Deutsche Bank mehr, sondern die OLB


(~) jene Damen und Herren scheinen sowieso einen heißen Reifen fahren zu wollen, wenn auch oft mehr als Vermittler:

6.7.
Apollo Launches Platform to Make Big Loans
Buyout firm moves deeper into expanding pool of direct lending; Mubadala Investment is lead backer
https://www.wsj.com/articles/apollo-launches-platform-to-mak…
...


Wirecard | 2,695 €
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06.07.20 13:27:33
Beitrag Nr. 735 ()
6.7.
Aktionärsschützer - KPMG-Bericht zu Wirecard komplett offenlegen
https://de.reuters.com/article/deutschland-wirecard-dsw-idDE…
...
Der von den Wirtschaftsprüfern der KPMG erstellte Bericht müsse komplett offengelegt werden, sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW), Marc Tüngler, der Nachrichtenagentur Reuters am Montag. Der KPMG-Bericht rücke immer stärker ins Zentrum. “Bisher kennen wir aber allein die Kurzfassung. Der komplette Bericht hätte bereits direkt offengelegt gehört, wie es auch von Wirecard ursprünglich avisiert wurde.”

Wirecard hatte nach wiederholten Vorwürfen der Bilanzmanipulation KPMG mit einer Sonderprüfung beauftragt. Nach mehreren Verzögerungen wurde eine Kurzfassung schließlich Ende April veröffentlicht. Sie brachte den Stein ins Rollen, der schließlich zum Kollaps des Zahlungsanbieters führte.

Da es so scheine, als würde der Bericht jetzt einzelnen Personen und Medien vorliegen, sei es umso dringender den vollständigen Bericht zu veröffentlichen, betonte Tüngler. Er kritisierte eine “massive Informationsasymmetrie”. “Dass diese selbst jetzt noch vorherrscht, ist für die betroffenen Anleger, Mitarbeiter und Kunden eine weitere unerträgliche Dimension des Falles.”
Wirecard | 2,672 €
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07.07.20 10:45:33
Beitrag Nr. 736 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.305.941 von faultcode am 06.07.20 13:27:337.7.
...EY-Prüfberichte zu Wirecard könnten bald eingesehen werden...
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/bilanzskandal-expe…
...
Das könnte im Fall Wirecard große Bedeutung haben, sagt Wirtschaftsprofessor Kai-Uwe Marten von der Universität Ulm. Seines Wissens nach wäre es das erste Mal, dass dieses Recht angewandt würde. Eingeführt wurde der entsprechende Paragraf 321a des Handelsgesetzbuches vor 16 Jahren infolge diverser Skandale.

"All jene, die Forderungen haben - etwa Banken und Lieferanten, in bestimmten Fällen aber auch Aktionäre - können Einsicht in die Prüfungsberichte der vergangenen drei Jahre beantragen, sobald das Insolvenzverfahren eröffnet ist", sagte Marten der Deutschen Presse-Agentur. Bei Aktionären gelte, dass sie ein Prozent des Unternehmens oder Aktien im Wert von mindestens 100 000 Euro halten müssten, um Zugriff auf die Berichte zu erhalten.

Beim Finanzdienstleister Wirecard fehlen rund 1,9 Milliarden Euro, die der Konzern in seiner Jahresbilanz 2019 auf der Habenseite verbuchen wollte. Das Unternehmen hat mittlerweile Insolvenz angemeldet. Wann das Verfahren eröffnet wird, steht noch nicht fest, und was mit den 1,9 Milliarden Euro ist, ist bisher ebenfalls unklar.

Seit Beginn des Skandals um Wirecard wird auch die Rolle der Wirtschaftsprüfer - in diesem Fall des Unternehmens EY mit Sitz in Stuttgart - hinterfragt. Martens, Fachmann für Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung, nimmt die Prüfer in Schutz. "Es ist ein großer Unterschied, ob man eine normale gesetzliche Abschlussprüfung durchführt oder gezielt nach Betrug sucht", erklärt er. EY habe lediglich den Auftrag gehabt zu prüfen, ob der Konzernabschluss von Wirecard mit den gesetzlichen internationalen Rechnungslegungsstandards übereinstimme.

An einer Sonderprüfung, wie KPMG sie dann im Fall Wirecard durchgeführt habe, seien Fachleute für Betrug wie beispielsweise ehemalige Kriminalkommissare und Finanz-Forensiker beteiligt, sagte Marten. "Der Abschlussprüfer hingegen kann zwar Experten hinzuziehen, er hat aber nicht das Recht, Unternehmen beispielsweise zu durchsuchen und Material zu beschlagnahmen. Wie dieser Fall zeigt, gelingt es unter Umständen nicht einmal bei einem sogenannten forensischen Auftrag, wie er KPMG erteilt wurde, einen Sachverhalt abschließend aufzuklären." Da kämen dann sogar nur staatliche Behörden mit ihren Ermittlungen weiter.

Sollten Betroffene Einsicht in die Berichte fordern, würde es spannend, sagte Marten. "Dann kann man sehen, was die Wirtschaftsprüfer im Fall Wirecard gemacht haben, ob es Verdachtsfälle gab und wenn ja, wie sie dem nachgegangen sind." Der Abschlussprüfer selbst dürfe darüber nur an den Aufsichtsrat des betreffenden Unternehmens berichten.

...
Wirecard | 2,140 €
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07.07.20 11:28:17
Beitrag Nr. 737 ()
6.7./7.7.
https://www.godmode-trader.de/artikel/us-experte-in-sorge-we…

Im Wirecard-Fall mehren sich Hinweise auf ein komplettes Versagen der Aufsichtsbehörden. Nach Informationen des „Handelsblatts" bemühte sich der Zahlungsdienstleister vor Jahren (2018, 2019) vergeblich um einen Kredit bei der BayernLB. Die Compliance-Abteilung der Landesbank hatte Wirecard zu dem Zeitpunkt bereits wegen Verdachts auf Geldwäsche bei der Financial Intelligence Unit des Zolls gemeldet. Für Wirecard blieb die Anzeige aber offenbar ohne Folgen. Nach Handelsblatt-Recherchen lehnte 2018 auch eine weitere Münchener Bank Wirecard als Kreditnehmer ab.


=> dafür gibt's in Deutschland die Commerzbank: mittendrin statt nur dabei: Steinhoff, Wirecard, ...
Wirecard | 2,173 €
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07.07.20 12:56:25
Beitrag Nr. 738 ()
Scheint vorerst mausetot zu sein.

Aktuell 5 Minustage bei den Daily Highs auf Tradegate und Xetra.

Diese Serie knüpft an eine 9er (nicht 8er) Serie ab Ende April auf TG an, ebenso an eine 6er auf Xetra zu der Zeit.

Auf Xetra besteht also eine Chance, dass bis einschließlich Donnerstag die laufende Daily High Serie unterbrochen wird.
Aus meiner Sicht aktuell nicht handelbar.
Ein vorsichtiges "Heranarbeiten" an das Ende dieser Serie käme für mich nur in Frage, wenn es bis Donnerstag zu weiterer richtiger Dynamik nach unten kommen würde.

Interessanter wäre die Fortsetzung der laufenden Serie auf Tradegate bis ca. Freitag/Montag mit Dynamik nach unten und Kursen zwischen ca. 0,50 und 1,00 €.
Bei dieser Entwicklung wird ein weiterer dynamischer Rebound ebenfalls möglich und handelbarer.

Aber noch besteht bei mir (etwas Hoffnung!), dass die 1,08 vorerst nicht unterschritten werden und es nochmals zu einer (stärkeren) Aufwärtsbewegung kommt.
Alles beschrieben.


@Doom183: Nennung von Kurszielen völlig unmöglich.
Genauso unmöglich finde ich grad den Gebrauch von gefühlten 10 Konjunktiven.
Wirecard | 2,220 €
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07.07.20 13:20:52
Beitrag Nr. 739 ()
Bei uns kommt heute ein interessanter Bericht in der Tageszeitung über den Präsidenten
Hufagel bei der BaFin .Er und die BaFin seien nur zuständig gewesen für die Prüfung bei
der Wirecard Bank ,da die Wirecard AG ein Technologieunternehmen sei.
Das alles ist so lächerlich ! Und die DPR hätte er beauftragt und die hätten dann nur einen
Mann zu WC geschickt !
Da kann die dt. Regierung nach diesem grandiosen Betrugsfall dann mal endlich ein
komplett neues Prüfsystem aufbauen !
Aber auf alle Fälle sollten sie die WC-Aktie schnellstens aus dem Handel nehmen
und nicht erst nach der nächsten Überprüfung am 03.09. damit dieser Schandfleck vershwindet !
Wirecard | 2,185 €
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07.07.20 21:15:15
Beitrag Nr. 740 ()
Max Otte war auch in Wirecard drin: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11619730-boerseng…

22.07.2019
Otte ist über seinen Fonds in Wirecard investiert: "Wir sind nach den Short-Attacken im Februar im Max Otte Vermögensbildungsfonds eingestiegen", erklärt der Fondsmanager. "Das Unternehmen wehrt sich erfolgreich gegen diese Attacken und mittlerweile hat sogar die BaFin erkannt, dass man etwas dagegen unternehmen muss", so Otte.


allerdings:
• zumindest dieser Fonds (DE000A1J3AM3) ist recht klein mit AUM < EUR100m
• dieser Fonds ist ziemlich breit gestreut (*)

der Jahresbericht zum 30.6. dürfte auch erst wieder im Oktober erscheinen; zum 31.12.2019 war Wirecard nur gering gewichtet, sogar noch unter dem recht exotischen Wert Nokian Renkaat Oyj (Nokian Tyres --> "Winterreifen für Russland"):




(*) bei so breiter Streuung lohnt eigentlich kein tieferer Research, und dann rutscht auch eine Wirecard rein, weil dann eh nur Info's vom Unternehmen selber und aus der Finanzfolklore verwendet werden


Man müsste mal so fragen: warum war Wirecard eigentlich nur so gering gewichtet?

Die Entscheidung von HSBC, das Kursziel für Wirecard von 195 Euro auf 225 Euro anzuheben, liegt für Otte auf Linie: "Unser Kursziel deckt sich in etwa mit dem von HSBC".
Wirecard | 3,081 €
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