NORDLB belässt Wirecard auf 'Kaufen' (Seite 94) | Diskussion im Forum

eröffnet am 05.02.19 14:12:23 von
neuester Beitrag 29.09.20 14:31:14 von


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06.08.20 22:33:19
Beitrag Nr. 931 ()
Der DAX als "Qualitätsindex" :laugh:

„Ich weiß auch nicht, ob es so toll ist, ein direkter Nachfolger für den Trümmerhaufen Wirecard zu werden“, sagte Bertram in einer Telefonkonferenz mit Journalisten am Donnerstag. Viel passender sei es da doch, wenn Delivery Hero diesen Platz einnehme. Es sei schließlich ein Unternehmen „das noch nie Geld verdient hat und von dem nicht klar ist, ob sie jemals Geld verdienen“, sagte Bertram.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/symrise-delivery-hero…
Wirecard | 1,838 €
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07.08.20 08:28:41
Beitrag Nr. 932 ()
Wirecard | 1,800 €
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07.08.20 14:45:17
!
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07.08.20 14:50:03
Beitrag Nr. 934 ()
7.8.
Singapur klagt Wirecard-Partner an
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/wirecard-bilanzsk…
...
Der 54-jährige R. Shanmugaratnam soll demnach in den Jahren 2016 und 2017 Briefe vorgelegt haben, in denen er Wirecard Guthaben über Summen von 30 Millionen Euro bis 177 Millionen Euro bescheinigte. Die Konten seien aber leer gewesen, die Briefe seien "in betrügerischer Absicht" verfasst worden, heißt es in der Anklage.
...

In Singapur hatten die Behörden im Juli Ermittlungen aufgenommen. Im Zentrum steht die Citadelle Corporate Services. Die Anklage gegen den Chef der Firma, Shanmugaratnam, wurde den Gerichtspapieren zufolge im Juli erhoben.
Wirecard | 1,770 €
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08.08.20 02:33:51
Beitrag Nr. 935 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.258.324 von faultcode am 01.07.20 20:14:17
Zitat von faultcode: ...
1.7.
Bei Wirecard flossen Hunderte Millionen Euro ab
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wirecard-betrugsverda…
...
Im Skandal beim Internetkonzern Wirecard gibt es massive Hinweise auf Betrug in großem Stil. Unterlagen der Wirtschaftsprüfgesellschaft KPMG zufolge sind über fragwürdige Kredite an Firmen in Asien und über eine Briefkastenfirma auf Mauritius im Indischen Ozean Hunderte Millionen Euro abgeflossen. Der Verbleib des Geldes ist unklar.
...

-->

7.8.
Prosecutors suspect Wirecard was looted before collapse
https://www.ft.com/content/c8acf321-7bc7-4348-99f6-b17e01085…
...
German prosecutors suspect Wirecard was looted before its spectacular collapse in June, with $1bn funnelled to opaque partner companies even as the payments group fought allegations of accounting fraud.

According to people familiar with the probe and a document seen by the Financial Times, the embezzlement is suspected to have taken the form of unsecured loans, which Wirecard claimed were for advance payments to merchants processing card transactions through its partners in Asia.
...

Money flowing out of the company accelerated in the months before the collapse. About €155m appears to have been paid out over the first three months of 2020.

The bulk of the new loans extended in early 2020 went to Ocap — a Singaporebased company run by a former Wirecard executive whose wife at the time still worked in a senior position at the company. In the first quarter, Ocap received almost €100m, giving it a total debt to Wirecard of €230m, according to a document seen by the FT and two people familiar with the matter.

Ruprecht Services, another Singapore-based payments company, received a loan of €40m in the first quarter, lifting its total outstanding debt to Wirecard to €53m, according to a person familiar with the details. It suspended operations this week.

The additional lending to the two Singapore-based entities pushed Wirecard’s total loans to business partners in Asia to €870m ($1bn) by March 2020, according to a document seen by the Financial Times.

The additional lending came even as KPMG was conducting a special audit at Wirecard in an effort to confirm or refute allegations published in the FT about accounting fraud at the company.

Loans also went to Al Alam in Dubai, PayEasy in Manila and Senjo in Singapore — three companies that Wirecard has in the past said processed credit card payments on its behalf in jurisdictions where it did not have its own licences to operate.

...
Singapore-based Ocap, the entity receiving loans just before Wirecard’s collapse, describes itself on its website as “a technology-driven provider of financing solutions for businesses” but until 2018 it described its business as “general wholesale trade of crude oil and other oil products”, according to KPMG’s special audit report, seen by the FT.

By late 2019, Ocap was in arrears in interest payments and a person familiar with the details told the FT the loan was at risk of being classified as non-performing, but it was nonetheless extended by Wirecard’s management for another year.

In its report, KPMG also pointed out that Ocap’s chief executive Carlos-Dieter Häuser was a senior manager at Wirecard until 2018. His wife, Brigitte Häuser-Axtner. was a director at Wirecard Asia Holding, the subsidiary making the loans to Ocap.

The ultimate beneficial owner of Ocap is unclear. According to the KPMG report, a company based on the Isle of Man named Delphinium Capital holds 100 per cent of Ocap.

Mr Häuser and Mr Marsalek told KPMG during the special audit that Swiss Life (Singapore) was the sole owner of Delphinium and “hence benefited from Ocap’s business performance”.

Swiss Life told the FT that its subsidiary in Singapore was holding the stake in Delphinium Capital as part of a “unit-linked life insurance product”, which was set up in 2017. The insurance company refused to disclose the ultimate beneficial owner, but said the owner had “no visible connection whatsoever to Wirecard or any connected companies”.

Swiss Life added that it was holding the asset “on a fiduciary basis and completely refrains from taking investment management decisions. In addition, Swiss Life does not benefit from the underlying asset performance at all.” The insurance company added that it had been “in continued exchange with the relevant authorities in Singapore in relation with the contract in question” and declined to comment further.
...


=> die Kreise werden immer größer:

??? --> Swiss Life, Singapore: treuhänderischer Eigentümer --> Delphinium Capital, Isle of Man --> oCap Management Pte Ltd., Singapure: Chief Executive Officer & Managing Director: Carlos Häuser

=> man könnte auch so fragen: woher wussten Häuser und Maršálek überhaupt von Swiss Life?


=> und damit gibt es mMn zwei große Betrugsbereiche:

(I) die Simulation von großen Geschäftsbereichen in Asien: ~EUR1Mrd an Cash generiert: das war für den Chef (Markus Braun) ;)
und:
(II) gleichzeitig der ungeklärte Abfluss von ~EUR0.9Mrd (an Wirecard-Krediten) in Asien, weil der Chef (I) eh nicht mehr oder zu spät bemerkte?!? :eek: :D
===============
~EUR1.9Mrd = der Cash, der am 18.6.2020 hätte da sein sollen und es ja nicht war


=> bleibt damit (für mich) die Frage: fand das alles koordiniert statt (durch Maršálek z.B.) (i) oder nahm sich zuletzt "jeder" in 2020H1, was er noch kriegen konnte? (ii)

Auf der anderen Seite: ist z.B. Edo Kurniawan "ohne Geld" in 2019Q1 verschwunden?
Aber vielleicht wusste Maršálek später dann, daß dem nicht so war?
Und z.B. von Erffa, Ley und Bellenhaus dabei "leer ausgegangen" sind und (indirekt) daher nun in Stadelheim sitzen?

--> Edo, siehe: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1297626-761-770/…
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2 Antworten
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08.08.20 02:54:43
Beitrag Nr. 936 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.690.423 von faultcode am 08.08.20 02:33:51
Zitat von faultcode: ...(II) gleichzeitig der ungeklärte Abfluss von ~EUR0.9Mrd (an Wirecard-Krediten) in Asien, weil der Chef (I) eh nicht mehr oder zu spät bemerkte?!? :eek: :D
...
=> bleibt damit (für mich) die Frage: fand das alles koordiniert statt (durch Maršálek z.B.) (i) oder nahm sich zuletzt "jeder" in 2020H1, was er noch kriegen konnte? (ii)

Auf der anderen Seite: ist z.B. Edo Kurniawan "ohne Geld" in 2019Q1 verschwunden?
Aber vielleicht wusste Maršálek später dann, daß dem nicht so war?...

=> für mich sieht das derzeit auch nach einem Betrug im Betrug aus

Und ich kann es drehen und wenden wie ich will:

• ohne Edo Kurniawan keine richtige Aufklärung


Ich stelle mir das nun so vor, daß die "Verschwörung von 2015" (*) so Ende 2017 (Ausscheiden von Burkhard Ley als Wirecard-CFO) maßgeblich in Singapur "außer Kontrolle" geraten ist und das Unheil im Unheil seinen Lauf nahm, welches auch am Ende nicht mehr "eingefangen" werden konnte. Eben auch nicht mehr durch Markus Braun.

Alles meine Hypothese als Work in Progress.

__
(*) https://www.manager-magazin.de/unternehmen/banken/wirecard-d…
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1 Antwort
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09.08.20 09:33:09
Beitrag Nr. 937 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.690.429 von faultcode am 08.08.20 02:54:43So, so jetzt haben wir auch gelernt das der "BND" nichts wußte sondern der wieder nur ans Kanzleramt verweist.

Ob Seehofer wohl auch einen Koffer über die Merkel besitzt???, wie damals Mielke von Honecker---und wenn Mutti nicht spurt, dann kommen die ganzen versteckten Geschichten wie:

1. schwänzen der Christenlehre

2. stören im und vorm Unterricht

3. verpetzen von Pionieren und FDJ lern

und falsche Zeugnisse abgeben beim Nachbarn.!

Damit hat man natürlich die Führung in der Hand.!!!

Mal ehrlich wie kann man sich folgendes sonst noch erklären:

Ramsauer

Schmidt

Dobrint und

Scheuer???


Das geht nur weil der Seehofer den Merkel Koffer hat.!!! (versteckt unter seiner Eisenbahn im Keller)

:eek::eek::eek::eek:
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10.08.20 00:01:31
Beitrag Nr. 938 ()
Ich glaube, dass in Singapur etwas passiert ist, mit dem keiner gerechnet hat: Irgendeiner hat (womöglich tatsächlich aus persönlichen Gründen) gesagt "Stopp, das darf so nicht durchgehen".
Erinnert Euch mal an einen der ersten FT-Berichte 2019:
"A whistleblower, who initially approached the FT due to the apparent lack of action, this week said: “If a payments company can do this, how can you have trust in the system?”"
https://www.ft.com/content/d51a012e-1d6f-11e9-b126-46fc3ad87…

Ich habe mich ja damals ziemlich auf Royston Ng eingeschossen...
"Früh wird klar, dass die beiden Juristen Finanzchef Edo K. als einen Aufschneider betrachten und sich wundern, dass die Zentrale in München diesem Mann blindlings zu vertrauen scheint. Im Singapurer Büro erzählt man sich, der Jurist Royston N. habe dem Finanzchef Edo K. einmal vorgehalten, jemand aus dessen Familie stehe der indonesischen Mafia nahe. Edo K. sei sehr aufgebracht gewesen. Royston N. könne den Verwandten ja fragen und „schauen, was dann passiert“. Daraufhin soll Royston N. einigen Kollegen erzählt haben, Edo K. habe ihn bedroht. Das hat sich bis in die Konzernzentrale in Aschheim herumgesprochen."

("Phoenix aus Aschheim")
https://media.djp.de/article/articledetailsv2.php?id=6931&ee…

Irgendjemand scheint es nicht gepasst zu haben, dass ein Aufschneider wie Edo K sich so aufspielen konnte und die Zentrale ergreift Partei für ihn...

Vielleicht hat man sich geirrt und da war jemand, der nicht ausreichend käuflich war...???

---

ich bin ja immer noch überzeugt, dass die fehlenden Gelder nicht nicht existiert haben. Zumindest nicht in vollem Umfang nicht. Wirecard hat krumme Deals gemacht, das war immer meine These. Womöglich war Wirecard dadurch erpressbar.
Leider stürzt sich die deutsche Presse lieber auf wilde Geschichten zu Jan Marsalek und nicht auf die Frage: was waren das für Geschäfte?
Da wird "Darling Jan" in einem Krollbericht über die Skandalbank FBME erwähnt - interessiert nicht.
Da erscheinen auf La Stampa investigative Artikel, die auf einem Leak basieren, auf das ich aufmerksam gemacht habe (Ende 2019: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1140904-75491-75… ) und das jetzt leider verschwunden ist nach einer Intervention der US-Behörden (wegen BlueLeaks --> https://netzpolitik.org/2020/polizei-daten-aus-den-usa-bluel… )

-->
https://irpimedia.irpi.eu/wirecard-collapse-italy/

---

dann noch Israel: Die Verbindung der Wirecard zu einem israelischen Geschäftsmann war eines meiner Lieblingsthemen. Der Israeli hatte angeblich in Kanada Beziehungen zu einer Firma, bei der Markus Braun und Klaus Rehnig im AR saßen (was seltsamerweise in der CV von Braun fehlt). Ein ehemaliger COO dieser kanadischen Firma hat eine Filiale der Israelis in UK zusammen mit einem in den israelischen Urteilen genannten Geschäftsmann, mittendrin saßen ehemalige Wirecardleute und der israelische Kanadier hatte eine Firma in Singapur, just dort, wo der Treuhänder saß. Zufall? Ach komm!

Ich habe immer noch Fragen.
Wirecard | 1,800 €
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11.08.20 14:00:12
Beitrag Nr. 939 ()
Fabio De Masi hakt nach wegen Marsalek:

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/de-masi-wirecard-mars…

In letzter Zeit war es in dieser Richtung ja sehr still in den Medien.

Gerüchte zu streuen ist die eine Sache, aber wenn man diesen Gerüchten dann gar nicht nachgeht, erscheint das doch recht merkwürdig. Man könnte meinen, dass das Aufklärungsinteresse begrenzt ist.
Wirecard | 1,647 €
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11.08.20 18:39:37
Beitrag Nr. 940 ()
parlament hat sommerpause ....

ob und wie die linkspartei ihre informellen kontakte nach russland nutzt ? das würde evtl mehr bringen ;-)
Wirecard | 1,635 €
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