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'Spiegel': Marke Volkswagen verfehlt Margenziel 2018 (Seite 3) | Diskussion im Forum



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Batterie-Zellen: woher nehmen und nicht stehlen?
zu: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1291475-511-520/…

--> ganz allgemein zeigt das aktuelle, öffentliche Zerwürfnis zwischen Tesla und Panasonic zwecks der Batterienzellen eine ganze Reihe von Problemen, vor denen auch die 3 dt.Auto-Hersteller stehen und noch stehen werden (v.a. VW mit ihrem sehr großen Weltvolumen):

--> egal ob:
• Geld (Investitionen)
• Rohstoffe (Ethik bei Kobalt aus dem Kongo; aber auch Lithium-Karbonat, der wichtigsten Lithiumverbindung, aus Südamerika)
• Kosten der Produktion
Total life cylce solcher Auto-Batterien
• usw.

=> die
• kostengünstige,
• zuverlässige und
• ausreichende..
..Zulieferung von (Lithium-Ionen-)Batteriezellen stellt sich zunehmend als die Achillessehne einer großen, breiten und globalen Batterie-Auto-Industrie dar


=> und wenn obige Fragen (und noch mehr; ist nur ne Ad hoc-Liste) nicht hinreichend und vorab (also nicht so wie bei Tesla) geklärt sind, dann wird der momentane Boom von Batterie-Autos einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen müssen
EU-Staaten billigen endgültig strengere CO2-Ziele für Autos
15.4.
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/eu-staaten-billige…

=>
...Die neuen europäischen Grenzwerte für den CO2-Ausstoß von Autos sind endgültig beschlossene Sache. Bis 2030 muss der Kohlendioxid-Ausstoß von Neuwagen um 37,5 Prozent im Vergleich zu 2021 reduziert werden. Vertreter der EU-Mitgliedstaaten stimmten am Montag bei einem Ministertreffen in Luxemburg abschließend für die strengeren Vorgaben.

Für leichte Nutzfahrzeuge ist eine CO2-Senkung um 31 Prozent vorgesehen. Als Zwischenetappe muss bis 2025 in beiden Fahrzeugklassen eine Minderung um 15 Prozent erreicht sein. Das Europaparlament hatte bereits Ende März zugestimmt.

Die Vorgaben sind deutlich schärfer, als die Autoindustrie und die Bundesregierung dies ursprünglich wollten. Die EU-Staaten hatten Anfang Oktober für eine Senkung des CO2-Werts bei neuen Autos und leichten Nutzfahrzeugen um durchschnittlich 35 Prozent plädiert. Deutschland hatte zuvor sogar nur 30 Prozent Minderung gewollt.

Die Regeln sollen helfen, die EU-Klimaschutzziele insgesamt zu erreichen und die CO2-Emissionen aus dem Straßenverkehr zu drücken. Zu erreichen sind die neuen Zielwerte nur, wenn Autohersteller neben Dieseln und Benzinern immer mehr Fahrzeuge ohne Ausstoß schädlicher Klimagase verkaufen, also zum Beispiel Elektroautos...



--> wie gesagt, das wird so mit einfach mehr Elektroautos nicht funktionieren --> siehe oben


nebenbei, und wie üblich:
• bis 2030 werden diese Vertreter der EU-Mitgliedstaaten gar nicht mehr im Amt sein ;)


--> in manchen ländlichen Gebieten in Deutschland stehen jetzt schon quasi neuwertige, aber unverkäufliche Einfamilien-Häuser, weil der Windpark in der Nachbarschaft doch viel näher an das Haus gebaut wurde als ursprünglich versprochen


=> die EU und Deutschland werden wirklich zunehmend zu Gebieten, in denen Politik nur noch mit Utopien betrieben wird


=> sowas kann einen Tages böse enden


___
p.s. oben sieht man wieder die "ABB-15%" :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.357.877 von faultcode am 15.04.19 13:43:17
Globale CO2-Emissionen
ganz nebenbei:

das Weltklima wird von nur 3 Staaten maßgeblich bestimmt:
• USA
• China
• Indien



nebenbei:
• EU oben mit -1% :eek: --> weil die EU als Ganzes sich in einer Rezession befindet!!


--> ich sage nicht, daß die EU nichts gegen zu starkes Global Warming tun soll. Ich kritisiere aber dieses ständige Vorgaukeln von Utopien als realistische Ziele.

Siehe NOx:
• super Grenzwerte, und niemand hält sie ein. Seit Jahren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.357.877 von faultcode am 15.04.19 13:43:17
Diess/VW im Elektro-Wahn
15.4.
VW-Chef Diess will Autobauer noch stärker auf China ausrichten
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/vw-chef-diess-will…

=>
...Der Autobauer Volkswagen ... untermauert seine stärkere Ausrichtung auf den chinesischen Markt. "Wir wollen als Marke die Nummer eins in der Elektromobilität in China und darüber hinaus sein", sagte Konzernchef Herbert Diess am Sonntag in Shanghai vor dem Beginn der Automesse in der chinesischen Hafenmetropole.

China könne nicht mehr nur als größter Absatzmarkt gesehen werden, sondern das Land entwickle sich zu einem Kraftzentrum der Automobilindustrie und sei bei Forschung und Entwicklung unentbehrlich. Volkswagen werde mehr und mehr Forschung in China ansiedeln.

"Bereits heute ist rund die Hälfte unserer 20 000 Entwicklungsexperten mit der Erforschung von Technologien, Produkten und Autodesigns für China befasst", sagte Diess. China sei das einzige Land mit einem klaren Plan, Elektromobilität als den neuen Standard zu etablieren. "Dieses Land setzt die Maßstäbe für alle anderen." VW ... wolle in den nächsten zehn Jahren 22 Millionen Elektroautos produzieren...



=> d.h. also, wenn man mal hier zu Ende denkt, daß VW einen Tages in großem Stil Batterie-Autos von China in die EU und nach Deutschland exportieren will, um damit eine Reihe von (Batterie-)Probleme hierzulande zu lösen (siehe oben)
Daimler mit Sparprogramm -- Manager Magazin
---> mit anderen Worten:
• die Ära Zetsche bereits in Abwicklung :eek:


18.4.
Künftiger Daimler-Chef Källenius plant wohl Sparprogramm
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/kuenftiger-daimler…

=>
...Der designierte Daimler-Chef Ola Källenius wird angesichts hoher Entwicklungsausgaben einem Magazinbericht zufolge wohl massiv auf die Kostenbremse treten.

Bei Mercedes-Benz sollten bis 2021 sechs Milliarden Euro zusätzlich eingespart werden, in der Lkw-Sparte seien es zwei Milliarden, berichtet das "Manager Magazin" in seiner neuen Ausgabe ohne Quellenangabe.

Daimler habe seine Entwicklungsausgaben in den vergangenen vier Jahren vor allem wegen der schärferen Abgasregeln um gut 60 Prozent erhöht. Die Umsatzrendite drohe von derzeit 6,2 Prozent auf vier bis fünf Prozent zu fallen, was für Daimler der Abstieg aus der Premiumliga beim Gewinn bedeuten würde. Das Unternehmen äußerte sich nicht.

Das Sparprogramm werde vermutlich mit einem massiven Personalabbau einhergehen, berichtete das Magazin weiter. Mittelfristig sei ein Wegfall von vielleicht 10.000 der zuletzt knapp 300.000 Stellen denkbar.

Dem Bericht zufolge will Källenius, der Dieter Zetsche auf der Hauptversammlung im Mai als Konzernschef beerben soll, zudem die Zusammenarbeit mit Renault-Nissan beenden. Seit der Untersuchungshaft von Ex-Chef Carlos Ghosn liefen fast alle gemeinsamen Geschäfte mit der französisch-japanischen Allianz schlecht, im Aufsichtsrat wachse deshalb der Unmut.

Källenius werde die Zusammenarbeit allerdings nicht abrupt beenden, sondern sanft auslaufen lassen...



--> idR ist das Manager Magazin in diesen Fragen sehr gut informiert: https://www.manager-magazin.de/premium/daimler-ola-kaelleniu…
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.354.388 von faultcode am 15.04.19 02:27:25
Batterie-Zellen: woher nehmen und nicht stehlen? (2) - Preise für Lithium
wenn man den Lithium-Preisen glauben schenken darf, wird das nichts so schnell mit der massenhaften Verbreitung von Batterie-Autos:



https://tradingeconomics.com/commodity/lithium


--> auch die Aktien vieler Li-Hersteller sind vielfach massiv unter die Räder gekommen seit Ende 2017
Richter macht Tempo im Fall Winterkorn
https://www.welt.de/wirtschaft/article192222833/Martin-Winte…

=>
...Denn wenn es zum Prozess kommt – und daran zweifelt niemand ernsthaft –, wird es auf eine harte Konfrontation zwischen Verteidigern und Richtern hinauslaufen. Schon jetzt sprechen beteiligte Juristen von einer „Fundamentalverteidigung“. Winterkorns Anwalt Felix Dörr hatte bereits in einer ersten Stellungnahme die Staatsanwaltschaft attackiert.

Die Ermittler hätten die Rechte seines Mandanten verletzt, indem sie noch kurz vor Anklageerhebung neue Dokumente vorgelegt und keine Stellungnahme abgewartet hätten. „Die Verteidigung wird sich auf diese ‚Gangart‘ der Staatsanwaltschaft einstellen“, kündigt Dörr an...



=> Anwälte spielen das auch mal gerne "hoch". Denn:

--> je höher die "Höhe" (des Falles), umso länger und besser profitieren sie honorar- und prestigemäßig von so einem Fall

--> gut, ist hier Braunschweig und nicht München:
• aber gerade der Promi-Fall Uli Hoeneß zeigte ganz gut, so meine Meinung, daß die (natürliche) Beauftragung von "Star- oder Top-Anwälten" mitunter gar nichts bringt, und sogar kontraproduktiv sein kann


--> man kann fast sagen:
• schon von solchen Anwälten verteidigt zu werden, mitunter über Jahre hinweg, ist fast schon Strafe genug


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