'Spiegel': Marke Volkswagen verfehlt Margenziel 2018 (Seite 6) | Diskussion im Forum



Begriffe und/oder Benutzer

 

CO2-Panik in der EU
ob das alles am Ende so heiß gegessen wird, wie es jetzt noch gekocht wird?

--> was ist, wenn es auch in der EU zunehmend "CO2-Müdigkeit" geben wird, und sich dadurch auch die Politik wieder ändern wird??

14.12.
Der „Green Deal“ ist für Daimler der Horror
https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/klimaschutz-der-green-d…

...
Bislang sah die Frankfurter Unternehmensberatung PA Consulting ab 2021 eine jährliche Strafe auf Daimler von rund 250 Millionen Euro zukommen. Doch im vergangenen Jahr verschlechterten sich die Aussichten für die Stuttgarter dramatisch: Weil sie weniger Diesel absetzten, die tendenziell geringere CO2-Werte aufweisen. Weil sie mehr große Autos verkauften. Weil ein neues CO2-Testverfahren höhere Werte ergibt als das alte. So werde die jährliche Strafe auf rund eine Milliarde Euro steigen, prognostiziert PA Consulting in einer noch unveröffentlichten Studie.

Laut einer Untersuchung der Marktforschung Jato Dynamics kamen die 2018 von Daimler abgesetzten Autos auf einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 134,3 Gramm pro Kilometer. Kein anderer großer Hersteller hat einen so hohen Wert – und ist so weit (34 Gramm) von seinem Zielwert entfernt. Auf bis zu drei Milliarden Euro jährliche Strafen könnten sich die Folgen des Missmanagements in Stuttgart addieren, so die Prognose von Jato Dynamics. Bei den derzeitigen Gewinnen entspricht das knapp der Hälfte des Jahresgewinns. Dabei wird es aber sich nicht bleiben, denn 2019 haben sich die CO2-Werte bei Daimler weiter erhöht.

...

Die globale Erwärmung ist nach Auffassung von Jost (FC: VW-Chefstratege) eine Bedrohung für die Zivilisation: „Bei vier Grad Erderwärmung ist die Lage nicht mehr beherrschbar“. Volkswagen wolle mit Elektroautos seinen Beitrag dazu leisten, dass die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad begrenzt werden kann.


=> komisch: beim Montagewerk für die Uiguren in China war VW auch nicht so zimperlich :rolleyes:


--> gut, daß die ganzen Daimler-Elektrofahrzeuge in China schön brav mit Kohlestrom fahren:



https://www.eia.gov/todayinenergy/detail.php?id=33092
Volkswagen Vz | 179,50 €
Wie ist VW aufgestellt im Vergleich zu anderen europäischen Autoherstellern?
Volkswagen Vz | 176,96 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.583.650 von faultcode am 16.05.19 13:49:51
Zitat von faultcode: ...=> so wird das nichts. In den USA säße der Pseudo-Professor, ähm Honorar-Professor, schon längst im Knast. So einfach kann das sein.

--> nicht in Deutschland:

17.1.
Landgericht erhebt Zweifel an Anklagepunkten -- Kommt Winterkorn im VW-Dieselskandal davon?
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/vw-…
...
Denn folgt man einem Bericht von "Business Insider", tut sich der Vorsitzende Richter am Landgericht Braunschweig offenbar damit schwer, die Anklage im sogenannten Zwischenverfahren zuzulassen.

Dem Bericht zufolge habe das Gericht "bei allen Anklagepunkten Schwachstellen aufgezeigt". Im regen Schriftverkehr mit den ermittelnden Staatsanwälten habe der Richter Vorwürfe als "nicht zielführend" bezeichnet oder sehe "keinen hinreichenden Tatverdacht".

Nach mehr als drei Jahren Ermittlungsarbeit darf man das wohl als kein gutes Zeugnis interpretieren, das Richter Christian Schütz den Staatsanwälten da auszustellen scheint.

...
Laut "Business Insider" aber halte das Gericht zum Beispiel den Anklagepunkt der strafbaren Werbung für unbegründet, da es im Wirtschaftsstrafrecht "keine vertrauensschützende" Wirkung für Kunden in den USA gebe.
...
Große Lücken sehe das Gericht angeblich auch in den Erkenntnissen zum Verkauf von Dieselautos in Amerika. Hier wolle der Richter grundlegende Fragen des US-Rechts klären. Eine Klärung, die aus Sicht der Staatsanwaltschaft zu diesem Zeitpunkt unnötig sei, könnte Monate in Anspruch nehmen.
...
Wenig Spielraum für Interpretation sieht das Gericht aber offenbar in der Bonusfrage. Die Staatsanwaltschaft fordert die Rückzahlung von rund 10,9 Millionen Euro Boni. Zwischen diesen Zahlungen und dem Dieselbetrug sehe der Richter "keinen unmittelbaren Zusammenhang". Mit anderen Worten: Winterkorn dürfte seine Millionen-Boni behalten.
...

--> als die die Bonuszahlungen mit den täuschenden Verkäufen, sprich Mehrverkauf, nichts zu tun hätten :laugh:

--> was war nochmal gleich der Sinn von Bonuszahlungen bei VW? :rolleyes:


--> unglaublich die Obrigkeitshörigkeit in Deutschland
Volkswagen Vz | 181,36 €
9.2.
Interner Audi-Bericht: Dieselbetrüger haben „Hunderttausende“ Dokumente vernichtet
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/interner-audi-beri…

...
Es blieb nicht mehr viel Zeit. Nachdem der Abgasbetrug bei Volkswagen am 18. September 2015 aufflog, startete bei der Konzernschwester Audi eine großangelegte Säuberung. In Ingolstadt, so der krude Plan, sollten Ermittler keine Beweise für den größten Wirtschaftsskandal der Republik finden.

Laut eines geheimen Berichts der Kanzlei Jones Day, die vom VW-Konzern mit der Aufklärung der Audi-Affäre beauftragt wurde, löschten „Personen innerhalb der Diesel-Gruppe“ zwischen dem 18. und 30 September 2015 „Hunderttausende Dateien von ihren Computern, externen Geräten und Netzwerklaufwerken“. Zudem sei eine nicht mehr bestimmbare Menge von Papier-Akten geschreddert und entsorgt worden, heißt es in dem „streng vertraulichen“ Bericht, der Business Insider vorliegt.

Einem ähnlichen Verdacht geht die Staatsanwaltschaft Braunschweig bereits bei VW nach. Auch dort soll es zu Beginn der Abgasaffäre Versuche gegeben haben, Beweise zu vernichten. Gegen einen VW-Juristen läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenunterdrückung und versuchter Strafvereitelung.

Laut Jones-Day-Bericht habe in Ingolstadt damals eine „Atmosphäre von Panik und Chaos“ geherrscht. Nach übereinstimmenden Zeugenaussagen hätten Diesel-Ingenieure große Datenmengen zunächst auf externe Festplatten kopiert und anschließend gelöscht. Dabei stellten Beobachter fest, dass zu dieser Zeit eine „ungewöhnlich hohe Zahl an USB-Speichergeräten und Festplatten“ innerhalb des Unternehmens geordert wurde.

Gleich an mehreren Abenden hätte es regelrechte Schredder-Orgien gegeben. Laut Zeugen sei der Fußboden des Raums für die Aktenvernichtung mit Papierschnipsel bedeckt gewesen. Die große Papiertonne, die sonst alle zwei Wochen geleert wurde, sei in dieser Zeit täglich voll gewesen.

In dem Jones-Day-Bericht heißt es, dass insgesamt 14 Audi-Mitarbeiter in Gesprächen zugegeben hätten, Daten und Akten vernichtet zu haben. Zwei weitere verdächtige Manager hätten dies abgestritten.

Ein Ingenieur gab in seiner Vernehmung an, dass er die Daten nach Schlüsselbegriffen wie z.B. „Zykluserkennung“ oder „Akustikfunktion“ durchsucht und anschließend gelöscht habe. Ein anderer sagte aus, dass der „Zweck der Datenvernichtung“ darin lag, den „Vorstand zu schützen“. Zudem sei für die Löschung von Dateien auch Spezial-Software wie „WipeFile“ genutzt worden, um eine Rekonstruktion der Dokumente zu verhindern. Entsprechend ergab eine Untersuchung durch die Firma Deloitte, dass es nicht gelungen sei, viele relevante Unterlagen wiederherzustellen.

Allerdings reichten die verbliebenen Beweise der Staatsanwaltschaft München aus, um im vergangenen Jahr Anklage gegen vier Audi-Manager, darunter den Ex-Vorstandsvorsitzenden Rupert Stadler, zu erheben. Mit einem Prozessbeginn wird im kommenden Herbst gerechnet. In der 429-seitigen Anklageschrift werfen die Ermittler Stadler unter anderem den Versuch vor, den Abgasbetrug in Amerika und Europa zu vertuschen.



https://www.gaijin.at/de/software/wipefile :D
Volkswagen Vz | 165,95 €
10.2.
VW kündigte Motorenentwickler im Dieselskandal zu Unrecht
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/vol…

Volkswagen hat in einem Kündigungsstreit nach dem Dieselskandal vor Gericht eine Niederlage erlitten. Das Arbeitsgericht Braunschweig gab am Montag der Klage eines früheren Leiters der Dieselmotorenentwicklung gegen seinen Rauswurf statt. (Az.: 8 CA 334/18). Nach Auffassung der Richter ist das Arbeitsverhältnis zu Unrecht aufgelöst worden und besteht weiterhin. Den Streitwert bezifferte die Kammer auf rund 215.000 Euro - größtenteils Vergütung, die VW nun nachzahlen soll.

Als Begründung nannte der Richter eine fehlerhafte Information des Betriebsrates über die Kündigung. VW habe den Eindruck vermittelt, dass es mehrere Zeugen dafür gebe, dass der frühere Leiter 2011 die Implementierung der Manipulations-Software in eine neue Motorgeneration angeordnet habe.

Die Verhandlung am Montag ergab für das Gericht aber, dass es höchstens einen Zeugen gibt. Der berufe sich auf sein Aussageverweigerungsrecht. Zwei von VW benannte Zeugen lehnte das Gericht ab, weil sie nicht an der Sitzung 2011 teilnahmen.

...

VW hatte im September 2015 auf Druck von US-Umweltbehörden eingeräumt, in großem Stil bei Abgastests betrogen zu haben. Durch sogenannte Abschalteinrichtungen ("Defeat Devices") wurden die Stickoxid-Messwerte auf dem Prüfstand nach unten frisiert.

"Das Gericht hat unsere Rechtsauffassung heute leider nicht bestätigt", sagte ein VW-Sprecher. Das Unternehmen bleibe weiter davon überzeugt, dass der Kläger erhebliche Pflichtverletzungen im Zusammenhang mit den für den US-Markt bestimmten Dieselmodellen begangen habe. Eine Berufung werde geprüft....
Volkswagen Vz | 164,02 €


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben