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Wirecard-Aktie: Jetzt wird es richtig abenteuerlich! | Diskussion im Forum



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Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "Wirecard-Aktie: Jetzt wird es richtig abenteuerlich!" vom Autor The Motley Fool

Es scheint, als bliebe es auch zur neuen Woche spannend im Kontext der Wirecard (WKN: 747206)-Aktie. Nachdem die „Financial Times“ bereits vor einigen Wochen damit begonnen hat, über bilanzielle Unregelmäßigkeiten im Kontext des innovativen …

Lesen Sie den ganzen Artikel: Wirecard-Aktie: Jetzt wird es richtig abenteuerlich!
Das deckt meine Vermutungen über Leerverkäufer.
Sie manipulieren den Markt.
Sie kaufen Analysten, damit diese die Aktien schlecht reden und die Kurse ins
Rutschen geraten.

Ich nenne die LV deshalb auch Börsenhyänen, setze sie gleich mit Taschendieben und
Straßenräubern.

Ich würde meine Hand ganz dicht bei mir halten, wenn mir so jemand begegnen
sollte. Man weiß ja nie.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.016.172 von Ines43 am 04.03.19 16:50:58Sehe ich genau so .......mir unbegreiflich das es " erlaubt " ist. Seit wann gibt es diese kriminelle Möglichkeit an der Börse überhaupt?
Leerverkäufe sind an sich nichts schlimmes. Jemand ist halt der Meinung die Aktie ist zu teuer und möchte auf fallende Kurse setzen. Leiht sich die Aktien und bezahlt für die Leihe Gebühren. Unsitte ist es nur geworden, dass die Aktien gar nicht mehr von jemanden geliehen werden, sondern einfach aus den Nichts auftauchen und verkauft werden. Wobei hier eigentlich die Frage sein müsste, was verkauft er da und was erhält eigentlich der Käufer.
Und wenn sich dann noch, wie bei Wirecard, die Leerverkäufer untereinander höchstwahrscheinlich absprechen, ist die Sache halt nur noch kriminell. Die Financial Times bringt Artikel, dass da etwas beim Unternehmen mal untersucht worden ist. Wobei der Artikel selber auch keine Unwahrheiten enthält und rumms gehts gleich mit großen Volumen abwärts. Stoppkurse werden ausgelöst und viel weiter unten warten die ersten Leerverkäufer mit Eindeckungen. Dann bringt man wieder Artikel usw. bis Vertrauen in Aktie erschüttert ist, auch wenn an der Sache nun gar nichts dran ist. Börsenaufsicht hätte schon nach ersten Bericht den Handel aussetzen sollen und sich die Verkäufer mal anschauen müssen. Sind sie durch Stoppkurse mit reingeraten oder hat da jemand einfach nur bewusst verkauft und waren auch noch zufällig ein oder mehrere Hedgefonds dabei. Glaube nicht, dass diese Fonds nun rund um die Uhr in Wartestellung sind und abwarten wo gerade ein Wert abstürzt und ohne eigene Analyse dort einfach mal so mitverkaufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.026.294 von Krabata am 05.03.19 17:50:19
Zitat von Krabata: Leerverkäufe sind an sich nichts schlimmes. Jemand ist halt der Meinung die Aktie ist zu teuer und möchte auf fallende Kurse setzen. Leiht sich die Aktien und bezahlt für die Leihe Gebühren. Unsitte ist es nur geworden, dass die Aktien gar nicht mehr von jemanden geliehen werden, sondern einfach aus den Nichts auftauchen und verkauft werden. Wobei hier eigentlich die Frage sein müsste, was verkauft er da und was erhält eigentlich der Käufer.
Und wenn sich dann noch, wie bei Wirecard, die Leerverkäufer untereinander höchstwahrscheinlich absprechen, ist die Sache halt nur noch kriminell. Die Financial Times bringt Artikel, dass da etwas beim Unternehmen mal untersucht worden ist. Wobei der Artikel selber auch keine Unwahrheiten enthält und rumms gehts gleich mit großen Volumen abwärts. Stoppkurse werden ausgelöst und viel weiter unten warten die ersten Leerverkäufer mit Eindeckungen. Dann bringt man wieder Artikel usw. bis Vertrauen in Aktie erschüttert ist, auch wenn an der Sache nun gar nichts dran ist. Börsenaufsicht hätte schon nach ersten Bericht den Handel aussetzen sollen und sich die Verkäufer mal anschauen müssen. Sind sie durch Stoppkurse mit reingeraten oder hat da jemand einfach nur bewusst verkauft und waren auch noch zufällig ein oder mehrere Hedgefonds dabei. Glaube nicht, dass diese Fonds nun rund um die Uhr in Wartestellung sind und abwarten wo gerade ein Wert abstürzt und ohne eigene Analyse dort einfach mal so mitverkaufen.


Wer auf sinkende Kurse setzen möchte kann puts kaufen. Seit eh und je.

Dazu hat braucht man keine Leerverkäufe. Leerverkäufe können jedoch im Gegensatz Unternehmen regelrecht zerstören.
Der dreckige Kapitalmarkt macht es möglich
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.026.468 von Fluglotse am 05.03.19 18:04:34
Leerverkäufe sind offiziell erlaubte Handelsstrategien
bis zum Zeitpunkt wo eben Handlungsweisen erkennbar sind die den gesetzlich festgelegten Spielregeln nicht mehr entsprechen. Die Frage dabei: Hatten die Leerverkäufer Vorabinfos (Insiderinformationen), wenn ja von wem. Ist das nicht der Fall und lässt sich das nicht nachweisen, dann wirds ordentlich krachen bei der Gschicht. Hedgefonds sind ja auch jemanden verpflichtet abzuliefern. Sollte das alles nicht klar und zweifelsfrei nachweisbar sein, dann wirds Finster für die BAFIN und den Kurs der Aktie. Das ist das Problem dahinter und kein Kleines möchte ich meinen. Ganz egal welche Richtung der Kurs geht. Solange das nicht geklärt ist bleibt das Ding eine Dynamit-Stange deren Lunte bereits brennt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.026.993 von Gerber007 am 05.03.19 18:55:24Nein, stimmt so überhaupt nicht!
Die Frage ist, ob Wirecard tatsächlich ERPRESST wurde. Leerverkäufe sind OK. Aber ERPRESSUNG und GEKAUFTE Negativnews sind eine andere Qualität der Kriminalität. Das hat auch nichts mehr mit Marktmanipulation zu tun, in den Vereinigten Trumpschen Pleitestaaten wär da schon das FBI dran.
Das hat NICHTS mit Leerverauf an sich zu tun. Und Beweise der Erpressung liegen lt. Staatsanwaltschaft vor. Ergo hat die Bafin genau das gemacht wofür sie da ist: die ehrlichen Anleger zu schützen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.026.993 von Gerber007 am 05.03.19 18:55:24
Zitat von Gerber007: bis zum Zeitpunkt wo eben Handlungsweisen erkennbar sind die den gesetzlich festgelegten Spielregeln nicht mehr entsprechen. Die Frage dabei: Hatten die Leerverkäufer Vorabinfos (Insiderinformationen), wenn ja von wem. Ist das nicht der Fall und lässt sich das nicht nachweisen, dann wirds ordentlich krachen bei der Gschicht. Hedgefonds sind ja auch jemanden verpflichtet abzuliefern. Sollte das alles nicht klar und zweifelsfrei nachweisbar sein, dann wirds Finster für die BAFIN und den Kurs der Aktie. Das ist das Problem dahinter und kein Kleines möchte ich meinen. Ganz egal welche Richtung der Kurs geht. Solange das nicht geklärt ist bleibt das Ding eine Dynamit-Stange deren Lunte bereits brennt.


Alles Bombe
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.026.468 von Fluglotse am 05.03.19 18:04:34Hallo Fluglotse

Bin ganz deiner Meinung!

Leerverkäufe sind nur deswegen möglich, weil es den Börsen weitere Einnahme-Quellen bringt.

Vom Grundsatz her sind Leerverkäufe absolut keine Notwendigkeit. Entweder man kauft eine Aktie oder lässt es sein.

Mir ist kein anderes Anlage Investment ausserhalb der Börse bekannt, wo man auch Leerverkäufe tätigen kann. (Immobilien, Versicherungen etc)

Angenehmer Abend

Coolbleiben
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.027.674 von Coolbleiben am 05.03.19 20:08:58
Zitat von Coolbleiben: Hallo Fluglotse

Bin ganz deiner Meinung!

Leerverkäufe sind nur deswegen möglich, weil es den Börsen weitere Einnahme-Quellen bringt.

Vom Grundsatz her sind Leerverkäufe absolut keine Notwendigkeit. Entweder man kauft eine Aktie oder lässt es sein.

Mir ist kein anderes Anlage Investment ausserhalb der Börse bekannt, wo man auch Leerverkäufe tätigen kann. (Immobilien, Versicherungen etc)

Angenehmer Abend

Coolbleiben


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