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Statt Benziner in Zukunft Diesel fahren?



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Hallo,

ich denke jedem ist die aktuelle Dieseldebatte bekannt und das der Planet kurz vor dem Untergang steht. Eine Folge ist, dass alle Dieselfahrzeuge Werkzeuge des Teufels sind und alle Inhaber eine massiven Wertverlust zu beklagen haben. Teilweise werden diese Fahrzeuge mit einem hohen Wertverlust ins Ausland verscherbelt. Selbst hochwertige Premiumfahrzeuge.

Und jetzt meine Überlegung seit ca 2 Jahren. Ich fahre seit Anbeginn der Zeit immer nur Benziner und sehe jetzt für mich die Zeit des Diesels kommen. Warum? Weil sie einfach günstig zu haben sind. Gebrauchte Premiumfahrzeuge bekommt man teilweise 10 bis 30% günstiger als Benziner mit gleicher Ausstattung.

Meine Kalkulation ist jetzt folgende. Ich spare bei einem Oberklassefahrzeug ca 10.000 bis 25.000 Euro beim Kauf eines Diesels im Gegensatz zu einem vergleichbaren Benziner.

Ich kann damit zwar laut Gesetz wegen fehlender grüner Plakette nicht mehr in die Städte fahren, aber das Bußgeld dafür beträgt nur ca 100 Euro. Siehe hier:
https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-04/diesel-fahrverbot-stuttgart-verkehrskontrollen-demonstrationen-polizei


Wenn ich jetzt im SChnitt 4x im Jahr das Bußgeld bezahlen muss, bin ich bei 400 Euro. Bis ich also den Differenzbetrag von ca 15.000 Euro durch Bußgelder verbraucht habe, dürften ca 37 Jahre vergehen. Und so lange fahre ich gar kein Fahrzeug. Außerdem bin ich dann tot und es kann mir dann eh egal sein.

Habe ich bei meinen Überlegungen irgendeinen Fehler gemacht bzw. etwas übersehen?

Viele Grüße

PS.: Die neuesten Dieselfahrzeuge haben übrigens so moderne Filter, dass sie keine Stickoxide mehr ausstoßen. Allerdings wird man das aus den Köpfen der Menschen nicht mehr rausbekommen, dass Dieselmotoren ganz böse sind.
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/diesel-euro-6d-adac-sieht-gewaltige-abgas-fortschritte-a-1204396.html
Inzwischen hat sich herumgesprochen, daß die Deutsche Umwelthilfe ihr Geld mit Abmahnungen verdiente und die ihre Gemeinnützigkeit wird bald aberkannt sein. Auch die Gerichte sind, wenn der Vorsitzende nicht gerade grün wählt, inzwischen milder gestimmt.
Abgesehen von dem Bundesland mit der grünen Landesregierung wird die Suppe nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wurde.
Wenn Sie nicht gerade in Stuttgart wohnen oder häufiger dorthin fahren müssen, wird die theoretische Einschränkung fast nicht spürbar sein. Ich vermeide es in Städte zu fahren, in denen solche Fahrverbote ausgesprochen wurden. Mein Geld kann ich auch woanders ausgeben.
Es bleibt ja nicht bei Bußgeldern. Mehr als durchaus vorstellbar das nicht erlaubte Dieselfahrten

in Zukunft geahndet werden wie nicht sachgemäße Entsorgung von Asbest. hat früher niemanden

interessiert. Heute handelt es sich da um eine schwere Straftat die auch mit Haft verurteilt werden

kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.295.332 von Abfischer am 06.04.19 14:36:35Durchaus vorstellbar wäre die vollständige Aufhebung dieser Verkehrseinschränkung, weil fast alle Messstellen fehlerhaft plaziert sind und man mit fehlerhaften Daten keine Einschränkung der Eigentumsrechte in den höheren Instanzen erzielen kann.
Man sollte es sich nicht schönlügen.
Die von den Ökosozialisten gewünschte Zukunft lautet:
Mobilität nur für ökosozialistische Funktionäre.
Der Rest hat zu gehorchen und das Maul zu halten.
DDR 2.0
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.300.865 von borazon am 08.04.19 02:58:23
Zitat von borazon: Man sollte es sich nicht schönlügen.
Die von den Ökosozialisten gewünschte Zukunft lautet:
Mobilität nur für ökosozialistische Funktionäre.
Der Rest hat zu gehorchen und das Maul zu halten.
DDR 2.0


Hm, meinen Sie nicht, dass Sie etwas übertreiben?

Was ich persönlich ärgerlich finde ist, dass andere Länder da nicht mitmachen. In
Ungarn, Griechenland etc. stehen die Stationen auf irgendeinem Hochhaus und messen
folglich etwas anders als in Deutschland. Die wären ja auch schön blöd, wenn sie
ihre Landsleute so indirekt enteignen würden. Die ganzen Lieferanten, Polizei, Staatsfahrzeuge
sind ja in der Regel Dieselfahrzeuge. Die kann man nicht mal eben austauschen.

Aber zurück zu meiner Ursprungsfrage. Hat man denn außer Bußgeldern noch was
anderes zu erwarten? Ich kann ja einfach so in die Stadt reinfahren. Wer sollte mich daran
hindern? Es gibt ja keine Stadtmauern mit einem Stadttor mehr. Oder irgendeine
Schranke die mich am reinfahren in die Stadt hindert.

VG
Das ist schwer kontrollierbar. Viele Diesel-PKW sind gar nicht so einfach als solche erkennbar, erst recht nicht kann man die Schadstoffklasse sehen. Außer man führt automatische Totalüberwachung des Verkehrs ein, was ja auch ein Ziel der Kampagne ist.

Das Reinfahren wird gehen, die Gefahr erwischt zu werden ist gering. Ich werde solche Städte aber auch komplett meiden, auch mit meinem Auto mit Ottomotor. Einkaufen, Gastronomie, Hotel wenn unterwegs, all das gibt es auch außerhalb.


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