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Lanze brechen für die EZB: Über was Populisten und andere System-Kritiker nicht sprechen | Diskussion im Forum



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Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "Lanze brechen für die EZB: Über was Populisten und andere System-Kritiker nicht sprechen" vom Autor Redaktion w:o

Zurzeit wird die Unabhängigkeit von Zentralbanken heiß diskutiert. Aber die Kritik zum Beispiel an der EZB verblasst vor deren Leistungen, die viele Fehler der Finanz- und Wirtschaftspolitiker auf europäischer und nationaler Ebene wieder ausbessert. Eine Meinung.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Lanze brechen für die EZB: Über was Populisten und andere System-Kritiker nicht sprechen
Ja, andere Meinungen sind auch nicht "erwünscht" !


Das es erhebliche wirtschaftliche Unterschiede in Europa gibt, möchte man am liebsten "vergessen"


Und dafür wird die EZB zu Lasten der Deutschen Wirtschaft und des Landes "missbraucht". Ach ja, jetzt bin ich wieder ein "Kriegstreiber und Populist"


Danke
@Boersenbommel. mmmh bisschen dünne argumentationskette, nicht?! was macht denn die ezb "zu lasten der deutschen wirtschaft"? (und wieso so persömnlich und überhaupt "kriegstreiber und populist"?)

interessant wäre es doch, die punkte herauszufinden, bei denen der meinungshabende autor daneben liegt. dazu gehört dann schon ein bisschen mehr, nicht?!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.458.333 von Boersenbommel am 30.04.19 17:01:40
Zitat von Boersenbommel: Und dafür wird die EZB zu Lasten der Deutschen Wirtschaft und des Landes "missbraucht". Ach ja, jetzt bin ich wieder ein "Kriegstreiber und Populist"

Und Nazi. Niemals vergessen: NAZI!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.458.489 von trustme2019 am 30.04.19 17:18:30
trustme2019 Antwort
Noch nie was von Target Salden gehört? und der Enteignung der dt. Sparer, …. und der aufgeblähten Bilanz der EZB mit Billionen € Schulden, für die Deutschland zum größten Teil haftet???
Zu dem Titelbild:

Ich (Mario Draghi) habe den Gott der Zentralbanker gesehen ... und sein Name ist: Mario Draghi :rolleyes:
Tustme: Interessant wäre nicht, Punkte herauszufinden, in denen der Autor daneben liebt, sondern eher, warum nicht "bezahlte Anzeige" dabei steht.

Seit der beispiellosen Propagandakampagne zum EU-Beitritt Österreichs glaube zumindest ich nicht mehr an zufällige Veröffentlichungen.

Aber gehen wir mal beispielsweise auf einen Punkt ein:


"....Maßnahmen, die verhindern könnten, dass weniger Kredite an Unternehmen vergeben werden. Ein Beispiel für das richtige Wirken der EZB für die europäische Konjunktur."

Die Frage ist, was diese Unternehmen mit den Krediten machen werden.
Eigene Aktien zurückkaufen?

Im Falle von Banken, hohe Boni zahlen?

Letzten Endes bewirkt dieses "richtige Wirken der EZB" lediglich ein Aufschieben des Crash, der dann nur viel gewaltiger werden wird.

Ein Effekt des billigen Geldes und der EZB-Politik ist klar:

Immobilienpreise und Mieten und andere Lebenskosten werden weiter steigen, mangels alternativer rentabler Anlagen.

Auch Aktienkurse, damit die Klientel von Draghis früherem Arbeitgeber weiter jubeln kann.

Ja, Teile der Wirtschaft mögen von seiner Politik profitieren. Der Rest krepiert langsam. Bei Zinserhöhungen dann schnell.
Wer hier schreibt, sollte das DIW und auch Herrn Fratscher besser kennen.
Beruflich oder privat.

Alles andere wäre nicht zielführend.

"die Versuche von Populisten, Zentralbanken als Machtfaktor unter ihre Kontrolle zu bekommen"
WOW! Wie soll das denn gehen? Erbitte Instruktionen!

Natürlich hat die Italienische Regierung das Recht (und die Fähigkeit), die Italienische Zentralbank in ihren Entscheidungen zu beeinflussen. So wie das die Bundesregierung in Deutschland permanent auch tut!

Die FED ist absolut nicht mit der DZB vergleichbar! Hier staatlich, dort privat!

'to do whatever it takes' erforderte, um die Panik der Finanzmärkte zu beenden und das Zerbrechen des Euro zu verhindern" Lach! Lach!
Draghi dient nicht der EU, geschweige denn Deutschland oder dem Euro!
Wer das nicht weiß, sollte sich mal im Internet über Draghi schlau machen.

"Gerade jetzt wird die vorausschauende EZB-Geldpolitik einmal mehr wieder dringend gebraucht. "
Vorausschauend war die EZB-Politik noch nie!
Sie war immer nachläufig und hat versucht, das Großkapital möglichst vor Verlusten zu schützen.
Und das alles zu Lasten der deutschen Sparer und des deutschen privaten Vermögens. Jedes Jahr verlieren die Deutschen einen zweistelligen Milliardenbetrag ihres Vermögens wegen der glorreichen Geldpolitik der EZB (=Draghi).

"Vor allem die für die Konjunktur wichtige Kreditvergabe an Firmen geht zurück"
Natürlich, die Absatzmärkte brechen ein, bzw. die Produktion in Deutschland bricht wegen massiver Behinderung durch die Regierung und deren NGOs ein. Wenn überahupt brauchen die Firmen keine Investitionskredite sondern Betriebsmittelkredite.

"Die Aussicht auf steigende Zinsen sei bis auf weiteres vorbei, so Schoenwald"
Richtig! Aber keine neue Erkenntnis.
Die vollkommen irre Konstruktion der Draghi-EZB kann sich nur so lange über Wasser halten, wie die Zinsen nicht steigen.
Wenn das passiert, passiert der Supergau im Finanzsektor.
Und damit ist alles erklärt.
Was dieser populistische Fratzenschneider hier völlig unterschlägt, ist die schlichte Tatsache, dass sich niemals Schulden mit Schulden bezahlen lassen. Die Gelddruck-Orgien der m.E. absolut überflüssigen Zentralbanken verlängern lediglich das übelste Spiel aller Zeiten, mit dem uns nämlich schon seit mehr als 100 Jahren vorgegaukelt wird, diese von den Bankstern erzeugte Papier-Illusion sei tatsächlich "werthaltig".

Das kann jeder mit einem gesunden Menschenverstand ausgerüstete Bürger, der noch fähig ist, seinen eigenen Verstand einzusetzen, schon einfach daran erkennen, dass dieses Schuldgeld seine angebliche Funktion als Wertaufbewahrungsmittel längst verloren hat. Seit Gründung des von privaten Bankstern in`s Leben gerufenen FED im Jahre 1913, einem Akt des Verbrechens ohne Beispiel in der Geschichte der Menschheit, haben alle Papiergeld-Versprechen der Welt 97-99% ihres Wertes verloren. Wie sagten die Gründer dieses gigantischen Verbrecher-Syndikats J.P. Morgan/Ford: "Wenn das (dumme) Volk das Geldsystem verstehen würde, gäbe es einen Aufstand noch vor morgen früh."

Die Naturgesetze kann niemand ändern, schon gar nicht derart verlogene Blender-Ökonomen, die sich hier als Volkswirtschafts-Experten aufspielen und in Wahrheit nur Büttel und Lakaien der Bankster sind. Viel schlimmer noch - diese Banken-Ausbeuter haben die freie Marktwirtschaft längst durch eine Planwirtschaft in ihrem Sinne ersetzt und den Kapitalismus mit Hilfe der rot-grün verkorksten Polit-Schmarotzer zu Grabe getragen.

Börsenbommel hat mit jedem Wort Recht. Je länger uns dieses Märchen ungedeckten Papier-Drecks vorgespielt wird - desto grausiger ist die Fallhöhe. Man sollte vorbereitet sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.459.677 von chaosgegner am 30.04.19 19:36:22@ -chaosgegner - offenbar haben wir wohl gleichzeitig geschrieben, denn ich habe Deine in jeder Hinsicht richtigen Argumente erst nach meinem Beitrag gelesen. Auf jeden Fall hast Du das ergänzt, was ich ursprünglich auch noch schreiben wollte. Es freut mich, dass es durchaus viele Diskutanten gibt, die eigenständig denken können.
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