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Misstrade bei Consors - Geld verloren - Bank verweist an Deutsche Börse - Die letzten 30 Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.499.413 von Streberleiche am 06.05.19 20:12:03
das wäre dir aber bei jeder anderen Bank genauso passiert.
Auch dir vielen Dank für den Rat und den Hinweis mit der BAADER Bank, Pivotrader. Vielleicht rufe ich dort tatsächlich mal im Laufe der Woche an und sehe, was sich machen lässt. Der entstandene Verlust ist ja überschaubar. Dennoch reicht es für 2 Abendessen mit meiner Frau.
Danke für deine Antwort, Topiflex,

ja, hast Recht, Consors selbst ist da wohl machtlos. Vielleicht sollte man einfach mal die allg. Gesetze ändern, damit Kunden zumindest Anspruch auf einen gewissen Ausgleich haben (wie z.B. mein Rückkauf aufgrund der ausgeführten und verrechneten Order und den daraus resultierenden späteren Verlusten). Ich als Kunde habe ja nichts falsch gemacht und werde für den Fehler der Börse Frankfurt finanziell "bestraft". Wie du sagst: ein Anruf bei denen würde natürlich nichts bringen.

Dass du schreibst, dass so ziemlich "alle" Trader bei Consors aus dem Platinumstarstatus geflogen sind, finde ich interessant. Hatte mich schon gewundert, da ich im Grunde gefühlt ähnlich viele Trades im Jahre 2018 durchgeführt habe wie in den Jahren zuvor.

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.499.020 von Streberleiche am 06.05.19 19:29:10
Zitat von Streberleiche: Hallo liebe w:o Gemeinde:

Heute Morgen habe ich meine 400 Barrick Aktien zu 12,20 Euro in FaM verkauft, nachdem im BID 2000 Stück zu diesem Preis standen, während das BID auf z.B. auf TRG bei 11,30 stand.

Die Aktien wurden daraufhin zu 12,20 verkauft und ich erwarb die zuvor verkauften Aktien zu 11,40 (200 Stück) und 11,32 (200 Stück) zurück. Kurz darauf bekam ich eine E-Mail von Conders, dass hier ein Misstrade der Börse Frankfurt vorlag und man verbuchte mir die 400 Stückaktien zurück.

Damit wurden mir nicht nur der zuvor erstattete VK-Preis wieder vom Konto abgezogen, sondern ich hatte ungewollt 800 Stückaktien im Depot.

Auf meinen Einwand bei Consors, teilte man mir nur per E-Mail mit, dass ich mich an die Handelsüberwachung Frankfurt wenden solle.

Ich hätte die 400 Stück ja nach dem VK nicht gekauft, wenn ich nicht zuvor die Bestätigung des Verkaufes erhalten hätte. Jetzt habe ich 200 Stückaktien mit Verlust verkauft und sitze immer noch auf 600 Stückaktien (der Kurs fiel danach kontinuierlich).

Habt ihr eine Ahnung, was ich da machen kann. Consors scheint nicht kulant und macht es sich mit ihren Verweisen, man solle sich gefälligst an die Handelsüberwachung Frankfurt wenden, sehr einfach. Dass ich als Kunde, der mehr als ein Dutzend Jahre mit Tausenden Trades dort tätig war - bestimmt 8 Jahre davon als Platinumtrader - ist denen scheinbar völlig egal.

Bin schwer enttäuscht von Consors und auch von dem zuständigen Berater des Team Datrading, dessen namen ich hier nicht nennen möchte.

Wäre für Meinungen dankbar.

Grüße


1. rufe doch mal bei der Handelsüberwachung in Frankfurt an. die werden dir behilflich sein.

2. der Marketmaker in Frankfurt für Barrick ist die BAADER BANK AG. Kontaktiere die. Hatte mit denen auch mal ein Problem bei einer anderen Aktie. Die waren sehr kulant und sind mir damals entgegengekommen.

die Broker sind halt nur Vermittler, die interessiert das nicht, wenn es mal zu Problemen kommt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.499.413 von Streberleiche am 06.05.19 20:12:03
Zitat von Streberleiche: Hallo LeDax,

vielen Dank für deine Antwort. Ja, ich befürchte auch, dass ich Consors selbst nicht in die Verantwortung nehmen kann. Dennoch schon sehr großer Mist, dass ich in diesem geschilderten Fall unverschuldet die A-Karte gezogen habe und sich die Banken aus der Verantwortung ziehen.

Man hätte zumindest so kulant sein können, meine "zurückgekauften" 400 Anteile nach meiner Schilderung selber über die Börse zu verkaufen und den Verlust, der sich bei Consors auf rund 100-120 Euro belaufen hätte (Gebühren nicht mit eingerechnet), hätte abschreiben können. Spätestens nach Blick auf die weit mehr als 10.000 getätigten Trades, seitdem ich dort die letzten 10-20 Jahre Kunde war.

Schlimmstenfalls kündige ich wegen der heute stattgefundenen Art und Weise der Consorsbank in diesem Fall mein Konto (meine Frau und Mutter ebenfalls ihre Girokonten) und man verliert schon deshalb ein Hundertfaches des kleinen Verlustes, welcher durch ein kulanteres Vorgehen geblieben wäre.

Meine gute Meinung von Consors hat heute sehr gelitten. Beim Team Platinumtraders, bei dem ich seit dem 01.01. nicht mehr vertreten bin (knapp herausgerutscht ;-) ) waren sie immer extrem kundenfreundlich.


Ich bin seit 1996 Kunde bei Consors, und wie du zum 01.01.19 aus dem Platinum-Team rausgeflogen. Wie fast alle.

Was die Mistrades angeht, so müsstest du eigentlich wissen, dass es an allen Börsen Regelwerke gibt, die auch die Mistrades erwähnen. Hier hat Consors keine Schuld, die geben nur weiter, was die Börse ihnen vorgibt. Kulanz seitens Consors kannst du nicht erwarten, denn Consors dient hier als Broker und nicht als Handelspartner. Das ist ein gravierender Unterschied

Ein Anruf bei der HÜSt wäre zwar möglich, bringt aber nichts.

Aber deshalb das Konto bei Consors kündigen? Macht ebenfals keinen Sinn. Jeder andere Broker hätte den Mistrade an dich weiter gegeben.

Mistrades kommen leider vor, damit muss man immer rechnen, wenn Trades kommen, die zu gut sind, um wahr zu sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.499.098 von LeDax am 06.05.19 19:38:12Hallo LeDax,

vielen Dank für deine Antwort. Ja, ich befürchte auch, dass ich Consors selbst nicht in die Verantwortung nehmen kann. Dennoch schon sehr großer Mist, dass ich in diesem geschilderten Fall unverschuldet die A-Karte gezogen habe und sich die Banken aus der Verantwortung ziehen.

Man hätte zumindest so kulant sein können, meine "zurückgekauften" 400 Anteile nach meiner Schilderung selber über die Börse zu verkaufen und den Verlust, der sich bei Consors auf rund 100-120 Euro belaufen hätte (Gebühren nicht mit eingerechnet), hätte abschreiben können. Spätestens nach Blick auf die weit mehr als 10.000 getätigten Trades, seitdem ich dort die letzten 10-20 Jahre Kunde war.

Schlimmstenfalls kündige ich wegen der heute stattgefundenen Art und Weise der Consorsbank in diesem Fall mein Konto (meine Frau und Mutter ebenfalls ihre Girokonten) und man verliert schon deshalb ein Hundertfaches des kleinen Verlustes, welcher durch ein kulanteres Vorgehen geblieben wäre.

Meine gute Meinung von Consors hat heute sehr gelitten. Beim Team Platinumtraders, bei dem ich seit dem 01.01. nicht mehr vertreten bin (knapp herausgerutscht ;-) ) waren sie immer extrem kundenfreundlich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.499.020 von Streberleiche am 06.05.19 19:29:10Da kannst du wahrscheinlich wenig machen, das ist die Mistraderegelung von der Börse Frankfurt.
Der Käufer hat halt hinterher einen Mistrade angemeldet.

So gesehen wird das ganze rückabgewickelt und so getan als hätte dein Verkauf nicht stattgefunden.

Dein anschließender Kauf hat damit nichts zu tun und somit hast du nun die doppelte Anzahl Aktien im Depot.

Ich bin nicht bei Consors, aber ich gebe dir recht, der Mitarbeiter hätte sicherlich etwas feinfühliger auf diese Geschichte reagieren können oder dir zumindest besser erklären können, wie du zu reagieren hast.
Hallo liebe w:o Gemeinde:

Heute Morgen habe ich meine 400 Barrick Aktien zu 12,20 Euro in FaM verkauft, nachdem im BID 2000 Stück zu diesem Preis standen, während das BID auf z.B. auf TRG bei 11,30 stand.

Die Aktien wurden daraufhin zu 12,20 verkauft und ich erwarb die zuvor verkauften Aktien zu 11,40 (200 Stück) und 11,32 (200 Stück) zurück. Kurz darauf bekam ich eine E-Mail von Conders, dass hier ein Misstrade der Börse Frankfurt vorlag und man verbuchte mir die 400 Stückaktien zurück.

Damit wurden mir nicht nur der zuvor erstattete VK-Preis wieder vom Konto abgezogen, sondern ich hatte ungewollt 800 Stückaktien im Depot.

Auf meinen Einwand bei Consors, teilte man mir nur per E-Mail mit, dass ich mich an die Handelsüberwachung Frankfurt wenden solle.

Ich hätte die 400 Stück ja nach dem VK nicht gekauft, wenn ich nicht zuvor die Bestätigung des Verkaufes erhalten hätte. Jetzt habe ich 200 Stückaktien mit Verlust verkauft und sitze immer noch auf 600 Stückaktien (der Kurs fiel danach kontinuierlich).

Habt ihr eine Ahnung, was ich da machen kann. Consors scheint nicht kulant und macht es sich mit ihren Verweisen, man solle sich gefälligst an die Handelsüberwachung Frankfurt wenden, sehr einfach. Dass ich als Kunde, der mehr als ein Dutzend Jahre mit Tausenden Trades dort tätig war - bestimmt 8 Jahre davon als Platinumtrader - ist denen scheinbar völlig egal.

Bin schwer enttäuscht von Consors und auch von dem zuständigen Berater des Team Datrading, dessen namen ich hier nicht nennen möchte.

Wäre für Meinungen dankbar.

Grüße


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