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VW-Chef: Kohleausstieg kommt zu spät - Massive Kritik an Regierung | Diskussion im Forum



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Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "VW-Chef: Kohleausstieg kommt zu spät - Massive Kritik an Regierung" vom Autor dpa-AFX

Volkswagen -Chef Herbert Diess hat die Energiepolitik der Bundesregierung massiv kritisiert und hält einen Kohleausstieg bis 2038 für zu spät. Um das Klima zu schützen, sollte Deutschland zuerst aus der Kohleverstromung aussteigen und dann erst aus …

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VW verpestet mit seinen Verbrennungsmotoren und seinen Dieseln die Umwelt. Trägt zur Klimaerhitzung bei. Anstatt sich an der eigenen Nase zu packen, wird mit dem Finger auf andere gezeigt und Untätigkeit vorgeworfen.

Das Verhalten von diesem Herbert ist eine Unverschämtheit.
Leider ist Diess und VW auch ein bischen spät, aber warum hat man BK Merkel und die Regierung nicht schon früher kritisiert oder wurde der Atomausstieg gestern beschlossen?
Aber blinder Aktionismus ist jetzt groß in Mode in einer Zeit in der Influenzer jetzt anscheinend den Ton und die Richtung angebe. Politik, Medien und Wirtschaftslenker biedern sich einfach nur noch an und unsere Bundeskanzlerin hält schön länger nichts mehr in Deutschland - sie läßt sich lieber in anderen Ländern lobpreisen und huldigen!
Diess ist ein typischer Vertreter aggressiver Subventionsjäger . Ihm ist es doch egal , genau wie den Aktivisten der Klimarettung , ob das Sinn macht mit E-Autos , und welche Folgen das ökonomisch , ökologisch und für die betroffenen Menschen hat . Ihm ist doch egal , daß Kindersklaven im Kongo das Kobalt unter unmenschlichsten Bedingungen mit bloßen Händen und Füßen aus provisorischen , ungesicherten Gruben schürfen müssen , dabei sterben sie an Unterernährung , Malaria , Gewalteinwirkung und manchmal nur an Erschöpfung . Dieses Mineral kommt weltweit fast ausschließlich in zwei Provinzen des Kongo vor , der Besitz der Minen ist in der Hand unterschiedlichster Warlords und ihrer Soldateska , die Staatsmacht der Zentralregierung ist dort nicht vorhanden . Erwähnt das Herr Diess , oder macht es ihm ein schlechtes Gewissen ? Nein , niemand in der "E-Auto-Branche " interessiert das . Aufschrei von den " Grünen " , den Engeln der Klimarettung ? Nein ! Totgeschwiegen werden auch die Umstände , unter denen das Lithium der Batterien gewonnen wird . Im Grenzdreieck Chile , Argentinien und Bolivien lagern die weltweit größten Vorkommen . In dieser Region werden durch den Abbau die Süßwasserreserven rasend schnell zerstört und die indigenen Völker dieser Gegend sind inzwischen gezwungen , entweder dahinzusiechen und zu sterben , oder aber ihr Hab und Gut und ihre Kultur aufzugeben und in die Slums von Santiago , La Paz , Buenos Aires etc . zu ziehen . Ihr Lebensraum wird ebenso wie der der Tiere und Pflanzen in einem Gebiet von der Größe Bayerns völlig zerstört . Regt sich hier etwas bei Ihnen , Herr Diess ? Natürlich nicht ! Genauso wenig wie bei den Grünaposteln von Hofreiter bis Greta . Sie sind so verlogen , diese E -Auto - Fanatiker , nur weil sie an ihrer Macht und an Geld interessiert sind . Fährt man ein E - Auto in Deutschland , wird das CO2 entweder hier oder irgendwo anders erst einmal rausgepustet . Allein bei der " Reifung " der Batterie wird so viel billiger Kohlestrom ,meist in China , benötigt , daß ein sparsamer Diesel 60-100.000 km fahren kann , bis das entsprechende CO2 emittiert ist . Wer garantiert uns , daß in der Realität , solche Batterien überhaupt länger halten ? Herr Diess weist selbst darauf hin , " daß 500 Kohlekraftwerke gebaut und 500 weitere geplant " sind . Fakt ist : gegenwärtig sind 1400 im Bau bzw. bereits über die Planungsphase hinaus , weitere 2500 sind konzipiert . Überall , vor allem in Asien , China , Indien , Pakistan , Indonesien , wird massiv auf Kohlekraftwerke gesetzt . Bis 2030 dürfen die das nach dem Pariser Abkommen uneingeschränkt tun . Unsere Kanzlerin war die treibende Kraft bei diesem Abkommen , das nach dem endgültigen Ausscheiden der USA nur einen Verlierer kennt : die EU und vor allem ein Land , Deutschland . Was macht es für einen Sinn - wenn die CO2- Hypothese zuträfe - wenn Deutschland auf die Kohle sofort verzichtet , wenn im gleichen Jahr , wie 2018 , also in einem einzigen Jahr, die gleiche Menge CO2 neu zusätzlich von der " Dritten Welt " emittiert wird ? Jedes Jahr zusätzlich ! Deutschland ruiniert sich nachhaltig ,mit der Folge Deindustrialisierung , Stromausfälle und schlechter Zappelstrom . Wir sind dann auf Erdgasimporte angewiesen . Auch hier gilt : eine Milchmädchenrechnung , was das " Klima " angeht . Da bei der Förderung z.B. auf der Jarmal -Halbinsel und beim Transport über tausende und abertausende Kilometer ein Verlust von ca. einem Drittel der Rohförderung unausweichlich ist ( ebenso wie beim durch Fracking gewonnenen und verflüssigten Erdgas aus USA , Nigeria , Quatar ), kann sich jeder ausrechnen : bei einem CO2 -Wert ( Basis ist CO2 mit 1 per definition für Klimawirksamkeit ) von 25 (Quelle UBA )bis 34 ( andere Quellen ) bei Methan , ist das Erdgas , das wir verbrennen , global etwa mindestens doppelt bis dreimal so klimaschädlich wie die heimische Braunkohle . Das kann man noch zugunsten der Braunkohle durch die häufig angewendete Kraftwärmekopplung , die den Wirkungsgrad nahezu verdoppelt, auf etwa 3-5 fach verbessern . Fazit :.es ist ein Trugschluß , etwas für die Umwelt zu tun , wenn man auf Kernenergie und Kohleverstromung verzichtet ! Im übrigen steht die ganze CO2 - Hysterie auf keinerlei evidenzbasiertem Boden . Selbst wenn man noch die weiteren , jedoch völlig unterschätzten Klimagase CH4 , N20 ( Lachgas , mit 298 facher Klimawirksamkeit gegenüber CO2 ) und den Wasserdampf einbezieht , bleiben noch weitere bekannterweise eminent korrelierende Faktoren , wie die Sonnenfleckenaktivität , die völlig vom Menschen unbeeinflußbar ist , Veränderungen der Stellung der Erdachse etc. , die das Klima bzw. den Klimawandel beeinflussen . Die Festlegung auf CO2 scheint rein praktische Gründe zu haben , weil es der ideale Sündenbock für unsere " menschlichen Verfehlungen " ist , leicht zu berechnen und eine Strafsteuer dem " klimagläubigen " Fußvolk gut als Ablaß auferlegt werden kann . Wir sind wieder in der Vorreformation bei Tetzel angelangt . Donald Trump wäre sozusagen der neue " Martin Luther " von der Protestantischen Kirche der endgültigen Klimaleugner " ... !


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