Grüne können nur noch fordern

eröffnet am 10.06.19 11:39:24 von
neuester Beitrag 01.03.20 02:51:56 von


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10.06.19 11:39:24
Ich kann es nicht mehr lesen: Fast jeden Tag "Grüne fordern..." :mad:

Mir völlig unerklärlich, wieso diese Partei so einen Erfolg hat :(


Heute fordert mal wieder meine ganz spezielle Freundin :rolleyes:

Guggsu :(

Forderung von Katrin Göring-Eckardt:
Grüne wollen Amazon verbieten,
die Retouren zu vernichten


Böller-Bann, Kaffeebecher-Pfand und Schottergarten-Verbot: Die Grünen wollen mit
immer mehr Maßnahmen den Umweltschutz vorantreiben. Nun knöpft sich die
Ökopartei Onlinehändler vor - verbunden mit einer sozialen Idee. :rolleyes:


Die Grünen wollen Online-Versandhändlern wie Amazon verbieten, neuwertige Waren
nach deren Rücksendung zu vernichten. "Wir erleben eine Perversion der Wegwerfgesellschaft",
sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
"Da ist der Staat gefordert." :laugh:

Göring-Eckardt stellte einen Drei-Punkte-Plan vor: "Erstens: Dem Online-Handel wird
verboten,b[/] neuwertige Produkte, die zurückkommen, zu vernichten." Zweitens
sollten zurückgeschickte Produkte, die nicht mehr in den Verkauf können, verschenkt
werden - etwa über Sozialkaufhäuser. Drittens müssten die Rohstoffe zurück in den Wertstoffkreislauf. :(

Im Schnitt werde jedes sechste Paket zurückgeschickt, rechnete die Fraktionsvorsitzende
vor. Das seien annähernd 500 Millionen Produkte im Jahr, vor allem Schuhe und Kleider,
aber auch Kaffeeautomaten, Waschmaschinen oder Handys. "Viele von ihnen werden nach
der Rücksendung komplett vernichtet", kritisierte Göring-Eckardt. "Dabei handelt es sich
um neuwertige Produkte, die voll funktionsfähig sind und höchstens einen Kratzer haben." :(

Wirtschaftswissenschaftler der Universität Bamberg haben jüngst ermittelt, dass die
Bundesbürger bei Bestellungen im Internet jedes sechste Paket wieder zurückschicken.
Im vergangenen Jahr sind das demnach 280 Millionen Pakete und 487 Millionen Artikel
gewesen. Bei Kleidung und Schuhen geht sogar fast die Hälfte der Pakete zurück an den
Absender, wie die Forscher Ende April mitteilten. :(

Die Retouren belasten durch das zusätzliche Transportaufkommen das Klima, die Kosten
müssen einerseits die Kunden durch höhere Marktpreise tragen, andererseits erzielen
die E-Commerce-Händler geringere Margen. Nach Erkenntnis der Forscher landen rund
vier Prozent der zurückgeschickten Artikel im Müll. Immerhin gut 79 Prozent würden direkt
wieder als A-Ware verkauft, weitere 13 Prozent als B-Ware, so die Forscher. Und drei Prozent
würden an industrielle Verwerter verkauft oder an gemeinnützige Organisationen gespendet.

Marktführer Amazon hatte dazu vor wenigen Wochen erklärt, jede Rücksendung werde qualitätsgeprüft, neu verpackt und - wann immer möglich - wieder als Neuware angeboten.
Zudem hätten seit 2013 mehr als 1000 soziale Einrichtungen Spenden bekommen. Eine halbe
Million Menschen erhielten so laut Amazon Spielzeug, Schuhe, Kleidung oder Drogerie-Artikel.:)

Was darf die Industrie, was gehört verboten? Die Grünen sparen nicht mit Kritik, wenn unternehmerisches Handeln umweltschädlich sein könnte oder ist - und nicht selten
erhebt die Ökopartei den Anspruch, mitreden zu wollen. :mad:

Gerade erst hat Grünenfraktionschef Anton Hofreiter die Einführung von Pfand auf Kaffeebecher
zum Mitnehmen gefordert. "Die Bundesregierung muss konsequent auf Mehrweg setzen und bundesweit Pfandsysteme für Mehrwegkaffeebecher noch in diesem Jahr auf den Weg bringen",
sagte Hofreiter der "Bild am Sonntag". Der Einwegbecher stehe "exemplarisch für den
Müllwahnsinn in Deutschland". :(

Er verwies vor diesem Hintergrund auf eine EU-Richtlinie, die den Mitgliedsländern Maßnahmen
zur Reduzierung von Einwegbechern auferlegt. Eine kleine Anfrage der Grünen ergab demnach
aber, dass die Bundesregierung diese Richtlinie nicht "vor Ablauf der Umsetzungsfrist von zwei Jahren" in deutsches Recht übertragen werde. :D

Coffee-to-go-Becher waren Ende 2018 bereits in Tübingen Thema - allerdings im
Zusammenhang mit einer anderen Maßnahme. Die Stadtverwaltung will bundesweit
die erste Kommune sein, die eine Steuer auf den Verkauf von Einwegverpackungen
von Cafés und Imbissbuden einführt. Die Unternehmen sollen diese beispielsweise
auf Pizzakartons und Nudelboxen bezahlen - und auch auf Kaffeebecher.

"In Tübingen packen wir das Übel an der Wurzel", sagte Oberbürgermeister und
Grünenpolitiker Boris Palmer laut Mitteilung. "Indem wir die Produktion von Müll
teurer machen, beseitigen wir finanzielle Fehlanreize. Einwegverpackungen dürfen
nicht billiger sein als Mehrweg-Pfandsysteme." Geht es nach den Grünen, sollte nicht
nur den Produzenten von Einwegverpackungen ein gigantisches Geschäft entgehen - der
Umwelt zuliebe. Auch der Pyrotechnik-Industrie gehört nach dem Willen der Partei die
Nachfrage entzogen. Die Berliner Grünen beschlossen im April mehrheitlich, dass
privates Böllern verboten werden soll. Demnach soll der Verkauf und Gebrauch
von Böllern zu Silvester tabu sein. Stattdessen soll es öffentliche Feuerwerke geben. :rolleyes:

Doch nicht nur Unternehmen sind von den Verbotsforderungen der Grünen betroffen. Grüne
Politiker in Hannover haben vor kurzem Schottergärten den Kampf angesagt - und wollen
damit auch Privatleute in die Pflicht nehmen. Wie die "Hannoversche Allgemeine" berichtet, soll
die Verwaltung beauftragt werden, die gesetzlichen Vorgaben der niedersächsischen Bauordnung umzusetzen und in die Bebauungspläne zu übernehmen. Das Ziel: Nicht überbaute Flächen an Häusern sollen Grünflächen sein, unbebaute Flächen sollen begrünt werden müssen. :laugh:

Sowohl "eine hochgradige Versiegelung als auch Schotterflächen" sollen demnach verhindert
werden, sagte Heinz Strassmann, Vorsitzender der Gruppe "Grüne Gärten statt Schotterflächen".
"Die Verwaltung wird gebeten, verschiedene Festsetzungen zu prüfen, um einer solchen lebensfeindlichen Versiegelung entgegen zu wirken."

jus/AFP/Reuters
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10.06.19 14:57:28
Grüne fordern gender­gerechte
Außen- und Entwicklungspolitik
:rolleyes:


Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert in einem Antrag (19/6439), „eine
feministische, intersektional ausgerichtete und gendergerechte Außen- und
Entwicklungspolitik zu einer Leitlinie der deutschen auswärtigen Politik zu machen“.
Der Bundestag hat den Antrag erster Aussprache zur federführenden Beratung an
den Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung überwiesen. :rolleyes:

Die Grünen fordern in ihrem Antrag weiterhin den Anteil von Vorhaben mit dem Hauptziel Geschlechtergerechtigkeit im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit auf mindestens zehn
Prozent zu erhöhen. Außerdem solle sie sich für die Verbesserung und feste Verankerung von „geschlechtergerechten und traumasensiblen“ Bildungskonzepten in Konfliktgebieten einsetzen. :D

In der Begründung heißt es, Bildung habe in Krisensituationen bisher keine hohe Priorität.
Dabei trage der Zugang zu Bildung besonders für Mädchen in Krisenkontexten zu ihrer
Entwicklung und ihrem Schutz bei. „Bildung erhöht ihre Chance, bezahlte Arbeit zu
finden, ein selbstständiges und unabhängiges Leben zu führen und selbst über ihren
Körper und ihre Zukunft bestimmen zu können“, schreiben die Grünen. Sie betonen,
an vielen Stellen könnten „recht kurzfristig und mit vergleichsweise geringem finanziellem
und personellem Aufwand bereits nennenswerte Verbesserungen erzielt werden“. :laugh:
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10.06.19 15:04:49
Grüne fordern Neuwahl
bei Scheitern der GroKo :rolleyes:



Sollte die große Koalition nach dem Rücktritt der SPD-Vorsitzenden Andrea Nahles platzen,
wollen die Grünen die regulär für 2021 angesetzte Bundestagswahl vorziehen lassen. „Was für
mich, was für uns alle Grünen klar ist, (ist,) dass wir nicht das Reserverad sind, was einfach
so einspringt“, sagte die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock im ZDF und forderte
für diesen Fall Neuwahlen. „Wenn diese Bundesregierung keine Kraft mehr hat, dann muss
die Gesellschaft, dann müssen die Bürgerinnen dieses Landes neu entscheiden, weil das
ganze Personal, die ganzen Themen, die sind ganz anders zweieinhalb Jahre nach
der letzten Bundestagswahl.“ :rolleyes:
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10.06.19 15:08:09
Schon etwas älter, aber immer noch gut:

Grüne wollen Online-Handel am Sonntag verbieten

https://www.stern.de/wirtschaft/news/gruene-shoppingvisionen…

Wie wäre es mit Öffnungszeiten für das Internet:
Unter der Woche von 9 - 12 und 3 - 6, Sa 9-12 & So zu :rolleyes:
1 Antwort
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10.06.19 16:01:27
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.772.897 von Vitaquelle am 10.06.19 15:08:09:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:


Die haben wirklich nicht mehr alle Nadeln an der Tanne :rolleyes:
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10.06.19 20:18:05
Man spürt förmlich die Verzweiflung der Afd Groupies. Während man selbst bei 12% hängt stürmen die Grünen die Charts.

Woran das wohl liegt?
5 Antworten
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10.06.19 20:43:36
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.774.715 von Doppelvize am 10.06.19 20:18:05Sehr gute Frage :cool:

;)

Aber wenn man dann AKK radebrechen hört,
wundert einen nix mehr :rolleyes::cry::mad:
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10.06.19 20:47:43
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.774.715 von Doppelvize am 10.06.19 20:18:05
Zitat von Doppelvize: Man spürt förmlich die Verzweiflung der Afd Groupies. Während man selbst bei 12% hängt stürmen die Grünen die Charts.

Woran das wohl liegt?


Tja, und dann keine Alternative weit und breit.....
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10.06.19 20:49:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.774.715 von Doppelvize am 10.06.19 20:18:05:D






Guggsu ;)

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/kanzlerkan…
1 Antwort
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10.06.19 21:27:56
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.774.715 von Doppelvize am 10.06.19 20:18:05"Während man selbst bei 12% hängt stürmen die Grünen die Charts."

Die AfD müßte sich ja schämen, von solchen Wählern gewählt zu werden. Die überlassen wir gerne den Grünen und den anderen Versagerparteien und setzen auf eine weit überlegene Qualität bei unseren Wählern. Qualität statt Quantität.
Die anderen werden an ihrer offenkundigen Unfähigkeit früh genug scheitern.
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