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Mr. Dax: Dirk Müller: Was tun, wenn der Crash jetzt doch recht schnell einsetzt? | Diskussion im Forum



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Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "Mr. Dax: Dirk Müller: Was tun, wenn der Crash jetzt doch recht schnell einsetzt?" vom Autor Kapitalmarkt w:o

Dirk Müller, Fondsmanager und bekannt geworden als Börsen-Experte "Mr. Dax", erklärt, warum US-Präsident Donald Trump "ausgesprochen rational" vorgehe, in welcher Handelskrieg-Phase sogar Cash auf dem Konto riskant sei und warum ETFs in "Krisenszenarien" in seinen Augen nicht die beste Lösung seien.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Mr. Dax: Dirk Müller: Was tun, wenn der Crash jetzt doch recht schnell einsetzt?
Ha, ha, Dirk Müller verdient also täglich an seinen genialen Absicherungen, da hat er ja ein regelrechtes Perpetuum Mobile erfunden ...

So, und was für dolle Gewinne konnten die Anleger durch diese Strategie in den letzten Jahren einstreichen?

Antwort: Der Fonds steht per 07.06.19 bei 101,57 €, also über die Jahre 1,57% verdient (insgesamt, also nicht pro Jahr)!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.784.798 von walker333 am 12.06.19 03:31:51
Du hast die richtigen Argumente, aber...
Herr DAX möchte mit angezogener Handbremse fahren, das kostet Sprit (Performance, Ertrag).
Ich selber fahre ohne.
Seine Methode bringt nicht viel, das stimmt. Aber verlieren tut er auch nicht viel.
Kracht die Scheißbörse zusammen, dann lohnt sich seine Strategie.

Meine Strategie ist es, das Risiko auszuhalten und auf mehrere Assetklassen zu verteilen.
Ich kann es mir leisten, mein Aktiendepot zu zersägen, also mehr als 50 Prozent Minus zu fahren. Allerdings ist mein Aktienanteil auch nicht sehr groß!
Eigentlich müßte dieser Artikel recht deutlich als "Werbung" deklariert sein. Irgendwann hat jeder Crash-Prophet mal recht. Man sollte auch daran denken, das Trump wiedergewählt werden möchte. Läge der Aktienmarkt dann in Trümmern, wäre das wohl nicht so gut angesichts des hohen Anteils an Aktienbesitzern in den USA. Die USA machen jetzt die Erfahrung, was passiert, wenn unfähige Menschen an einer politischen Spitzenposition mit zuviel Machtbefugnissen sitzen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.785.518 von labersack2018 am 12.06.19 08:34:50... unfähige Menschen ...

Toll und unser Murksel ist das Beste, was die Politik zu bieten hat.

Selten so gelacht.
In der Tat beweist Donald Trump mit seiner Strategie, dass sich die USA ihre Führungsrolle in der Welt nicht einfach nehmen lassen werden. Allerdings müssen seine Hauptgegner (China, Russland und der Iran) keine Wahlen bestehen, und das macht es für Trump vergleichsweise schwierig, diese Strategie bis zum bitteren Ende durchzuziehen.
Was mich an Dirk Müllers Strategie, sorry, ärgert ist, dass sie keine nachvollziehbare Strategie ist:

Angeblich hat er in seinem Dirk-Müller-Fonds Aktienbestände (ok) die er mit gegenläufigen Futures absichert.
Er argumentiert: wenn die Kurse zurückgehen, zahlt der Future einen Gewinn aus (cash) den ich dann für Aktienkäufe zu niedrigeren Kursen nutzen kann. Der Gesamtwert meines Depots bleibt stabil.

Ich argumentiere: Das ist bullshit. Denn wenn die Kurse steigen verlangt der Futurekontrahent Marginerhöhung, dann muss Dirk Müller Aktien verkaufen oder Liquidität (cash) nachschießen um den Verlust auszugleichen.
Kursgewinne nützen ihm also nichts, Kursverluste schaden nicht.
Und selbst wenn seine Futures nur eine Teilabsicherung sind, dann ist eben dieser Teil des Depots "neutralisiert", was ebenso Unfug wäre.

Ein Depots das aus einem Future short und einer Aktienposition long besteht ist eine Art Tagesgeld, mit dem unangenehmen Nachteil des Kontrahentenrisikos bezüglich des Futures. Und wenn es richtig knallt, dann kann durchaus auch mal der Handel in Futures ausgesetzt werden, oder diese Kontrakte werden zu einem unangenehmen Zwangskurs glattgestellt, wenn z.B. der Handel komplett ausgesetzt ist wegen schwerer Krise.
Dann muss man als Futurekontrahent cash liefern subito, oder wird - mit vermutlich schweren Verlusten - zwangsliquidiert.

Deshalb liegt Müllers Performance in "Friedenszeiten" nahe Null. In "Kriegszeiten" kann es dennoch unter die Räder kommen.

Ich halte seine Anlagestrategie für nicht überzeugend, vor allem sein Argument "meine Anleger können ruhig schlafen wenn der Crash kommt". Das könnten sie auch wenn sie bei Dirk Müller gar nicht investiert hätten sondern das Geld bei der örtlichen Volksbank oder Sparkasse liegen haben.
" Selbsternannte Experten", die in der Realität keine sind. Früherer Börsenhändler, mehr nicht!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.800.410 von Banff am 13.06.19 17:25:11
Zitat von Banff: " Selbsternannte Experten", die in der Realität keine sind. Früherer Börsenhändler, mehr nicht!






(M.M.) KORREKT.

Ich halte von Diesem Mann AUSDRÜCKLICH SEHR wenig.


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