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Flossbach von Storch: Multiple Opportunities - Wer ist investiert?



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Komisch, dass es zum glaube ich größten deutschen unabhängigen Fonds keinen Thread gibt.
Der Fonds ist ja beim Trading ganz gut, bei der Aktienauswahl aber recht langweilig: siehe auch hier:

Antwort auf Beitrag Nr.: 60.806.509 von investresearch am 14.06.19 11:11:43Ist auch in meinem Portfolio. Bin sehr zufrieden damit.:lick:
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.806.857 von schmidileins2713 am 14.06.19 11:36:31
Ja ist denke ich solide, für den defensiven Teil des Portfolios. Offensive Renditeerwartungen sollte man aber nicht haben!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.806.872 von investresearch am 14.06.19 11:37:41Habe ich schon mehrere Jahre im Depot. Monatliche Sparraten. Bin auch zufrieden.
Habe vor 2 Monaten aber begonnen Teile davon in den Carmignac Patrimoine zu schichten.
Die Franzosen haben ja was gut zu machen. Traue denen was zu.
Kleineren Betrag noch im DWS Russia. Hat gut zugelegt seit Erwerb.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.826.826 von Powerjogger am 17.06.19 21:27:47
Also Carmignac war schon sehr schlecht die letzten Jahre

Da würde ich eher ein Wikifolio kaufen, da hat man deutlich bessere Chancen Rendite zu machen meiner Meinung nach ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.831.491 von investresearch am 18.06.19 12:18:57Gerade darum. Es sind noch viele Milliarden drin. Der Druck stieg an. Ein Umdenken hat stattgefunden.
Vertriebsentgelte bei Privatanlegern sind Renditekiller
Wir prüfen gerade die Inanspruchnahme auch der Luxemburger Kapitalverwaltung dieses Fonds auf Erstattung von Ausgabeaufschlag und Vertriebsentgeltanteil der laufenden Kosten. Solche Ansprüche wären unabhängig von der Performance der Beteiligung gegeben und sollten Privatanlegern zustehen, weil die Fondsgesellschaften diese renditevernichtenden Abzüge von Institutionellen Anlegern nicht verlangen oder sie ihnen erstatten. Der Profi verweigert sie, weil sie ihm keinerlei Vorteile bringen. Die sog. Rückvergütungen, die damit finanziert werden sollen, stellen nach der Rechtsprechung eine konkrete Gefährdung dar. Weshalb die Politik immer mal wieder zaghafte Versuche unternommen haben soll, diese Praxis endlich wirksam zu verhindern. Offiziell verboten ist sie schon lange, § 70 WpHG. Für diese Ungleichbehandlung der Privatanleger, die nicht mit einem "Mengenrabatt" für Professionelle zu verwechseln ist, fehlt uns die erforderliche Rechtfertigung. Unfaire Praktiken führen nach dem einschlägigen KAGB aber zu Schadensersatzansprüchen. Die in diesem Jahr erstmals erstellten Kostenausweise bzw. - berichte geben ungefähre Hinweise auf die Höhe dieser Abzüge in 2018, z. B. unter den Stichworten "vereinnahmte Zuwendungen" und "einmalige Kosten". Aus diesen Angaben lässt sich überschlagen, wie viel Privatanlegern auch schon in zurückliegenden Zeiträumen für Abschlussprämien und Bestandspflegeprovisionen abgezogen wurde. Unter "Ausgabeaufschlag zurück" gibt es hier im Forum Geldanlage eine Diskussion mit weiteren Erläuterungen.
Wir reden ja über diesen Fond hier oder:

https://www.onvista.de/fonds/Flossbach-von-Storch-Multiple-O…

Der wurde meiner Mutter angedreht. Wenn ich das richtig sehe, dann performt der Fond ja nicht besser als der Dax, sondern eher 1:2, d. h. steigt der Dax um 2%, dann steigt der Fond um ca. 1%. Das ist doch lächerlich. Wenn ich jetzt noch die Kosten berücksichtige und zusätzlich noch die Rendite einer sicheren Anlage (3 Jahre Festgeld in Euro bei einer europäischen Bank=1,5% Zins) berücksichtige, dauert das ja ewig bis man auf einen grünen Zweig kommt. Oder irre ich da?

Meine Mutter hat auch leider gleich eine größere Summe in dem Fond angelegt, was ja wohl ein riesen Fehler war. Ich werde ihr empfehlen alles zu verkaufen und das Geld eher in einen ETF-Sparplan zu stecken bzw. eben pö a pö zuzukaufen
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.850.534 von jogibaerle3000 am 20.06.19 12:33:23
Ernüchternde Zahlen
Nach den Wesentlichen Anlegerinformationen Stand 12.2.2019 zum FvS - Multiple Opportunities - R, ISIN: LU0323578657, wurden bis zu 5,00% Ausgabeaufschlag berechnet. Laufende Kosten wurden mit 1,63% beziffert und erläutert, dass die vom Anleger in diesem von Privatanlegern gezeichneten Fonds getragenen Kosten auch für Vermarktung und Vertrieb des Fonds genutzt werden. Nach dem Verkaufsprospekt (29.12.2017) betrug die Vergütung für die Aktienklasse I 0,78% p.a., für die Klasse F 1,03% p.a. und für die Aktienklasse R (Privatanleger) 1,53% p.a. des Netto-Teilfondsvermögens. Dem Jahresbericht zum 30.9.2018 nach betrug die Total Expense Ratio (TER) mit Performancegebühr für den Zeitraum vom 1.10.2017 bis zum 30.10.2018 für die professionellen Aktienklassen F 1,13 % und I 1,25 %. Bei der Klasse R für Normanleger waren es 1,91 %. Auf S. 10 ist zu lesen, dass die Wertentwicklung seit dem 24.10 2007 bis zum 30.9.2018 der Aktienklasse F 232,59 % betrug. Bei der Privatanlegerklasse R waren es seit dem 26.10.2007 bis zum 2018er Stichtag lediglich 193,09 %. Der "Nachlass", den Institutionelle erhalten, zahlt sich augenscheinlich aus. Privatanleger zahlten danach grundsätzlich höhere Verwaltungsgebühren und wurden ungleich behandelt.

Fällt die von der Fondsverwaltung erwirtschaftete Rendite ohnehin bescheiden aus, kommt der Privatanleger so im Vergleich nicht nur später auf einen grünen Zweig, sondern wahrscheinlich nie. Wer bei der Anschaffung von Fonds Ausgabeaufschlag zahlte und/oder wem laufend weitere Vertriebsentgelte vorenthalten wurden, erlitt und erleidet weiterhin hohe Vermögenseinbußen, weil er nicht fair behandelt wird. Ansprüche können allein durch Zeitablauf verloren gehen, - Stichwort Verjährung.
FvS SICAV Multiple Opportunities R | 253,40 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.850.534 von jogibaerle3000 am 20.06.19 12:33:23Zum DAX Vergleich:

Äpfel und Birnen sind immer ein guter Vergleich.


Auf 5 Jahre ist übrigens der Flossbach sogar besser.
Auf einem Jahr aktuell sogar um 9 %.
FvS SICAV Multiple Opportunities R | 252,94 €
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