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Flossbach von Storch: Multiple Opportunities - Wer ist investiert? - Die letzten 30 Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.628.019 von Powerjogger am 04.10.19 20:13:38Ein richtiger Hinweis und guter Rat, mit dessen Befolgung sich zukünftige Renditen signifikant verbessern lassen sollten.

Den Impuls, den es für die Beendigung teurer Gewohnheiten braucht, könnte man auch nutzen, sich Unterstützung zu holen für die Rückforderung bis zum Vermittlerwechsel bereits geflossener Ausgabeaufschläge und sonstiger Vertriebsentgelte.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.389.209 von Finanzanwalt am 01.09.19 22:47:43Relativiert sich, wenn man den Ausgabeaufschlag spart.
Einfach einen Vermittlerwechsel durchführen.
Nach einem freien Vermittler suchen und schon spart man die 5% Kaufgebühr.

Freie Vermittler gibts einige im Netz zu finden.
Stiftung Warentest....und sonstige Bewertungssysteme helfen.
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Unfaire Vertriebsentgelte
MORNINGSTAR stellt darauf ab, dass Fondshäuser institutionellen Anlegern Konditionen einräumen, von denen Privatanleger nur träumen können: "Teuren Fonds steht Rating-Crash bevor".

http://www.morningstar.de/de/news/194925/teuren-fonds-steht-…

Demnächst erkennt man die Benachteiligung im Rating. Das wird für die Zukunft zu weiteren Veränderungen und einer Verbesserung der Situation für Privatanleger führen. Wegen zurückliegender Ungleichbehandlung muss man selbst aktiv werden. U. a. unter "Ausgabeaufschlag zurück" gibt es hier im Forum Geldanlage Fonds/Investmentfonds eine Diskussion.
FvS SICAV Multiple Opportunities R | 260,20 €
Geringere Rendite für Privatanleger
Bei den Angaben zur niedrigeren Wertentwicklung im Verkaufsprospekt des FvS - Multiple Opportunities - R für Privatanleger, S. 10, wird auf eine BVI - Methode verwiesen. Danach ist Ausgangspunkt der Anteilswert des Investmentfonds, d. h. der Fondspreis ohne Ausgabenaufschlag. Das spricht dafür, dass das vom Privatanleger aufgebrachte Agio für den Vergleich noch herauszurechnen ist.

Dann sieht die Sache aber so aus: Im Vergleichszeitraum hätte sich eine Privatanlegerinvestition von z. B. 40.000,- EUR, d. h. von nach Abzug von 5 % Ausgabeaufschlag noch 38.000,- EUR, um 193,09 % auf 111.374,20 EUR erhöht. Aus 40.000,- EUR des Professionellen Anlegers, die in voller Höhe in Verwaltung gelangten, wären geworden 133.036,- (Steigerung um 232,59 %). In nicht einmal 11 Jahren hätten die durch den Verzicht auf Vereinnahmung der Vertriebsentgelte bevorzugten Profis einen Mehrertrag von 21.661,80 EUR erzielt. Ohne Abzug von 2.000,- EUR Agio wäre das Privatanlegerergebnis 117.236,- EUR gewesen, - 5.861,80 EUR höher. Dem Privatanleger fehlen wegen Berechnungg von 2.000,- EUR Ausgabeaufschlag nach fast 11 Jahren letztlich also 7.800,- EUR nur wegen Abzug eines Agios.

Die Ungleichbehandlung durch die aktuelle Vertriebsentgeltpraxis führt seit Jahrzehnten zu enormen Minderrenditen der Privatanleger. Wer das duldet, verliert Rendite und Geld. Ausgabeaufschlag zurück!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.870.577 von Powerjogger am 23.06.19 10:30:30
Unfaire Vertriebsentgeltpraxis
Für erfahrene, kenntnisreiche Anleger sollte Ungleichbehandlung beim Ausgabeaufschlag also kein unüberwindbares Thema sein. Wie hier ja schon zu lesen, hat diese Informationen und damit Möglichkeiten leider nicht jeder Fondsinvestor.

Es bleibt zudem die Belastung mit Bestandsprovisionen und das daraus resultierende enorme Renditegefälle. Privatanleger, die davon erfahren und das natürlich nicht hinnehmen wollen, müssten auf Fonds ohne Vertriebsentgelte ausweichen. Gibt es die für sie überhaupt? Oder sich die Vertriebskosten von Beginn an vom Finanzdienstleister erstatten lassen. Existiert eine dazu kompensationslos bereite Adresse?

Wer unfair mit Ausgabeaufschlag und/oder sonstigen Vertriebsentgelten zur Kasse gebeten wurde, könnte das, wie gezeigt, rückwirkend korrigieren. Das kostet weniger Zeit und eigenen Einsatz, als mancher denken wird. Der Erfolg mag nicht gewiss sein. Sicher ist aber der andauernde Renditenachteil, wenn man untätig bleibt und nicht den Anwalt schickt. Meine Anlageempfehlung: "Ausgabeaufschlag zurück"!
FvS SICAV Multiple Opportunities R | 254,44 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.856.588 von Finanzanwalt am 20.06.19 23:05:24Fonds sind durchaus ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Es gibt einige freie Vermittler.
Z.B. AVL
5% Ausgabe wäre mir auch zu teuer.
FvS SICAV Multiple Opportunities R | 254,44 €
Das man den Fond natürlich nicht mit dem Dax 1:1 vergleichen kann ist klar. Aber irgendeinen Vergleich muss man ja anstellen um die Performance einschätzen zu können. Zudem sind für mich die Gebühren einfach zu hoch. die Kurse steigen ja auch nicht ins unendliche. Das alles Geld auf eine Karte gesetzt wurde, war doch sicherlich auch ein Kardinalsfehler, oder?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.855.988 von Shubu am 20.06.19 21:42:31
Privatanleger im Nachteil
Erfreuliche Nachrichten! Bleibt zu fragen: Bezogen auf die Ergebnisse für Institutionelle Anleger oder für Privatanleger? Und um wieviel höher wäre die Rendite für Normalanleger ohne Abzug von Vertriebsentgelten gewesen? Was unterstreichen würde, dass der Privatanleger selbst dann Verlierer ist, wenn es für ihn einmal richtig gut läuft. Ausgabeaufschlag zurück!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.850.534 von jogibaerle3000 am 20.06.19 12:33:23Zum DAX Vergleich:

Äpfel und Birnen sind immer ein guter Vergleich.


Auf 5 Jahre ist übrigens der Flossbach sogar besser.
Auf einem Jahr aktuell sogar um 9 %.
FvS SICAV Multiple Opportunities R | 252,94 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.850.534 von jogibaerle3000 am 20.06.19 12:33:23
Ernüchternde Zahlen
Nach den Wesentlichen Anlegerinformationen Stand 12.2.2019 zum FvS - Multiple Opportunities - R, ISIN: LU0323578657, wurden bis zu 5,00% Ausgabeaufschlag berechnet. Laufende Kosten wurden mit 1,63% beziffert und erläutert, dass die vom Anleger in diesem von Privatanlegern gezeichneten Fonds getragenen Kosten auch für Vermarktung und Vertrieb des Fonds genutzt werden. Nach dem Verkaufsprospekt (29.12.2017) betrug die Vergütung für die Aktienklasse I 0,78% p.a., für die Klasse F 1,03% p.a. und für die Aktienklasse R (Privatanleger) 1,53% p.a. des Netto-Teilfondsvermögens. Dem Jahresbericht zum 30.9.2018 nach betrug die Total Expense Ratio (TER) mit Performancegebühr für den Zeitraum vom 1.10.2017 bis zum 30.10.2018 für die professionellen Aktienklassen F 1,13 % und I 1,25 %. Bei der Klasse R für Normanleger waren es 1,91 %. Auf S. 10 ist zu lesen, dass die Wertentwicklung seit dem 24.10 2007 bis zum 30.9.2018 der Aktienklasse F 232,59 % betrug. Bei der Privatanlegerklasse R waren es seit dem 26.10.2007 bis zum 2018er Stichtag lediglich 193,09 %. Der "Nachlass", den Institutionelle erhalten, zahlt sich augenscheinlich aus. Privatanleger zahlten danach grundsätzlich höhere Verwaltungsgebühren und wurden ungleich behandelt.

Fällt die von der Fondsverwaltung erwirtschaftete Rendite ohnehin bescheiden aus, kommt der Privatanleger so im Vergleich nicht nur später auf einen grünen Zweig, sondern wahrscheinlich nie. Wer bei der Anschaffung von Fonds Ausgabeaufschlag zahlte und/oder wem laufend weitere Vertriebsentgelte vorenthalten wurden, erlitt und erleidet weiterhin hohe Vermögenseinbußen, weil er nicht fair behandelt wird. Ansprüche können allein durch Zeitablauf verloren gehen, - Stichwort Verjährung.
FvS SICAV Multiple Opportunities R | 253,40 €
Wir reden ja über diesen Fond hier oder:

https://www.onvista.de/fonds/Flossbach-von-Storch-Multiple-O…

Der wurde meiner Mutter angedreht. Wenn ich das richtig sehe, dann performt der Fond ja nicht besser als der Dax, sondern eher 1:2, d. h. steigt der Dax um 2%, dann steigt der Fond um ca. 1%. Das ist doch lächerlich. Wenn ich jetzt noch die Kosten berücksichtige und zusätzlich noch die Rendite einer sicheren Anlage (3 Jahre Festgeld in Euro bei einer europäischen Bank=1,5% Zins) berücksichtige, dauert das ja ewig bis man auf einen grünen Zweig kommt. Oder irre ich da?

Meine Mutter hat auch leider gleich eine größere Summe in dem Fond angelegt, was ja wohl ein riesen Fehler war. Ich werde ihr empfehlen alles zu verkaufen und das Geld eher in einen ETF-Sparplan zu stecken bzw. eben pö a pö zuzukaufen
Vertriebsentgelte bei Privatanlegern sind Renditekiller
Wir prüfen gerade die Inanspruchnahme auch der Luxemburger Kapitalverwaltung dieses Fonds auf Erstattung von Ausgabeaufschlag und Vertriebsentgeltanteil der laufenden Kosten. Solche Ansprüche wären unabhängig von der Performance der Beteiligung gegeben und sollten Privatanlegern zustehen, weil die Fondsgesellschaften diese renditevernichtenden Abzüge von Institutionellen Anlegern nicht verlangen oder sie ihnen erstatten. Der Profi verweigert sie, weil sie ihm keinerlei Vorteile bringen. Die sog. Rückvergütungen, die damit finanziert werden sollen, stellen nach der Rechtsprechung eine konkrete Gefährdung dar. Weshalb die Politik immer mal wieder zaghafte Versuche unternommen haben soll, diese Praxis endlich wirksam zu verhindern. Offiziell verboten ist sie schon lange, § 70 WpHG. Für diese Ungleichbehandlung der Privatanleger, die nicht mit einem "Mengenrabatt" für Professionelle zu verwechseln ist, fehlt uns die erforderliche Rechtfertigung. Unfaire Praktiken führen nach dem einschlägigen KAGB aber zu Schadensersatzansprüchen. Die in diesem Jahr erstmals erstellten Kostenausweise bzw. - berichte geben ungefähre Hinweise auf die Höhe dieser Abzüge in 2018, z. B. unter den Stichworten "vereinnahmte Zuwendungen" und "einmalige Kosten". Aus diesen Angaben lässt sich überschlagen, wie viel Privatanlegern auch schon in zurückliegenden Zeiträumen für Abschlussprämien und Bestandspflegeprovisionen abgezogen wurde. Unter "Ausgabeaufschlag zurück" gibt es hier im Forum Geldanlage eine Diskussion mit weiteren Erläuterungen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.831.491 von investresearch am 18.06.19 12:18:57Gerade darum. Es sind noch viele Milliarden drin. Der Druck stieg an. Ein Umdenken hat stattgefunden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.826.826 von Powerjogger am 17.06.19 21:27:47
Also Carmignac war schon sehr schlecht die letzten Jahre

Da würde ich eher ein Wikifolio kaufen, da hat man deutlich bessere Chancen Rendite zu machen meiner Meinung nach ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.806.872 von investresearch am 14.06.19 11:37:41Habe ich schon mehrere Jahre im Depot. Monatliche Sparraten. Bin auch zufrieden.
Habe vor 2 Monaten aber begonnen Teile davon in den Carmignac Patrimoine zu schichten.
Die Franzosen haben ja was gut zu machen. Traue denen was zu.
Kleineren Betrag noch im DWS Russia. Hat gut zugelegt seit Erwerb.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.806.857 von schmidileins2713 am 14.06.19 11:36:31
Ja ist denke ich solide, für den defensiven Teil des Portfolios. Offensive Renditeerwartungen sollte man aber nicht haben!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.806.509 von investresearch am 14.06.19 11:11:43Ist auch in meinem Portfolio. Bin sehr zufrieden damit.:lick:
Komisch, dass es zum glaube ich größten deutschen unabhängigen Fonds keinen Thread gibt.
Der Fonds ist ja beim Trading ganz gut, bei der Aktienauswahl aber recht langweilig: siehe auch hier:



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