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Umfrage: Zeitungsflatrate



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Liebe Forumsbevölkerung,

so mancher hält es ja wie Buffett und liest frühmorgens erstmal einen Stapel Zeitungen - auf verlässliche Informationen sind wir jedoch alle angewiesen. Meine Themenbereiche sind vermehrt Information, Wirtschaft und Politik - dazu forsche ich derzeit und wäre über etwas Input von wirtschaftsinteressierten Menschen sehr dankbar! ;)

Ich (Student, 22, angehender Journalist) versuche nämlich gerade in Hinblick auf die ständig sinkenden Abozahlen bei Qualitätszeitungen zu evaluieren, ob eine digitale Zeitungsflatrate eine finanziell gangbare Lösung für Zeitungen, als auch KonsumentInnen wäre (wir alle kennen Netflix, Spotify & Co.).

Deshalb würde es mich freuen, euch für eine Teilnahme an der folgenden Umfrage (11 Fragen) begeistern zu können:

https://www.umfrageonline.com/s/857e8c7

Das Ergebnis meiner empirischen Untersuchung soll zeigen, ob sich der heute bedrohte Qualitätsjournalismus mit einer Abo-Flatrate vereinen lässt. Das hätte nicht nur weitreichende Folgen für die Informationsgesellschaft, sondern würde auch den "Umzug" traditioneller Medien in die digitale Welt begünstigen. :cool:

Herzlichen Dank schonmal an alle!

PS. Natürlich alles anonym!

Ad. Moderation: Ich hoffe ich habe das richtige Forum ausgewählt, bin über Korrekturen aber sehr dankbar!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.818.741 von Buchstabensturm am 16.06.19 19:23:02Ich hab' es mal versucht und bin sehr schnell gescheitert; und zwar an der Frage

Halten Sie eine digitale Zeitungsflatrate, bestehend aus 15-20 überregionalen Tages-, Wochen- und Monatszeitungen, für eine gute Idee?

15-20 Zeitungen mit Qualitätsjournalismus in DE? Dazu fällt mir nicht viel ein; FT und NYT gehören ja wohl nicht dazu. Eher müsste der Journalismus in DE überlegen, wie man die Qualität wieder hinbekommt, die ich früher gewohnt war. Ansonsten kann die Beantwortung derart simplifizierter Fragen nur ein falsches Ergebnis liefern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.818.885 von linkshaender am 16.06.19 19:57:25Die Frage ist dahingehend simplifizierend, da sie Spielraum für die persönliche Wahrnehmung von Qualitätsjournalismus lassen soll - auch was die Auswahl der Medien angeht. Diese soll eher auf den Zielmarkt abzielen, in welchen ja die NYT durchaus hineinspielen könnte, auch andere deutschsprachige Medien aus dem Ausland wären möglich. Danke aber auf jeden Fall für deine Kritik! :)

Die generelle Abnahme der Qualität hängt ja leider z.T. direkt mit der fehlenden Digitalisierungstrategie (Monetarisierung im Internet) zusammen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.818.906 von Buchstabensturm am 16.06.19 20:08:25Es gibt ja bereits readly, die zuletzt erstmals Zeitungen aufnahmen (allerdings Springer :D). Dazu kennen wir amazon prime reading. Flipboard versucht sich auch. Apple werden wir in Europa vielleicht 2020 sehen. Andere Player wie Google warten wohl ebenso.

Insofern ist eine digitale Zeitungsflatrate längst der Zukunftsmarkt. Ob die Zeitungen aber dadurch überleben oder es nicht nur der "letzte Akt" ist, sei dahingestellt.

Ich persönlich nutze aktiv readly, aber im wesentlichen nur für etwas "börse online". Flipboard ist ganz interessant, aber ich schaue nur ab und an mal rein.


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