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Mieter bekommen Rückendeckung: Katrin Lompscher: "Wohnen ist ein Grundbedürfnis" | Diskussion im Forum


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Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "Mieter bekommen Rückendeckung: Katrin Lompscher: "Wohnen ist ein Grundbedürfnis"" vom Autor Redaktion w:o

Der Berliner Senat hat heute auf Vorlage von Katrin Lompscher die Eckpunkte für ein Berliner Mietengesetz/Mietendeckel beschlossen. Es geht um den Mietenstopp für fünf Jahre. Und eine Begrenzung bei Neuvermietung auf die Höhe, die der Vormieter …

Lesen Sie den ganzen Artikel: Mieter bekommen Rückendeckung: Katrin Lompscher: "Wohnen ist ein Grundbedürfnis"
Essen ist ebenfalls ein Grundbedürfnis ! Wann kommen staatlich verordnete Preise bei Aldi und Lidl ?
das sind sie indirekt durch die Agrarsubventionen bereits.
Außerdem herrscht am Schrippenmarkt mehr Wettbewerb als am Wohnungsmarkt.
Also,hier wird es sich aber lohnen,die Feinheiten genauestens zu beobachten!
Der neue Mieter zahlt also dieselbe Miete,wie die,die der alte beim Auszug gezahlt hatte,und das sollte dann aber auch nach den 5 Jahren nicht irgendwie entwertet werden,das sollte tatsächlich für mehr Ruhe sorgen!
Klingt tatsächlich erstmal halbwegs solide,auch das mit der sofortigen Gültigkeit ist natürlich zu begrüßen,dennoch,ein Nachgeschmack bleibt erhalten,wir wissen aus Erfahrung,dass es natürlich mittel-bis langfristig notwendige Investitionen hemmt und somit am langen Ende kontraproduktiv wirkt!
Immerhin!^^
Wohnen ist ein Grundbedürfnis!

Frau Lompscher, warum sorgen sie denn nicht endlich dafür, dass mehr neue Mietwohnungen gebaut werden? Ständig konnte man lesen, es gäbe zu wenig bebaubare Grundstücke und namentlich Frau Lompscher stosse Investoren in neue Wohnungen vor den Kopf, habe keine Zeit für diese, und verscheucht sie. Mit diesem Mietendeckel wird wohl seitens der privaten Investoren noch weniger investiert.
Die städtischen Wohnungsunternehmen sollen nun viel neu bauen. Angesichts des Mietendeckels, der ohnehin schon niedrigen Mieten und den nicht kostendeckenden Mieten bei den Neubauten, müssten diese Wohnungsunternehmen wirtschaftlich bald so gut wie pleite sein. Auch das ist für ganz roten wohl kein Problem......

Dieser Mietendeckel schaft keine einzige Wohnung, aber genau das viele neue Wohnungen, wäre das beste Mittel um den Mietwohnungsmarkt zu entlasten und baldmöglichst niedrigere Mieten zu erreichen und festzuschreiben, als so sich ergeben würden.
Wer hier neue Wohnungen fordert, sollte mal die Augen auf machen und sich die Regionen anschauen, wo dies am meisten gefordert wird. Wenn es da etwas gibt, was es nicht braucht, sind es noch mehr Wohnungen. Lieber welche abreissen und Grün/Erholungs/Renaturierungsflächen schaffen!

Und Mieten ist nichts anderes als leihen von einem Fremden. Und dieser Fremde lässt sich das teuer bezahlen. Kaufen ist also immer günstiger, außer man ist überall nur kurz. Man sollte die Steuermittel, die in den Mietwohnungsbau, vor allem in das schwachsinnige Modell "Sozialwohnung" fließen, lieber in zinslose Darlehen zum Kauf von Eigentum stecken. Aber nur da wo es billig ist, und nicht dort wo es teuer ist. So kann man gleich die Menschen besser verteilen.

Aber dann würde man ja die Vermieter und jene, die am Leid der Mieter verdienen (DMB e.t.c.) schaden...kostet das echt so viele Wählerstimmen?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.865.915 von nutzer1234 am 22.06.19 07:33:53
Zitat von nutzer1234: Aber nur da wo es billig ist, und nicht dort wo es teuer ist. So kann man gleich die Menschen besser verteilen.


Das kannst Du meinetwegen mit Leuten machen, die staatliche Hilfe beziehen (Arbeitslosengeld II Bezieher und Asylsuchende).

Aber die Arbeitsplätze und Infrastruktur sind nun mal in den Städten und nicht in Mecklenburg-Vorpommern oder im Hunsrück.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.867.460 von walker333 am 22.06.19 13:37:35
Zitat von walker333:
Zitat von nutzer1234: Aber nur da wo es billig ist, und nicht dort wo es teuer ist. So kann man gleich die Menschen besser verteilen.


Das kannst Du meinetwegen mit Leuten machen, die staatliche Hilfe beziehen (Arbeitslosengeld II Bezieher und Asylsuchende).

Aber die Arbeitsplätze und Infrastruktur sind nun mal in den Städten und nicht in Mecklenburg-Vorpommern oder im Hunsrück.


Es geht hier um steuerliche Anreize zur Verteilung. Kann ja jeder weiterhin teuer leben und billigen Lohn beziehen, wenn er meint das ist jut so. Aber das soll man dann bitteschön nicht noch steuerlich fördern.

Achso: Arbeitsplätze gibt es mehr als genug ortsunabhängig (wenn man bisschen was drauf hat auch gut bezahlt, vor allem Selbständig, wenn man selbst was erreichen möchte und nicht vorgekauten Mist von anderen für einen Apfel und ein Ei umsetzen) und um Infrstruktur zu erreichen hat man das Automobil erfunden...

Und ja, bei denen sollte man das zuerst machen. Aber dort zahlt man lieber Mieten in München und Hamburg, anstelle Eigentum in Meck-Pomm...und begründet das auch noch absolut lächerlich, wie ein Kind, was nicht bis 3 zählen kann: "Staatliche Leistungen sollen nicht dem Vermögensaufbau dienen" -> jo! Was war noch gleich der Kaltmietzins für eine im Zweifel abbezahlte Immo in einem Ballungsraum, wo immer mehr dumme Schafe sich sammeln und deswegen der Markt explodiert?! Kein Vermögensaufbau auf Kosten der Allgemeinheit für Leute, die es NICHT nötig haben?! Und solche Leute schreiben Gesetze...erschreckend...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.868.312 von Anders-And am 22.06.19 17:04:13Gut, dass Deutsche Wohnen mit diesem Vorstoß in die Offensive kommt. :)

Bürgermeister Müller begrüßt die Pläne. Jedoch ist mir bei Müller schon öfters aufgefallen, dass er in moderierender Art alles begrüßt, um am Ende dann doch den Hammer fallenzulassen und meistens abzulehnen … :rolleyes:

Passagen aus dem ZEIT Artikel:

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Deutsche Wohnen kündigt "solidarische Mieterhöhungen" an
Die Deutsche Wohnen will auf Mieterhöhungen künftig verzichten, wenn die neue Miete 30 Prozent des Mietereinkommens übersteigt. Einen Mietdeckel lehnt der Konzern ab.
...
Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller (SPD) sagte zu den Plänen, die DW "verpflichtet sich zu sinnvollen und konkreten Maßnahmen für eine verantwortungsvollere Mietenpolitik".
...
Zahn forderte den Regierenden Bürgermeister Müller dazu auf, einen Wohngipfel zu veranstalten, um Vorschläge von Vermieterinnen, Mietervereinigungen und Politikerinnen zu diskutieren.
...
Berlin kommt dabei in den letzten Monaten eine besondere Rolle zu, obwohl die Mieten im Vergleich zu Städten wie München oder Frankfurt am Main noch relativ niedrig sind.
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