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Systeme und Strategien für Daytrader (Seite 10)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.990.107 von whitething am 09.07.19 22:29:42
Zitat von whitething:
Zitat von bomike: ...

Ich glaube grundsätzlich nicht an statistische Edges. Nach meiner Ansicht kann es auch keine geben.
Das ist aber meine persönliche Ansicht.


ich auch nicht, deshlab wundert mit elliot wave bei dir, ist 100% statistisches edge maximal, noch dazu eines der schlechtesten.


Ich seh EW nicht als statistisches Edge. Eher als Marktverhalten und Indikation für ein mögliches Marktverhalten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.990.269 von bomike am 09.07.19 22:48:43
Zitat von bomike:
Zitat von whitething: ...

ich auch nicht, deshlab wundert mit elliot wave bei dir, ist 100% statistisches edge maximal, noch dazu eines der schlechtesten.


Ich seh EW nicht als statistisches Edge. Eher als Marktverhalten und Indikation für ein mögliches Marktverhalten.


na ok, wenns nur indikation ist, dann stimmt es natürlich immer, wenn es keine direkten Signale generiert.

ich versuche das immer viel viel einfacher anzugehen, am anfang... elliot ist ja durch die nase hergeleitet, was einfach schon da ist, und das auch noch verzogen und falsch... da muss man schon viel ahnung haven um auf selbe resultat zu kommen, wie jemand der einfach chart nimmt und nur halb soviel ahnung hat....
zu kompliziert macht irgendwie nichts besser, eigentlich schaut man auf chart und sieht was grade höhere chance hat, wenn man es zig jahre macht.... da sich alles mehr oder weniger wiederholt.......
mit nur taden was man genau weiss und nicht traden, was an nicht weiss, funktioniert extrem gut... und das funktioniert nur mit fundamentalen edges wirklich, nicht herberechneten oder gehofften wie zb. elliot, fibo, pivot....
Was ich gut finde bei EW ist das du eine echt gute Indikation hast, ob wir im Trend oder in einer Korrektur sind und an welchen Punkt wir dort stehen. Kann man zwar auch so sehen, aber mit EW hast Du auch gute Parameter wie weit ein Trend noch wahrscheinlich gehen kann, oder wie weit eine Korrektur noch läuft.

Es bietet einen klaren Rahmen. Ich persönlich brauche für mein Trading ein definiertes Gerüst. Jeder ist ja da anders, aber es hilft mir persönlich im Trading, wenn ich grundsätzliche Leitplanken habe.

Zum Gerüst kommen dann noch weitere Indikatiorn, Marktumfeld und letztendlich die Erfahrung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.990.491 von bomike am 09.07.19 23:37:58
Zitat von bomike: Was ich gut finde bei EW ist das du eine echt gute Indikation hast, ob wir im Trend oder in einer Korrektur sind und an welchen Punkt wir dort stehen. Kann man zwar auch so sehen, aber mit EW hast Du auch gute Parameter wie weit ein Trend noch wahrscheinlich gehen kann, oder wie weit eine Korrektur noch läuft.

Es bietet einen klaren Rahmen. Ich persönlich brauche für mein Trading ein definiertes Gerüst. Jeder ist ja da anders, aber es hilft mir persönlich im Trading, wenn ich grundsätzliche Leitplanken habe.

Zum Gerüst kommen dann noch weitere Indikatiorn, Marktumfeld und letztendlich die Erfahrung.


Ok, dann nutzt du es wie ich wahrscheinlich Fractale nutze... nicht direkt als Trading setup, aber man sieht damit einfach im Chart schneller bestimmte Richtungen bei einem fixen Blick...
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.990.548 von whitething am 09.07.19 23:52:21

Ok, dann nutzt du es wie ich wahrscheinlich Fractale nutze... nicht direkt als Trading setup, aber man sieht damit einfach im Chart schneller bestimmte Richtungen bei einem fixen Blick...[/quote]

Genau, sehr gut formuliert. Einen fixen Blick. :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.990.548 von whitething am 09.07.19 23:52:21Wie lange treibst du dich denn schon an der Börse herum. Geht auch an dich bomike?

Ich selbst habe erste Erfahrungen in den 90ziger Jahren gesammelt, als der Hype um Aktien los ging. Ich kaufte/verkaufte damals einige Aktien. Es war ja weitaus komplizierter, ich glaube, der erste Broker, an den ich mich noch erinnere war Cortal Consors oder so ähnlich. Ich selbst wickelte die Sachen noch über Telefon ab, war bei der Deutschen Bank. Ich weiss noch, wie ich mit meiner Mutter das Depot eröffnet habe, die so gar keine Ahnung von nichts hatte, aber mich unterstützte. Börsenkurse schaute ich tatsächlich im Teletext nach. Dann kam der große Knall 2000 - zum Glück war ich am neuen Markt kaum tätig. Ich habe damals nicht so viel abbekommen, mehr Glück als Verstand geschuldet, denke ich. Ich meine, ich war 17, als ich begann damit zu spielen. Dann war lange, lange nichts, Wegzug, Studium völlig anderer Art, Selbstständigkeit. 2015 bin ich dann wieder völlig entzückt eingestiegen. Und jetzt ist´s vorbei - das mache ich auch im Rentenalter noch, denke ich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.998.273 von deusmyops am 10.07.19 19:42:19Ich schätze dich mal so um die 40.
Ich persönlich finde das Business ziemlich anstrengend und werde dieses sicher nicht bis zur Rente betreiben.
Da du ja so 1 Prozent Depotvermehrung pro Tag anstrebst und mit 0,5 Prozent zufrieden bist, nehmen wir doch den Mittelwert von 0,75 Prozent. Mit Zinseszins und unter Berücksichtigung des Steuersatzes hast in 1000 Handelstagen knappe 4 Millionen.
Aber abgesehen davon, dass das Utopie ist, ruft bei dieser Grössenordnung der Future oder ?

Kleiner Spass zum Feierabend 😜

See you
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.999.656 von Frequenz am 10.07.19 22:56:36Nachtrag:

Startkapital 20000 vorausgesetzt......
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.999.656 von Frequenz am 10.07.19 22:56:36
Zitat von Frequenz: Ich schätze dich mal so um die 40.
Ich persönlich finde das Business ziemlich anstrengend und werde dieses sicher nicht bis zur Rente betreiben.
Da du ja so 1 Prozent Depotvermehrung pro Tag anstrebst und mit 0,5 Prozent zufrieden bist, nehmen wir doch den Mittelwert von 0,75 Prozent. Mit Zinseszins und unter Berücksichtigung des Steuersatzes hast in 1000 Handelstagen knappe 4 Millionen.
Aber abgesehen davon, dass das Utopie ist, ruft bei dieser Grössenordnung der Future oder ?

Kleiner Spass zum Feierabend 😜

See you

Mein Alter haste gut geschätzt. Wenn du den Handel anstrengend findest, dann hat das etwas mit der psychischen Belastung und deinen Lebensumständen zu tun, wage ich zu spekulieren. Das Geld auf dem Depot muss dir weitgehend egal sein, deine Handelseskapaden dürfen keinen Einfluss auf den Alltag haben. Dann macht die Sache großen Spaß, wenn man das Interesse mitbringt.
Ich finde, man braucht hierfür Phantasie. Natürlich strebe ich diese Zahlen an und deine Rechnung stimmt auch, dennoch ist das natürlich sehr schwer. Aber warum nicht utopisch denken? Die Ziele hoch stecken bedeutet, dass man die Richtung kennen sollte, denn auch wenn man das Ziel vielleicht nicht immer erreicht, heisst das doch, dass man das bestmögliche versucht herauszuholen. Mein Plan beinhaltet, ab einer kritischen Menge schon wieder über Futures nachzudenken, allein der Kosten wegen. Ein zweiter Punkt wäre, wenn dein Konto die 100000 durchbricht, dann sollte man darüber nachdenken, ob es Sinn macht, weiter auf das Wachstum des Derivate-Depots zu setzen. Also ich werde dann jedenfalls damit beginnen, das Konto auf einem gewissen Niveau zu halten und dann alles weitere abzuziehen, um es weiterhin in Wertpapiere und anderer etwas weniger kritische Anlagen zu stecken. Es muss irgendwann eine passende Diversifizierung stattfinden und entsprechende Umschichtungen mit System. Bei mir ist diese Grenze bei ca. 100 Lot Handelsgröße erreicht. Da werde ich mich dann wieder vermehrt um andere Anlagen kümmern. Altersvorsorge sollte man nicht vergessen. Ich betreibe die Sache hier aus Freude, nicht weil ich das unbedingt finaniell brauche. Dennoch begleitet mich ein heiliger Ernst. So habe ich in meiner Jugend auch Strategiespiele gespielt; mit heiligem Ernst. :laugh:
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